Psychiatrie

Psychische Erkrankungen beeinträchtigen das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen in besonderer Weise. Damit Menschen mit psychischen Erkrankungen trotzdem ein selbstbestimmtes Leben führen können, bietet die Diakonie breit gefächerte und gut aufeinander abgestimmte Hilfen an. Dazu gehören unter anderem ambulante Betreuungsdienste, Kontakt- und Beratungsstellen, Tagesstätten, Wohneinrichtungen, Sozialpsychiatrische Zentren, Arbeitsprojekte sowie Kliniken, Tageskliniken und psychiatrische Pflegedienste. Im Bereich der Diakonie RWL wird all das von etwa 90 Trägern mit 257 Einrichtungen und Diensten angeboten.

Meldungen zum Thema Psychiatrie

Werkstätte für Menschen mit Behinderungen
26. September 2017

Behindertenwerkstätten

Arbeiten ohne Angst

Eine Psychose, Depression oder Suchterkrankung kostet immer mehr Menschen den Job. Einen Weg aus der Arbeitslosigkeit bieten Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Nachfrage steigt seit Jahren, denn die Rückkehr auf den regulären Arbeitsmarkt ist schwierig. Daran wird auch das Bundesteilhabegesetz wenig ändern.

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Frau hält ihren Kopf in den Händen
7. April 2017

Weltgesundheitstag 2017

Diagnose: Depression

"Depression - let's talk" lautet das Motto des heutigen Weltgesundheitstages. Doch über Depressionen zu reden, ist gar nicht so einfach. Dabei trifft die psychische Erkrankung Menschen jeden Alters, in allen Bevölkerungsgruppen und allen Ländern. In Deutschland sind jedes Jahr rund 5,3 Millionen Menschen von einer Depression betroffen. Immer mehr suchen professionelle Hilfe, aber auf die müssen sie häufig viel zu lange warten. 

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In der Diskussion
6. September 2016

Bundesteilhabegesetz

Noch Luft nach oben

Ein großes sozialpolitisches Reformpaket ist unterwegs: das Bundesteilhabegesetz. Es geht um die Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Wenn vieles anders werden soll, wird nicht unbedingt alles besser. Mit Sozialexperten aus drei Landtagsfraktionen diskutierte jetzt der Vorstand des Fachverbandes Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Diakonie RWL. 

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Angelika Schneider hält eine Schale Himbeeren hoch
5. September 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Gemeinsam säen und ernten

In Bielefelds erstem barrierefreien Kleingarten wachsen Erbsen, Tomaten und neue Kontakte. Menschen mit und ohne Behinderung gärtnern dort gemeinsam, säen, ernten und genießen die Natur. Ende August war die offizielle Eröffnung des inklusiven Treffpunkts Laubengarten - ein Angebot des Freizeit- und Kulturzentrums "Neue Schmiede" der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. 

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Kati Lovas sitzt am Tisch mit Sieglinde und drückt ihre Hand
17. August 2016

BFD Ü27

Freiraum nutzen, den richtigen Job finden

Sich beruflich neu orientieren und wieder Fuß fassen in der Arbeitswelt – diese Chance bietet der Bundesfreiwilligendienst Menschen über 27 Jahren. Die meisten Teilnehmer bei der Diakonie RWL nutzen sie. Auch bei Kati Lovas geht es nach ihrem Jahr in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen mit einer Ausbildung im sozialen Bereich weiter.

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6. Juli 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Deutschlands erste inklusive Burger

Im "Godesburger" wird Vielfalt groß geschrieben. Das gilt nicht nur für die diversen Hamburger auf der Tageskarte, sondern auch für die Mitarbeitenden. Im inklusiven Bonner Burger-Restaurant arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich zusammen. Dafür hat das Projekt des Bonner Vereins für gemeindenahe Psychiatrie, ein Mitglied der Diakonie RWL, gerade den Inklusionspreis NRW erhalten.

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Glasschiebetür mit Logo Rollstuhl
14. Juni 2016

Inklusionsstärkungsgesetz NRW

Viele gute Absichten, wenig konkrete Verbesserungen

Als erstes Bundesland setzt Nordrhein-Westfalen jetzt die UN-Behindertenrechtskonvention in Landesrecht um. Vergangene Woche verabschiedete der Landtag das Inklusionsstärkungsgesetz – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Kein Wunder, meint Diakonie RWL-Referentin Katja Alfing. Das Gesetz ist nicht mehr als "ein Schritt in die richtige Richtung".

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Der Bochumer Rechtsbetreuer Dennis Dick in seinem Büro
19. Januar 2016

Evangelische Betreuungsvereine

Aufstockung der Fördermittel reicht nicht

Die Betreuungsvereine in NRW bekommen mehr Geld vom Land. Das hat Sozialminister Rainer Schmeltzer am Montag auf einer Tagung der Freien Wohlfahrtspflege versprochen. Die Diakonie RWL hält die Fördermittel nicht für ausreichend und fordert gemeinsam mit den anderen Sozialverbänden ein stärkeres Engagement vom Bund. Sonst droht die Schließung weiterer Betreuungsvereine.

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