Meldungen aus der Mitgliedschaft
Diakoniestation hat jetzt ein Wundexperten-Team
Die Diakoniestation der Stiftung St. Johannisstift ist von der AOK als „Spezieller Leistungserbringer für die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden gemäß §§ 132, 132a Abs. 4 SGB V“ anerkannt worden. Damit gehört der ambulante Pflegedienst zu den ersten Einrichtungen in der Region, die diese neue, anspruchsvolle Qualifizierung erhalten haben. Die Zulassung erfolgte in enger Abstimmung mit der Diakonie RWL und setzt die bundesweite Rahmenempfehlung zur besseren Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden um.
Diakonie RWL fördert Plaudertisch
Im Haus Bethesda der Diakonie Stiftung Salem sorgt seit Kurzem ein innovatives Trainingsgerät für mehr Bewegung: Der sogenannte Plaudertisch verbindet körperliche Aktivierung mit sozialem Austausch. Das durch die Diakonie RWL geförderte Gerät bietet vielfältige Möglichkeiten, Koordination, Beweglichkeit und kognitive Fähigkeiten spielerisch zu trainieren. Gleichzeitig schafft es einen Raum, in dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, die sich sonst selten begegnen.
Geschäftsführerin nach 43 Jahren im Ruhestand
Ob Schulsozialarbeit, Erziehungshilfe oder unbegleitete minderjährige Geflüchtete: Bärbel Hoffmanns Herz schlägt für Kinder und Jugendliche. Und zwar für jene, die nicht in geordneten Verhältnissen aufwachsen. Jetzt geht die Geschäftsführerin der Diakonie Wuppertal – Kinder – Jugend – Familie in den Ruhestand.
Ein Herz für Frauen mit Brustkrebs
Gemeinsam Gutes tun, Trost spenden und Solidarität zeigen – unter diesem Motto fand in der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen die Aktion „Herzkissen nähen“ statt. Betroffene Frauen und Unterstützerinnen nähten fast 40 Herzkissen, die anschließend an das Brustzentrum übergeben wurden. Organisiert wurde der Aktionstag von der Frauenselbsthilfe Krebs Hagen-Mitte, der Krebsberatungsstelle Hagen und der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr sowie dem Brustzentrum des Agaplesion Klinikums Hagen.
Wunschbäume für alte Menschen
Bereits zum vierten Mal haben Schüler*innen des Friederike-Fliedner Berufskollegs der Diakonie Mark-Ruhr das Seniorenwunschbaumprojekt organisiert, um Senior*innen mit begrenzten finanziellen Mitteln und ohne enge soziale Kontakte eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Die Aktion wird in Kooperation mit der Stadt Iserlohn durchgeführt. Neu in diesem Jahr: Die jungen Leute besuchen auch Pflegeheime, um die Wünsche persönlich aufzunehmen. So entstehen direkte Begegnungen, die das Projekt noch wertvoller machen.
Pflegeschule aktiv gegen Ausgrenzung
Die Pflegeschule Düsseldorf der Kaiserswerther Diakonie ist jetzt offiziell Teil des bundesweiten Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Damit bekennt sich die Schule zu einem respektvollen und diskriminierungsfreien Miteinander. Sie verpflichtet sich, aktiv gegen Rassismus, Mobbing und jede Form der Ausgrenzung einzutreten. Die Aufnahme in das Netzwerk ist keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für Gegenwart und Zukunft.
Ruhrgebietsmeisterschaft geht nach Essen
Das Franz Sales Haus Soccer Team aus Essen hat das Abschlussturnier der Freundschaftsrunde des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen (BRSNW) auf dem Sportplatz am Bochumer Lohring gewonnen. Gastgeber war die Bochumer Werkstatt Constantin-Bewatt. Die Freundschaftsrunde ist die fünfte und niedrigste Spielklasse im Fußball beim BRSNW. Teilnehmen können alle Beschäftigten aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die Lust auf Fußball und Spaß am Gemeinschaftserlebnis haben.
Erfolgreich an der Fachschule für Pflegeberufe
Sieben Auszubildende der Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg in Unna haben erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden und sind nun staatlich examinierte Pflegefachfrauen und -männer. Alle haben bereits direkt im Anschluss eine Arbeitsstelle in stationären und ambulanten Einrichtungen in der Region gefunden. Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, betonte in seinem Grußwort die besondere Bedeutung gut ausgebildeter Pflegefachkräfte.
Theatergruppe unterstützt Wohnungsnotfallhilfe
Mit ihrer traditionellen Spendenaktion "Himmelszelt" hat die Mindener Tucholsky-Bühne in diesem Jahr die Diakonie Stiftung Salem unterstützt. Insgesamt 1.500 Euro gehen an die Wohnungsnotfallhilfe der Mindener Diakonie. "Das Geld kommt vollständig Menschen zugute, die in schwierige soziale Situationen geraten sind“, sagte Elke Entgelmeier, Leiterin der Wohnungsnotfallhilfe. Die Diakonie Stiftung Salem unterstützt mit verschiedenen Angeboten Menschen, die wohnungslos geworden oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Bewerbungen für Theodor-Fliedner-Medaille bis 31. Dezember 2025 einreichen
Die Kaiserswerther Diakonie macht sich seit ihrer Gründung für Menschen stark. Professionelle Pflege nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Mit der "Theodor-Fliedner-Medaille für innovative Pflegepraxis" zeichnet das diakonische Unternehmen Pflegeprojekte aus allen Versorgungssettings aus, die die Pflegepraxis innovativ gestalten und menschenwürdig stärken. Gesucht werden inspirierende Beispiele und praxisnahe Erfolgsgeschichten aus der Pflegepraxis. Die aktuelle Ausschreibung läuft bis zum 31. Dezember 2025. Die Medaille ist mit einmal 5.000 Euro und zweimal 2.500 Euro dotiert. Verliehen wird die Medaille 2026 in Kaiserswerth.