Interkulturelle Öffnung als Querschnittsaufgabe – Verbandsgebiet RWL

Interkulturelle Öffnung beschreibt einen Prozess der kritischen Überprüfung und Veränderung von Arbeitskonzepten, Handlungsansätzen sowie Angeboten und Rahmenbedingungen von Organisationen. Es gilt, Vielfalt als Ressource zu begreifen und die Voraussetzungen zu Teilhabe zu verbessern. Dahinter steht das Ziel, dass alle Menschen in ihrer Einzigartigkeit ernst genommen werden und unabhängig von ihrer ethnischen und sozialen Herkunft sowie kulturellen Orientierung gleichberechtigte Teilhabechancen am wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben erhalten. Interkulturelle Öffnung ist ein Prozess der Organisationsentwicklung; sie erfordert bei den Akteuren interkulturelle Kompetenz, beseitigt Zugangsbarrieren für Zugewanderte und ermöglicht ihnen gleichberechtigte Zugänge zu den Leistungen der Organisation. Interkulturelle Öffnung deckt sich mit den Zielen des Diversity-Management, insofern es auch hier darum geht, Minderheiten an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und die kulturelle Vielfalt einer Gesellschaft in Organisationen und Unternehmen auf allen hierarchischen Ebenen abzubilden.

Zur Aneignung von Prozessen der interkulturellen Öffnung bietet das Geschäftsfeld FMI regelmäßig Schulungen und Workshops für Träger und Fachkräfte im Verbandsgebiet Diakonie RWL an.

Interkulturelle Verständigung - Miteinander den Alltag gestalten

Ihr/e Ansprechpartner/in

Fachliche Begleitung:

Ioanna Zacharaki
Referentin für Integration und Interkulturalität
Koordination der Integrationsagenturen NRW

­+49 211 6398-253
­i.zacharaki@diakonie-rwl.de

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Interkulturelle Verständigung/Film

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