Aktuelles

Eigentum nutzen, Wohnungsnot verringern

Düsseldorf/Bielefeld/Dortmund, 8. April 2021. Selten war ein Zuhause so wichtig wie in der Corona-Pandemie. Doch viele Menschen finden keine bezahlbaren Wohnungen. In Deutschland  müssten jährlich etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden, um die Nachfrage zu decken. Diakonie und Kirche wollen gegen Wohnungsnot aktiv werden und nutzen dafür eigene Grundstücke und Immobilien. Ein neuer Praxisleitfaden des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) unterstützt sie dabei.

Weiterlesen
Unfertiges Modellhaus steht auf einem Bauplan. Daneben liegen Münzen

Eigentum nutzen, Wohnungsnot verringern

Selten war ein Zuhause so wichtig wie in der Corona-Pandemie. Doch viele Menschen finden keine bezahlbaren Wohnungen. In Deutschland  müssten jährlich etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden, um die Nachfrage zu decken. Oft fehlen aber geeignete Grundstücke. Diakonie und Kirche können mit ihrem Eigentum einen aktiven Beitrag gegen die Wohnungsnot leisten. Ein neuer Praxisleitfaden der Diakonie RWL will sie dazu ermutigen. Einige gute Beispiele gibt es bereits.

Weiterlesen
Füße vor dem Schriftzug "Abschiebung" auf dem Boden

Kein Pardon in der Corona-Krise

Krieg, Terror und Pandemie-Risikogebiet – Afghanistan gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die Corona-Krise hat die gesundheitliche und wirtschaftliche Lage für die Bevölkerung noch einmal verschärft. Aktuell hungern dort vier von zehn Menschen. Trotzdem wird seit Dezember wieder regelmäßig nach Afghanistan abgeschoben. Die Diakonie RWL hält das für unverantwortlich.

Weiterlesen
Diakonie RWL-Fundraiser Ulrich Christenn zeigt die alten Schokonikoläuse und die frischen Osterhasen

Schokohasen als Lebensmittelretter

Niedliche Schoko-Osterhasen füllen gerade jedes Supermarktregal. Doch kaum jemand weiß, dass der Kakao dafür in Kinderarbeit hergestellt wurde. Mit einer Backaktion macht "Brot für die Welt" jetzt darauf aufmerksam. In Kirchengemeinden verwandeln Ehrenamtliche unverkäufliche Schokolade des Fairhandelshauses GEPA in Schokobrötchen und -hasen. Diakonie RWL-Fundraiser Ulrich Christenn hat mitgemacht. 

Weiterlesen
Gefängnistür wird aufgeschlossen

Entlassen in die Pandemie

Frühere Strafgefangene finden oft nur schwer zurück in ein normales Leben. In Zeiten der Pandemie sind die Hürden bei der Suche nach Wohnung und Arbeit noch höher geworden. Die Straffälligenhilfe in der Diakonie RWL berichtet von Haftentlassenen, die wochenlang ohne Geld und Krankenversicherung dastehen.

Weiterlesen
Eine Frau mit Down Syndrom hält beide Arme hoch und zeigt selbstbewusst ihre Muskeln

Unterstützt, aber nicht entmündigt

Selbst bestimmen, wie das eigene Leben aussehen soll – das steht jedem zu. In Deutschland haben 1,3 Millionen Menschen einen rechtlichen Betreuer, der sie zum Beispiel bei den Finanzen oder Anträgen unterstützt. Nach knapp 30 Jahren wird jetzt das Betreuungsrecht reformiert. Das Ziel: Die Wünsche der Klienten sollen Grundlage der Betreuung werden.

Weiterlesen

Der Mensch im Mittelpunkt

Düsseldorf, 29. März 2021. Nach über zwei Jahren intensiver Gespräche zwischen Experten, Menschen in rechtlicher Betreuung und Politikern hat der Bundesrat der Reform des Betreuungsrechts zugestimmt. "Die Reform ist ein wichtiger und überfälliger Schritt für die Selbstbestimmung. Das Gesetz stellt den Menschen viel stärker in den Mittelpunkt", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Jetzt müssen wir schauen, dass wir eine gesicherte Finanzierung verankern."

Weiterlesen
Ein Kinds misst die Temperatur eines Plüschtiers.

Die Sorge vor der dritten Welle

Erzieherinnen und Erzieher aus Kitas und der Kindertagespflege werden seit dem 8. März in NRW geimpft. Letzte Woche kam der Paukenschlag: der kurzfristige Impfstopp von AstraZeneca. Für die Beschäftigten ist die Impfung neben der Testung aber weiterhin wichtigstes Mittel, um den Kitabetrieb aufrechtzuerhalten. Das meint Sabine Prott, Kita-Geschäftsfeldleiterin der Diakonie RWL, in unserer Reihe #Ärmelhoch.  

Weiterlesen
Zwei Frauen demonstrieren  während der Corona-Pandemie gegen  Rassismus.

100 Prozent Menschenwürde

Kontrollen und Anfeindungen aufgrund der Hautfarbe, offener Hass im Internet. Das sind Alltagserfahrungen für viele Menschen. Darauf machen die "Wochen gegen Rassismus" noch bis zum 28. März aufmerksam. Wer Rassismus bekämpfen will, muss gesellschaftliche Strukturen ändern.  Genau daran arbeiten die Servicestellen der Integrationsagenturen. Sie werden jetzt von 13 auf 42 Stellen ausgebaut. 

Weiterlesen
Markus Mingers zeigt ein T-Shirt im Alemannia Aachen-Shop des diakonischen Beschäftigungsträgers WABe (Foto WABe)s

"Ein Traumjob für jeden Fußballfan"

Markus Mingers ist Fußballfan und hat mit dem Teilhabechancengesetz seinen Traumjob gefunden: Er arbeitet im Alemannia Aachen-Fanshop, einem Inklusionsbetrieb des diakonischen Beschäftigungsträgers WABe. Das Gesetz hat nicht nur Mingers geholfen, wie eine neue Studie der Bundesregierung zeigt. Aktuell werden rund 55.000 Arbeitsverhältnisse gefördert.

Weiterlesen