Aktuelles

Mitarbeiterinnen des "Helferkreis Kalkofen", der mit dem Helmut-Simon-Preis 2020 der Diakonien in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde (Foto: Helferkreis Kalkofen)

Mit Mut und Kreativität für Vielfalt

Für ihr Engagement gegen Armut und Ausgrenzung hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer jetzt beispielhafte soziale Projekte mit dem Helmut Simon-Preis geehrt. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde zum achten Mal von der Diakonie RWL, der Diakonie Hessen und der Diakonie Pfalz ausgeschrieben. Diesmal teilen sich zwei Preisträger aus Rheinland-Pfalz den ersten Platz.

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Mehr Geld für starkes Engagement

Düsseldorf, 28. Januar 2021. Einmal mehr beweisen die Diakonie RWL und ihre diakonischen Einrichtungen sowie die kirchlichen Partner, dass sie ein attraktiver Arbeitgeber sind. Mit der gestern beschlossenen Erhöhung des Gehalts von Pflegefachkräften sowie der Zahlung besonderer Zulagen sollen die enormen Belastungen und Anstrengungen der Mitarbeitenden während der Pandemie gewürdigt werden.

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Plakat der Kampagne "kitastrophal" der Diakonie Wuppertal

Kampf gegen ein falsches Image

Dass sie als kirchlicher Träger weniger staatliche Förderung für ihre Kitas erhält als andere, wollte die Diakonie Wuppertal nicht auf sich sitzen lassen. Sie zog vor Gericht – und wurde zum zweiten Mal abgewiesen. Die beiden Geschäftsführenden der Evangelischen Kindertagesstätten, Marion Grünhage und Thomas Bartsch, sind enttäuscht, lassen sich aber nicht entmutigen.

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Gemeinsam basteln: In der Ev. Jugendhilfe Oberhausen haben die Kinder im Lockdown mit Luftballons kleine Kunstwerke geschaffen. (Foto: Ev. Jugendhilfe Oberhausen)

Keine Chance auf Homeoffice

Das Homeoffice ist für Mitarbeitende der Evangelischen Erziehungshilfen auch in Zeiten von Corona keine Option. Sie betreuen Kinder und Jugendliche oft rund um die Uhr. Mit ihren Sorgen und Ängsten fühlen sich viele jedoch in Zeiten der Pandemie von Politik und Gesundheitsbehörden im Stich gelassen. Es fehlt an Tests, Impfungen und überzeugenden Quarantäneregelungen.

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Neue und alte Telefonmodelle

Die Renaissance des Telefonierens

Homeschooling, Videokonferenzen, Livestreams – in der Corona-Pandemie ist nur noch von der Digitalisierung die Rede. Fast scheint es, als wenn das gute, alte Telefon ausgedient hat. Aber weit gefehlt. In der Ehrenamtsarbeit erlebt es gerade eine Renaissance. Saule Skarzauskaite, Leiterin des "zentrum plus" der Diakonie Düsseldorf in Heerdt, erzählt von ihren "Telefonsternen" gegen Einsamkeit.

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Thumbnail Jochen Klenner Fragenhagel

Bei der Inklusion zählt jeder Cent

Ohne Moos nix los – das gilt auch für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Viele verdienen nur wenig, weil sie nicht voll erwerbstätig sein können oder in einer Werkstatt arbeiten. Gleichzeitig brauchen sie im Alltag Unterstützung und auch das kostet. Um das heikle Thema "Geld" dreht sich der letzte Fragenhagel der Kampagne "Zusammen ist Zukunft". Der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Klenner steht darin Zora Kiesow und Philipp Fuchs vom Social Media Team Hephata Rede und Antwort.

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Scham - viele Finger zeigen auf eine Frau

Scham – Tabu und Chance

Mal wieder ins Fettnäpfchen getreten? Und danach ganz rot geworden? Scham begleitet uns unser Leben lang und prägt unsere Beziehungen. Doch darüber reden wir nur ungern. Eine neue Handreichung der Diakonie RWL, Hessen und Rheinland-Pfalz will dieses Tabu in der Ehrenamtsarbeit brechen. Diakonie RWL-Referentin Karen Sommer-Loeffen hat daran mitgeschrieben.

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Paul Moll arbeitet seit zehn Jahren als Werkstattrat in der Ev. Stiftung Hephata.

"Werkstattkollegen ausnutzen – das geht nicht"

Einen Job zu haben, bedeutet Teilhabe am Leben – gerade für Menschen mit Behinderung. Ihre Rechte als Arbeitnehmer sind auch in Werkstätten besonders geschützt. Dort achten gewählte Interessenvertreter wie Paul Moll auf Mitbestimmung und Gerechtigkeit. Für die Kampagne "Zusammen ist Zukunft" stellt sich der Werkstattrat den Fragen von Zora Kiesow und Philipp Fuchs vom Social Media Team Hephata.

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Die Pflege jetzt entlasten!

Düsseldorf, 18. Dezember 2020: Die Altenheime, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe arbeiten am Limit. "Es ist schon kurz vor zwölf. Wir haben derzeit einen Krankenstand von rund 30 Prozent bei unseren Mitgliedseinrichtungen", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Ausfälle aufgrund von Erschöpfung und Krankheit bringen unsere Einrichtungen an den Rand ihrer Möglichkeiten." Die Einrichtungen müssten jetzt besser unterstützt werden, um Pflege, Testungen und Impfungen in der akuten Phase der Pandemie zu gewährleisten.

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Fragenhagel: Diakonie-Präsident Ulrich Lilie stellt sich den Fragen von Zora Kiesow und Philipp Fuchs.

Das Tabu der Einsamkeit

Stille Nacht, einsame Nacht – für viele Menschen ist Weihnachten leer und lang. Erst recht jetzt, während der Corona-Krise. Bereits vor dem Ausbruch der Pandemie fühlte sich jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung oder Schwerbehinderung einsam. "Es ist ein brandgefährliches Gift", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie im Interview mit dem Social Media Team Hephata und der Diakonie RWL.

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