Inklusion

Inklusion digital

Philipp Fuchs ist mehr als zufrieden. Mit dem Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck hat er jüngst beim evangelischen Kirchentag in Dortmund ein Interview abgedreht. Dass ausgerechnet er die Chance hat, vor der Kamera mit Politikern und anderen bekannten Persönlichkeiten zu sprechen, macht den 27-Jährigen stolz. Fuchs lebt mit einer geistigen Beeinträchtigung und arbeitet in den Werkstätten der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach.

Inklusion – Gute Beispiele

„In einer Kindertagesstätte ist es ohnehin sehr bunt, bei uns ist es vielleicht noch ein bisschen bunter“, sagt Tanja Trybusch, Leiterin der inklusiven Kita Arche der Diakonie in Marl. „Ich bin wirklich dankbar, dass ich erleben darf, wie die Kinder hier miteinander umgehen und sich aufeinander einstellen, so natürlich und selbstverständlich.“ Wenn man in die Einrichtung kommt, fällt als erstes auf, dass man nicht sieht, wer behindert ist und wer nicht. Die Kinder mit Hilfsmitteln, etwa einem Rollstuhl, das erkennt man natürlich. Aber sonst, alles Kinder.

Inklusion – Gute Beispiele

Reisenden den Weg zum nächsten Gleis weisen, eine Fahrplanauskunft geben, beim Umsteigen helfen – Alles kein Problem für Ludger Lang von der Bahnhofsmission Essen. Nur bei den Ticketautomaten verliert er schnell die Lust. „Das überlasse ich gerne meinem Kollegen Josef“, gibt er zu. „Er kennt sich mit diesen Automaten viel besser aus als ich.“ Josef Dahmann nickt und fügt stolz hinzu: „Das stimmt. Da bin ich richtig gut.“