Corona

Impfungen für Wohnungslose

Vor einem Monat hat die NRW-Landesregierung alle Kommunen aufgefordert, die Impfungen für wohnungs- und obdachlose Menschen voranzubringen. War das ein Appell mit Wirkung?

Drogenhilfe in der Pandemie

Die Lage ist dramatisch: Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Menschen durch den Konsum illegaler Drogen gestorben. Trauriger Spitzenreiter ist NRW mit 37 Prozent mehr Drogentoten als noch im Vorjahr. Ob die Corona-Pandemie maßgeblich für den Anstieg verantwortlich ist, darüber können Drogenberater nur spekulieren. Die Zahlen überraschen Christina Biederbeck, Leiterin der Diakonie-Drogenberatung in Dinslaken, jedenfalls nicht – auch wenn in ihrem Bereich nicht mehr Todesfälle zu beklagen sind.

Gewalt in Familien

Niederbrüllen, ins Zimmer sperren, zuschlagen: Wer sich bei Psychologin Christina Lenders-Felske und ihrem Team in der Diakonie Düsseldorf meldet, hat die Grenze zur Gewalt in der Erziehung oft überschritten. Doch im ersten Telefonat offen darüber zu reden, fällt vielen Eltern schwer. Das hat sich in der Pandemie geändert. "Wir erleben Väter und Mütter, die so unter Druck stehen, dass sie weinen und mit ihren Problemen sofort herausplatzen", berichtet Christina Lenders-Felske. 

Corona auf Intensivstationen

Seit Wochen streitet die Politik um einen härteren Lockdown und bundesweit einheitliche Corona-Regeln. Unterdessen warnen die Kliniken immer wieder davor, dass die Intensivbetten knapp werden. Wie sieht es in Ihrem Krankenhaus aus?

Jahreswechsel im Gefängnis

Im Gefängnis sind die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr gewöhnlich stille Tage. Eine große Party zum Abschluss des Jahres gibt es hier nicht, nur ein Besuch auf der Zelle eines anderen Häftlings ist möglich. Doch die Veranstaltungen und Besuche rund um Weihnachten geben Kraft für die einsamen Tage. In diesem Jahr ist das anders.

Weihnachten in Altenheimen

Lichterglanz im Garten, geschmückte Tannenbäume in den Wohnbereichen und persönliche Weihnachtsbriefe für alle rund 550 Bewohnerinnen und Bewohner: In den sechs Seniorenheimen der Diakonie Stiftung Salem weihnachtet es in diesem Jahr anders, aber nicht weniger herzlich. Rund zwanzig Ehrenamtliche waren im Einsatz, um die Briefe zu schreiben.

Weihnachtsbesuche mit Augenmaß

"Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Heime für Besuch offenbleiben sollen", betont Vizepräses Christoph Pistorius (Evangelische Kirche im Rheinland): "Gerade zu Weihnachten ist der Kontakt der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtungen zu ihren Familien wichtig. Doch jeder Besuch stellt immer auch ein Infektionsrisiko für andere Bewohner, das Personal und die eigenen Angehörigen dar und sollte deshalb maßvoll und zurückhaltend erfolgen. Zugleich muss die ohnehin extreme Belastung der Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen stärkere Berücksichtigung finden." 

Unterstützung für Familien

Eigentlich mag Ali seinen "Rolli" nicht. Er würde lieber auf den eigenen Beinen laufen. Doch das ist für den elfjährigen Bochumer eine ungeheure Anstrengung, weil das Schicksal es nicht gut mit ihm gemeint hat. Wenn der Schüler mit Leonie zusammen ist, gibt es trotzdem einen Grund für Ali zu lachen – auch bei der Fahrt im Rollstuhl.

Klinikseelsorge

Leuchtende Kerzen für die Verstorbenen, eng zusammengestellt in einem runden Gefäß vor dem Altar – ein schlichtes Bild für Trauer, Trost und Hoffnung. Aber eines, das die Teilnehmenden des Gedenkgottesdienstes für die Verstorbenen des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie in diesem Jahr besonders bewegt hat. "Es hat vielen gezeigt, dass sie in ihrer Trauer nicht alleine sind", sagt Klinikseelsorger Ulrich Lüders. "Das war in dieser Pandemie mit all ihren Einschränkungen eine wichtige und heilsame Erfahrung."

Corona-Schnelltests

Herr Watermeyer, mit den 20 zugesagten Tests pro Bewohnerin und Bewohner im Monat müssen die Einrichtungen das gesamte Testgeschehen sicherstellen. Wie hat sich die Diakonie Münster aufgestellt, um das zu bewerkstelligen?

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