20. Juli 2021

Spendeninfos für Mitglieder

Ob die Beantragung von Soforthilfe oder organisatorische Tipps: Mitglieder haben viele Fragen rund die Vergabe von Spenden und zur Unterstützung, die sie von den Fundraising-Experten der Diakonie RWL bekommen. Hier stellen wir fortlaufend wichtige Informationen für Sie zusammen.

  • Umgekippter Zaun in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Foto: Diakonie RWL)

Soforthilfe (Bargeld-Hilfen) 

Diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden in vom Hochwasser betroffenen Gebieten können ab sofort pauschal Mittel beantragen, um diese unbürokratisch an Bedürftige auszuzahlen. Dieses Handgeld soll vor allem den Menschen in den ersten Wochen nach der Katastrophe helfen, die über keine Barmittel verfügen. Das Geld kann persönlich an die Betroffenen ausgezahlt werden, lediglich Name und Adresse müssen dokumentiert werden. Eine tiefergehende Bedürftigkeitsprüfung ist zu vernachlässigen  

Pro Einrichtungen sind 20.000 Euro zur Weitergabe an Bedürftige möglich. 
Für bedürftige Haushalte können bis zu 1.500 Euro Barmittel ausgezahlt werden. 
Den Antrag dazu gibt es hier.

Weitere Planung von Soforthilfen

Für die Planung der weiteren Soforthilfen benötigen wir Ihre Einschätzung:
1.) Bestattungsbeihilfen: Wird in Ihrer Region finanzielle Unterstützung von Privathaushalten für Bestattungen benötigt?
2.) Trockengeräte: Wie viele Trockengeräte werden in Ihrer Region benötigt? Wer kann die Logistik in der Region übernehmen?
3.) Mobilität: Wird in Ihrer Region eine Mobilitätshilfe benötigt? (z.B. Ersatz-Fahrzeuge für Einrichtungen, allgemeiner Transport für Menschen, die ihre Auto verloren haben)
4.) Beratungseinrichtungen: Sind in Ihrer Region Beratungseinrichtungen durch das  Hochwasser in ihrer Arbeit beeinträchtigt?
Bitte füllen Sie dazu dieses kurze Formular aus.
 

Soforthilfe (Bargeld-Hilfen) der "Aktion Lichtblicke"

Auch "Aktion Lichtblicke" – das Bündnis von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios – stellt Soforthilfen zur Verfügung. Einrichtungen vor Ort können damit unkompliziert Bargeld an Betroffene auszahlen. Diakonie-Einrichtungen müssen dafür den üblichen Lichtblicke-Antrag mit dem Stichwort „Hochwasserhilfe" an info@lichtblicke.de mailen. Die Soforthilfe ist zunächst auf 20.000 Euro pro Verband festgelegt. Der Höchstbetrag pro Hilfefall beträgt 5.000 Euro. Soweit möglich und vorhanden, erstellen Sie bitte eine Kopie des Kindergeldbescheides oder der Pässe. Machen Sie sich bitte eine Notiz, wofür die Gelder verausgabt wurden. Belege müssen nicht beigebracht werden. Bitten schicken Sie später eine Aufstellung des Personenkreises, der Hilfe erhalten hat, an das Lichtblicke-Büro. Falls weitere Gelder benötigt werden, kann ein weiterer Antrag gestellt werden. Bei Fragen zur Soforthilfe oder zum Antrag hilft das Lichtblicke-Büro unter Telefon 0208 – 45 66 304 oder Mail info@lichtblicke.de weiter. 

Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche

Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten ist für viele Familien ein zusätzliches Problem geworden. Als Unterstützungsangebot bietet die Diakonie RWL ein kostenloses Freizeitangebot ür Kinder und Jugendliche an.
» Anmeldeformular und weitere Informationen  

Ihr/e Ansprechpartner/in
Ulrich T. Christenn

Brot für die Welt, Katastrophenhilfe, Sammlungen, Kollekten, Hoffnung für Osteuropa

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