Kollekte Ausschreibung Wichern heute - Antworten auf die sozial-ökologische Frage

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Wichern heute – Antworten auf die sozial-ökologische Frage  (Rheinland und Westfalen)

Neues Antragsverfahren !

Die Diakonie RWL fördert mit Mitteln aus den Kollekten von Erntedank (EKiR) und vom Diakoniesonntag (EKvW):

Vor 175 Jahren hat J-H Wichern mit seiner Stegreifrede die moderne Diakonie ins Leben gerufen. Er wollte, dass die Kirchen Antworten auf die soziale Frage seiner Zeit geben. Heute – angesichts des Klimawandels und auf dem Hintergrund eines funktionierenden Sozialstaats – stellt sich die sozial-ökologische Frage: Wie können Klimaschutz und Klimafolgenanpassung so gestaltet werden, dass keine sozialen Verwerfungen entstehen? Wie können Kirche und Diakonie trotz apokalyptischer Prognosen Mut zur Hoffnung machen?  

Gefördert werden können: 

  • Projekte zur sozial-ökologischen Nachhaltigkeit in Kirche und Diakonie (bis zu 15.000€, max.90%) 
    Gemeint sind Projekte, Maßnahmen, Analysen und Konzeptentwicklungen zum Klimaschutz oder Klimafolgenanpassung, die diakonische und kirchliche Einrichtungen gemeinsam angehen. Das können sein: Informations- und Beteiligungsformate für Klient*innen, Entwicklung eines übergreifenden Mobilitätskonzeptes, Gebäudeenergie-Bedarfsplanung, Klimaimpact-Analysen, Umsetzung von Hitzeaktionsplänen.
  • Externe Expertise zur Nachhaltigkeit und Ressourcensparen (bis 5.000€, max.90%) 
    Gemeint sind Beratung, Fortbildung, Coaching etc. von Klient*innen und Mitarbeitenden, um bestehende Prozesse nachhaltiger und Ressourcen schonender zu gestalten. Zum Beispiel: Energieberatung (ggf. zu Reduzierung des Eigenanteils bei öffentlichen Förderungen), Formate der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Fortbildungen im Bereich Großküchen, Spritspar-Fahrtrainings, Schulungen für öko-fairen Einkauf, Kochkurse… 
  • Investive Maßnahmen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung (bis 5.000€, max.50%) 
    Gemeint sind konkrete investive Maßnahmen, die nachweislich zu Reduzierung von Treibhausgasen führen oder direkt die Folgen des Klimawandels mildern. Die Kollektenmittel können hier auch zur Reduzierung von Eigenanteilen bei anderen Fördertöpfen genutzt werden. Z.B. Errichtung von Mobilitätsstationen, öffentlich zugängliche Trinkwasserspender, Erneuerung von Beleuchtungsanlagen, Lastenräder, Mehrweg-Verpackungen ... 
  • Fonds für Einzelfallhilfen bei Privathaushalten (bis 2.500€, 100%) 
    Das sind Mittel, die pauschal abgerufen und als Einzelfallhilfen an Privathaushalte kleinteilig weitergegeben werden können. Damit können Kosten für Strom-Spar-Checks oder Heizungschecks, energiesparende Geräte bei bedürftigen Haushalten anteilig gefördert werden. 

Fördervoraussetzung:

Antragsteller*in ist Mitglied in der Diakonie RWL.

Keine Förderung, wenn (staatliche) Regelleistungen oder andere Zuschüsse (z.B. freiwillige Leistungen der öffentlichen Hand, Stiftungsmittel) erzielbar.

Es gibt keinen Anspruch auf Förderung.  Sämtliche Anträge werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel bewertet.

Für laufende Personal- und Betriebskosten (auch laufende Sachkosten) kann keine Förderung gewährt werden.

Neues Antragsverfahren:

Anträge können im Drittmittel Center · Diakonie RWL Mitgliederportal (diakonie-rwl.de) gestellt werden. Hier finden Sie alle aktuell laufenden Ausschreibungen. Dazu müssen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten einloggen.

Sollten Sie noch keinen Zugang haben, können Sie sich auf der  Startseite  · Diakonie RWL Mitgliederportal (diakonie-rwl.de) mit einer beruflichen E-Mail-Adresse registrieren. Aus dieser muss erkennbar sein, dass Sie für eine Mitgliedseinrichtung der Diakonie RWL (z.B. diakonische Einrichtung, Kirchengemeinde…) tätig sind.

Damit der Zugang korrekt und personalisiert eingerichtet wird, sind Angaben zu ihrer Person und ihrer Organisation erforderlich. Über unser Mitgliederportal kann man auf verschiedene Bereiche Zugriff erhalten. Für Kollekten- bzw. Drittmittelanträge geben Sie bitte den Bereich Dritt-/ Fördermittel an.

Verwendungsnachweis:

Abgabe des Verwendungsnachweises innerhalb von 12 Monaten, 6 Monaten nach Abschluss der Maßnahme (Formular siehe diakonie-rwl.de/kollekten)

Bei Fondförderung: der vereinfachte Verwendungsnachweis ist einzureichen. Zusätzlich ist eine Belegliste zu führen, die beim Antragsteller verbleibt für eventuelle Stichprobenprüfungen. Sie enthält die folgende Angaben: Datum, chiffrierter Kundenbezug, Zahlungsgrund, Einzelbetrag. 

Beratung:

Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich Bitte an Ulrich T. Christenn, Kontakt: 0211 6398 -255, u.christenn@diakonie-rwl.de

Bei Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an Frau Klanten, Kontakt: 0211 6398-207, a.klanten@diakonie-rwl.de

Bei Fragen zur Auszahlung und zum Verwendungsnachweis wenden Sie sich bitte an Frau van Spankeren, Kontakt: 0211 6398-607, e.vanspankeren@diakonie-rwl.de