Nachrichten aus der Mitgliedschaft

12. Mai 2020

Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen

"Pflege ist nah bei den Menschen"

Zum "Internationalen Tag der Pflege" am 12. Mai fordert die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, Pflegekräften die gebührende Anerkennung, verbesserte Arbeitsbedingungen sowie eine angemessene Bezahlung zu geben. "Am Ende müssen eine Reform der Pflegeversicherung und mehr Menschen in der Pflege stehen", betonte Geschäftsführer Dietmar Kehlbreier. Während der Pandemie sei deutlich geworden, dass Pflege systemrelevant und ganz nah bei den Menschen ist. Dafür dürften die Mitarbeitenden mehr als eine Einmalzahlung erwarten.

11. Mai 2020

Diakonie Ruhr-Hellweg

Emotionales Wiedersehen zum Muttertag

Das Arnsberger Seniorenzentrum "Haus zum Hirten" der Diakonie Ruhr-Hellweg zieht eine positive Bilanz der landesweiten Besuchsregelungen für Alten- und Pflegeheime zum Muttertag am 10. Mai. Es habe viele "berührende Momente" gegeben, als die Bewohnerinnen und Bewohner nach Wochen des Besuchsverbots ihre Angehörigen erstmals wiedertreffen durften, hieß es. Die Begegnungen fanden unter Einhaltung besonderer Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. "Es ist alles gut verlaufen, und wir freuen uns auf viele weitere Besuche", sagte Einrichtungsleiterin Martina Fuchs.

6. Mai 2020

Stiftung Kreuznacher Diakonie

Virtuelle Hebammensprechstunde

Die Hunsrück Klinik der Kreuznacher Diakonie bietet ab sofort eine virtuelle Hebammensprechstunde an. Mit Hilfe einer App können sich junge Mütter regelmäßig per Video-Dialog mit einer Nachsorgehebamme der Hunsrück Klinik austauschen. Hierdurch sei eine sofortige und professionelle Hilfe, beispielsweise bei Stillproblemen oder der Säuglingspflege, durch eine qualifizierte Ansprechpartnerin gegeben, hieß es. Die "Tele-Hebammen" stehen auch für Notfälle an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung.

4. Mai 2020

Diakonisches Werk Dortmund

Corona-Nothilfe per Lastenfahrrad

In Dortmund sucht die Diakonie Obdachlose in Corona-Zeiten mit dem Lastenfahrrad auf. Mit Hilfe von Spenden von Unternehmen und Privatleuten könnten seit dem 4. Mai auf diese Weise Wohnungslose an besonderen Schlaf- und Aufenthaltsorten über Nothilfen aufgeklärt und mit Einkaufsgutscheinen oder Schlafsäcken versorgt werden, erklärte das Diakonische Werk Dortmund und Lünen. Denn trotz aller Bemühungen der Träger sei es sehr wahrscheinlich, dass eine nicht unbedeutende Gruppe von Wohnungslosen die bestehenden Hilfsangebote zur Corona-Zeit derzeit nicht kenne. Das Lastenfahrrad der Diakonie fährt täglich die Dortmunder Innenstadt ab.

1. Mai 2020

Stiftung Kreuznacher Diakonie

Behindertenwerkstätten vor großer Herausforderung

Die für Anfang Mai geplante stufenweise Wiedereröffnung der Behindertenwerkstätten in Rheinland-Pfalz stellt die Einrichtungen vor erhebliche Probleme. So sei nicht genau absehbar, wie viele Menschen wieder zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehrten, sagte der für die Werkstätten der Kreuznacher Diakonie zuständige Fachbereichsleiter Rüdiger Schneiß dem epd. Die Kreuznacher Diakonie rechne damit, dass ab dem 4. Mai ein Fünftel der rund 1.000 Menschen mit Behinderung wieder die Arbeit aufnehmen wird. Der Betreuungsaufwand werde spürbar steigen, hieß es. Viele behinderte Menschen in den Werkstätten benötigten Hilfe beim An- und Ablegen von Schutzausrüstung oder beim Toilettengang.

30. April 2020

Bergische Diakonie Aprath

Tafeln öffnen wieder

Die Bergische Diakonie Aprath öffnet die Standorte der Tafel Niederberg in Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus wieder. Mit Beginn der Kontaktsperren waren die sechs Tafelstandorte ab Mitte März geschlossen worden, um Ehrenamtliche und Gäste vor einer Covid 19-Infektion zu schützen. Die Tafeln boten seitdem zweimal wöchentlich kontaktlose Hauslieferungen an. Nun können die Gäste die Tafeln zu gestaffelten Zeiten nach ihren Anfangsbuchstaben besuchen. Ein warmes Mittagessen wird es vorerst nicht geben, wie die Bergische Diakonie mitteilte.

27. April 2020

Diakonie Dortmund

Suchtexperten warnen vor Alkohol im Homeoffice

Die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen warnt vor zu viel Alkohol im Homeoffice. Die Beraterinnen und Berater betreuten zunehmend Menschen, deren Alkoholkonsum während der Heimarbeit auffällig geworden sei, teilte die Diakonie mit. Gleichzeitig stiegen laut Konsumforschungsgesellschaft GfK die Verkaufszahlen für alkoholische Getränke. "Für Menschen, die bereits abhängig sind, bedeutet die Heimarbeit den zusätzlichen Verlust von Kontrolle", erklärte Leiter Frank Schlaak. In der Isolation zu Hause falle Kollegen und Vorgesetzten ein bedenkliches Trinkverhalten nicht auf.

25. April 2020

Diakoniewerk Essen

Neue Leiterin der Bahnhofsmission

Sandra Dausend ist neue Leiterin der Bahnhofsmission Essen. Schon 2011 habe die Sozialarbeiterin die Bahnhofsmission im Rahmen eines Praktikums kennengelernt und anschließend als studentische Hilfskraft unterstützt, teilte das Diakoniewerk Essen auf Facebook mit. Bei der Bahnhofsmission habe sie die wichtigsten Dinge für ihr weiteres Berufsleben gelernt, sagt Sandra Dausend. Sie folgt auf Ulrike Peine, die zuvor fünf Jahre die Bahnhofsmission geleitet hat.

22. April 2020

Diakonie Mark-Ruhr

Corona-Krise trifft Menschen mit Beeinträchtigung hart

Das Kontakt- und Besuchsverbot sowie die beschlossenen Quarantänemaßnahmen in der Eingliederungshilfe treffen Menschen mit Beeinträchtigung besonders hart. Darauf macht die Diakonie Mark-Ruhr aufmerksam. Sie betreut rund 650 Menschen mit psychischer Erkrankung und/ oder Behinderung. Sie lebten in verschiedensten Wohnformen und gehörten häufig zu den Risikogruppen, hieß es. Ziel sei es, ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Doch momentan gehe es vorrangig um Sicherheit und Gesundheitsschutz.

20. April 2020

Diakonie Münster

Geschichten vom Gelingen

Die Diakonie Münster bündelt während der Corona-Pandemie auf einer eigens eingerichteten Internetseite Informationen und Hilfestellungen in verschiedenen Lebenslagen. Die Sonderseite gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Anlaufstellen und wird regelmäßig aktualisiert, wie die Diakonie Münster mitteilt. Neben aktuellen Informationen werden auch Geschichten vom Gelingen veröffentlicht, die Zuversicht in der Krise vermitteln sollen. 

Die Sonderseite der Diakonie Münster