Migrations- und Integrationsfachdienste – Saarland

Integrationslotsendienst Saarbrücken

Die Integrationslots*innen (ILO) begleiten die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Saarland. Dazu suchen sie die Neuzuwanderer*innen in ihrem neuen Zuhause auf. Sie arbeiten mit allen Neuzuwanderer*innen unabhängig von ihrem Alter direkt nach der Einreise beziehungsweise nach dem Zuzug in die Wohngemeinde. Sie geben erste Erkenntnisse bezüglich der Kompetenzen der Neuzuwanderer und die Erfahrungen der ersten Integrationsschritte an die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) und die Jugendmigrationsdienste (JMD) weiter. Sie bereiten damit den Weg für die weiteren Integrationsfachdienste, die den Integrationsprozess gemeinsam mit den neuzugewanderten Menschen fortsetzen.

Gefördert durch: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien des Saarlandes (MSGFuF)

Landesintegrationsbegleitung (LIB)/Berufliche Integration für Zuwanderer (BIZ) Saarbrücken

Die Mitarbeitenden der Landesintegrationsbegleitung (LIB)/Berufliche Integration von Zuwanderern (BIZ) arbeiten mit Migrant*innen über 27 Jahre, die länger als drei Jahre in Deutschland leben, und nicht oder nicht mehr in die Zuständigkeit der Migrationsberatung Erwachsener (MBE) fallen und als erwerbsfähige Hilfebedürftige Leistungen für Arbeitssuchende (ALG I und II) erhalten.

Gefördert durch: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen des Saarlandes (MSGFuF), Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes (MWAEV), Europäische Union – Europäischer Sozialfonds (ESF)

            

EULE.pro - Europa leben

Das Projekt EULE.pro (bis 2018: EULE.mobil) unterstützt neu zuwandernde EU-Bürger*innen sowie Menschen in sozialen Fragen. Zur Unterstützung dieser Personengruppe gibt es seit Anfang 2016 in Saarbrücken den mobilen Beratungsdienst „Europa leben – EULE“. Hier wird den Neuankömmlingen, insbesondere aus den neuen Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien, über eine aufsuchende Beratung der Zugang zu allgemeinen Hilfsangeboten ermöglicht. Gleichzeitig werden Regeleinrichtungen und Institutionen für die Situation der neu zugewanderten Menschen sensibilisiert, auch, um Vorurteilen entgegen zu wirken. Zur Überwindung von kulturellen und Sprachbarrieren werden auch Personen als Berater*innen eingesetzt, die selbst aus diesen Ländern zugewandert sind. Eine weitere Zielgruppe sind wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen. Deren Unterstützung wird durch das Projekt personell verstärkt.

Gefördert durch: Europäische Union (Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen in Deutschland (EHAP) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

    

Ihr/e Ansprechpartner/in

Fachliche Begleitung:
Stefan Gebhardt
stellv. Abteilungsleiter Fachabteilung Migration und Bildung
Diakonie Saar und Verbindungsstelle Diakonie RWL 

­+49 6821 956-272
­stefan-gebhardt@dwsaar.de

Weitere Informationen
Migrationsdienste der Diakonie Saar

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