„Volle Solidarität mit den jüdischen Gemeinden und unseren jüdischen Kolleginnen und Kollegen“

Düsseldorf, 18. September 2026. Zum gestern verübten Brandanschlag auf die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal gibt die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, Kirsten Schwenke, folgendes Statement ab:
„Der Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal ist ein Angriff auf jüdisches Leben mitten in unserer Gesellschaft. Das ist unerträglich und nicht hinnehmbar. Unsere volle Solidarität gilt unseren jüdischen Kolleg*innen und allen Menschen jüdischen Glaubens. Wir sind froh, dass niemand verletzt wurde.
Synagogen und jüdische Einrichtungen müssen sichere Orte sein und bleiben, an denen Menschen ihren Glauben frei und ohne Angst leben können. Orte, an denen sie in Frieden zusammenkommen können. Orte von Wohlfahrt und Begegnung, an denen unsere Klient*innen sich geborgen fühlen können und an denen unsere Kolleg*innen sicher arbeiten können.
In Nordrhein-Westfalen haben Jüdinnen und Juden ihren festen Platz und sind selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft. Damit sie sich auch zukünftig sicher fühlen, muss der Rechtsstaat jedwedem Antisemitismus konsequent entgegentreten. Dabei sind wir als gesamte Gesellschaft gefordert: Wo immer Menschen Diskriminierung erfahren oder bedroht werden, müssen wir dem entschieden entgegentreten. Denn die Würde aller Menschen ist unantastbar.“
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, die in den sechs Wohlfahrtsverbandsgruppen von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und den Jüdischen Landesverbänden organisiert sind, jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.
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