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Bewerbungen bis Ende September möglich

Helmut-Simon-Preis 2025 ausgeschrieben

Der Helmut-Simon-Preis der Diakonie in Rheinland-Pfalz wird alle zwei Jahre vergeben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt und fördert das soziale Engagement von Personen, Initiativen und Institutionen, die sich für Menschenwürde, Diversität, soziale Teilhabe, Integration und Inklusion einsetzen und engagiert gegen Rassismus und Unmenschlichkeit vorgehen. 

Diakonie und Politik
Bewerbung Helmut-Simon-Preis
© Diakonie in Rheinland-Pfalz

Mit dem Helmut-Simon-Preis wollen die drei in Rheinland-Pfalz ansässigen Diakonischen Werke – die Diakonie Hessen, das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe und die Diakonie Pfalz – den Blick der Öffentlichkeit auf ermutigende Projekte zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung lenken, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt und damit die Demokratie fördern. 

Die Auszeichnung ist nach dem 2013 verstorbenen ehemaligen Bundesverfassungsrichter Helmut Simon benannt. Schirmherr ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Die Auszeichnung wird am 19. November 2025 in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz vergeben.

Bewerben Sie sich jetzt! 

Bewerbungen für den Helmut-Simon-Preis 2025 sind bis zum 30. September 2025 möglich. 
Bewerbungslagen bitte ausschließlich per Mail (maximal 10 MB) an: hsp [at] evkirchen-diakonie-rlp.de (hsp[at]evkirchen-diakonie-rlp[dot]de)

Hintergrund

Gegen Armut und Rassismus – für Inklusion, soziale Gerechtigkeit, Diversität und Integration 

Der Preis wurde erstmals im Juni 2005 auf Initiative von Pfarrer Wolfgang Gern, damals Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau, als Preis der drei Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz für die besten Projekte der Wohnungslosenhilfe ausgelobt und im Dezember 2006 verliehen. Wenig später konnte der ehemalige Bundesverfassungsrichter Helmut Simon als Namensgeber für den Preis gewonnen werden. Die Auszeichnung wird seitdem alle zwei Jahre als Helmut-Simon-Preis vergeben. Ausgezeichnet werden Personen, Initiativen oder Institutionen, die sich für die Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung einsetzen. 

Namensgeber: Helmut Simon (1922 bis 2013)

Der 1922 geborene Helmut Simon begann im Mai 1953 seine richterliche Tätigkeit am Landgericht in Düsseldorf. Von dort wurde er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof abgeordnet. Anschließend erfolgte die Ernennung zum Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf. Im Jahr 1965 wurde Helmut Simon zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt, im Juni 1970 erfolgte die Ernennung zum Richter des Bundesverfassungsgerichts im Ersten Senat. Diesem gehörte er – nach Wiederwahl im September 1975 – bis zum Eintritt in den Ruhestand im November 1987 an. Neben seiner richterlichen Tätigkeit war Helmut Simon in vielerlei Hinsicht gesellschaftlich und kirchlich engagiert. So war er von 1970 bis 1995 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Als Präsident stand er diesem von 1975 bis 1977 und von 1987 bis 1989 vor. Darüber hinaus war er unter anderem mehrere Jahre lang Deutscher Delegierter für das Antirassismus-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen mit Sitz in Genf.

Ansprechperson

Heike Moerland
Geschäftsfeldleitung
Berufliche und soziale Integration
H.Moerlandatdiakonie-rwl.de

Organisatoren

Die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz bündelt die Interessen der drei in Rheinland-Pfalz tätigen Landesverbände der Diakonie – der Diakonie RWL, der Diakonie Hessen und der Diakonie Pfalz – und vertritt sie gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz und den Kostenträgern. Als Verbandsgruppe "Diakonie" sind die Diakonischen Werke Mitglieder der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz sowie der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz. 

Rückfragen zum Helmut-Simon-Preis beantwortet das Sekretariat der Arbeitsgemeinschaft: 06131 32741-20, E-Mail sekretariat [at] evkirchen-diakonie-rlp.de (sekretariat[at]evkirchen-diakonie-rlp[dot]de)