Leere Geldbörse wird geöffnet.
Dossier

Diakonie gegen Armut

Zunehmender Reichtum auf der einen Seite und verfestigte Armut auf der anderen – das passt nicht zusammen, meint die Diakonie. Deshalb macht sie sich dafür stark, dass das Thema Armutsbekämpfung auf der Agenda bleibt. Gute Ideen und Projekte gibt es schließlich genug. An dieser Stelle stellen wir einige davon vor.

Gesammelte Artikel

Im Fairhaus an der Fichtenstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern steht ein festlich geschmückter Tannenbaum.
Armut

Weihnachtszeit im Sozialkaufhaus

Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Corona-Nachwirkungen – auch in den Fair- und Gebrauchtwarenhäusern sind die aktuellen Herausforderungen spürbar: Mehr Menschen nutzen die günstigen Angebote dort und kaufen auch Geschenke fürs Fest. Die Häuser bemühen sich, dem Kundenzuwachs gerecht zu werden – bisher mit Erfolg. 

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Ein Mann zieht leere Taschen aus seiner Jeanshose
Energiekrise

Soziale Einrichtungen existenziell gefährdet

Die Energiekrise – ausgelöst durch Putins Angriffskrieg auf die Ukraine – betrifft viele Menschen existenziell: Sie stehen vor einem Winter, in dem sie Angst vor Kälte haben und nicht wissen, wie sie die gestiegenen Kosten für Energie und Lebensmittel bezahlen sollen. Die Geschäftsführenden der regionalen Werke in der Diakonie RWL appellieren an Bund, Länder und Kommunen, besonders diejenigen Menschen in den Blick zu nehmen, die bisher nichts von den Entlastungspaketen spüren.

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Elvira Rössner aus Düsseldorf.
Altersarmut

Wenn die Rente nicht zum Leben reicht

Mehr als 20 Prozent der Über-65-Jährigen gelten in Deutschland als arm. Besonders häufig betroffen sind Frauen, weil die Rente, die sie bekommen, nicht zum Leben reicht. Wenig Geld zu haben, kann den Alltag stark bestimmen – und das Älterwerden. Die Mitarbeitenden der „zentren plus“ der Diakonie Düsseldorf beraten und unterstützen ältere Menschen auch bei finanziellen Schwierigkeiten. 

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Ein Mann zieht leere Taschen aus seiner Jeanshose
Arbeitslosenreport NRW

Arm trotz Arbeit

Bei immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen reicht das Einkommen nicht aus, um ihr Leben damit zu bestreiten. Frauen und Zugewanderte verdienen häufig besonders wenig, so dass viele von ihnen zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen sind. Die steigenden Energiekosten verschärfen ihre Situation. Berater*innen der Diakonie Mark-Ruhr erwarten, dass immer mehr Menschen zu ihnen kommen werden.

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 #wärmewinter ist eine gemeinsame Aktion der Diakonie und der EKD.
Energiekrise

Gemeinsam durch den Winter

Überall steigen die Preise. Das bringt viele Menschen in eine soziale Notlage. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in prekären Lebenssituationen sind von Energiearmut sowie Arbeits- und Wohnungslosigkeit bedroht. Die Diakonie und die Evangelische Kirche starten deshalb gemeinsam die Aktion #wärmewinter.

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Die Macher*innen hinter der Kampagne "Kein Kind in Armut" im Kirchenkreis Dinslaken: (v. l.) Julia Benning und Guido Meyer vom Netzwerk Ziele und Zeichen, Diakonie-Geschäftsführerin Alexandra Schwedtmann und Kirchenkreis-Assessorin Susanne Jantsch. Foto:
Aktionsjahr Kinderarmut

Vor der Schule zur Tafel

"Ohne Geld bin ich traurig und streite mit meiner Mutter." Oder: "Bevor die Schule anfängt, stelle ich mich bei der Tafel für Obst an." Oder schlicht: "Ich friere immer so." Diese und andere Zitate von Kindern stehen im Zentrum der Kampagne zum Aktionsjahr "Kein Kind in Armut" der Diakonie Dinslaken, das der Forderung nach einer Kindergrundsicherung Nachdruck verleihen soll.

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Einem Obdachlosen wird die Hand gereicht.
Welttag zur Überwindung von Armut

Starthilfe für ein besseres Leben

Sie sind so etwas wie die "Hausärzte" unter den Beratungsstellen: Die Allgemeine Sozialberatung von Kirche und Diakonie leistet unbürokratisch Erste Hilfe – vor allem für Menschen, die wenig Geld und deshalb viele Probleme haben. Zum "Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut" am 17. Oktober gibt die Sozialberatung der Diakonie An Sieg und Rhein Einblick in ihre Arbeit.

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Unterstützung auf Augenhöhe: In diesem Raum beraten die beiden Mitarbeiterinnen Birgit Hasnain und Saida Tachrifet Menschen aus dem Viertel.
Diakonische Sozialberatung

Vor Ort ein offenes Ohr

Hilfen aus einer Hand: Das Stadtteilzentrum Ernst-Lange-Haus der Diakonie Düsseldorf unterstützt Anwohner. Ob bei Anträgen oder Orientierung bei Fragen rund um Familie und Wohnen – die Mitarbeitenden in Hassels sind da. Die Sozialberatung bekämpft Armut ganz praktisch. Davon sind Maria Loheide, Vorständin der Diakonie Deutschland, und Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann überzeugt.

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