Kinder

Gewalt in Familien

Niederbrüllen, ins Zimmer sperren, zuschlagen: Wer sich bei Psychologin Christina Lenders-Felske und ihrem Team in der Diakonie Düsseldorf meldet, hat die Grenze zur Gewalt in der Erziehung oft überschritten. Doch im ersten Telefonat offen darüber zu reden, fällt vielen Eltern schwer. Das hat sich in der Pandemie geändert. "Wir erleben Väter und Mütter, die so unter Druck stehen, dass sie weinen und mit ihren Problemen sofort herausplatzen", berichtet Christina Lenders-Felske. 

Unterstützung für Familien

Eigentlich mag Ali seinen "Rolli" nicht. Er würde lieber auf den eigenen Beinen laufen. Doch das ist für den elfjährigen Bochumer eine ungeheure Anstrengung, weil das Schicksal es nicht gut mit ihm gemeint hat. Wenn der Schüler mit Leonie zusammen ist, gibt es trotzdem einen Grund für Ali zu lachen – auch bei der Fahrt im Rollstuhl.

Gute-Kita-Gesetz

Blitzlichtgewitter im Evangelischen Familienzentrum in der Collenbachstraße. Rund 20 Journalisten drängen sich nach der Unterzeichnung des "Guten-Kita-Vertrags" in den Räumen der Einrichtung der Diakonie Düsseldorf. Sie sind gekommen, um Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und NRW-Familienminister Joachim Stamp zu interviewen – und, um schöne Bilder zu machen von den Kindern. Die lassen sich von den großen Fernseh-Kameras nicht aus der Ruhe bringen, spielen weiter und unterhalten sich ganz nebenbei souverän mit den erwachsenen Besuchern.

Sommerreihe Ehrenamtliche in der Diakonie

Yasemin Danisman kann sich durchsetzen. Mit fünf Jahren beschloss sie: Ich gehe ab jetzt zur Freizeitbetreuung ins Kinderhaus Saarbrücken-Brebach. Dabei war sie eigentlich noch zu jung. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können dreimal die Woche zum offenen Treff kommen. Doch Yasemin drängelte so lange, bis die Mitarbeitenden für sie eine Ausnahme machten. Bis heute kommt Yasemin regelmäßig – mittlerweile als ehrenamtliche Tanztrainerin.

Sommerreihe: Ehrenamtliche in der Diakonie

Die Wohnanlage in Düsseldorf-Lohausen sieht auf den ersten Blick verwaist aus. Die sengende Hitze hat das Gras der Anlage braun und vertrocknet zurück gelassen. Auf den schmalen Plattenwegen ist niemand zu sehen. Doch der Eindruck trügt. Die Flüchtlingsunterkunft ist voller Leben, es ist ein fröhlicher Ort. An diesem drückend heißen Tag steht Tahssen Elias im Schatten vor dem Gruppenraum und wartet mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf die Kinder.

Kinderrechte und sexueller Missbrauch

Kinderschutzorganisationen schätzen, dass Millionen von Kindern sexuell von Touristen missbraucht werden. Genaue Statistiken dazu gibt es nicht. Warum nimmt diese Form der Ausbeutung zu?

Freiwillige im Sommerporträt

Fast hätte Sarah Klein ihren Einstellungstest in der Sternengruppe nicht bestanden. Zumindest, wenn es nach Lea und ihrer Freundin Sarah gegangen wäre. "Sie konnte keinen richtigen Stern malen", erzählen sie und kritzeln schnell einen Stern auf eine Blume mit Kreidetafel, die am Gartengeländer hängt. "So geht das. Aber das musste ich ihr erst beibringen", betont die sechsjährige Sarah und ist sichtlich stolz darauf, dass sie der "großen Sarah" helfen konnte.