Nachrichten aus der Mitgliedschaft

13. Februar 2020

Diakonie Düsseldorf

Aus für Haftverkürzungs-Projekt

Die Diakonie in Düsseldorf sieht die Resozialisierungsbemühungen in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf gefährdet. Obwohl Gelder von gut 100.000 Euro pro Jahr vom Land bereit stünden, werde ein erfolgreiches Projekt der Diakonie zur Haftverkürzung in der JVA seit 2018 nicht mehr fortgesetzt, erklärte Diakoniepfarrer Thorsten Nolting. Ebenso finde eine erfolgreiche Familienarbeit für die Inhaftierten nur noch "extrem eingeschränkt" statt. Nolting befürchtet, dass die Resozialisierung als Ziel des Strafvollzugs in der Düsseldorfer Haftanstalt "nicht mehr oberste Priorität hat" und hofft auf "ein grundlegendes Umdenken bei der Anstaltsleitung".

7. Februar 2020

Evangelisches Krankenhaus Mülheim

Erste NRW-Klinik für Kurzzeitpflege

Das Evangelische Krankenhaus Mülheim an der Ruhr bietet als erste Klinik in NRW Kurzzeitpflege im eigenen Haus an. Als Teilnehmer des NRW-Modellprojekts "Kurzzeitpflege im Krankenhaus" rechnet es pflegerische Leistungen im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung ab. Für die Dauer von maximal acht Wochen können Pflegebedürftige so im Krankenhaus betreut werden. Ein entsprechender Vertrag  wurde am 6. Februar 2020 im Beisein von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unterzeichnet. NRW ist damit das erste Bundesland, in dem Krankenhäuser freie Ressourcen für die Kurzzeitpflege nutzen können.

6. Februar 2020

Diakonisches Werk Trier

Migrantinnen als Bildungs- und Integrationslotsen

In Trier startet das Diakonische Werk das Projekt "Migrantinnen als Bildungs- und Integrationslotsinnen". "Die Lotsinnen vermitteln nicht nur Wissen über Bildung und Schulformen, sondern sie stärken die Familien auf dem Weg, ihren Platz in Trier zu finden", sagte Andrea Kockler vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchenkreise Trier und Simmern-Trarbach. Die Lotsinnen sollen Familien zu Hause besuchen und als Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur Erziehung oder zum Leben in Trier zur Verfügung sehen. Die Nikolaus Koch Stiftung finanziert das Projekt für die Dauer von drei Jahren.

3. Februar 2020

Stiftung Hephata

Diakonie RWL-Juristin wechselt in neue Stabsstelle Sozialrecht

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) richtet die Evangelische Stiftung Hephata eine neue Stabsstelle Sozialrecht ein. Rechtsanwältin Sarah Steinfeld, bislang bei der Diakonie RWL als Referentin tätig, übernimmt als Unternehmensjuristin die Leitung. "Inklusion bedeutet auch Teilhabe am Rechtssystem, am Rechtsverkehr sowie an der Klärung von Streitfragen auf dem Rechtsweg", sagt der theologische Vorstand Christian Dopheide über die Wichtigkeit der neuen Stabstelle.

31. Januar 2020

Ev. Christophoruswerk

Digitale Assistenzsysteme für 100 Seniorenwohnungen

Das Evangelische Christophoruswerk und die Duisburger Baugesellschaft GEBAG wollen in 100 Seniorenwohnungen digitale Assistenzsysteme installieren und testen. Fünf bis sechs in der jeweiligen Wohnung verteilte Sensoren sollen Vorfälle und Probleme im Alltag der Senioren erkennen und dann die Bewohner oder Angehörige warnen oder informieren, wie das Christophoruswerk mitteilt. In dem einjährigen Testprojekt würden unter anderem Funksteckdosen genutzt, die feststellen sollen, ob beispielsweise die Kaffeemaschine ungewöhnlich lange angeschaltet ist. Es solle getestet werden, ob die Technik für die Senioren einen echten Mehrwert böte, gut handhabbar sei und zu mehr Sicherheit und Eigenständigkeit im Alltag führe.

Weitere Informationen über das Digitale Testprojekt

30. Januar 2020

Diakonie Gütersloh

Beratungsstellen rücken näher zusammen

Sechs Beratungsstellen der Diakonie Gütersloh sind an einem gemeinsamen Standort in der Innenstadt zusammengezogen worden. Einander ergänzende Hilfsangebote seien für Ratsuchende jetzt auf kurzem Weg in der Kirchstraße einfach zu erreichen, heißt es in der Pressemitteilung der Diakonie Gütersloh. Außerdem könnten die Fachbereiche sich untereinander besser vernetzen. Die Evangelische Kirchengemeinde habe einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Renovierung der Räume investiert.

Mehr zum neuen Diakonie-Cluster an der Gütersloher Kirchstraße

28. Januar 2020

Diakonie Dortmund

50 Plätze für wohnungslose Frauen

Die Diakonie Dortmund hat ihre neue Übernachtungsstelle für wohnungslose Frauen vorgestellt. Im Dortmunder Stadtteil Hörde bietet die Einrichtung ab dem 3. Februar Platz für 50 Frauen, wie die Diakonie Dortmund mitteilt. Damit seien die Kapazitäten im Vergleich zur alten Einrichtung im Kaiserstraßenviertel fast verdoppelt worden. Zuletzt mussten immer wieder Frauen auf Ausweichquartiere verteilt werden, weil die Plätze nicht ausreichten.  

Mehr zur neuen Übernachtungsstelle der Diakonie Dortmund

24. Januar 2020

Stiftung Hephata

Theologischer Vorstand geht in den Ruhestand

Der theologische Vorstand der Evangelischen Stiftung Hephata, Christian Dopheide, scheidet zum Ende dieses Jahres aus dem Amt und geht in den Ruhestand. 14 Jahre hat Dopheide mit dem kaufmännischen Vorstand Klaus-Dieter Tichy das Unternehmen geleitet, wie die in Mönchengladbach ansässige Stiftung mitteilte. Nachfolger von Dopheide wird Harald Ulland (55), der seit 1997 Pfarrer in der Kirchengemeinde Waldniel und seit 2012 stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Gladbach-Neuss ist.

24. Januar 2020

Diakonie Wuppertal

Ausbildungsverbund für Pflege unterzeichnet Vertrag

In einer Feierstunde unterzeichnet die Diakonische Altenhilfe Wuppertal am 29. Januar gemeinsam mit 19 weiteren Trägern der Alten- und Krankenpflege einen Verbundvertrag. Darin regeln die Verbände, zu denen auch die Bergische Diakonie Aprath, die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter gehören, ihre Zusammenarbeit im Rahmen der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Sie ist mit Beginn dieses Jahres gestartet und fasst die bisher getrennten Ausbildungen zur Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflegekraft zusammen. Der erste Kurs startet am 1. April.

21. Januar 2020

Evangelische Perthes-Stiftung

Vorstand ist neuer Beauftragter der evangelischen Kirchen beim NRW-Landtag

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Perthes-Stiftung, Rüdiger Schuch (51), ist mit einem Festgottesdienst als Leiter des Evangelischen Büros NRW eingeführt worden. Zugleich wurde sein Vorgänger Thomas Weckelmann (46), der ins Familienministerium gewechselt ist, verabschiedet, wie die Evangelische Kirche von Westfalen mitteilt. Der Leiter des Evangelischen Büros pflegt die Verbindungen der drei evangelischen Landeskirchen in NRW zu Landtag und Landesregierung und hält Kontakt zu den politischen Parteien sowie zu Vereinigungen und Verbänden.