29. Dezember 2015

"Im Stress gelassen und geordnet sein"

Katharina Loves gehört zu den Bundesfreiwilligen, die von der Diakonie RWL begleitet werden. Sie arbeitet in einer diakonischen Einrichtung für Menschen mit chronischen Behinderungen in Wülfrath. "Ich möchte gerne im Stress gelassener sein, um die Menschen, die unfreundlich zu mir sind, besser wahrzunehmen", sagt die 32-jährige Freiwillige. Was ihr dabei hilft? Ukulele spielen.

bild Katharina Loves

Katharina Loves

Wie möchten Sie persönlich 2016 dazu beitragen, diese Welt im Kleinen oder auch Größeren zu verbessern? 

Ich möchte definitiv lernen, netter zu Menschen zu sein, die unfreundlich zu mir sind. Lernen, auch im Stress gelassener und geordneter zu sein, um den Menschen besser wahrzunehmen. Ein wichtiger Beitrag für meine Gelassenheit ist sicherlich, mehr Ständchen auf meiner Ukulele zu spielen. Wer auch eines braucht, kann sich gerne bei mir melden!

Welche Vorbilder haben Sie, wenn es darum geht, Veränderungen anzustoßen?

Ein wichtiges Vorbild unter den prominenten längst verstorbenen Menschen ist Paulus, der sich vom verbissenen Christenverfolger Saulus zu Paulus, dem Gründer zahlreicher Christengemeinden gewandelt hat. Zu meinen lebenden Vorbildern gehören Todd White und Heidi Baker. Diesen Menschen ist gemein, dass sie die Welt verändert haben, indem sie unbeirrt Menschen lieben. Liebe verändert alles.

Was tun Sie, damit Ihr guter diakonischer Vorsatz für das kommende Jahr auch gelingt?

Ich versuche, meine Worte und die der anderen besser wahr zu nehmen. Kurz durchatmen, wenn es stressig wird und überlegen, ob ich wirklich so reagieren möchte, wie ich es vorhabe. Ich lerne offen für meine persönliche Veränderung zu sein und nicht auf meinem Charakter zu beharren. Dafür setze ich mich zum Beispiel mit den oben genannten Vorbildern auseinander, um zu erfahren, wie sie das geschafft haben. Ultimativ heißt das, Gott mehr zu suchen und ihn kennenlernen. Was ich noch tue, damit mein Vorsatz gelingt: Ukulele üben! Üben, üben, üben!

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