Meldungen aus der Mitgliedschaft
Geschäftsführerin nach 43 Jahren im Ruhestand
Ob Schulsozialarbeit, Erziehungshilfe oder unbegleitete minderjährige Geflüchtete: Bärbel Hoffmanns Herz schlägt für Kinder und Jugendliche. Und zwar für jene, die nicht in geordneten Verhältnissen aufwachsen. Jetzt geht die Geschäftsführerin der Diakonie Wuppertal – Kinder – Jugend – Familie in den Ruhestand.
Ein Herz für Frauen mit Brustkrebs
Gemeinsam Gutes tun, Trost spenden und Solidarität zeigen – unter diesem Motto fand in der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr in Hagen die Aktion „Herzkissen nähen“ statt. Betroffene Frauen und Unterstützerinnen nähten fast 40 Herzkissen, die anschließend an das Brustzentrum übergeben wurden. Organisiert wurde der Aktionstag von der Frauenselbsthilfe Krebs Hagen-Mitte, der Krebsberatungsstelle Hagen und der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr sowie dem Brustzentrum des Agaplesion Klinikums Hagen.
Wunschbäume für alte Menschen
Bereits zum vierten Mal haben Schüler*innen des Friederike-Fliedner Berufskollegs der Diakonie Mark-Ruhr das Seniorenwunschbaumprojekt organisiert, um Senior*innen mit begrenzten finanziellen Mitteln und ohne enge soziale Kontakte eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Die Aktion wird in Kooperation mit der Stadt Iserlohn durchgeführt. Neu in diesem Jahr: Die jungen Leute besuchen auch Pflegeheime, um die Wünsche persönlich aufzunehmen. So entstehen direkte Begegnungen, die das Projekt noch wertvoller machen.
Pflegeschule aktiv gegen Ausgrenzung
Die Pflegeschule Düsseldorf der Kaiserswerther Diakonie ist jetzt offiziell Teil des bundesweiten Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Damit bekennt sich die Schule zu einem respektvollen und diskriminierungsfreien Miteinander. Sie verpflichtet sich, aktiv gegen Rassismus, Mobbing und jede Form der Ausgrenzung einzutreten. Die Aufnahme in das Netzwerk ist keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für Gegenwart und Zukunft.
Ruhrgebietsmeisterschaft geht nach Essen
Das Franz Sales Haus Soccer Team aus Essen hat das Abschlussturnier der Freundschaftsrunde des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen (BRSNW) auf dem Sportplatz am Bochumer Lohring gewonnen. Gastgeber war die Bochumer Werkstatt Constantin-Bewatt. Die Freundschaftsrunde ist die fünfte und niedrigste Spielklasse im Fußball beim BRSNW. Teilnehmen können alle Beschäftigten aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die Lust auf Fußball und Spaß am Gemeinschaftserlebnis haben.
Erfolgreich an der Fachschule für Pflegeberufe
Sieben Auszubildende der Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg in Unna haben erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden und sind nun staatlich examinierte Pflegefachfrauen und -männer. Alle haben bereits direkt im Anschluss eine Arbeitsstelle in stationären und ambulanten Einrichtungen in der Region gefunden. Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, betonte in seinem Grußwort die besondere Bedeutung gut ausgebildeter Pflegefachkräfte.
Theatergruppe unterstützt Wohnungsnotfallhilfe
Mit ihrer traditionellen Spendenaktion "Himmelszelt" hat die Mindener Tucholsky-Bühne in diesem Jahr die Diakonie Stiftung Salem unterstützt. Insgesamt 1.500 Euro gehen an die Wohnungsnotfallhilfe der Mindener Diakonie. "Das Geld kommt vollständig Menschen zugute, die in schwierige soziale Situationen geraten sind“, sagte Elke Entgelmeier, Leiterin der Wohnungsnotfallhilfe. Die Diakonie Stiftung Salem unterstützt mit verschiedenen Angeboten Menschen, die wohnungslos geworden oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Bewerbungen für Theodor-Fliedner-Medaille bis 31. Dezember 2025 einreichen
Die Kaiserswerther Diakonie macht sich seit ihrer Gründung für Menschen stark. Professionelle Pflege nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Mit der "Theodor-Fliedner-Medaille für innovative Pflegepraxis" zeichnet das diakonische Unternehmen Pflegeprojekte aus allen Versorgungssettings aus, die die Pflegepraxis innovativ gestalten und menschenwürdig stärken. Gesucht werden inspirierende Beispiele und praxisnahe Erfolgsgeschichten aus der Pflegepraxis. Die aktuelle Ausschreibung läuft bis zum 31. Dezember 2025. Die Medaille ist mit einmal 5.000 Euro und zweimal 2.500 Euro dotiert. Verliehen wird die Medaille 2026 in Kaiserswerth.
"Diner en bleu" im Jubiläumsjahr
Danke – das ist das Motto im Jubiläumsjahr der Diakonie Saar. 100 Jahre schon betreibt der evangelische Träger soziale Einrichtungen an der Saar, von Kitas über Pflegedienste bis hin zu Sozialberatungen und Jugendzentren. Beim "Diner en bleu" auf dem Ludwigsplatz in Saarbrücken waren nun Mitarbeitende sowie Klient*innen eingeladen, um gemeinsam mit Partner*innen aus Politik und Verwaltung bei Flammkuchen und Tabouleh ins Gespräch zu kommen. Rund 300 Gäste waren dabei. "Wir wollen denen Danke sagen, die unsere tägliche Arbeit ausmachen. Es gehört viel Mut dazu, sich aus einer schwierigen Lebenssituation heraus an uns zu wenden. Das wissen wir nicht nur zu schätzen, sondern es ehrt unsere Arbeit. Und die wäre wiederum nicht möglich ohne starke Partner*innen in Politik und Verwaltung. Was liegt also näher, als beide Gruppen an einen Tisch zu bringen“, so Geschäftsführer Oliver Kremp-Mohr.
Eltern nutzen digitale Plattform
Um Prozesse zu optimieren und zu vereinfachen, setzt das Zentrum für kindliche Entwicklung, die Frühförderstelle der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum, auf Digitalisierung: Eine App dient als zentrale Plattform für Dokumentation, Terminplanung sowie die Kommunikation mit Klient*innen. Eltern können beispielsweise über die App freie Behandlungstermine buchen. Wird ein Termin abgesagt, wird er sofort wieder freigegeben und steht anderen zur Verfügung. "Damit verbessern wir die Auslastung und reduzieren wirtschaftliche Verluste", sagt Einrichtungsleitung Nina Konter.