Aktuelles

Helfer an der Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen (Foto: Feuerwehr Mönchengladbach)

Der Damm hielt, die Angst blieb

Ein Bach, der auf fast drei Meter anschwillt und eine Talsperre, die zu brechen droht: Die Bewohner des nordrhein-westfälischen Ortes Odendorf haben während der Flutkatastrophe besonders dramatische Tage erlebt. Zwar geht es mit dem Wiederaufbau des Eifeldorfes voran. Doch der Alltag ist überschattet von Sorgen und Ängsten.

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Ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer: Hans-Jürgen Schmitz und sein Sohn Felix aus Heimerzheim sind vom Hochwasser betroffen. Sie werden von der Diakonie unterstützt.

Die Diakonie bleibt.

Hundert Tage ist die katastrophale Hochwassernacht her. Seitdem stehen Diakonie RWL und Diakonie Katastrophenhilfe an der Seite der Betroffenen. 15 Millionen Euro wurden für Soforthilfen, Trockner und psychosoziale Beratungen ausgegeben oder sind fest verplant. Doch jetzt kommt der Winter. Mit einem Wärmeprojekt helfen wir denen, die keine Heizanlagen mehr haben.

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100 Tage Hochwasserhilfe

Düsseldorf, 21. Oktober 2021. Hundert Tage ist die verheerende Hochwassernacht her. Seitdem steht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) an der Seite der Betroffenen. "Die Folgen des Hochwassers werden uns noch über Jahre begleiten", sagt Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke. "Wir bleiben vor Ort, wir helfen beim Wiederaufbau und sind auch in den kommenden 600 Tagen für die Menschen da."

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Symbolfoto Versicherung: Mann mit Stift, Formular und Papierhaus

Wann zahlt die Versicherung?

Eingestürzte Häuser, vollgelaufene Keller, zerstörte Autos – sieben Milliarden Euro sind durch das Hochwasser im Juli 2021 an Schäden entstanden, schätzt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Doch wie gelangen Betroffene an Zahlungen durch die Versicherungen? Was gibt es zu beachten?

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Ein Mann zeigt auf eine Hauswand und hat ein Handy in der Hand.

Sieben Tipps zur Schadensabwicklung

Das Haus ist zerstört, das Auto und die Inneneinrichtung weggespült – nach dem Juli-Hochwasser im Jahr 2021 saßen viele Menschen auf immensen Schäden. Für vieles kommen Versicherungen auf, aber nicht für alles. Die folgende Checkliste gibt einen Überblick, wie die Schäden gemeldet werden sollten und was Versicherte erwarten können.

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Einem Obdachlosen wird die Hand gereicht.

Starthilfe für ein besseres Leben

Sie sind so etwas wie die "Hausärzte" unter den Beratungsstellen: Die Allgemeine Sozialberatung von Kirche und Diakonie leistet unbürokratisch Erste Hilfe – vor allem für Menschen, die wenig Geld und deshalb viele Probleme haben. Zum "Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut" am 17. Oktober gibt die Sozialberatung der Diakonie An Sieg und Rhein Einblick in ihre Arbeit.

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Flüchtlingsberatung: Zwei Frauen sitzen mit Maske am Tisch

Angst um Angehörige in Afghanistan

Täglich gehen bei den Flüchtlingsberatungen der Diakonie Hilferufe von Menschen ein, die um ihre Angehörigen in Afghanistan bangen. Nun sollen auch Ortskräfte, die unter Generalamnestie standen, vor einem Taliban-Tribunal erscheinen. Die Diakonie RWL fordert, schutzbedürftige Afghanen schnell aufzunehmen und denjenigen, die in Deutschland leben, einen sicheren Aufenthalt zu geben. 

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Seniorin Helga Wallraff steht in ihrer sanierungsbedürftigen Wohnung.

Gast im eigenen Apartement

Meterhoch stand das Wasser im Eifelort Kall. Die Überflutung hat gewaltige Schäden angerichtet und das Leben der Menschen verändert. Von einem normalen Alltag sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim noch weit entfernt. Zum heutigen "Tag der älteren Menschen" berichten sie von Sorgen, Hoffnungen und einem neuen Zusammenhalt.

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Geldscheine und Buchstaben "Kindergeld" auf einem Haufen

"Kinderarmut endlich effektiv bekämpfen"

Zwei Tage nach der Bundestagswahl ist noch offen, wer Kanzler wird und wie sich die nächste Regierung zusammensetzt. Doch eines ist klar: Keine Koalition kann sich erlauben, wichtige soziale Probleme ungelöst zu lassen. Schon in den Verhandlungen sollten daher zwei Themen eine zentrale Rolle spielen, fordert die Diakonie RWL: Kinderarmut und Pflege. 

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Gemeinsam anpacken: Die Freiwilligenzentrale Hagen koordiniert die Einsätze der Freiwilligen und Ehrenamtlichen wie hier das Zwischenlagern von Wasserspenden. (Foto: ​Freiwilligenzentrale Hagen)

"Eine Welle der Hilfsbereitschaft"

Was tun, wenn plötzlich tausende Freiwillige vor der Tür stehen – bereit, mit anzupacken? Viele diakonische Einrichtungen im Hochwassergebiet haben in den vergangenen Wochen Helfer koordiniert: Denn sie kennen die Strukturen vor Ort am besten und wissen, wo Hilfe nötig ist. Soforthilfen auszahlen, Bautrockner verteilen und Spenden zwischenlagern – die Einsatzgebiete sind vielfältig.

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