Förderprogramm Altenhilfe 2018 - ehemalige KDA-Mittel

Anträge auf DHW Fördermittel (bisher über das KDA) 2018 - Neue Verfahrensweisen

Die Stiftung Deutsches Hilfswerk (DHW) hat unter anderem zur Aufgabe, neue Wege in der Altenhilfe anzuregen und zu fördern. Darum wurden über Jahrzehnte dem Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) Fördermittel für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Da das KDA seine Konzeption verändert hat, ist es notwendig geworden, das Förderverfahren zu verändern. In diesem Jahr übernehmen die Diakonischen Werke die Verteilung der Mittel entsprechend der Förderrichtlinien.

Im Bereich der Diakonie RWL erfolgt die Förderung für die folgende Bereiche:

Berufsbegleitende Qualifizierung von hauptamtlichen und Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Altenhilfe

  • [ 6100 ] Hospitation in Einrichtungen mit innovativen Wohn- und Betreuungskonzepten
  • [ 6200 ] Spezielle Qualifizierung im Hinblick auf Schwerpunktbereiche

Starthilfen für die Einrichtung von innovativen Angeboten für Menschen mit besonderem Hilfebedarf in ihrer normalen Wohnumgebung

  • [ 6300 ] Umsetzung von Projekten des bürgerschaftlichen Engagements im Quartier und zum Aufbau von Nachbarschaften / Nachbarschaftshilfen

​Unterstützung von Einrichtungen zur Entwicklung innovativer Konzepte und Implementierung in die Praxis

  • [ 6601 ] Konzeptentwicklung und kleinere Modellvorhaben für Träger von Diensten und Einrichtungen (Quartiersentwicklungskonzepte)
  • [ 6700 ] Fachliche Begleitung von innovativen Ansätzen

Antragsformulare und Verwendungsnachweise

Gefördert werden nur Aktivitäten von Mitgliedern des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Diakonie RWL.

Die Antragsstellung erfolgt per Antragsformular. Jedem Antrag sind beizufügen:

  • Freistellungsbescheid
  • Registerauszug
  • Satzung / Gesellschaftervertrag (aktuell genehmigt)
  • Rechtsverbindliche Unterschrift
  • Projektskizze
  • Finanzierungsplan
  •  

In die Finanzierung sind grundsätzlich Eigenmittel in Höhe von mindestens 20 Prozent der förderfähigen Kosten einzubringen.​ Ausnahme ist das Förderung-Programm 6200, hier sind keine Eigenmittel erforderlich.

Nach Antragstellung informiert das Zentrum Drittmittel und Fundraising der Diakonie RWL über eine Bewilligung bzw. Ablehnung der Förderung. Erst nach dieser Mitteilung darf mit der Maßnahme begonnen werden. Die Auszahlung der Mittel erfolgt nach Abschluss der beantragten Maßnahme und nach Vorlage eines entsprechenden Verwendungsnachweises.

Weitere Grundsätze der Förderung sind in den Förderrichtlinien detailliert beschrieben.

Antragsfristen:

Die Anträge müssen spätestens sechs Wochen vor Quartalsbeginn bei der Diakonie RWL eingereicht werden:

Projekte und Maßnahmen werden durchgeführt im Antragsfrist:
1. Quartal 15. November
2. Quartal 15.Februar
3. Quartal 15. Mai
4. Quartal (Anträge für 6601 werden für das 4. Quartal nicht mehr bewilligt)

15. August

Anträge, die später eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Pfarrer Ulrich T. Christenn
Leitung Zentrum Drittmittel und Fundraising

Bild des Benutzers Ulrich T. Christenn

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