Brot für die Welt kritisiert die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen im Entwicklungshaushalt und bei der Humanitären Hilfe. "Die Kürzungen gehen auf Kosten der Menschen in ärmeren Ländern, die unsere Unterstützung dringend brauchen", sagte Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts in Berlin.
Mitte Juli hat sich die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bereits zum zweiten Mal gejährt. Ebenso lange sind auch schon Mitarbeitende der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) in den betroffenen Regionen im Einsatz. Während umfassende Einzelfallhilfen weiterlaufen, sollen künftig auch Gemeinschaften vor Ort nachhaltig gestärkt werden.
Vor sexualisierter Gewalt schützen, bevor Taten passieren: Die Diakonie RWL-Referentinnen Katharina Degen und Saskia Koll bilden Multiplikator*innen aus, die in ihren eigenen Einrichtungen Mitarbeitende zum Thema sexualisierte Gewalt sensibilisieren. Sechs Schulungen sind bis zum Frühjahr 2024 geplant. Im Interview erklären die Referentinnen Ziele und Inhalte der Kurse.
Die Eckpunkte für eine Krankenhausreform stehen. Das entsprechende Gesetz soll zum 1. Januar 2024 in Kraft treten. Die konkrete Umsetzung in den Kliniken vor Ort soll danach schrittweise anlaufen. Doch noch gebe es viele Fragezeichen, klagen Verantwortliche aus dem Krankenhauswesen.
"Manege frei" für Kinder weltweit: Unter diesem Motto luden Brot für die Welt und Krefeld für Kinder zum Benefizabend im Circus Rondel. Krefelder Schüler*innen und renommierte Künstler hatten wochenlang geprobt, um Spenden für Kinder zu sammeln. Mit Erfolg: Die Zirkusgäste gaben rund 1.600 Euro.
Wer bei Kindern spart, zahlt später drauf: Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Diakonie Deutschland. "Wir müssen alles dafür tun, Kinder und Jugendliche heute zu stärken", fordert Diakonie RWL-Armutsexpertin Heike Moerland. "Die Kindergrundsicherung ist dafür unverzichtbar." Denn wir können es uns – auch wirtschaftlich – nicht leisten, auf ein Viertel einer Generation zu verzichten.
Düsseldorf, 14. August 2023. Inflation, hohe Energiepreise und steigende Löhne: Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. hat seine Träger zur finanziellen Situation befragt. Die Ergebnisse sind erschütternd: Vier von fünf Trägern rechnen mit einem negativen Jahresergebnis in den abgefragten Handlungsfeldern, ein Drittel sogar mit einem Liquiditätsengpass noch in 2023.
Inflation, hohe Energiepreise und steigende Löhne: Die Diakonie RWL hat ihre Träger zur finanziellen Situation befragt. Die Ergebnisse sind erschütternd: Vier von fünf Trägern rechnen mit einem negativen Jahresergebnis in den abgefragten Geschäftsfeldern, ein Drittel sogar mit einem Liquiditätsengpass noch in 2023. Lesen Sie hier die drei wichtigsten Erkenntnisse der Mitgliederbefragung.
Was wäre das "Church" ohne Judith Sporken? Sie leitet das Restaurant im Haus der Evangelischen Kirche in Essen seit vielen Jahren. Das "Church" ist kein gewöhnliches Restaurant: Eine Aufstehhilfe für Gestolperte, ein Chancengeber, Integrationshelfer. Und Judith Sporken ist zugleich Chefin, Ausbilderin, Ansprechpartnerin, Anpackerin, Vermittlerin, Trösterin, Mutterersatz und Freundin.
Die Bundesregierung bringt derzeit ein Gesetz zur kontrollierten Abgabe von Cannabis auf den Weg. Das Thema wird kontrovers diskutiert. Im Interview erklärt Tina Nagel, Diakonie RWL-Referentin im Geschäftsfeld Krankenhaus und Gesundheit, warum und unter welchen Voraussetzungen die Diakonie die Legalisierung begrüßt.