Pressemitteilungen

Flüchtlinge vor Corona schützen und dezentral unterbringen

Diakonie RWL fordert Belegung in Landesunterkünften zu entzerren

Düsseldorf, 7. April 2020. Angesichts erster Corona-Fälle in einer nordrhein-westfälischen Landesunterkunft fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), einen Teil der Flüchtlinge dezentral in kleinere Unterkünfte zu verlegen. "Vor allem große Aufnahmeeinrichtungen mit mehreren hundert Bewohnerinnen und Bewohnern sind nicht geeignet, ausreichenden Schutz zu gewährleisten", erklärt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. 

Gericht erlaubt geschäftsmäßige Beihilfe zur Selbsttötung

Diakonie RWL setzt sich für bessere palliative Sterbebetreuung ein

Düsseldorf, 26. Februar 2020. Sterbehilfe ist unter strengen Voraussetzungen rechtens. Das Bundesverfassungsgericht hat heute das bislang bestehende Verbot zur organisierten Hilfe zur Selbsttötung gekippt. "Das Urteil zeigt, dass wir uns zu selten fragen: Was brauchen sterbende Menschen? Wie können wir ihnen helfen, selbstbestimmt und gut begleitet ihr Lebensende zu gestalten?", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe. Anlässlich der Entscheidung spricht sich die Diakonie RWL dafür aus, sterbende Menschen besser zu betreuen. 

Diakonie RWL fordert mehr Anstrengung zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Frühzeitige Beratung in Landesaufnahmestellen erforderlich

Düsseldorf/Münster, 30. Oktober. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert von der Politik mehr Anstrengungen zur Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt. Das neue, am 1. November beginnende Programm für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose „Neustart in Deutschland“ sei ein „erster Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Es finanziert bundesweit für rund 100.000 Flüchtlinge, die seit mindestens drei Monaten hier sind, Hospitanzen und Praktika sowie Sprach- und Integrationskurse. „Doch wir brauchen jetzt umfassendere Maßnahmen und Angebote, damit die vielen Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit kommen.“

Kirchliches Arbeitsrecht: Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Evangelische Kirche von Westfalen zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Karlsruhe/Düsseldorf/Bielefeld, 2. September 2015. Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.

Kein Geld für Sterbebegleitung in Pflegeheimen

Diakonie RWL übt scharfe Kritik an starrer Haltung der Bundesregierung

Düsseldorf, Münster, 28. August. Mit Enttäuschung und Kritik reagiert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die am Freitag veröffentlichte Ankündigung der Bundesregierung, die Sterbebegleitung in Pflegeheimen auch künftig nicht zu finanzieren.