Genau ein halbes Jahr ist seit der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz vergangen. Während die Welt sich weiter dreht, sind die Menschen in den betroffenen Regionen mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser und ihres Lebens beschäftigt. Mit 7,5 Millionen Euro hat die Diakonie sie dabei unterstützt. Weitere 24 Millionen Euro sind verplant für Wiederaufbau, Seelsorge und Beratung.
Seltene Erkrankungen sind in Deutschland nicht selten. Etwa vier Millionen Menschen leiden darunter. Oft dauert es lange, bis die richtige Diagnose und Therapie gefunden sind. Professor Eckard Hamelmann möchte das ändern. Mit dem "Zentrum für Seltene Erkrankungen" des Evangelischen Klinikums Bethel will der Mediziner 2022 in der Forschung auf "Bundesliganiveau mitspielen".
Pandemie, Hochwasser, Fachkräftemangel: 2021 war ein herausforderndes Jahr für die Mitglieder der Diakonie RWL. Die Vorstände Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann erklären im Interview, welche Entwicklung sie bei diesen Themen in den kommenden Monaten erwarten. Dabei gilt ein Versprechen, so betonen sie: "Wir werden weiter da sein!"
Seit über 100 Jahren unterstützen die Bahnhofmissionen Reisende und Menschen in Not. Sie sind für alle da, aber nicht alle kennen sie. Dabei könnten sie im Bahnhofsquartier eine wichtige Rolle spielen, wenn es um Mitbestimmung und Mitgestaltung geht. Mit welchen Ideen dazu die Diakonie RWL ins neue Jahr startet, erzählen die Referentinnen Karen Sommer-Loeffen und Elisabeth Selter-Chow.
Kaum ein Thema hat die Diakonie RWL 2021 so bewegt wie die Flutkatastrophe an Ahr und Erft. Schnell wurde ein Spendenkonto eingerichtet, um den betroffenen Menschen kurz- und langfristig zu helfen. Über Ländergrenzen hinweg zeigten Spenderinnen und Spender ihre Solidarität. Das Schicksal der Flutopfer berührt alle, auch viele Menschen in Afrika und Asien.
Eine Kirche voller Geschenke, eine neu gestimmte Orgel, Heiligabend im Zelt: Damit es auch für die Menschen in den Flutgebieten Weihnachten wird, haben sich Kirche und Diakonie in Heimerzheim, Eschweiler und Bad Neuenahr eine Menge einfallen lassen. Denn gerade jetzt soll niemand alleine feiern müssen.
Hospizarbeit in der Corona-Krise: Wie gestaltet man das Weihnachtsfest für Menschen, die wahrscheinlich kein weiteres mehr erleben werden? Pfleger Marc Schneider versteht das Fest als ein Geschenk an die Hospizgäste und sich selbst. Mit seinem Team tut er alles dafür, damit auch unter Pandemiebedingungen ein besinnliches und fröhliches Miteinander gelingt.
Was schenken, essen und wen einladen? Vor Weihnachten gibt es viel zu klären. Und jetzt kommt auch noch die "Impffrage" dazu. Bei so manchen Paaren knirscht es deshalb heftig. Wird Weihnachten zum Stresstest für die ohnehin arg strapazierte Liebe in der Coronazeit? Wir haben die Paarberaterin Anke Brüggemann und ihren Kollegen Thomas Spiegelhauer von der Diakonie Münster gefragt.
Eine Pandemie, die kein Ende zu nehmen scheint, und ein Hochwasser mit verheerenden Folgen – es war ein schwieriges Jahr für die Mitglieder der Diakonie RWL. In der digitalen Hauptversammlung blickten sie mit dem Vorstand des Landesverbandes auf 2021 zurück. Einen Impulsvortrag zur Situation der Kinder- und Jugendhilfe gab Lorenz Bahr-Hedemann.