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Karnevalswagen
24. Februar 2017

Diakonie im Karneval

Mit Luther im Rosenmontagszug

Ob Mottowagen oder Fastnachtsorden: 500 Jahre Reformation zeigen sich dieses Jahr auch im Karneval. In Düsseldorf marschiert die Diakonie mit einer Fußgruppe im Rosenmontagszug mit - Seite an Seite mit den Jecken des Evangelischen Kirchenkreises. In ihrer Mitte fährt ein Prunkwagen, von dem ein drei Meter hoher Martin Luther herunterblickt.

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Portrait
24. Januar 2017

Wer macht was bei RWL?

Stefan Wutzke – Mann für den Service

Vom Rettungssanitäter bis zum Master in Philosophie – Stefan Wutzke hat schon eine beeindruckende und vielfältige diakonische Berufsbiografie aufzuweisen. Jetzt arbeitet der 40-Jährige systematisch und praktisch zugleich. In unserer Reihe "Wer macht was bei RWL?" stellen wir den neuen Leiter der Abteilung Service vor. 

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Weihnachtsfeier
22. Dezember 2016

Heiligabend im Einsatz

Kein Dienst wie jeder andere

Während sich die meisten Familien um Tannenbaum und Krippe versammeln, arbeiten rund 45.000 Mitarbeitende der Diakonie RWL. Sie sitzen Heiligabend an Notruftelefonen, betreuen Patienten auf der Klinikstation, feiern Weihnachten mit Obdachlosen, Bewohnern von Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Kindern in stationären Wohngruppen oder Frauen und ihren Familien im Frauenhaus. Wir stellen drei Mitarbeitende vor, die an Heiligabend Dienst haben.

Heiligabend im Einsatz: Drei Portraits
Portraitfoto
22. Dezember 2016

Dienst in der Hausnotrufzentrale:

Hilfe organisieren, Ruhe vermitteln

Ein Knopfdruck und schon eilt Hilfe herbei. So funktioniert der Hausnotruf, den die Johanniter bereits seit rund dreißig Jahren für kranke oder ältere Menschen anbieten. Alexander Maihoff ist einer der Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale in Essen. Der 28-jährige Rettungssanitäter organisiert mit seinen Kollegen die Hilfe für die Notrufenden - auch an Heiligabend.

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Portraitfoto
22. Dezember 2016

Feiern im Frauenhaus

Weihnachten ohne Gewalt erleben

Seit 17 Jahren arbeitet Andrea Becker im Evangelischen Frauenhaus Datteln. Dort gibt es zwölf Plätze für Frauen, die physische und psychische Gewalt in ihren Partnerschaften und Familien erlebt haben. Viele bringen auch Kinder mit ins Frauenhaus. Die 46-jährige Sozialpädagogin und ihr Team geben sich viel Mühe, mit ihnen ein Weihnachtsfest ohne Anspannung und Aggression zu feiern. 

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Portraitfoto vor Weihnachtsstern
22. Dezember 2016

Feiern in der Kinderwohngruppe:

Geborgenheit geben, Gelassenheit vermitteln

Edmund Grauthoff leitet die Heilpädagogische Kinderwohngruppe der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land. Der erfahrene 57-jährige Heilpädagoge feiert Weihnachten mit den sechs Jungen zwischen zehn und 16 Jahren, die derzeit in der Wohngruppe leben. An Heiligabend hofft er auf einen entspannten Dienst.

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Portrait
28. Dezember 2016

Ira aus Indonesien

Als Muslimin akzeptiert

Etwas Sorge hatte Ira schon, als sie sich vor zwei Monaten in ihrer Einsatzstelle mit Kopftuch vorstellte. Für die 21-jährige Muslimin aus Indonesien ist es ein Zeichen ihrer Religiosität, das sie nicht gerne ablegt. Doch das Personal wie auch die Patienten im Krankenhaus haben Verständnis dafür. Diese Offenheit gefällt Ira so gut, dass sie nach ihrem Bundesfreiwilligendienst gerne in Deutschland bleiben möchte.

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28. Dezember 2016

Christian aus Guatemala

Gutes tun und darüber schreiben

Reisen und Reportagen schreiben – das wünscht sich Christian für seine Zukunft. Am liebsten möchte der 18-jährige Freiwillige aus Guatemala später als Journalist arbeiten. Jetzt aber macht er erst einmal einen Bundesfreiwilligendienst in einer Klinik. Um das "echte Leben" kennenzulernen. Manch skurrile Geschichte aus dem Krankenhaus schreibt er auf. Denn vielleicht kann daraus später ein Roman werden.

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28. Dezember 2016

Dragomir aus Serbien

Der Traum vom normalen Leben

Jugendliche haben in Serbien keine Chance auf einen Job und ein normales Leben, meint Dragomir. Deshalb sei die Gefahr groß, kriminell zu werden. Dieser Perspektivlosigkeit möchte der 21-jährige Krankenpfleger nun mit einem Bundesfreiwilligendienst in Deutschland entkommen. Er arbeitet gerne in der Altenhilfe, vermisst aber die Aufregungen der Intensivmedizin.

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Portraitfoto
28. Dezember 2016

Iván aus Nicaragua

Von der Pflege zur Fotografie

Schon als Jugendlicher war es Iváns Traum, Fotografie zu studieren. Doch seine Familie in Nicaragua ist arm und konnte kein Studium an einer Privatuniversität finanzieren. Jetzt macht der 26-Jährige einen Bundesfreiwilligendienst im Evangelischen Krankenhaus Hattingen. Mit dem Ziel, Pfleger zu werden und nebenbei Fotografie zu studieren.

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Portrait
28. Dezember 2016

Makhmudjon aus Tadschikistan

Mit deutschem Know-How zurück

Makhmudjon liebt seine Familie und sein Land. Daher ist für den 18-Jährigen klar, dass er nach Tadschikistan zurückkehrt. Den Bundesfreiwilligendienst will er nutzen, um die deutsche Sprache und Kultur kennenzulernen. Danach möchte er Medizin studieren, um später in seinem Heimatland als Arzt arbeiten zu können.

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Portrait
28. Dezember 2016

Valentina aus Nicaragua

Raus aus der Machokultur

Valentina arbeitet seit September im Evangelischen Krankenhaus Hattingen. "Deutschland gefällt mir, weil hier alle so leben können, wie sie wollen", sagt sie. Vor allem Frauen hätten es hier besser als in Nicaragua, meint sie. Für 2017 hat sie sich vorgenommen, viel zu reisen. Die 18-Jährige will Land und Leute in Deutschland und Europa besser kennenlernen. 

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Internationale Studierende knien und stehen vor einer Weltkugel
2. Mai 2016

Hilfe für internationale Studierende

STUBE: Mit Wissen die Welt verbessern

Ein anspruchsvolles Studium und eine neue Sprache, Kulturschock und finanzielle Probleme – für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ist es oft ein langer und steiniger Weg, bis sie ihren Master schaffen. Unterstützung bietet das entwicklungspolitische Studienbegleitprogramm STUBE Rheinland - ein Projekt der Diakonie RWL, der Evangelischen Kirche im Rheinland und von Brot für die Welt.

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Mutterhaus der Kaiserswerther Diakonie
20. Januar 2016

Bundesgesundheitsminister würdigt "Pflege-Pioniere"

180 Jahre Kaiserswerther Diakonie

Vor 180 Jahren wurde die Kaiserswerther Diakonie als weltweit erste Diakonissenanstalt in Düsseldorf gegründet. Heute gehört sie zu den größten diakonischen Unternehmen in Deutschland. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres würdigte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Kaiserswerther Diakonie als Pflege-Pioniere. In seinem Vortrag sprach er sich für einen Ausbau der Palliativ- und Hospizangebote aus.

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Bild Annedore Methfessel
29. Dezember 2015

"Trauerbegleitung tut dringend not"

Vor knapp 17 Jahren gründete Pfarrerin Annedore Methfessel den Verein für Trauerarbeit in Hattingen. Seit 2007 ist der Verein auch in Wuppertal aktiv. Unter dem Titel „traurig-mutig-stark“ bietet er verschiedene Gesprächsgruppen für trauernde Menschen an, unterhält ein Trauercafé und bildet ehrenamtliche Helfer aus. „Es braucht einfach Menschen, die Trauernde unterstützend und gut begleiten“, betont Annedore Methfessel. 2016 startet der Verein ein interkulturelles Trauerprojekt für Flüchtlingskinder.

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Foto Klaus Graf
29. Dezember 2015

"Die Gesellschaft humaner gestalten"

Klaus Graf ist Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, die knapp 400 Mitarbeitende im Großraum Köln beschäftigt. Derzeit betreut der diakonische Kinder- und Jugendhilfeverband rund 100 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. "Das große Ziel sollte sein, unsere Gesellschaft humaner zu gestalten. Dafür gehört für mich, an der Integration der vielen Flüchtlinge mitzuwirken", sagt Klaus Graf.

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Bild Tuvshinjargal Darkhijav
29. Dezember 2015

"Mehr Würde für behinderte Menschen in der Mongolei"

Tuvshinjargal Darkhijav kommt aus der Mongolei und macht ein freiwilliges soziales Jahr in Deutschland. Die 29-jährige Germanistin möchte gerne eine Ausbildung zur Heilpädagogin machen. In Deutschland will sie lernen, wie Menschen mit Behinderung ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben führen können. "Alle meine Erfahrungen werde ich mit in die Mongolei nehmen", sagt sie.

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Bild. Markus Wixmerten
29. Dezember 2015

"Den Menschen in den Blick nehmen"

Markus Wixmerten ist seit dem 1. Juli 2015 bei der Diakonie RWL beschäftigt. Der Diplom-Pflegewirt hat in der Diakonie RWL die betriebswirtschaftliche Beratung für Einrichtungen in der Altenhilfe neu gebündelt und leitet das neue Beratungszentrum Betriebswirtschaft. "Ich erhoffe mir, dass es uns gelingt, die Einrichtungen und Dienste so zu unterstützen, dass sie ihren diakonischen Auftrag wahrnehmen können", betont er. Für ihn ist wichtig, dabei den Menschen im Blick zu behalten.

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bild Katharina Loves
29. Dezember 2015

"Im Stress gelassen und geordnet sein"

Katharina Loves gehört zu den Bundesfreiwilligen, die von der Diakonie RWL begleitet werden. Sie arbeitet in einer diakonischen Einrichtung für Menschen mit chronischen Behinderungen in Wülfrath. "Ich möchte gerne im Stress gelassener sein, um die Menschen, die unfreundlich zu mir sind, besser wahrzunehmen", sagt die 32-jährige Freiwillige. Was ihr dabei hilft? Ukulele spielen.

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Bild Pfarrer Christian Dopheide
29. Dezember 2015

"Am Begriff der Freiheit orientieren"

Christian Dopheide leitet die Stiftung Hephata. Schon seit über 150 Jahren engagiert sie sich für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Vor gut zwanzig Jahren hat die Stiftung begonnen, ihre großen Anstaltsgebäude aufzulösen und kleine Wohngemeinschaften zu schaffen. Die rund 2.400 Mitarbeitenden betreuen mehr als 3.000 behinderte Menschen an 36 Orten in NRW. „Wir wollen 2016 entdecken, was der Begriff Freiheit für uns bedeutet“, erklärt Christian Dopheide.

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29. Dezember 2015

"Die Gesellschaft zusammenhalten"

Seit 13 Jahren leitet Thorsten Nolting die Diakonie Düsseldorf als theologischer Vorstand. Unter dem Motto "Wir leben Nächstenliebe. Wir gestalten Zukunft" engagieren sich 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Menschen in ihrer Stadt. Darunter befinden sich derzeit über 3.400 Flüchtlinge. Ihre Integration darf nicht zu Lasten anderer bedürftiger Gruppen gehen, meint Thorsten Nolting.

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Titelbild Adventssammlung "Gutes Bewirken"
23. November 2015

Adventssammlung von Diakonie und Caritas

Ökumenische Tradition will Gutes bewirken

Es ist eine fast 60-jährige Tradition: in der Vorweihnachtszeit sammeln Freiwillige in ihrer nordrhein-westfälischen Kirchengemeinde für die Arbeit von Diakonie und Caritas. Auch in diesem Jahr werden allein in 350 evangelischen Kirchengemeinden fast 7.000 ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler unterwegs sein, um für die Unterstützung diakonischer Arbeit zu bitten.

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17. November 2015

"Wir sind mehr als 1.000!"

Diakone in Westfalen starten Kampagne

Über 1.200 Diakoninnen und Diakone arbeiten derzeit in Einrichtungen und Diensten von Kirche und Diakonie. Neben einer Ausbildung in sozialen und pflegerischen Berufen haben sie eine kirchlich-diakonische Qualifikation. Um mehr junge Menschen für ihren Beruf zu interessieren, hat die Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Gemeinschaften und Ausbildungsstätten in Westfalen auf der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen gemeinsam mit der Landeskirche und der Diakonie RWL eine Kampagne gestartet.

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Portrait von Nikolaus Immer und Jens Rautenberg
11. November 2015

Personalwechsel bei Diakonie in Rheinland-Pfalz

Rautenberg gibt Geschäftsführung an Immer ab

Stabwechsel bei der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie Rheinland-Pfalz: Jens Rautenberg von der Diakonie RWL verlässt die Geschäftsführung Ende des Jahres. Zusammen mit Landespfarrer Albrecht Bähr und Rechtsanwalt Heiko Kunst managte er den Verband. Sein Nachfolger wird Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter Soziales und Integration bei der Diakonie RWL. Im Gespräch ziehen sie Bilanz  und wagen einen Ausblick auf künftige Herausforderungen.

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Dr. Becker
26. August 2015

Verabschiedung von Dr. Uwe Becker

Engagierter Kämpfer für die Schwachen

Mit einem Festgottesdienst in der Düsseldorfer Melanchthonkirche ist der Vorstandssprecher der Diakonie RWL, Professor Dr. Uwe Becker, am Mittwoch offiziell verabschiedet worden. Der Theologe wechselt zum 1. September als Professor für Diakoniewissenschaft an die Evangelische Fachhochschule in Bochum. NRW-Sozialminister Guntram Schneider und der rheinische Präses Manfred Rekowski würdigten das leidenschaftliche Eintreten Beckers für die Schwachen. Becker selbst mahnte in seiner Predigt, Diakonie und Kirche müssten politischer werden.

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Gruppenfoto
18. August 2015

Neue Allianzen zwischen Kirche und Diakonie

Gemeinsam handeln für Flüchtlinge

Kein Thema bewegt Kirche und Diakonie derzeit so stark wie die Integration der Flüchtlinge. An vielen Orten entstehen neue Allianzen zwischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. So finden zwei Akteure wieder zusammen, die sich zum Teil auseinander entwickelt hatten. Ein neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie analysiert die Gründe und zeigt Perspektiven für gute Kooperationen auf. Die Herausgeber stellten das Buch jetzt vor.

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2. Juli 2015

Drei Landeskirchen – ein gemeinsames Diakonisches Werk

Landeskirchen aus Rheinland, Westfalen und Lippe unterzeichneten Vertrag

Am Rande der EKD-Kirchenkonferenz Berlin haben am 2. Juli die Präsides der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche einen Kirchenvertrag zur Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. unterschrieben.

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1. Juli 2015

Betriebswirtschaftliche Beratung wird neu gebündelt

Markus Wixmerten baut Beratungszentrum bei der Diakonie RWL auf

Am 1. Juli 2015 nimmt Markus Wixmerten seinen Dienst bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf. Wixmerten wurde 1968 in Emsdetten geboren. Nach dem Abitur 1987 leistete er seinen Zivildienst im Krankenhaus. Daran schloss er eine Ausbildung zum Krankenpfleger an. Es folgte ein Studium der Pflegeleitung in Bremen und Paris mit dem Abschluss Diplom-Pflegewirt, später ein Aufbaustudium in Gesundheitsmanagement.

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25. Juni 2015

Umbauprozess der Diakonie RWL gewinnt Konturen

Vierte Regionalkonferenz in Münster: Mitgliederverband braucht Netzwerker, Fachleute und Moderatoren

Der Umbauprozess der Diakonie RWL nimmt konkretere Formen an. Die vom Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Linie der Strategie 2020 initiierten Projekte laufen an und haben erste Erfolge.  Die Projekte sind ein wichtiger Teil des Konsolidierungsprozesses. „Wir können uns im Wesentlichen nur über die Kostenseite konsolidieren“, machte RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann bei der vierten Regionalkonferenz in Münster deutlich. Grundsätzlich projekt- und themenorientiert zu arbeiten, ist Teil des inneren Umbauprozesses.

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10. Juni 2015

Organisation nach Themen, nicht nach Sozialgesetzbüchern

Dritte RWL-Regionalkonferenz diskutierte Erneuerung des Verbandes

Das CJD-Berufsförderungswerk in Koblenz-Vallendar war Tagungsort der dritten Regionalkonferenz der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Wo sonst in diakonischer Trägerschaft berufliche Neu- und Umorientierung gefördert wird, ging es diesmal um die Weiterentwicklung des größten Spitzenverbandes der Wohlfahrtspflege auf Länderebene.Drei Themen standen im Mittelpunkt: Die „Südrhein“-Frage, die Mitgliedsbeiträge und die Rolle der Fachverbände.

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29. Mai 2015

"Neue Struktur der Diakonie RWL muss flexibler sein"

Regionalkonferenz in Dortmund weiterer Meilenstein für Strategieentwicklung mit den Mitgliedern

Die Diakonie RWL möchte den Verband angesichts einer verschärften Wettbewerbssituation auf dem Sozialmarkt neu aufstellen. Eine angespannte Finanzlage und absehbar sinkende staatliche Zuwendungen erfordern es, die Kräfte zu bündeln. „Wir brauchen eine sachgerechte und kontroverse Debatte. Die Regionalkonferenzen sind ein Startsignal für eine gemeinsame Strategieentwicklung mit den Mitgliedern“, so Dr. Uwe Becker, Vorstandssprecher der Diakonie RWL auf der Regionalkonferenz in Dortmund.

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21. Mai 2015

Plädoyer für eine neue Unternehmenskultur

Gesund und glücklich im Job

Studien zufolge sind in Deutschland immer weniger Arbeitnehmer mit ihrem Job zufrieden. Die einen leiden unter dem hohen Arbeitstempo, andere unter geringer Wertschätzung, wieder andere zweifeln am Sinn dessen, was sie täglich tun. Auch in vielen diakonischen Einrichtungen wächst eine Unzufriedenheit, die langfristig krank machen kann. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL haben Experten jetzt für eine Unternehmenskultur plädiert, die die Gesundheit der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt.

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Tim Hagemann
21. Mai 2015

Mit guten Arbeitsbedingungen punkten

Diakonie-Experte fordert gesunde Unternehmenskultur

Weniger Fördermittel und eine starke Konkurrenz auf dem Sozialmarkt machen den meisten diakonischen Einrichtungen zu schaffen. Der Druck wird nicht selten an die Mitarbeiter weitergereicht, die sich zunehmend gestresst fühlen. Das muss nicht sein, meint Tim Hagemann, Professor an der Bielefelder Fachhochschule für Diakonie. Der Psychologe rät dazu, die Gesundheit der Mitarbeitenden stärker in den Fokus zu stellen. Denn davon profitieren letztlich alle.

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20. Mai 2015

Spenden, um Gutes zu bewirken

Caritas und Diakonie rufen zur Sommersammlung auf

Unter dem Motto „Gutes bewirken“ rufen die beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie und Caritas zu ihrer Sommersammlung auf. Vom 23. Mai bis 13. Juni gehen wieder tausende Sammlerinnen und Sammler in den Gemeinden von Tür zu Tür und bitten um Spenden für kirchlich-soziale Projekte. Sie fließen zum Beispiel in ehrenamtlich getragene oder unterstützte Aufgaben wie Besuchsdienste für kranke und ältere Menschen in den Kirchengemeinden, Ferienfreizeiten für Menschen mit Handicap, Kleiderkammern oder Hausaufgabenbetreuung. Diese Angebote bekommen in der Regel keine Förderung vom Staat und sind daher besonders auf Spenden angewiesen.

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18. Mai 2015

Diakoniesammlung im Radio

Die Sendung "Himmel und Erde" von radio nrw berichtet

Jeden Sonntag zwischen 8 und 9 Uhr hören rund eine Million Hörer bei den NRW-Lokalradio die Kirchensendung "Himmel und Erde". In der letzten Sendung wurde über die anstehende Sommersammlung von Diakonie und Caritas berichtet. "Spenden sammeln ist Knochenarbeit und verlangt viel persönlichen Einsatz," heißt es auf der Internetseite der Sendung. Den Radio-Beitrag und weitere Informationen kann man dort finden.

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29. April 2015

Diakonie RWL diskutiert mit Mitgliedern über Neuausrichtung des Verbands

"Gut aufgestellt für die Zukunft"

Leistungsstark, serviceorientiert und finanziell abgesichert – So soll die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im Jahr 2020 aufgestellt sein. Doch die finanzielle Ausstattung des Landesverbandes ist nicht mehr so gut wie in vergangenen Zeiten. Andererseits steigen die Ansprüche der Mitglieder an fachliche, wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Beratung, politische Vertretung und Information. Die Diakonie RWL will ihre Neuausrichtung im Dialog mit den Mitgliedern gestalten. Auf vier Regionalkonferenzen und in einem Onlinedialog stellt sich der Vorstand daher einer internen Debatte. Den Auftakt machte die Konferenz in Düsseldorf am 29. April.

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24. April 2015

Wohlfahrtsverbände starten Lotterie „Helfen und Gewinnen“

Mit Spaß spenden

Der kleine Glückspilz mit dem schiefen Lachen hat schon manchen Loskäufer glücklich und ein bisschen reicher gemacht. Auf jedem Los der Lotterie „Helfen und Gewinnen“ der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände ist das Maskottchen zu sehen. Ab 1. Mai bieten Diakonie, Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz und die Jüdische Kultusgemeinde die Lose wieder für Feste, Jubiläen, Jahrmärkte oder Tage der offenen Tür in den Einrichtungen der Verbände an. Für ein Euro pro Freilos gibt es Geldpreise bis zu 1.000 Euro zu gewinnen.

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17. März 2015

Wirtschaft und Diakonie im Dialog

Christliche Unternehmensführung ist nichts für Angsthasen

Egal ob in der freien Wirtschaft oder bei diakonischen Unternehmen, eine christliche Unternehmensführung ist machbar und sinnvoll, braucht aber viel Engagement und Mut. So lautet das Fazit einer Fachtagung in Bonn, die gemeinsam von der Evangelischen Akademie Rheinland, der Diakonie RWL, der Evangelischen Initiative in der Wirtschaft und vom Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste veranstaltet wurde.

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6. März 2015

Matthias Neuper als Leiter des Diakonie-Referats eingeführt

„Ein gleichberechtigtes Miteinander“

Mit einem Gottesdienst in der Erlöserkirche am Markt in Detmold wurde Matthias Neuper in sein neues Amt als Leiter des Diakonie Referats der Lippischen Landeskirche eingeführt. In seinen Worten zur Einführung unterstrich Landessuperintendent Dietmar Arends den hohen Stellenwert der Diakonie: „Die Diakonie gehört wesenhaft zur Kirche dazu.“ Er erinnerte an die im Lukas-Evangelium berichtete Erzählung Jesu vom barmherzigen Samariter. Wenn Jesus dazu auffordere, genauso wie der Samariter zu handeln und dem Hilfsbedürftigen zu helfen, dann richte sich diese Aufforderung ebenfalls an die Gemeinden und an die Kirche in ihrer Gesamtheit.

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2. März 2015

Zukunftsforum Diakonie Deutschland will strategiefähig werden

Diakonie will strategiefähig werden

Die Diakonie Deutschland will strategiefähig werden. So begründet Diakoniepräsident Ulrich Lilie die Reihe der Zukunftsforen, die jetzt im diakonischen Westen gestartet wurde. Die Foren sollen wesentliche Herausforderungen identifizieren, denen sich die Diakonie in den nächsten fünf bis sechs Jahren zu stellen hat. Als regionaler Gastgeber konnte die Diakonie-RWL etwa 80 Diakonievorstände und leitende Mitarbeiter in Düsseldorf begrüßen.

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21. Januar 2015

Fotoausstellung im Essener Hauptbahnhof

"Die Unsichtbaren" - Wohnungslose im Porträt

Den Blick richten auf Menschen, die so oft nicht gesehen werden. Vom 20. bis 30. Januar 2015 ist die Ausstellung "Die Unsichtbaren" mit Porträt-Fotografien wohnungsloser Menschen im Essener Bahnhof zu sehen. Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die selten Gelegenheit haben, ihr Gesicht in der Gesellschaft zu zeigen. In einem Zeitraum von drei Wochen haben sie den Alltag der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo festgehalten. 25 der großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien sind nun bis Ende des Monats am Essener Hauptbahnhof zu sehen.

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Bild. Prof. Dr. Uwe Becker
20. Januar 2015

Landessynode der rheinischen Kirche

Professor Dr. Uwe Becker in die EKD-Synode gewählt

Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, ist auf der Landessynode der rheinischen Kirche als Abgeordneter zur Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt worden. Die neue Amtsperiode, in die auch das Reformationsjubiläum 2017 fällt, dauert bis 2021. Uwe Becker wird seine profilierten diakonischen und sozialpolitischen Perspektiven in die 12. Synode der EKD einbringen. "Ich werde mich weiter dafür engagieren, der Gefahr einer zunehmenden Entfremdung von Kirche und Diakonie entgegenzutreten", so Becker.

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29. August 2014

Mehr Geld für rund 140 000 Beschäftigte bei Kirche und Diakonie

Die Arbeitsrechtliche Schiedskommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat in ihrer Sitzung am heutigen Freitag Gehaltserhöhungen für rund 140 000 Beschäftigte in Kirche und Diakonie der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche beschlossen. Von der Entscheidung profitieren alle Mitarbeitenden, die nach dem BAT-KF bezahlt werden. Die Gehälter steigen rückwirkend zum 1. Juli 2014 um 3 Prozent - wobei alle Mitarbeitenden mindestens 90 Euro mehr erhalten - und zum 1. Juli 2015 um weitere 2,4 Prozent.

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15. April 2014

Freie Wohlfahrtspflege als Wirtschaftsfaktor

LIGA Rheinland-Pfalz liegt neue Studie vor: „Die wahren Kosten für die Wohlfahrtspflege werden massiv überschätzt“

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz hat am 9. April eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Sozialwirtschaft in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Betrachtung von Beschäftigungseffekten und finanziellen Rückflüssen in Form von Lohnsteuern, Sozialversicherungsbeiträgen und sonstigen Steuern. Von jedem verausgabten Euro fließen auf diesen Wegen 72 Cent an die öffentliche Hand zurück

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11. April 2014

Gemeinsame Veranstaltung von ver.di, Evangelischer Kirche und Diakonie - Professor Dr. Becker kritisiert „investitionsscheue Politik“

"Die Rückkehr des Sozialen in die Politik"

Mit einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe wollen die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Hans-Böckler-Stiftung zusammen mit der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland eine Bestandsaufnahme der Sozialpolitik in Deutschland vornehmen. Auf der Auftaktveranstaltung „Die Rückkehr des Sozialen in die Politik?“ am 11. April 2014 in Berlin wurde ein offener Diskurs über Alternativen der Sozialstaatspolitik gefordert. Professor Dr. Uwe Becker kritisierte die Engführung von „Gerechtigkeitsdiskursen in kleine Nischen“.

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