Düsseldorf, 26. Oktober 2023. Mit 1.701 rückgeführten Personen wurden im Jahr 2022 weniger Menschen über die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeschoben als 2021 (2.361 Personen). Grund dafür sind vor allem weniger Sammelcharterflüge, die aus der Landeshauptstadt starteten. Dennoch bleibt der Flughafen Düsseldorf einer derjenigen, über den bundesweit mit die meisten Abschiebungen erfolgen. Darüber wie über die Begleitumstände der Abschiebungen gibt der Bericht der unabhängigen Abschiebungsbeobachtung Auskunft. Dessen Schwerpunktthema im Berichtsjahr 2022: Fragen des Kindeswohls in Abschiebungssituationen.
25.000 Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag vor dem Landtag in Düsseldorf für die Rettung der sozialen Infrastruktur in NRW protestiert. Eine der größten Demos, die der Landtag je gesehen hat. Auch die Mitglieder der Diakonie RWL waren stark vertreten. Die Kundgebung ist der Auftakt der Kampagne "NRW bleib sozial!", die von der Freien Wohlfahrtspflege NRW getragen wird.
Wegen kräftiger Tarifsteigerungen für ihre Beschäftigten geraten viele Träger der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Geldnot. Mitunter bleiben sie auf Mehrkosten im sechsstelligen Bereich sitzen. Die Träger befürchten, ihre Betreuungszeiten verkürzen oder sogar schließen zu müssen. Die Diakonie RWL fordert deshalb einen Rettungsschirm für den Offenen Ganztag.
Düsseldorf, 17. Oktober 2023. Reduzierte Öffnungszeiten, Schließung von Angeboten und drohende Insolvenzen: Die Evangelischen Landeskirchen und die Diakonie RWL warnen vor deutlichen Einschnitten bei Kitas und Offenen Ganztagsschulen (OGS). Zeitnahe Hilfen von Land und Kommunen für die Kitas und ein Rettungsschirm für die OGS sind jetzt nötig, um einen Kollaps des Betreuungssystems zu verhindern.
Ein Ort, der Arbeit und Erholung verbindet und gleichzeitig nachhaltig, ökologisch und sozial ist - den will die „Neue Arbeit“ der Diakonie Essen auf dem Areal der Spillenburger Mühle in Essen-Bergerhausen schaffen. Entlang des Ruhrtalradwegs sollen ein Fahrradhostel, eine Kapelle, Gastronomie sowie Eventräume und Büros entstehen. In unmittelbarer Nachbarschaft außerdem Werkstätten zur Arbeitsförderung. Der Name des innovativen Bauprojekts: "Neue Insel".
Sie suchen den Weg hinter die Gefängnismauern: In NRW sind viele Ehrenamtliche im Einsatz, um inhaftierte Menschen zu besuchen und ins Gespräch zu kommen. Die Landeskoordinierungsstelle für das Ehrenamt in der Straffälligenhilfe setzt sich für die Vernetzung Ehrenamtlicher und Hauptamtlicher im Justizvollzug ein – und hatte zur Fachtagung nach Wuppertal eingeladen.
Kinder einer Bielefelder Grundschule haben sich eine Woche lang mit dem Tod beschäftigt. Sie sprachen über "Werden und Vergehen", "Sterben und Tod", "Traurig sein und Trost". Das außergewöhnliche Angebot nennt sich "Hospiz macht Schule". Seit zehn Jahren wird es vom Gemeinschaftsprojekt "Bielefelder Hospizdienste" angeboten.
Die Beratung von Zugewanderten ist in Zeiten des andauernden Kriegs in der Ukraine wichtiger denn je. Migrationsberatungsstellen helfen bei der Arbeits- und Wohnungssuche sowie bei der Integration. Doch nun gefährden Sparpläne der Bundesregierung die erfolgreiche Arbeit.
Paragraf 218 abschaffen oder nicht? Zum Safe Abortion Day wird das Thema teils hitzig diskutiert. Die Bundesregierung will den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches regeln. Auch die evangelischen Beratungsstellen diskutieren über die Selbstbestimmung der Frau und den Schutz des ungeborenen Lebens, wie Diakonie RWL-Referentin Heike Buschmann und Schwangerenberaterin Andrea Vogt im Interview erklären.
Spenden und Sponsoring sind ein wichtiger Bestandteil, um die tägliche Arbeit mit hilfsbedürftigen Menschen in den gemeinnützigen Einrichtungen und Unternehmen der Diakonie zu finanzieren. Der im Zentrum Recht und Wirtschaft der Diakonie Deutschland erarbeitete „Wegweiser zu Spenden und Sponsoring in der Diakonie“ unterstützt Sie bei den Entscheidungen, die Sie hierzu im Alltag treffen müssen.