Veranstaltungen

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Fortbildung
28.11.2020

Áusbildung und Supervision für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe Baustein 5 - Persönlichkeitsstörungen - ein häufiges Krankheitsbild in Haft

Dr. Jürgen Peter Arimond

Menschen mit (dissozialen) Persönlichkeitsstörungen kommen auf Grund des Krankheitsbildes häufig mit unserem Gesetz in Konflikt. Missachtung sozialer Regeln und Normen, tiefes Misstrauen, geringe Frustrationstoleranz, ungesteuerte Aggressionen und mangelnde Impulskontrolle sind geradezu typisch für diese Störungen. Sie erhalten Informationen zu Formen der Persönlichkeitsstörungen und über zu beachtende Grenzen im Umgang mit Persönlichkeitsstörungen.

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Fortbildung
8.2.2020

Ausbildung und Supervision für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe Baustein 1 -Stärken erkennen und unterstützen - ressourcenorientiert

Eckhard Tarner

In der Begleitung von Inhaftierten orientiert sich vieles an deren (angenommenen) Defiziten und fehlenden Kompetenzen. „Da hast du Fehler gemacht und das musst du lernen“ steht meist im Vordergrund. Diese defizitorientierte Ausrichtung ist in vielfacher Hinsicht nicht  hilfreich und führt nicht zu positiver Veränderung. Menschen mit ihren Stärken zu sehen, hat viele positive Effekte. Wir stellen Techniken vor, wie Stärken und Ressourcen beim Gegenüber und bei einem selbst erkannt und gefördert werden können.

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Fortbildung
25.4.2020

Ausbildung und Superversion für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe Baustein 2 - Angebote im Justizvollzug -(wie) kann die Zeit in Haft genutzt werden

Gaby Steinborn-Reif

Wie die Zeit der Inhaftierung nach Möglichkeit sinnvoll genutzt werden kann, ist individuell sehr unterschiedlich. Neben schulischen und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten kann die Haftzeit auch für andere Maßnahmen genutzt werden. Schuldenberatung oder spezielle Therapieangebote sind hier vorrangig zu nennen. Doch was gibt es für Möglichkeiten im Justizvollzug und was kann vielleicht  sinnvoll sein? Wir stellen Ihnen einige Angebote des Justizvollzuges und ausführlicher die Sozialtherapie vor.

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Fortbildung
20.6.2020

Ausbildung und Superversion für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe Baustein 3 -Distanz und Nähe - die Kunst, nein zu sagen

Andreas Beaugrand

Eine gesunde Balance zwischen unangemessener Nähe und hemmender Distanz im Kontakt zu den Betreuten zu finden, ist eine große Herausforderung. Sich selbst nicht zu überfordern und sich abgrenzen zu können sind wichtige Voraussetzungen für eine zufriedenstellende Tätigkeit. Eigene Grenzen zu erkennen und nein zu sagen zu können ist manchmal sehr schwer und will gelernt sein.

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Fortbildung
10.10.2020

Ausbildung und Superversion für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe Baustein 4 Trauma und Sucht - basale Zusammenhänge

Eckhard Tarner und Holger Nickel

Viele Menschen im Justizvollzug haben im Zusammenhang mit ihren Straftaten nicht nur legale / illegale Mittel konsumiert - sie sind suchtkrank. Häufig verbringt sich hinter einer Suchterkrankung eine traumatische Erfahrung. Sucht kann eine Möglichkeit sein, mit dem Trauma umzugehen. In der Begleitung Inhaftierter ist daher ein Basisiwissen zum Thema Trauma hilfreich. Wir zeigen die basalen Zusammenhänge von Sucht und Trauma auf und stellen Ihnen hilfreiche Interventionsmöglichkeiten vor.

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Tagung
29.1.2020

Fachtag Armut

Dr. Stephan Marks

Scham ist eine schmerzhafte, oft übersehene Emotion, die in jeder Arbeit mit Menschen zutage treten kann. Dies zeigt sich zum Beispiel, wenn Klientinnen und Klienten sich für ihre Herkunft, Armut oder Hilfsbedürftigkeit schämen. Unerkannte Schamgefühle können zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen. Daher ist es für alle, die mit Menschen arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und konstruktiv mit ihr umgehen zu können. Denn Scham hat auch positive Aufgaben: Sie zeigt die eigenen Grenzen auf und ist, so der Psychiater und Psychoanalytiker Léon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.
Auf dem Fachtag werden die grundlegenden Informationen über Scham aus Sicht von Psychologie, Sozialpsychologie und Gehirnforschung vermittelt. Daran anknüpfend wird die Bedeutung des Themas erarbeitet: für die eigene Person, für die jeweilige Arbeit mit Menschen und für die Rahmenbedingungen dieser Arbeit.