Aktuelles

Hochwasserhilfen der DKH RWL

Informationen für Mitglieder

Ob die Beantragung von Soforthilfe oder organisatorische Tipps: Mitglieder haben viele Fragen rund die Vergabe von Spenden und zur Unterstützung, die sie von den Fundraising-Experten der Diakonie RWL bekommen. Hier stellen wir fortlaufend wichtige Informationen für Sie zusammen.

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Themenfoto Sozial-O-Mat

Diakonie startet digitale Wahlhilfe

Ob Kinder- und Altersarmut, Pflegenotstand, Wohnungsnot oder Bildungsmisere – die künftige Bundesregierung muss Lösungen für viele drängende sozialpolitische Themen finden. Doch welche Partei steht hier für was? Vor der Bundestagswahl am 26. September bietet die Diakonie den Wählern mit ihrem Sozial-O-Mat wieder eine Entscheidungshilfe. 

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Immense Zerstörung: Das Haus einer Einwohnerin in Gemünd wurde komplett zerstört und ist einsturzgefährdet. (Foto: Siemens-Weibring)

Hilfe, die ankommt

Die Solidarität nach der Flut-Katastrophe ist immens: Rund 35 Millionen Euro sind bereits auf dem Spendenkonto der Diakonie RWL eingegangen. Mit dem Geld helfen Diakonie und die evangelischen Kirchen schnell und unbürokratisch. Wir zeigen, wie die Unterstützung für private Haushalte und diakonische Einrichtungen aussieht.

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Fünf Jungen auf der Freizeit für Kinder aus Hochwassergebieten der Diakonie RWL

Schatzsuche statt Schlammschippen

Kein Geheul von Sirenen und Hubschraubern, kein Staub und Schlamm mehr – Kinder aus den stark betroffenen Hochwassergebieten kommen in der Ferienfreizeit der Diakonie RWL-Freiwilligendienste zur Ruhe. Sie dürfen draußen spielen, auf Schatzsuche gehen, Freundschaften schließen. Und wenn sie über ihre Erlebnisse und Sorgen sprechen möchten, sind Pädagogen und Freiwillige für sie da.

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Auszahlung einer Geldspende (Foto: Shutterstock)

Helfen mit Hand und Herz

Seite an Seite mit denjenigen, die alles verloren haben. Die diakonischen Sozialberatungsstellen in den Hochwassergebieten zahlen Soforthilfen, beraten bei Anträgen und hören zu. Sie bieten schnelle Unterstützung, um durch die ersten Wochen nach der Flut zu kommen. Dabei geht es zunächst um "Handgeld" für passende Schuhe, eine Tankfüllung oder Medikamente.

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Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann vor Trümmern der Hochwasserkatastrophe in  Bad Neuenahr

Orte der Hoffnung schaffen

Das Bethel-Inklusionshotel "Zum Weinberg"sollte nächstes Jahr in Bad Neuenahr eröffnet werden. Nach der Hochwasserkatastrophe wird der Rohbau nun als Versorgungslager genutzt. Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann hat ihn mit Bethel-Vorständin Johanna Will-Armstrong besucht. Die Diakonie will mit ihren Spendengeldern bei der Wiederaufbauhilfe unterstützen.

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Flüchtlingsfamilie in einer Unterkunft

"Isolation von Geflüchteten beenden"

Vor drei Jahren wurde in Bayern das erste Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückkehrzentrum für Geflüchtete eröffnet, kurz AnkER-Zentrum genannt. In NRW gibt es mittlerweile 36 ähnliche Sammelunterkünfte, in denen etwa 6.500 Menschen leben müssen. Gemeinsam mit anderen Organisationen ruft die Diakonie zur Abschaffung dieser Großunterkünfte auf. Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg erklärt, warum.

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Zerstörte Seniorenresidenz der Theodor-Fliedner-Stiftung in Bad Neuenahr

"Wir haben zunächst nur funktioniert"

In der Nacht zum 15. Juli wird die Seniorenresidenz der Theodor Fliedner Stiftung in Bad Neuenahr vom Hochwasser überspült. Hier erzählen diejenigen, die an den Betten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner wachten, wie sie diese Nacht erlebt haben. Sie berichten von Momenten der Hilflosigkeit und großer Ohnmacht. Und davon, wie Mut und Solidarität halfen, Leben zu retten.

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Kinder spielen auf einem Teppich

Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

Ein zerstörtes Haus, kaputte Orte, verzweifelte Eltern: Für Kinder und Jugendliche in den Hochwassergebieten ist gerade nichts mehr, wie es war. Damit sie wieder ein Stück Normalität erleben können, bietet die Diakonie RWL gemeinsam mit diakonischen Einrichtungen und ihren Freiwilligen im August kostenlose Ferienfreizeiten an.

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Zwei Helferinnen mit spärlich gefülltem Teller

Zuhören, trösten, anpacken

Bernd Bazin ist evangelischer Pfarrer und leitet die Hochwasserseelsorge in Bad Neuenahr-Ahrweiler – einem von der Flut besonders betroffenen Gebiet. Aktuell sind die Menschen noch eher im "Aufräum-Modus" sagt er. Die Frage nach dem "Wie geht es dir?" stellt er daher vorsichtig.  Er hört zu, tröstet, packt aber auch selbst mit an. Es braucht ein langfristiges Seelsorgeangebot, sagt er.

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