Hinter jeder Puppe steht eine Geschichte: Frauen stellen im Sommerprojekt der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsinitiative KOMM in Wuppertal ein Marionettentheater auf die Beine. Sie erzählen damit nicht nur ihre Lebensgeschichten, sondern stärken auch ihr Selbstbewusstsein.
Düsseldorf/Berlin, 27. Juli 2023. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im vorigen Jahr ihre Spendeneinnahmen in Rheinland-Westfalen-Lippe deutlich gesteigert. Insgesamt 19,3 Millionen Euro Spenden gingen auf den Gebieten der evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe ein. 2021 waren es noch rund elf Millionen Euro.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat erstmals in ihrer Geschichte mehr als 100 Millionen Euro für Hilfsprojekte ausgegeben. Ausschlaggebend waren dafür die Solidarität und Spendenbereitschaft im Zuge des Ukrainekriegs. Die hohe Zahl hungernder Menschen und die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels machten mehr humanitäre Hilfe nötig, betonte DKH-Präsidentin Dagmar Pruin.
Die Diakonie Stiftung Salem hat in kürzester Zeit ein neues Frauenschutzzentrum in Minden eröffnet. Hier bekommen Frauen in akuten Gefahrensituationen Sicherheit und Unterstützung. Ungewöhnlich ist das offene Konzept, nach dem das Haus in die Nachbarschaft und das Quartier eingebunden wird.
Düsseldorf, 21. Juli 2023. Die SPD fordert die Einführung eines Pflichtdienstes. Neu ist das Vorhaben nicht. "Dass die SPD den Pflichtdienst gerade jetzt zum Thema macht, lenkt nur von den massiven Kürzungen bei den Freiwilligendiensten ab, die im Entwurf für den Bundeshaushalt vorgesehen sind", erklärt dazu Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL).
Mit der Flut kam die Zerstörung. Das Haus von Edith Eschweiler aus Stolberg war nach der Katastrophe im Juli 2021 knapp zwei Jahre lang unbewohnbar. Erst Ende Mai konnte sie dort wieder einziehen. Fluthilfeberaterin Franziska Schmitz vom Regionalteam Stolberg der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe hat sie auf dem langen Weg des Wiederaufbaus unterstützt und begleitet.
Der Helmut-Simon-Preis der Diakonie in Rheinland-Pfalz wird alle zwei Jahre vergeben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt und fördert das soziale Engagement von Personen, Initiativen und Institutionen, die sich gegen Armut, Rassismus, für soziale Gerechtigkeit und Diversität einsetzen. Gesucht werden Projekte, die engagiert und kreativ gegen Armut und Rassismus vorgehen und zu einer gelingenden Integration und Inklusion beitragen.
Wenige Tage vor dem zweiten Jahrestag der Flutkatastrophe sind Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL, und Martin Keßler, Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, gemeinsam in die Hochwasser-Regionen gereist. Im Ahrtal, in der Eifel und in Erftstadt-Blessem besuchten sie von der Flut Betroffene und konnten in persönlichen Gesprächen erfahren, wie diese die finanzielle und psychosoziale Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) bislang erlebt haben.
Die von der Flut betroffenen Menschen müssen sich immer noch mit der Katastrophe auseinandersetzen. Sei es durch den Ersatz des materiellen Schadens oder durch das Verarbeiten des erlittenen Traumas. Daher hat die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) bereits ihre Hilfe für mindestens bis 2025 zugesichert.
Düsseldorf, 13. Juli 2023. Nach den Plänen der Bundesregierung soll die Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) im kommenden Jahr um 78 Millionen Euro gekürzt werden, das entspricht rund 24 Prozent aller Bundesmittel für die Jugendfreiwilligendienste und den Bundesfreiwilligendienst. Bis 2025 sollen die Mittel insgesamt sogar um rund 35 Prozent gekürzt werden.