Junge hält Mädchen die Augen zu
Dossier

Weil Zukunft mit Kindern beginnt

Die Beteiligung junger Menschen ist ein zentrales Element für eine lebendige und zukunftsorientierte Gesellschaft. Mit unserer Kampagne wollen wir zeigen, wie junge Menschen in Entscheidungsprozesse eingebunden werden können, um Demokratie hautnah zu erleben und mitzugestalten. 

Die vielfältigen Angebote der Diakonie schaffen Räume, in denen Mitgestaltung möglich ist, Begegnungen stattfinden und Gemeinschaft entsteht. Ob in Kindertagesstätten und Familienzentren, in Offenen Ganztagsschulen und Jugendzentren, in Familienbildungsstätten und Familienberatungsstellen, in den Angeboten der Erzieherischen Hilfen oder in Angeboten für junge Menschen mit Behinderung – überall wird Partizipation gelebt und gefördert. Dabei geht es nicht nur um das Mitmachen, sondern darum, Kindern, Jugendlichen und Familien Gehör zu verschaffen und ihnen Perspektiven zu eröffnen.


Mit der Kampagne „Weil Zukunft mit Kindern beginnt“ möchten wir zeigen, wie die Diakonie im Alltag dazu beiträgt, demokratische Werte für junge Menschen erfahrbar zu machen. Ziel ist es, Impulse für die (Weiter-)Entwicklung einer partizipativen Wohlfahrtspflege zu geben und innovative Beteiligungsformen zu fördern.


Wir freuen uns, wenn Sie bei der Kampagne mitmachen und Ihre Beiträge dazu öffentlich erlebbar machen. Zentrale Botschaften unserer Kampagne „Weil Zukunft mit Kindern beginnt“ entfalten sich entlang der folgenden Thesen:

  1. 1. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung
  2. 2. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stärkt Demokratie 
  3. 3. Gelingende Beteiligung braucht partizipative Strukturen 
  4. 4. Beteiligung fördert familienfreundliche Entscheidungen 
  5. 5. Beteiligung schafft Raum für innovative Lösungen

Dieses Dossier wird laufend erweitert und zeigt praktische Ansätze, Materialien und Aktionsideen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern.

Ansprechperson

Julian Engelmann
Referent
Politik und Kommunikation
J.Engelmannatdiakonie-rwl.de

Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann 
zur Kampagne

Video file

Einblicke

Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Auswahl an Angeboten, Projekten und Initiativen aus dem gesamten Verbandsgebiet, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen und ihr Leben aktiv mitgestalten.

Material

Hier finden Sie unter anderem verschiedene Plakatmotive in unterschiedlichen Formaten zur Kampagne "Weil Zukunft mit Kindern beginnt". Gerne können Sie diese Plakate für Ihre Arbeit nutzen.  

Gesammelte Artikel

Kinder halten Sprechblasen aus Pappe in die Höhe
Buchbesprechung

Kinder – Minderheit ohne Schutz

Mit ihrer Kampagne „Weil Zukunft mit Kindern beginnt“ weist die Diakonie in diesem Jahr darauf hin, wie stark die aktuelle Politik Kinder und Familien in Deutschland strukturell benachteiligt. Das Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft“ war 2025 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. Es bildet eine theoretische Grundlage für unsere aktuelle Kampagne. Familien-Fachreferent Marvin Schmidt hat es rezensiert: Seine Analyse und konkrete Lösungsvorschläge – etwa generationenübergreifenden Konzepte und mehr nachhaltige Partizipation, gerade auch in demokratischen Prozessen – lesen Sie hier.

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Kirsten Schwenke

Freie Wohlfahrtspflege begrüßt neue KiBiz-Vorschläge

Heute hat Familienministerin Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) die Vorschläge der Landesregierung von NRW zur Weiterentwicklung des KiBiz-Gesetzentwurfs vorgestellt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) bewertet diese Vorschläge ausdrücklich positiv. Kirsten Schwenke, Vorsitzende der LAG FW NRW, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein:

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Ein Kind misst bei seinem Kuscheltier Fieber.

Das neue KiBiz darf nicht schlechter sein als das aktuelle

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW) sind weiterhin in engem Austausch mit dem Landtag und der Landesregierung zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz). Heute haben sie ihre gemeinsame Stellungnahme an den Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend übersandt.

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Kinder umarmen sich im Klassenzimmer.
Offener Ganztag

Warum Bildung Geld kostet und klare Regelungen braucht

Der Rechtsanspruch in der Offenen Ganztagsschule startet zum 1. August 2026. Für die Schüler*innen im Grundschulbereich bedeutet das mehr Chancen auf gute Bildung. Doch bislang fehlt die gesetzliche Grundlage, ein entsprechendes Ausführungsgesetz. Weil das aber unerlässlich ist, macht der Evangelische Fachverband Ganztagsangebote an Schule Rheinland-Westfalen-Lippe weiter Druck und sucht dafür auch immer wieder das Gespräch mit Vertreter*innen aus der Landespolitik. Zuletzt bei einem Frühstück im NRW-Landtag.

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Kinder basteln mit buntem Papier.

Gesetzentwurf enthält deutliche Verbesserungen – nun kommt es entscheidend auf die Verhandlungen im Landtag an

Morgen bringt die Landesregierung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den NRW-Landtag ein. Nach Protesten der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW konnten in Gesprächen mit der Landesregierung substanzielle Verbesserungen im Gesetzentwurf im Vergleich zum Referentenentwurf erreicht werden. 

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Sabine Prott, Kirsten Schwenke und Franz Werfel beim Pressegespräch zur KiBiz-Reform

„Dieser Entwurf ist inakzeptabel und darf so nicht in den NRW-Landtag kommen“

Heute nimmt die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW schriftlich Stellung zum Referentenentwurf für eine Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Als besonders problematisch bewertet werden weiterhin nicht ausreichende Finanzmittel, deutlich mehr zu erwartende Bürokratie sowie ein geplantes Ende der Förderung kleiner, eingruppiger Kitas bereits zum Sommer 2028.

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