Pressemitteilungen

100 Tage Hochwasserhilfe

Diakonie RWL zahlt 15 Millionen Euro an Flutopfer

Düsseldorf, 21. Oktober 2021. Hundert Tage ist die verheerende Hochwassernacht her. Seitdem steht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) an der Seite der Betroffenen. "Die Folgen des Hochwassers werden uns noch über Jahre begleiten", sagt Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke. "Wir bleiben vor Ort, wir helfen beim Wiederaufbau und sind auch in den kommenden 600 Tagen für die Menschen da."

Führungswechsel im Landesverband

Kirsten Schwenke wird neuer Vorstand der Diakonie RWL

Düsseldorf, 17. September 2021. Die 57-jährige Juristin Kirsten Schwenke wird neuer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Sie folgt in dieser Position auf Thomas Oelkers, der nach acht Jahren beim größten Landesverband der Diakonie in den Ruhestand geht. Ab 1. Oktober 2021 bildet Kirsten Schwenke als Juristischer Vorstand gemeinsam mit Pfarrer Christian Heine-Göttelmann die neue Leitung der Diakonie RWL.

Rechtsanspruch auf OGS-Betreuung lange überfällig

Diakonie RWL begrüßt Einigung von Bund und Ländern

Düsseldorf, 7. September 2021. Gute OGS-Betreuung darf keine Glückssache sein – genauso sieht es auch beim Anspruch auf einen Platz in der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder aus. "Dass sich der Vermittlungsausschuss einigen konnte, freut mich sehr", sagt Björn-Christian Jung, Referent für Ganztagsangebote an Schulen beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). 

Jede siebte beobachtete Abschiebung problematisch

Diakonie RWL mahnt zu mehr Menschlichkeit und Respekt bei Rückführungen

Düsseldorf, 3. September 2021. Trotz gesunkener Abschiebezahlen in der Corona-Pandemie haben "problematische" Rückführungen deutlich zugenommen. Zu diesem Schluss kommen die Abschiebungsbeobachterinnen des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) in ihrem Jahresbericht 2020, der heute gemeinsam mit dem "Forum Flughäfen in Nordrhein-Westfalen" in Düsseldorf vorgestellt wurde.

Die Bundestagswahl im Fokus der Diakonie

Diakonie RWL lädt zur Live-Diskussion mit Politikerinnen und Politikern ein

Düsseldorf, 25. August 2021. Ob Klimaschutz, Kitaplätze oder bezahlbarer Wohnraum: Welche Politik erwartet die Wählerinnen und Wähler bei den verschiedenen Parteien? Und welche Antworten haben Bundestagskandidierende auf die wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit? Am Donnerstag, 2. September, lädt die Diakonie RWL zu einem digitalen Wahl-Gespräch mit Politikerinnen und Politikern von CDU, SPD, FDP und Grünen ein.

Armut effektiv bekämpfen

Diakonie RWL fordert staatliche Finanzierung der Sozialberatungen

Düsseldorf, 18. August 2021. Zu wenig Informationen, zu wenig Unterstützung von Behörden, viel zu komplizierte Anträge: Einkommensarme Familien brauchen mehr "Hilfen aus einer Hand", um aus Existenznot und Bildungsarmut herauszufinden. Vor der Bundestagswahl fordert die Diakonie deshalb, die Sozialberatung in den Kommunen auszubauen. "Die Sozialberatung muss staatlich finanzierte Pflichtaufgabe werden. Wir brauchen mehr auf Dauer angelegte Hilfen, um besonders Kinder zu schützen", betonte die Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, Maria Loheide, am Mittwoch in Düsseldorf. 

Erste Soforthilfe für die Eifel

Diakonie besucht Kirchengemeinde im Katastrophengebiet

Düsseldorf, Berlin, 22. Juli 2021. Leben konnte gerettet werden, aber Wohnungen sind genauso zerstört wie die ganze Infrastruktur im Schleidener Tal bei Aachen. Heute haben Diakoniepräsident Ulrich Lilie, der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, und der Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) die von der Flutkatastrophe stark betroffene Evangelische Kirche in Kall besucht. Mit im Gepäck hatten sie Trockengeräte für die Aufräumarbeiten. In den kommenden Tagen verteilt die Diakonie RWL rund 100 solcher Geräte in Regionen, in denen die Aufräumarbeiten begonnen haben.

Vier Millionen Euro Soforthilfe von Diakonie und Kirche

Große Spendenbereitschaft für Menschen in Flutgebieten

Berlin, Düsseldorf, 21. Juli 2021. Die evangelische Kirche und die Diakonie stellen in einem ersten Schritt vier Millionen Euro für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Westdeutschland bereit. Die Soforthilfen werden über das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), verteilt. "Wir sind überwältigt von der enormen Solidarität der Spenderinnen und Spender", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Dank der großartigen Unterstützung können wir sofort damit beginnen, das große Leid der Menschen in den Flutgebieten zu lindern." 

Mehr Teilhabe für Menschen mit intensivem Unterstützungsbedarf

Diakonie RWL wendet sich mit Positionspapier an NRW-Regierung

Düsseldorf, 29. Juni 2021. Teilhabe steht jedem Menschen zu. Doch nicht alle Angebote für Menschen mit Behinderung werden diesem Anspruch gerecht. "Wer besonders viel Unterstützung benötigt, geht in dem regulären System der Eingliederungshilfe oft unter", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Mit einem Positionspapier hat sich deshalb eine Arbeitsgemeinschaft aus diakonischen Trägern unter Leitung der Diakonie RWL an das nordrhein-westfälische Gesundheits- und Sozialministerium gewandt.

Aufholpaket für Kinder- und Jugendliche reicht nicht aus

Diakonie RWL, freie und öffentliche Wohlfahrt fordern regelmäßige und höhere Hilfen

Düsseldorf, 2. Juni 2021. Die LAGÖF NRW – der Zusammenschluss von Trägern der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen – begrüßt das geplante Aufholpaket des Bundes für Kinder und Jugendliche nach der Pandemie, hält dieses aber perspektivisch für nicht ausreichend. Der Bund hat ein Zwei-Milliarden-Euro-Programm verabschiedet, das unter anderem Lernhilfen, Ferien- und Freizeitmaßnahmen fördert. "Diese Einmalzahlung reicht nicht aus", betont LAGÖF-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Er ist ebenfalls Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Nötig sei eine weitere regelmäßige Unterstützung zumindest in den kommenden fünf Jahren.