Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Allein im vergangenen Jahr waren fast 110.000 minderjährige Kinder davon betroffen, dass ihre Eltern auseinandergingen. Viele von ihnen leiden langfristig darunter. Gruppenangebote wie das der Diakonie Schwerte können Trennungskinder nachhaltig stabilisieren und späteren Problemen vorbeugen. Doch die Träger sind mit der Finanzierung solcher Angebote meist auf sich gestellt.
Düsseldorf/Dortmund, 27. August 2024. Finanzierungsmodelle verständlich erklärt: Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) haben fünf kurze, animierte Erklärfilme zu wichtigen Aufgabenfeldern der sozialen Arbeit produziert. Damit wollen sie zu einem besseren Verständnis der Finanzierung der sozialen Infrastruktur beitragen. Die Kurzfilme beantworten die Frage, woher das Geld kommt für Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen (OGS), Pflegeheime, Krankenhäuser und Werkstätten für behinderte Menschen.
Wenn Paare sich trennen, bleibt oft ein emotionales Chaos zurück, unter dem auch die Kinder leiden. Die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Partnerschafts- und Lebensfragen Bonn hilft Trennungsfamilien. Der Psychotherapeut Thomas Dobbek, früherer langjähriger Leiter der Beratungsstelle, erklärt, wie getrennte Paare zu friedlichen Lösungen finden können.
Ricos Eltern sind besorgt: Ihr Sohn verbringt seine Tage ausschließlich zu Hause und zockt. Sie suchen Rat bei der Evangelischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Partnerschafts- und Lebensfragen in Bonn. Der Sozialpädagoge und Systemische Therapeut Kai Enters begleitet Rico auf seinem Weg aus der Isolation und zurück zur Lebensfreude.
Viele Jugendliche und junge Erwachsene in NRW erleben Einsamkeit in ihrem Alltag. Unter den Jugendlichen ab 16 Jahren ist fast jeder fünfte sogar von starker Einsamkeit betroffen. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung verstärkt. Besonders eine psychische Störung beobachten diakonische Beratungsstellen zunehmend.
Wenn im Leben etwas gründlich schiefläuft, dann haben Menschen meist mehr als nur ein Problem. Doch wer hilft, wenn man gar nicht weiß, wo man anfangen soll? Die diakonischen Paar-, Familien- und Lebensberatungsstellen sind in solchen Situationen für die Menschen da. Sie werden immer stärker nachgefragt – und müssen dennoch um ihre Finanzierung kämpfen.
Darf ich Menschen mit einer psychischen Krankheit gegen ihren Willen in ihrem privaten Umfeld sedieren? Eine Tagung in Süddeutschland spricht sich dafür aus. Warum Zwangsbehandlungen niemals im ambulanten Bereich stattfinden dürfen und welche Alternativen es gibt, erklären die Diakonie RWL-Experten Alexander Engel und Martin Lindheimer im Interview.
Hohe Energiekosten und steigende Verbraucherpreise: Viele Familien stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand, sagt Heike Moerland, Armuts-Expertin vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Meist haben sie keine Reserven, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können. Deshalb müssen sie bei den täglichen Ausgaben genau hinsehen und mit noch mehr Einschränkungen klar kommen. Ein Gespräch über Familien an der Armutsgrenze.
Düsseldorf, 12. August 2024. Lange Wartelisten, immer komplexere Fälle und ein überlastetes Hilfesystem: Die evangelischen Erziehungs- sowie Familien-, Paar- und Lebensberatungsstellen auf dem Gebiet des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) warnen angesichts der steigenden Nachfrage vor einem drohenden Versorgungsengpass.
Der Krieg in der Ukraine, die Nachwirkungen der Pandemie, weltpolitische Krisen und der Klimawandel belasten viele Menschen schwer. Das merken Familien-, Paar- und Lebensberatungsstellen an einer erhöhten Nachfrage. Obwohl der Bedarf steigt, sind die finanziellen Bedingungen dieser wichtigen Arbeit so schwierig wie nie zuvor.