Quartiersprojekte

Projekt Soziale Gemein­schaften stärken

Verbundene Menschen im Freien

Gesamtlaufzeit aller Quartiersprojekte zwischen 01.04.2023 und 30.09.2026
Keine Neuaufnahmen möglich!

An zehn Standorten zwischen Mosel, Kyll, Ahr, Wupper, Ruhr und Volme werden in den Quartieren zukunftsweisenden Ziele verfolgt. Die Quartiersmanager*innen in jeder Projektregion identifizieren neu entstandene Bedarfe, stehen in engem Austausch mit den Kommunen und anderen Kooperationspartner*innen und sind verantwortlich für die Umsetzung sogenannter Mikroprojekte.

Begleitet werden die Maßnahmen der Quartiersmanager*innen von Düsseldorf aus durch einen Koordinator bei der Diakonie RWL. Diese Projektkoordination bildet wiederum Synergien zwischen den einzelnen Projektstandorten, ermöglicht einen Austausch und arbeitet in enger Anbindung an die bereits vorhandenen Fachstrukturen innerhalb der Diakonie RWL.

FAQ

Ansprechpersonen, Projektkoordination

Fachliche Fragen

Andreas Vollmert
Referent
Drittmittel und Fundraising
A.Vollmertatdiakonie-rwl.de

Fragen zum Antragsverfahren

Julia Schaaf
Referentin
Drittmittel und Fundraising
J.Schaafatdiakonie-rwl.de
Hand bedient geöffnetes Notebook. Icons im Hintergrund.

Quartiersmanager*in: Aufgaben

  • Koordination des Projektes vor Ort
  • Entwickeln von Ideen und Umsetzung in der klassischen Quartiersentwicklung sowie zu Katastrophenprävention und Klimafolgenanpassung
  • Planung und Organisation von Mikroprojekten
  • Umsetzung von Veranstaltungen und Aktionstagen
  • Information an und Austausch mit DKH RWL
  • Materialen zur Öffentlichkeitsarbeit entwickeln, in Auftrag geben und in Umlauf bringen
  • Koordination und Vernetzung mit anderen Quartiersmanagern und vor Ort: Teilnahme am Onlineaustausch, Präsenztreffen und Präsentation von Aktivitäten
  • Budgetverantwortung
Gruppe mit Kindern im Park

Quartiersprojekte: Beispiele und Standorte

Ein Quartiersprojekt kann einen Stadtteil,  ein Dorf oder definierte Bereiche eines Ortes umfassen. Zusammen mit Bürger*innen, sozialen und öffentlichen Einrichtungen entwickelt das Quartiersmanagement Angebote zur Gestaltung und Verbesserung des eigenen Lebensraums. In unseren Projekten soll die soziale Gemeinschaft auch für zunehmende Katastrophenereignisse wie Starkregen und Hitze widerstandsfähiger gemacht werden.

Hochwasserhilfe
Unsere 10 Quartiersprojekte

Bislang sind beispielsweise folgende Mikroprojekte an den Standorten gefördert worden:

  • Bürgerbeteilungen und Werkstattverfahren zu Quartiersentwicklung, Klimafolgenanpassung
  • Info-Veranstaltungen und Stadtteilrundgänge zu Starkregen, Hitzeschutz und Naturraumgestaltung
  • Reaktivierung von Freiflächen in Form von Hochbeetanlagen, Baumpflanzungen und Nachbarschaftsgärten
  • Entwickeln von Notfallpräventionsmaßnahmen für und mit der Bevölkerung sowie Fachorganisationen
  • Stadtteilfeste, Sportveranstaltungen, Kinderumwelttage zur Stärkung der Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft
  • Repairangebote und Upcycling in den Bereichen Textil, Fahrrad, Elektro, Holz
  • Kulturworkshops und -aufführungen

Projekt Katastrophenschutz-Anlaufstellen (Kat-A)

Das Projekt Kat-A zielt darauf ab, bürgerschaftlich betriebene Notanlaufstellen in Quartieren einzurichten, die im Katastrophenfall als Schnittstelle zwischen Behörden und Bevölkerung dienen und staatliche Krisenstrukturen ergänzen. 

              Grundversorgung und Hilfsleistungen: Kat-A bieten Notstrom, Ladestationen, Wärme, Trinkwasser, Verpflegung sowie Erste Hilfe, Kinderbetreuung und Werkzeuge für kleinere Reparaturen. Informationen werden über Funk, Kurbelradio und Schwarze Bretter verbreitet. 

              Organisation und Beteiligte: Die Anlaufstellen werden von Vereinen, Kirchengemeinden, Hilfsorganisationen und Nachbarschaften getragen. Ehrenamtliche Teams werden von der Diakonie Katastrophenhilfe RWL geschult und koordiniert. 

              Beispiele möglicher Standorte: In Erftstadt, Hönningen, Altenahr und Eschweiler mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Inklusion, Hochwasserschutz und Nutzung bestehender Quartierstreffs. 

              Finanzierung und Zukunft: Das Projekt wird überwiegend von der Diakonie Katastrophenhilfe RWL bis Ende 2027 finanziert. Parallel dazu entsteht ein Resilienzprogramm durch die Diakonie RWL, das über diese Laufzeit hinaus fortgesetzt wird. 

Materialien: Links, Downloads

Auf unserer Materialienseite finden Sie Informationen, um ein Quartiersprojekt zu planen und umzusetzen sowie Dokumente zu angelaufenen Projekten.