Veranstaltungen

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Fortbildung
19.3.2022

Baustein 1: Inhaftierte mit Kindern

Thomas Wendland

Neue Ansätze zum Übergangsmanagement im Vollzug bringen auch die Familien der Inhaftierten stärker in den Fokus der Justizvollzugsanstalten. Durch Maßnahmen zur Förderung und Stabilisierung der familiären Bindungen soll das soziale Netz der Inhaftierten gestärkt werden - ein wichtiger Baustein für die Familien und hier insbesondere für die Kinder. Elternverantwortung kann so auch im Vollzug übernommen werden. 

Welche Rolle solche familiensensiblen Maßnahmen für eine Elternschaft unter Haftbedingungen spielen, besonders unter Berücksichtigung der Rechte der Kinder, wird in diesem Workshop aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Dies geschieht mit Blick auf die jeweilige Rechtsprechung sowie auf die gemachten Erfahrungen von Freier Straffälligenhilfe, von betrroffenen Familien, von Jugendämtern und im Vollzugsalltag. 

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Fortbildung
30.4.2022

Baustein 2: Basiswissen - psychische Erkrankungen

Franz Hilker und Eckhard Tarner

Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer psychischen Erkrankung und einer Straffälligkeit? Häufig wird dieser Zusammenhang hergestellt. In der Begleitung von Menschen im Strafvollzug kann es daher hilfreich sein, etwas über psychische Erkrankungen zu kennen. Dieser Baustein vermittelt dazu Basiswissen. 

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Fortbildung
2.4.2022

Nachholtermin: Persönlichkeitsstörungen

Dr. Jürgen Peter Arimond

Menschen mit (dissozialen) Persönlichkeitsstörungen kommen auf Grund des Krankheitsbildes häufig mit unserem Gesetz in Konflikt. Missachtung sozialer Regeln und Normen, tiefes Misstrauen, geringe Frustrationstoleranz, ungesteuerte Aggressionen und mangelnde Impulskontrolle sind geradezu typisch für diese Störungen. Sie erhalten Informationen zu Formen der Persönlichkeitsstörungen und über zu beachtende Grenzen im Umgang mit Persönlichkeitsstörungen.

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Fortbildung
27.8.2022

Baustein 4: Stärken erkennen, fördern und unterstützen

Christian Bakemeier und Eckhard Tarner

In der Begegnung mit Menschen, die im Straffvollzug leben, ist häufiger zu erleben, dass mit den Defiziten und dem "Fehlenden" gearbeitet wird. "Da hast Du einen Fehler gemacht und das musst du lernen". Diese defizitorientierte Arbeitsweise ist in vielfacher Hinsicht nicht sehr hilfreich und führt oft nicht zu einer positiven Haltung und Lösung. In dieser Fortbildung wollen wir Techniken vorstellen, wie Stärken und Ressourcen bei mir und meinem Gegenüber erkannt und gefördert werden können.

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Fortbildung
11.6.2022

Baustein 3: Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten erkennen, ansprechen, informieren

Martina Freiberg

Auch unter Inhaftierten sind Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können. Inhalte der Schulung sind die Vermittlung von Hintergrundwissen zu Lese- und Schreibschwierigkeiten in Deutschland. Sie erhalten Informationen zu möglichen Ursachen sowie Strategien, niedrige Lese- und Schreibkompetenzen zu verbergen. Es wird über den Alltag betroffener Erwachsener reflektiert und Anregungen zur sensiblen Ansprache dieser Personen gegeben. Darüber hinaus lernen Sie passende Beratungs- und Lernangebote kennen.

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Fortbildung
22.10.2022

Baustein 5: Die Entlassung aus der Haft

Heike Clephas

Die Entlassung aus der Haft muss möglichst frühzeitig vorbereitet werden, damit sie gelingt. In diesem Baustein werden die notwendigen Veraussetzungen "geschaffen", mit denen die Entlassung aus der Haft optimiert werden kann. Anhand der wichtigsten Fragen rund um die Haftentlassung wird gemeinsam eine Checkliste entwickelt.

Ehrenamtlich tätige Menschen sind verlässliche Partner für die Inhaftierten und können an der Entlassungsvorbereitung mitwirken. Welche Unterstüzung brauchen sie selbst und wie können sie konkret tätig werden? Und vor allem, was können Inhaftierte selbst dazu beitragen, dass die Entlassung gelingt?

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Fortbildung

Supervision für Ehrenamtliche in der Straffälligenhilfe

Bei entsprechender Anzahl von Anmeldungen können wir an zentralen Orten Supervisionsgruppen anbieten.
Supervision ist:

  • hilfreich, um Antworten auf Fragen zu finden, die sich aus Ihrem Arbeitsfeld ergeben
  • wichtig, um nicht zu stagnieren und zu ermüden
  • eine Möglichkeit, Erlebtes zu reflektieren und Gedachtes zu hinterfragen
  • Entlastung, Auseinandersetzung, Anregung
  • Praxisbegleitung
  • miteinander reden, wobei der Helfende im Mittelpunkt steht. Die Berücksichtigung der Gruppengröße gewährleistet  eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Gruppen werden von qualifizierten Supervisorinnen und Supervisoren mit langjähriger Erfahrung in der Straffälligenhilfe und in der Arbeit mit Ehrenamtlichen geleitet
Die Zusammenstellung der Gruppen erfolgt nach dem Anmeldeschluss. Den ersten Termin der Gruppen und den Veranstaltungsort teilen wir Ihnen nach dem Anmeldeschluss mit. Alle weiteren Absprachen und Termine vereinbaren Sie dann gemeinsam in der Gruppe.