Die Eltern pflegen, wenn sie im Alter Pflege benötigen. Für viele erwachsene Kinder ist das selbstverständlich. Aber häufig fühlen sie sich allein gelassen mit zahlreichen praktischen, rechtlichen und finanziellen Fragen zur Pflege. Über einen Alltag zwischen Liebe, Pflichtgefühl und Überforderung.
Zum Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Diakonie RWL eine schnelle Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Pflegereform. Die neue Bundesregierung müsse in der Pflege Ergebnisse liefern. Mehr als 140.000 Unterschriften für die Petition "Mach Dich Stark für Pflege!" seien ein starkes Signal, das die neue Bundesregierung ernst nehmen sollte.
Die Suche nach einem ambulanten Pflegedienst kann für alle Beteiligten mühsam sein. Anders in Münster. Dort haben die Stadt und ein Netzwerk ambulanter Pflegedienste – unter ihnen auch die Diakonie – gemeinsam ein innovatives Projekt auf den Weg gebracht.
Die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) unterstützt Betroffene der Hochwasserkatastrophe 2021 in NRW und Rheinland-Pfalz weiterhin finanziell beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser. Noch bis Ende des Jahres können Anträge auf Wiederaufbauhilfe gestellt werden.
Immer teurere Pflegeheime, verschiedene Systeme zwischen ambulanter und stationärer Pflege sowie eine Pflegeausbildung auf Kosten der Pflegebedürftigen: Die Diakonie und viele weitere Verbände setzen sich seit Jahren für eine große Reform der Pflege in Deutschland ein. In Berlin versprechen Union und SPD, dass sie diese nun ernsthaft angehen wollen. Das sind die drei wichtigsten Knackpunkte.
In einer idealen Welt können alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderungen – selbst entscheiden, was gut für sie ist. Dafür sind keine "Sonderrechte" nötig. Es reicht, wenn alle Menschen genau die Unterstützung bekommen, die sie benötigen, um gleich behandelt zu werden. So weit, so gut. Der Alltag sieht oft anders aus.
Seit 100 Tagen hat die Diakonie den Vorsitz in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Im Interview sprechen die Geschäftsführer*innen der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Pfarrer Albrecht Bähr, und Heike Moerland, außerdem Geschäftsfeldleitung bei der Diakonie RWL, über die aktuellen sozialen Herausforderungen im Land und warum die Diakonie gerade jetzt als starke Stimme für Teilhabe, Gerechtigkeit und Demokratie gebraucht wird.
Die evangelischen Kirchen in NRW sind mit elf Landtagsabgeordneten nach Lampedusa und Rom geflogen, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie die Europäische Union an ihren Außengrenzen mit geflüchteten Menschen umgeht. Diakonie RWL-Referentin Karin Wieder war mit dabei. In dieser Reportage nimmt sie uns mit in eine Region, in der die Zivilgesellschaft versucht, das menschliche Antlitz Europas zu bewahren.
Die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, kommentieren gemeinsam den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD und fordern ein zügiges Umsetzen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen.
Was sind die Herausforderungen der Freien Wohlfahrt? Welche Perspektiven gibt es? Unter dem Titel "Im Dienst des Gemeinwohls – die künftige Rolle der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen im Sozialstaat" haben sich Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft und Praxis beim Symposium der Freien Wohlfahrtspflege NRW in den Rheinterrassen in Düsseldorf ausgetauscht. Über Erkenntnisse und Möglichkeiten.