Bad Neuenahr-Ahrweiler/Euskirchen, 17. November 2021. In Gottesdiensten in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Euskirchen haben Diakonie und evangelische Kirche heute Mitarbeitende auf den Weg geschickt, die die Menschen in den Überschwemmungsgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in den kommenden Monaten verlässlich begleiten und unterstützen. "Viele Betroffene benötigen jetzt Hilfe zur Selbsthilfe", betonte Diakonie-RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.
Das Wasser ist schon lange verschwunden. Doch die Sorgen bleiben. Auch vier Monate nach der Flut brauchen viele Menschen Unterstützung. Mobile Teams der Diakonie RWL, Diakonie Katastrophenhilfe und rheinischen Kirche helfen Betroffenen in neun Regionen direkt in ihrem Zuhause. Ob finanzielle Unterstützung oder psychosoziale Beratung – die Fluthelferinnen und -helfer sind da.
Dennis Winkens gehört zu den mehr als 34 Millionen Menschen in Deutschland, die Computer- und Videospiele lieben. Nach einem Unfall zockt er dank technischer Hilfe genauso erfolgreich wie früher. Gemeinsam mit dem PIKSL-Labor der Diakonie in Düsseldorf wünscht er sich, dass das barrierefreie Gamen selbstverständlicher wird. Denn es bringt Menschen mit und ohne Handicap zusammen.
Ein Bach, der auf fast drei Meter anschwillt und eine Talsperre, die zu brechen droht: Die Bewohner des nordrhein-westfälischen Ortes Odendorf haben während der Flutkatastrophe besonders dramatische Tage erlebt. Zwar geht es mit dem Wiederaufbau des Eifeldorfes voran. Doch der Alltag ist überschattet von Sorgen und Ängsten.
Hundert Tage ist die katastrophale Hochwassernacht her. Seitdem stehen Diakonie RWL und Diakonie Katastrophenhilfe an der Seite der Betroffenen. 15 Millionen Euro wurden für Soforthilfen, Trockner und psychosoziale Beratungen ausgegeben oder sind fest verplant. Doch jetzt kommt der Winter. Mit einem Wärmeprojekt helfen wir denen, die keine Heizanlagen mehr haben.
Düsseldorf, 21. Oktober 2021. Hundert Tage ist die verheerende Hochwassernacht her. Seitdem steht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) an der Seite der Betroffenen. "Die Folgen des Hochwassers werden uns noch über Jahre begleiten", sagt Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke. "Wir bleiben vor Ort, wir helfen beim Wiederaufbau und sind auch in den kommenden 600 Tagen für die Menschen da."
Eingestürzte Häuser, vollgelaufene Keller, zerstörte Autos – sieben Milliarden Euro sind durch das Hochwasser im Juli 2021 an Schäden entstanden, schätzt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Doch wie gelangen Betroffene an Zahlungen durch die Versicherungen? Was gibt es zu beachten?
Das Haus ist zerstört, das Auto und die Inneneinrichtung weggespült – nach dem Juli-Hochwasser im Jahr 2021 saßen viele Menschen auf immensen Schäden. Für vieles kommen Versicherungen auf, aber nicht für alles. Die folgende Checkliste gibt einen Überblick, wie die Schäden gemeldet werden sollten und was Versicherte erwarten können.
Sie sind so etwas wie die "Hausärzte" unter den Beratungsstellen: Die Allgemeine Sozialberatung von Kirche und Diakonie leistet unbürokratisch Erste Hilfe – vor allem für Menschen, die wenig Geld und deshalb viele Probleme haben. Zum "Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut" am 17. Oktober gibt die Sozialberatung der Diakonie An Sieg und Rhein Einblick in ihre Arbeit.
Täglich gehen bei den Flüchtlingsberatungen der Diakonie Hilferufe von Menschen ein, die um ihre Angehörigen in Afghanistan bangen. Nun sollen auch Ortskräfte, die unter Generalamnestie standen, vor einem Taliban-Tribunal erscheinen. Die Diakonie RWL fordert, schutzbedürftige Afghanen schnell aufzunehmen und denjenigen, die in Deutschland leben, einen sicheren Aufenthalt zu geben.