4. Dezember 2018

Freiwilligendienste

#freiefahrtfuerfreiwillige

Jeden Tag, so auch am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, machen sich über 100.000 Freiwillige auf den Weg zum Dienst in ihre Einsatzstellen - die meisten von ihnen mit Bus oder Bahn. Das Fahrgeld zur Dienststelle müssen sie in der Regel selbst bezahlen. Dabei erhalten Freiwillige im FSJ oder BFD nur ein Taschengeld von maximal rund 400 Euro im Monat. 

Jürgen Thor

Die Kampagnen der letzten Jahre haben bewirkt, dass viele Freiwillige zumindest ein etwas vergünstigtes Monatsticket erhalten können, zum Beispiel das YoungTicketPLUS des VRR oder das Azubi-Ticket im VRS. „Das kostet die Freiwilligen aber immer noch mindestens fast 60 Euro im Monat - bei einem Taschengeld von 400 Euro ist das viel zuviel“, erklärt Jürgen Thor, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL. „Wir brauchen keine Diskussion über Pflichtdienste, sondern eine Stärkung der Freiwilligendienste und mehr Wertschätzung für die Freiwilligen“, fordert Jürgen Thor. Das Zentrum Freiwilligendienste der Diakonie RWL unterstütze deshalb die Forderung nach kostenfreien oder deutlich günstigeren ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen.

Fahrkartenautomat

"Freie Fahrt für Freiwillige" - diese Aufschrift gibt es bislang leider nur in der Collage. 
Foto: Bahnthaler/WikimediaCommons

Die Zentralstellen und Träger im BFD, FSJ und FÖJ beteiligen sich am internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember an der Kampagne #freiefahrtfuerfreiwillige. Viele Freiwillige unterstützen den Aktionstag mit eigenen Beiträgen über die sozialen Medien. Ideen zum Mitmachen finden sich auf den Webseiten des Bundesarbeitskreises Freiwilliges Soziales Jahr: www.pro-fsj.de/de/freiefahrt.

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