FSJ

Das besondere am FSJ/BFD ist, dass es als soziales Lernjahr gilt und anders als ein Praktikum pädagogisch durch den Träger Diakonie RWL begleitet wird. Das heißt, Du hast zusätzlich zu Deinen Ansprechpersonen vor Ort in den Einrichtungen noch pädagogische Mitarbeiter/innen des Trägers Diakonie RWL, die Dich zum Beispiel bei Problemen im FSJ/BFD während des gesamten Jahres unterstützen. Diese besuchen Dich auch einmal im Jahr vor Ort in der Einsatzstelle. Außerdem sind 25 Seminartage gesetzlich verpflichtender Bestandteil des FSJ/BFD. In diesen Seminaren könnt Ihr in Gruppen von ca. 25 Leuten eure Erfahrungen im FSJ/BFD reflektieren und mit anderen austauschen, an bestimmten fachlichen Themen arbeiten, eure Persönlichkeit und Zukunftsperspektiven weiterentwickeln, politische und religiöse Themen erarbeiten und vieles mehr. Die Zeit auf den Seminaren gilt als Arbeitszeit und ist für alle verpflichtend. (Details zur pädagogischen Begleitung siehe auf dem jeweiligen regionalen Bereich "Rheinland" oder "Westfalen-Lippe".)
Der Freiwilligendienst soll ein Bildungsjahr im weitesten Sinne sein, in dem soziales Lernen ebenso wie beruflich verwendbare Qualifikationen vermittelt werden. Er wird in der Regel in sozialen Einrichtungen geleistet und geht 12 Monate. Nach 6 Monaten wird er als Freiwilligendienst anerkannt. Man kann um maximal 6 Monate verlängern. Er hat einen jugendpolitischen Anspruch als Bildungs- und Orientierungsjahr für die Freiwilligen, er richtet sich insbesondere an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen aus. Grundlage für das FSJ ist das Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten vom 01.06.2008. Grundlage für den BFD ist das BFD-Gesetz. Der Bundesfreiwilligendienst soll von den Rahmenbedingungen im Großen und Ganzen genauso gestaltet werden wie das FSJ. Der Unterschied wird kaum zu merken sein.