Pressemitteilungen

4.11.2016

Sparmodell mit fatalen Folgen für behinderte Menschen

Diakonie RWL ruft zur Beteiligung an Demonstration gegen das Bundesteilhabegesetz auf

Düsseldorf/Münster, 4. November. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe ruft seine Mitglieder dazu auf, die Demonstration gegen das Bundesteilhabegesetz am kommenden Montag in Berlin zu unterstützen. Das Gesetz, das den Leistungsbezug für Menschen mit Behinderungen regelt, soll die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskommission umsetzen und die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Deutschland verbessern.

3.11.2016

Großes Dankesfest für alle Helfer

Diakonie RWL und Rheinische Kirche würdigen ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit

Düsseldorf/Münster, 3. November. Mit einem großen Fest danken das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe und die Evangelische Kirche im Rheinland den vielen freiwilligen Helfern in der Flüchtlingsarbeit. Rund 500 Ehrenamtliche kommen am Sonntag, 13. November, im Bonner Brückenforum zusammen, um zu feiern und zu lachen, sich auszutauschen, Kraft und Inspiration für die Betreuung geflüchteter Menschen zu schöpfen. Am Programm des Dankeschön-Tages beteiligt sich Prominenz aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Dazu gehören Kabarettist Eckart von Hirschhausen, Sozialwissenschaftler Aladin El-Mafaalani sowie NRW-Integrationsminister Rainer Schmeltzer.

12.10.2016

Pflegekräfte haben Recht auf eine ordentliche Bezahlung

Düsseldorf/Münster, 12. Oktober. Das hohe Einkommen der Pflegekräfte ist laut einer heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung maßgeblich dafür verantwortlich, dass viele Pflegebedürftige sich die Pflegeheimkosten nicht leisten können. Sie müssen dann Sozialhilfe beantragen. Betroffen sind vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und die Stadtstaaten. Der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Thomas Oelkers, verteidigt die Tarife: „Die Pflegekräfte müssen mit ihrem Gehalt ihren Lebensunterhalt bestreiten können und das können sie nur, wenn wir sie ordentlich nach den ausgehandelten Tarifen bezahlen. Dass sich das direkt auf die Versicherten niederschlägt, ist ein Webfehler im System der Pflegeversicherung.“

5.10.2016

Diakonie RWL fordert Geld für Pflege statt für Bürokratie

Landesverband weist Vorwürfe von Ministerin Steffens zurück

Düsseldorf/Münster, 5. Oktober 2016. Für die Berechnung von Pflegekosten für Heimbewohner in NRW sollen ab dem 1. Januar 2017 neue Regeln gelten. Das wird sich um Wochen oder gar Monate verschieben, so die zuständige Ministerin Barbara Steffens. „Der Hauptgrund für die Verzögerung und die dann bald über ein Jahr dauernde Bearbeitung der bereits eingereichten Anträge liegt in der bürokratischen Ausgestaltung der Neuordnung“, so Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Noch immer seien nicht alle Unklarheiten beseitigt. Jetzt versuche die Ministerin den „Schwarzen Peter“ zwischen den Landschaftsverbänden und den Pflegeeinrichtungen hin- und herzuschieben.

28.9.2016

Nur wenige Flüchtlinge arbeiten als Bufdi

Diakonie RWL kritisiert bürokratische Hürden im Bundesfreiwilligendienst

Düsseldorf/Münster, 28. September. Seit Dezember 2015 können sich auch Flüchtlinge für den Bundesfreiwilligendienst bewerben. Doch das mit hohen Erwartungen gestartete Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug“ ist nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe viel zu bürokratisch. „Wir erleben leider immer wieder, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in dieses Sonderprogramm an Fragen des Aufenthaltsrechts und der Beschäftigungserlaubnis scheitert“, kritisiert Jürgen Thor, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL.

19.9.2016

Auch im Heim haben Kinder Rechte

Zum Weltkindertag fordert die Diakonie RWL mehr Mitsprache für Kinder und Jugendliche in Wohngruppen

Düsseldorf/Münster, 19. September. Zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September erinnert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe an die Bedeutung der Kinderrechte für alle Minderjährigen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben. Das aktuelle Motto des Weltkindertages „Kindern ein Zuhause geben“ lädt dazu ein, den Lebensort „Kinderheim“ näher in den Blick zu nehmen. „Leider hat die Heimerziehung immer noch ein schlechtes Image, dabei finden Kinder und Jugendliche in den Gruppen Entlastung von familiären Konflikten, können neue Beziehungen zu anderen jungen Menschen knüpfen und werden von pädagogischen Fachkräften gezielt gefördert und unterstützt“, betont die Beauftragte für Sozialpolitik der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. Auch die Möglichkeiten zur Mitbestimmung, Mitgestaltung und Beschwerde seien in den vergangenen Jahren verbessert worden. „Wir wünschen uns aber, dass das Thema Partizipation politisch stärker unterstützt wird“, so Siemens-Weibring.

16.9.2016

Integrationsbegleitung im Zickzack-Kurs der Bundesregierung

Jugendmigrationsdienste benötigen mehr Mittel aus dem Bundeshaushalt

Düsseldorf/Stuttgart, 16.September 2016. Zum Abschluss der Aktionswoche Migration fordern das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) eine deutliche Erhöhung der Mittel für die Jugendmigrationsdienste auf mindestens 60 Millionen Euro. Tatsächlich wurden im aktuellen Haushaltsentwurf der Bundesregierung die Gelder in diesem Bereich um acht Millionen Euro gekürzt - von 50 Millionen Euro 2016 auf 42 Millionen Euro. Das entspricht in etwa einer Reduzierung auf den Stand von 2006.

1.9.2016

Zurück trotz Krankheit und Traumata

Diakonie RWL kritisiert rigide Praxis bei Abschiebung abgelehnter Asylbewerber

Düsseldorf/Münster, 1. September. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe übt scharfe Kritik an der rigiden Abschiebung kranker abgelehnter Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen. „Mit Sorge beobachten wir, dass humanitäre Standards, die bisher gegolten haben, angesichts der hohen Zahl an Abschiebungen und der verschärften Gesetzeslage in den Hintergrund rücken“, sagt die Beauftragte für Sozialpolitik der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. Aus NRW wurden 2015 knapp 4.400 Flüchtlinge abgeschoben, im ersten Halbjahr 2016 bereits rund 2.600. Damit ist das Bundesland Spitzenreiter bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber in ihre Herkunftsländer.

17.8.2016

Gute Jobchancen mit einem Sozialen Jahr

Bundesfreiwilligendienst Ü27 ist bei Diakonie RWL ein Erfolgsmodell

Düsseldorf, Münster, 17. August. Im Bundesfreiwilligendienst gibt es ein besonderes Programm, das sich an Menschen richtet, die älter als 27 Jahre sind. Wer daran teilnimmt, hat später gute Chancen auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Das belegt eine aktuelle Auswertung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Rund 50 Prozent der Teilnehmer beginnt nach dem sozialen Jahr eine Ausbildung, meist in der Heilerziehungspflege, der Altenhilfe oder als Erzieher. Weitere zehn Prozent erhalten direkt eine Festanstellung in einer sozialen Einrichtung oder beginnen ein Studium der sozialen Arbeit. Sieben Prozent verlängern den Bundesfreiwilligendienst um weitere sechs Monate.

7.7.2016

Teilhabe fördern statt Misstrauen säen

Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL kritisiert Integrationsgesetz der Bundesregierung

Düsseldorf/Münster, 7. Juli. Die bevorstehende heutige Verabschiedung des Integrationsgesetzes im Deutschen Bundesstag stößt bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf Kritik und Besorgnis. „Für die Integrationsbemühungen vieler Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, bedeutet dieses Gesetz einen Rückschlag“, erklärt der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg. „Es enthält nur wenige Maßnahmen, die die Teilhabe geflüchteter Menschen an unserer Demokratie und Gesellschaft fördern, aber viele Sanktionen, die Misstrauen säen und damit kontraproduktiv für die Integration sind.“

23.6.2016

Gemeinsamer Weg besiegelt

Diakonische Landesverbände im Westen schließen sich zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe zusammen

Essen, Düsseldorf, Münster, 23. Juni. Die diakonischen Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe haben gestern in Essen die endgültige Fusion zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. (Diakonie RWL) beschlossen. Den gemeinsamen Dachverband gibt es bereits seit 2008. Grundlage der Fusion ist ein Freundschaftsvertrag der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Lippischen Landeskirche vom Juli 2015, in dem sie erklären, den kirchlichen Auftrag zur Diakonie gemeinsam wahrnehmen zu wollen.

9.6.2016

Kommunen stark machen für Zuwanderung

Diakonische Werke der Diakonie RWL nehmen Stellung zur Integration von Flüchtlingen in Städten und Gemeinden

Düsseldorf/Münster, 9. Juni. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Regionalen und Kreiskirchlichen Werke in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe die Städte und Kreise in ihrem Verbandsgebiet auf, umgehend einen Integrationsplan für die zugewanderten Flüchtlinge zu erarbeiten. „Nach über einem Jahr im ständigen Krisenmodus ist es dringend geboten, kommunale Integrationskonzepte für alle Lebensbereiche der Alt- und Neubürger vorzulegen“, betont der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann. Vielerorts fehle noch eine sinnvolle Vernetzung der Projekte und Unterstützungsangebote für Geflüchtete. In ihrer Erklärung drängen die Diakonischen Werke auf eine strategische Planung für den örtlichen Sozialraum und bieten ihre Mitwirkung als erfahrene Partner in der Sozialarbeit an.

2.6.2016

Diakonie und Caritas starten Sommersammlung

Düsseldorf, 2. Juni 2016. Am 4. Juni beginnt die Sommersammlung von Caritas und Diakonie in ganz Nordrhein-Westfalen. Einige Tausend ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler in den fünf Bistümern und drei evangelischen Landeskirchen machen sich auf den Weg. Sie erbitten Spenden für die kirchlichen Hilfen vor Ort. „hinsehen, hingehen, helfen“ heißt das Motto der Sammlung. Die Spendengelder machen praktische Nothilfe möglich. Außerdem fördern sie neue Ideen und Projekte in der vorbeugenden sozialen Arbeit.

1.6.2016

Kinder mit Förderbedarf gehen nicht regelmäßig zur Schule

Diakonie RWL fordert Einsatz von mehr Sonderpädagogen

Düsseldorf/Münster, 1. Juni. Immer mehr Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Einrichtungen der Jugendhilfe werden in Nordrhein-Westfalen nur unzureichend beschult. Dies hat eine aktuelle Umfrage der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unter ihren Einrichtungen der Erzieherischen Hilfen ergeben. Danach besuchen rund zwei Drittel der Schüler mit Förderbedarf, die in Heimen und Wohngruppen leben, nur stundenweise den Unterricht oder werden gar über Wochen davon beurlaubt. Dies betrifft insbesondere Kinder und Jugendliche, die Schulen mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ besuchen, aber auch Schüler mit Förderbedarf an Regelschulen.hinderung/interview-diakonie-michaelshoven

10.5.2016

Altenheime zu würdigen Sterbeorten machen

Zum Internationalen Tag der Pflege fordert die Diakonie RWL eine angemessene Hospiz- und Palliativversorgung

Düsseldorf, Münster, 10. Mai. Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai fordert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die Sterbebegleitung in der ambulanten Pflege und in Alteneinrichtungen finanziell und personell besser auszustatten. Besonders dringend ist diese Forderung für die Altenheime. Dort sterben Statistiken zufolge über 30 Prozent der Menschen in Deutschland. „Altenheime sind neben den Krankenhäusern längst zu Sterbeorten geworden, aber die Politik berücksichtigt dies kaum“, kritisiert der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann. „Sterbende Menschen werden in unseren rund 450 Einrichtungen natürlich schon immer in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Allerdings wird das immer schwerer, weil unsere Personalschlüssel nicht den immens gestiegenen Anforderungen einer immer älteren Bewohnerschaft mit höheren Leistungsbedarfen angepasst wurden“, so Heine-Göttelmann weiter.

10.3.2016

Gewaltopfer stark machen im Strafprozess

Diakonie steigt in Psychosoziale Prozessbegleitung ein

Düsseldorf/Münster, 10. März. Die Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe wird Opfern schwerer Gewalttaten künftig in Gerichtsverfahren eine soziale Unterstützung anbieten. Nach dem neuen Opferrechtsreformgesetz haben Menschen, die schwere Gewalttaten oder sexuellen Missbrauch erleben mussten, ab Januar 2017 einen Rechtsanspruch auf die sogenannte Psychosoziale Prozessbegleitung. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Ausbildung startet in Nordrhein-Westfalen an diesem Wochenende.

3.3.2016

Chaos in Asylbehörden schadet Flüchtlingen und Kommunen

Diakonie RWL fordert dringend schnellere Asylverfahren

Düsseldorf/Münster, 3. März. Die vielfach geforderte schnellere Entgegennahme und Bearbeitung von Asylanträgen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kommt nach Beobachtung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe nicht voran. Allein in Nordrhein-Westfalen sind nach Einschätzung des Sozialverbands mindestens 100.000 Flüchtlinge in die Kommunen verteilt worden, die noch keinen Asylantrag gestellt haben. Diese Flüchtlinge sind dem BAMF unbekannt.
 

11.2.2016

Ungute Konkurrenz zwischen Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen vermeiden

Diakonie RWL begrüßt Vorstoß der Bundesarbeitsministerin zur Aufstockung der Fördermittel und fordert Gesetzesreform

Düsseldorf/Münster, 11. Februar. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Forderung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, kurzfristig eine halbe Milliarde Euro mehr pro Jahr für die Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt zu geben. „Frau Nahles Befürchtung, dass ohne diese zusätzliche Finanzierung ein Verdrängungswettbewerb auf Kosten der Langzeitarbeitslosen entsteht, können wir aus der Praxis bestätigen“, betont die Arbeitsmarktexpertin der Diakonie RWL, Ina Heythausen. Immer mehr Träger von Integrationsbetrieben seien in großer Sorge, dass es zu einer unguten Konkurrenz zwischen den beiden Gruppen komme. „Das ist sozialer Sprengstoff für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“

2.2.2016

Gut vorbereitet auf Flüchtlingskinder

Diakonie RWL veröffentlicht Web-Führer für Kitas

Düsseldorf/Münster, 2. Februar. Mit einem aktuellen Web-Führer unterstützt die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe evangelische Kindertagesstätten, die Kinder aus Flüchtlingsfamilien betreuen. „Erzieherinnen und Erzieher finden hier viele nützliche Tipps und Verweise zu Links mit weiterführendem Infomaterial zum Asylrecht, zur Sprachförderung oder zum Umgang mit traumatisierten Kindern“, erklärt Helga Siemens-Weibring, Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL. Der Web-Führer soll laufend aktualisiert und erweitert werden.

8.12.2015

Nur einen Klick entfernt

Neue App erklärt jungen Flüchtlingen das Leben in ihrer Stadt

Bonn/Düsseldorf/Münster, 8. Dezember. Mit einem neuen Internetportal können sich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge künftig die Stadt erschließen, der sie zugewiesen werden. In dem von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützten Projekt „Stadtgrenzenlos“ entwickeln junge Flüchtlinge, Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim in Bonn gerade eine App mit mehrsprachigen Erklärvideos und Lernmaterialien, interaktiven Karten und den wichtigsten Ansprechpartnern der Stadt Bonn. Die App kann in weiten Teilen von anderen deutschen Städten adaptiert werden. Sie geht Anfang Januar 2016 an den Start.

25.11.2015

Hilfe für Helfer – Evangelische Kirchen und Diakonie RWL unterstützen ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Düsseldorf/Münster/Bielefeld/Detmold, 16. November. Die Diakonie RWL hat gemeinsam mit den Evangelischen Kirchen von Rheinland, Westfalen und Lippe einen Wegweiser für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen in NRW herausgegeben. Auf knapp 80 Seiten fasst die Broschüre einfach und verständlich wichtige Grundinformationen zusammen, die notwendig sind, um Flüchtlinge gut begleiten und unterstützen zu können.

30.10.2015

Diakonie RWL fordert mehr Anstrengung zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Frühzeitige Beratung in Landesaufnahmestellen erforderlich

Düsseldorf/Münster, 30. Oktober. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert von der Politik mehr Anstrengungen zur Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt. Das neue, am 1. November beginnende Programm für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose „Neustart in Deutschland“ sei ein „erster Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Es finanziert bundesweit für rund 100.000 Flüchtlinge, die seit mindestens drei Monaten hier sind, Hospitanzen und Praktika sowie Sprach- und Integrationskurse. „Doch wir brauchen jetzt umfassendere Maßnahmen und Angebote, damit die vielen Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit kommen.“

1.10.2010

„Wir helfen bis an die Grenze der Belastbarkeit“

Diakonie RWL unterstützt Jugendämter bei Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Düsseldorf/Münster, 1. Oktober. Bereits zum 1. November sind alle Jugendämter in Deutschland gesetzlich verpflichtet, sich an der Unterbringung und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zu beteiligen. Als größter Träger der Kinder- und Jugendhilfe in NRW wird die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe sie dabei nach Kräften unterstützen. „Wir helfen bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit“, versichert die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung, Helga Siemens-Weibring.

23.9.2015

Bufdis in der Flüchtlingshilfe brauchen gute Begleitung

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert klares Konzept

Düsseldorf/Münster, 23. September. Auf dem Bundesflüchtlingsgipfel am Donnerstag wird auch die Ausweitung der Freiwilligendienste auf die Flüchtlingsarbeit Thema sein. Die Bundesregierung will dafür im kommenden Jahr 10.000 neue Plätze einrichten.

22.9.2015

Heimbewohner sind Verlierer der Pflegereform

Diakonie RWL fordert Korrektur von Bundestag und Bundesrat

Düsseldorf/Münster, 22. September. Am kommenden Freitag beraten Bundestag und Bundesrat über die zweite Stufe der Pflegereform, das sogenannte 2. Pflegestärkungsgesetz. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert die Abgeordneten auf, sich für Korrekturen am Entwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe einzusetzen. „Wir begrüßen die Ausweitung des Pflegebegriffs insbesondere auf Demenzkranke, aber die Reform schafft auch viele Verlierer unter den Heimbewohnern“, kritisiert Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Das neue Pflegestärkungsgesetz benachteilige Menschen in den unteren Graden stationärer Pflege, die künftig mehr Geld für ihre Versorgung zahlen müssten. 

18.9.2016

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

Diakonie RWL fordert Ausbau der Schulsozialarbeit

Düsseldorf/Münster, 18. September. Aus Anlass des Weltkindertages am Sonntag fordert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die Situation der Flüchtlingskinder in deutschen Schulen stärker in den Blick zu nehmen. „Es geht nicht allein darum, ihnen Sprache und Bildung zu vermitteln. Viele Kinder sind traumatisiert und brauchen daher auch soziale und psychologische Unterstützung“, sagt die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. Es reiche nicht, mehr Lehrerstellen einzurichten, wie es etwa die NRW-Landesregierung angekündigt habe. „Wir brauchen dringend mehr Schulsozialarbeiter und eine gute Vernetzung zu psycho-sozialen Beratungsstellen, die den traumatisierten Kindern und ihren Familien helfen können.“

2.9.2015

Kirchliches Arbeitsrecht: Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Evangelische Kirche von Westfalen zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Karlsruhe/Düsseldorf/Bielefeld, 2. September 2015. Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.

28.8.2015

Kein Geld für Sterbebegleitung in Pflegeheimen

Diakonie RWL übt scharfe Kritik an starrer Haltung der Bundesregierung

Düsseldorf, Münster, 28. August. Mit Enttäuschung und Kritik reagiert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die am Freitag veröffentlichte Ankündigung der Bundesregierung, die Sterbebegleitung in Pflegeheimen auch künftig nicht zu finanzieren.

11.8.2015

Heimkinder nicht im Regen stehen lassen - Diakonie RWL fordert Jugendämter auf, volljährige Jugendliche zu unterstützen

Düsseldorf/Münster, 11. August. Jugendliche, die sich in der Obhut des Jugendamtes befinden, sollten nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auch über ihren 18. Geburtstag hinaus betreut werden. „Der Verschiebebahnhof der Zuständigkeiten zwischen Jugendhilfe und Jobcenter muss endlich aufhören“, fordert die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring, anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August.

5.8.2015

Freiwilliges Soziales Jahr voll im Trend – Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet hohe Bewerberzahlen aus dem In- und Ausland

Düsseldorf/Münster, 5. August. Im August und September starten zahlreiche Jugendliche in den Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ihr Freiwilliges Soziales Jahr. Zwischen Ostwestfalen und Saarbrücken unterstützen rund 1.800 Freiwillige die soziale Arbeit in Schulen, Krankenhäusern, Kitas oder Altenheimen. 95 Prozent von ihnen sind junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Knapp fünf Prozent machen im Bundesfreiwilligendienst Ü27 für Lebensältere mit. „Das Freiwillige Soziale Jahr liegt voll im Trend“, freuen sich die beiden Geschäftsbereichsleiter Freiwilligendienste bei der Diakonie RWL, Jürgen Thor und Michael Brausch. „In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Bewerber um etwa 300 Prozent gestiegen.“