Das Papier fasst zentrale Erkenntnisse des Diakonie RWL-Fachtags „Armut und Demokratie“ zusammen und zeigt, warum Armut nicht nur eine soziale, sondern auch eine demokratische Herausforderung ist. Es beschreibt, wie materielle Unsicherheit, fehlende Zugänge, Diskriminierung und Wohnungsnot politische Teilhabe erschweren und das Vertrauen in demokratische Institutionen schwächen können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Perspektiven armutserfahrener Menschen sowie die Frage, wie ihre Erfahrungen stärker in politische Entscheidungen einbezogen werden können. Das Papier beleuchtet zentrale Handlungsfelder wie Kinder- und Familienarmut, Migration, Wohnen, soziale Segregation und anwaltschaftliche Interessenvertretung. Zugleich macht es deutlich, welche Bedeutung verlässliche soziale Infrastruktur, niedrigschwellige Beratung, bezahlbarer Wohnraum und diskriminierungssensible Beteiligungsstrukturen für eine lebendige Demokratie haben. Abschließend formuliert das Papier politische Schlussfolgerungen für eine Demokratie, die soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Armutsbekämpfung zusammendenkt.
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