Nachrichten aus der Mitgliedschaft

19. Februar 2020

Diakonie Saar

Frauenhilfe unterstützt Bahnhofsmission

Die Evangelische Frauenhilfe im Saarland unterstützt die Arbeit der Bahnhofsmission in Saarbrücken mit rund 2.000 Euro. "Die Zuwendungen helfen uns, die Räumlichkeiten neu einzurichten", bedankte sich Diakoniepfarrer Udo Blank. Bei der Bahnhofsmission arbeiten 28 Ehrenamtliche, die im vergangenen Jahr Kontakt zu über 13.000 Menschen hatten. Um die Arbeit zu finanzieren, ist die Bahnhofsmission, die von Diakonie und Caritas getragen wird, auf Spenden angewiesen.

17. Februar 2020

Evangelisches Christophoruswerk

Laumann in der Ruhrgebietskonferenz Pflege

In der Ruhrgebietskonferenz Pflege hat das Evangelische Christopheruswerk am 11. Februar mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann über die Zukunft der Pflege in NRW diskutiert. Laumann sprach sich unter anderem für eine Ausbildungsplatzgarantie und den Ausbau der einjährigen Ausbildung von Pflegeassistenten aus. Ulrich Christofczik, Vorstand des Christophoruswerkes in Duisburg und Sprecher der Ruhrgebietskonferenz Pflege, stellte dem Minister die Ideen des Arbeitgeberbündnisses für eine "radikale Reform" der Pflegeversicherung vor.

17. Februar 2020

Von Bodelschwingsche Stiftungen

Bethel eröffnet neues PKSL-Labor in Osnabrück

Die von Bodelschwingschen Anstalten Bethel haben ein weiteres inklusives PIKSL-Labor eröffnet. Es ist der fünfte Standort der Initiative, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft von Bethel und der Diakonie Düsseldorf. PIKSL steht für "Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben". Menschen mit Behinderungen agieren hier nicht nur als Lernende, sondern geben eigenes Erfahrungswissen im Umgang mit digitalen Medien an andere Nutzerinnen und Nutzern der PIKSL Labore weiter.

13. Februar 2020

Diakonie Düsseldorf

Aus für Haftverkürzungs-Projekt

Die Diakonie in Düsseldorf sieht die Resozialisierungsbemühungen in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf gefährdet. Obwohl Gelder von gut 100.000 Euro pro Jahr vom Land bereit stünden, werde ein erfolgreiches Projekt der Diakonie zur Haftverkürzung in der JVA seit 2018 nicht mehr fortgesetzt, erklärte Diakoniepfarrer Thorsten Nolting. Ebenso finde eine erfolgreiche Familienarbeit für die Inhaftierten nur noch "extrem eingeschränkt" statt. Nolting befürchtet, dass die Resozialisierung als Ziel des Strafvollzugs in der Düsseldorfer Haftanstalt "nicht mehr oberste Priorität hat" und hofft auf "ein grundlegendes Umdenken bei der Anstaltsleitung".

7. Februar 2020

Evangelisches Krankenhaus Mülheim

Erste NRW-Klinik für Kurzzeitpflege

Das Evangelische Krankenhaus Mülheim an der Ruhr bietet als erste Klinik in NRW Kurzzeitpflege im eigenen Haus an. Als Teilnehmer des NRW-Modellprojekts "Kurzzeitpflege im Krankenhaus" rechnet es pflegerische Leistungen im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung ab. Für die Dauer von maximal acht Wochen können Pflegebedürftige so im Krankenhaus betreut werden. Ein entsprechender Vertrag  wurde am 6. Februar 2020 im Beisein von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unterzeichnet. NRW ist damit das erste Bundesland, in dem Krankenhäuser freie Ressourcen für die Kurzzeitpflege nutzen können.

6. Februar 2020

Diakonisches Werk Trier

Migrantinnen als Bildungs- und Integrationslotsen

In Trier startet das Diakonische Werk das Projekt "Migrantinnen als Bildungs- und Integrationslotsinnen". "Die Lotsinnen vermitteln nicht nur Wissen über Bildung und Schulformen, sondern sie stärken die Familien auf dem Weg, ihren Platz in Trier zu finden", sagte Andrea Kockler vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchenkreise Trier und Simmern-Trarbach. Die Lotsinnen sollen Familien zu Hause besuchen und als Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur Erziehung oder zum Leben in Trier zur Verfügung sehen. Die Nikolaus Koch Stiftung finanziert das Projekt für die Dauer von drei Jahren.

3. Februar 2020

Stiftung Hephata

Diakonie RWL-Juristin wechselt in neue Stabsstelle Sozialrecht

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) richtet die Evangelische Stiftung Hephata eine neue Stabsstelle Sozialrecht ein. Rechtsanwältin Sarah Steinfeld, bislang bei der Diakonie RWL als Referentin tätig, übernimmt als Unternehmensjuristin die Leitung. "Inklusion bedeutet auch Teilhabe am Rechtssystem, am Rechtsverkehr sowie an der Klärung von Streitfragen auf dem Rechtsweg", sagt der theologische Vorstand Christian Dopheide über die Wichtigkeit der neuen Stabstelle.

31. Januar 2020

Ev. Christophoruswerk

Digitale Assistenzsysteme für 100 Seniorenwohnungen

Das Evangelische Christophoruswerk und die Duisburger Baugesellschaft GEBAG wollen in 100 Seniorenwohnungen digitale Assistenzsysteme installieren und testen. Fünf bis sechs in der jeweiligen Wohnung verteilte Sensoren sollen Vorfälle und Probleme im Alltag der Senioren erkennen und dann die Bewohner oder Angehörige warnen oder informieren, wie das Christophoruswerk mitteilt. In dem einjährigen Testprojekt würden unter anderem Funksteckdosen genutzt, die feststellen sollen, ob beispielsweise die Kaffeemaschine ungewöhnlich lange angeschaltet ist. Es solle getestet werden, ob die Technik für die Senioren einen echten Mehrwert böte, gut handhabbar sei und zu mehr Sicherheit und Eigenständigkeit im Alltag führe.

Weitere Informationen über das Digitale Testprojekt

30. Januar 2020

Diakonie Gütersloh

Beratungsstellen rücken näher zusammen

Sechs Beratungsstellen der Diakonie Gütersloh sind an einem gemeinsamen Standort in der Innenstadt zusammengezogen worden. Einander ergänzende Hilfsangebote seien für Ratsuchende jetzt auf kurzem Weg in der Kirchstraße einfach zu erreichen, heißt es in der Pressemitteilung der Diakonie Gütersloh. Außerdem könnten die Fachbereiche sich untereinander besser vernetzen. Die Evangelische Kirchengemeinde habe einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Renovierung der Räume investiert.

Mehr zum neuen Diakonie-Cluster an der Gütersloher Kirchstraße

28. Januar 2020

Diakonie Dortmund

50 Plätze für wohnungslose Frauen

Die Diakonie Dortmund hat ihre neue Übernachtungsstelle für wohnungslose Frauen vorgestellt. Im Dortmunder Stadtteil Hörde bietet die Einrichtung ab dem 3. Februar Platz für 50 Frauen, wie die Diakonie Dortmund mitteilt. Damit seien die Kapazitäten im Vergleich zur alten Einrichtung im Kaiserstraßenviertel fast verdoppelt worden. Zuletzt mussten immer wieder Frauen auf Ausweichquartiere verteilt werden, weil die Plätze nicht ausreichten.  

Mehr zur neuen Übernachtungsstelle der Diakonie Dortmund