Diakonie

Notfallseelsorge im Ahrtal

"Von der Akutversorgung geht es jetzt in eine neue komplexe Lage", sagt Eberhard Hoppe. Der Pfarrer aus dem hessischen Lahn-Dill-Kreis hat im Auftrag der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland von dem Containerdorf aus eine gute Woche lang die Kräfte im Einsatz koordiniert und begleitet. Auch für sie endet der Katastropheneinsatz. 

Bundestagswahl 2021

Die Corona-Pandemie hat die Politik sowie die Bürgerinnen und Bürger vor immense Herausforderungen gestellt und der zukünftigen Bundesregierung große Aufgaben hinterlassen. Viele soziale Probleme haben sich weiter verschärft. Was also planen die Parteien für den Kampf gegen Kinder- und Altersarmut? Wie soll unser Renten-, Bildungs- und Steuersystem verbessert werden und wie kann das Pflege- und Gesundheitssystem künftig auf sicheren Füßen stehen?

Freizeit für Kinder aus Flutgebieten

Jeden Morgen begrüßen sich die "Coolen Socken" mit einem Schlachtruf. Sie haben sich Geheimverstecke ausgedacht und ein eigenes Wappen für ihre Gruppe entworfen. "Es ist echt toll hier", sagt der elfjährige Malte über die Ferienfreizeit der Diakonie RWL. "Alles ist grün und ruhig. Es ist nicht so staubig und laut wie bei uns mit all den Aufräumarbeiten."

Spendengelder für Flutopfer

Als das Wasser nachts in rasender Geschwindigkeit stieg, blieb keine Zeit mehr, die Schuhe anzuziehen. In Schlappen kam ein Betroffener nach der Überschwemmung seiner Wohnung in die Sozialberatungsstelle des Diakonischen Werks Bonn und Region in Swisttal-Heimerzheim. "Der Mann brauchte dringend richtige Schuhe, damit er überhaupt anfangen konnte, den Schlamm wegzuräumen", sagt Gabriele Diener. Die Sozialarbeiterin und ihre Kollegin Christiane Reiferscheid treffen in diesen Tagen immer wieder Menschen, die alles verloren haben und denen es am Nötigsten fehlt. 

Migrationsberatung

Manchmal ist eine Beratung im Büro schwierig. Für die Kinder gibt es keine Betreuung und der Ehemann soll besser nicht davon wissen. Dann trifft sich Leyla Aslan von der Diakonie in Südwestfalen auch mal auf den Spielplätzen in Siegen und Umgebung mit den Frauen, die ihr von Eheproblemen, religiösem Druck in einer Moscheegemeinde und Überforderung mit dem Alltagsleben in Deutschland erzählen.

Nothilfe im Hochwassergebiet

Es soll ein besonderes Hotel werden mit einem wunderschönen Blick auf die Weinberge des Ahrtals, 72 Zimmern und acht Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen. Vor zwei Jahren begannen die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mit dem Bau des Inklusionshotels "Zum Weinberg" in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Eröffnungstermin war für das kommende Jahr geplant. Doch das verheerende Hochwasser durchkreuzte die Pläne.

Drei Jahre AnkER-Zentren

Wie sieht die Ankunft von geflüchteten Menschen aktuell aus? 

Sobald Geflüchtete nach ihrer Ankunft mit Behörden in Kontakt kommen, werden sie einem Bundesland zugewiesen und dort in großen Landesunterkünften untergebracht, von denen aus sie ihren Asylantrag stellen. Seit drei Jahren gibt es in den Bundesländern AnkER-Zentren - also Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückkehrzentren, oder, wie in NRW, vergleichbare Landesunterkünfte. Die Bundesregierung ist zuständig für das Asylverfahren und die Landesregierungen sorgen für die Unterbringung und Versorgung. 

Pflegeheime im Hochwassergebiet

Als Martin Falkenberg am späten Mittwochabend des 14. Juli zu Hause aufbricht, ahnt er noch nicht, was ihn in den nächsten 48 Stunden erwartet. Falkenberg leitet die Fliedner Residenz in Bad Neuenahr, ein Seniorenheim der Theodor Fliedner Stiftung. In einer schönen Jugendstil-Villa von 1900, direkt an dem kleinen Flüsschen im malerischen Ahrtal gelegen, betreut die Stiftung gut 50 Seniorinnen und Senioren zwischen 70 und 102 Jahren.

Familien in Hochwassergebieten

"Die Kinder haben dramatische Szenen miterlebt und müssen nun zwischen den Trümmern auf der Straße spielen. Viele Kitas und Schulen sind zerstört", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. "Wir möchten ihnen gezielt Angebote machen und den Kindern dabei helfen, ihre schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten."

Seiten