50 Pflegekräfte haben am Donnerstag das WDR Funkhaus in Düsseldorf besucht. Darunter auch Mitarbeitende aus Einrichtungen, die zur Diakonie RWL gehören. Während des Besuchs hatten sie die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Senders zu schauen. Außerdem tauschten sich die Pflegeprofis mit den Medienschaffenden darüber aus, wie sie die Berichterstattung in Radio und Fernsehen rund ums Thema Pflege wahrnehmen. Grundsätzlich wünschen sie sich mehr positive Beiträge.
Ob Entgelte, Arbeitsbedingungen oder betriebliche Interessensvertretung: Die Debatte über Werkstätten für Menschen mit Behinderungen wird mitunter emotional und mit wenig Kenntnis über die Tatsachen geführt. Die Diakonie RWL und der Evangelische Fachverband für Teilhabe und Rehabilitation wollen die Diskussion versachlichen. Hier die drei wichtigsten Fakten.
Mit dem Helmut-Simon-Preis hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer nun Menschen geehrt, die mit ihrem Engagement für soziale Gerechtigkeit und Diversität, für Integration und Inklusion einstehen. Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Diakonie RWL, der Diakonie Hessen und der Diakonie Pfalz ausgeschrieben.
In Deutschland arbeiten mehr als 300.000 Menschen mit Behinderungen in Werkstätten. Rund 2.200 von ihnen haben in den Recklinghäuser Diakonie-Werkstätten ihren Arbeitsplatz gefunden. Die Verantwortlichen setzen sich dafür ein, das oft negative Bild in der Öffentlichkeit nachhaltig zu verändern.
Das jeweilige Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt der lippischen, westfälischen und rheinischen Landeskirche schreibt vor, dass Mitarbeitende in Einrichtungen der Diakonie RWL und der drei Landeskirchen zum Thema sexualisierte Gewalt weitergebildet werden. Dafür schulen Katharina Degen und Saskia Koll Multipliktor*innen.
Laternen basteln, spielen, Deutsch lernen: Die neue Lernwerkstatt der ökumenischen Flüchtlingsinitiative KOMM unterstützt Kinder und deren Familien im Wuppertaler Osten und vermittelt ihnen ein Gefühl von Sicherheit – eine wesentliche Voraussetzung für Teilhabe und Integration.
Im September ist die zweite Phase der mobilen Beratung der Hochwasserhilfe der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) gestartet. Sie läuft bis August 2025 und hat die Schwerpunkte Wiederaufbau und psycho-soziale Begleitung. Bei der Kick-Off Veranstaltung in Düsseldorf haben sich die Mitarbeitenden der Fluthilfeteams intensiv auf die kommenden Monate vorbereitet, um die betroffenen Menschen auch künftig optimal unterstützen zu können.
Die Situation in Kindertageseinrichtungen spitzt sich zu: Immer häufiger werden Notgruppen nötig, Kinder müssen zuhause bleiben. Einigen Trägern droht die Insolvenz. Wie gehen Einrichtungsleitungen mit der angespannten Situation um? Wie erleben Mitarbeitende den Alltag? Und was bedeutet die aktuelle Lage für Kinder und Eltern? Vier Expertinnen berichten.
Die Energiehilfen der Kirchen gehen in ihre zweite Phase. Steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten drohenzahlreiche Haushalte auch im Winter 2023/24 zu belasten. Diakonie und Kirche wollen dem begegnen und Hilfen anbieten. Beratungsstrukturen werden gefördert, um möglichst viele Menschen bei der Beantragung staatlicher Leistungen zu helfen und weitere Unterstützungsangebote zu vermitteln. Daneben sollen Einzelfallhilfen für die Haushalte gewährt werden, die die steigenden Energiekosten selbst nicht tragen können. Eine weitere Projekt-Förderung ist möglich im Rahmen der Aktion #Wärmewinter, zu der EKD und Diakonie Deutschland aufgerufen haben.
Sie setzen sich dazu, beobachten, suchen das Gespräch und dokumentieren: Judith Fisch und Mert Sayim beobachten an den Flughäfen in NRW Abschiebungen. Sie pochen auf die Einhaltung von Menschenrechten wie die Wahrung der Würde. Ihr aktueller Bericht zeigt: Zu oft werden diese Werte missachtet – vor allem bei Kindern.