Hintergründe und Reportagen

Trotz guter Konjunktur und arbeitsmarktpolitischer Förderung ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland mit knapp einer Million Menschen konstant hoch. Die Diakonie RWL macht sich deshalb für einen Sozialen Arbeitsmarkt stark.

Holztafel mit Aufschrift: Diakonische Beschäftigungsgesellschaften - Hintergründe und Reportagen

Hier finden Sie ausgewählte Beiträge zum Thema Beschäftigungsförderung.
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Top Produkte

Glascontainer

Im Glascontainer wirken die ausgestellten Produkte noch edler 

Chancen schaffen mit edlen Produkten

Ob Kerzenständer, Stofftiere, Hocker oder Bienenhonig – In Beschäftigungsunternehmen fertigen arbeitslose Menschen viele schöne Produkte. Aber wo und wie kann man sie gut verkaufen und damit neue Jobs schaffen? Unter dem Dach der Diakonie RWL beschäftigt sich eine Gruppe diakonischer Vertriebsexperten mit genau dieser Frage. 

Portrait

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren

Allein in NRW sind 300.000 Menschen seit Jahren ohne Job. Ein sozialer Arbeitsmarkt könnte vielen von ihnen wieder Perspektive und Teilhabe geben. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und den Evangelischen Kirchen in NRW hat die Diakonie RWL jetzt ein Konzept dafür präsentiert. Es hilft Menschen wie Mike Schmidt.

Portrait

Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann wirbt für mehr Pflichtarbeitsplätze

Selbstvertrauen stärken, Perspektiven schaffen

Auf dem Arbeitsmarkt hat rund ein Drittel der 290.000 Langzeitarbeitslosen in NRW so gut wie keine Chance. Mit der Folge, dass viele in Krankheit und Isolation abrutschen. Dabei gibt es vielversprechende Methoden und Projekte, die ihnen wieder eine Perspektive geben. Auf einer Tagung der Freien Wohlfahrtspflege NRW wurden sie jetzt vorgestellt. Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, stellte auf der Tagung fest: "Die bisherigen Förderinstrumente wirken bei vielen Arbeitslosen nicht". Er fordert mehr Angebote, die den Betroffenen Selbstvertrauen und Würde zurückgeben.  

Weitere Informationen

Die Diakonie RWL setzt sich dafür ein, Mittel der Arbeitsmarktpolitik, also die Hartz-IV-Leistungen und die Kosten für Unterkunft und Heizung, vermehrt in aktive Mittel der Arbeitsförderung zu investieren. Dieses Konzept wird auch als "passiv-aktiv-Transfer" bezeichnet.