Behinderung

Die Selbstständigkeit bewahren und genau so viel Hilfe in Anspruch nehmen, wie man braucht: das ist für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Anliegen. Im Bereich der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bieten rund 150 Träger ein System differenzierter Hilfeangebote für Menschen mit geistigen, körperlichen und Sinnes-Behinderungen an, die Unterstützung und Assistenz beim Wohnen, in Arbeit und Freizeit benötigen. Dazu gehören unter anderem differenzierte stationäre Wohneinrichtungen und Wohngruppen, Ambulant Betreutes Wohnen, Kontakt- und Beratungsstellen, familienunterstützende und -entlastende Dienste sowie sonstige offene Hilfen. Unter dem Dach der Diakonie RWL befinden sich rund 20 Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten.

Meldungen zum Thema Behinderung

Frau sitzt mit Datenbrille vor Backutensilien
18. April 2017

Digitalisierung in der Behindertenhilfe

Mit Technik zur Teilhabe

Robotiksysteme, Smartphone-Apps und Datenbrillen – Intelligente Technik kann das Leben von Menschen mit Behinderungen leichter machen. Gemeinsam mit der Universität Bielefeld testet Bethel gerade in zwei Projekten die neuen Technologien. Welche Chancen, aber auch Risiken sie für Menschen mit Behinderungen darstellen, erklärt Diakonie RWL-Referent Martin Weißenberg.

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Bethelpforte
13. April 2017

150 Jahre Bethel

Vom Heim zum Diakonieunternehmen

Am Anfang stand ein Heim für epilepsiekranke Jungen. Heute ist Bethel eines der größten diakonischen Unternehmen Europas. Trotz neuer Aufgaben ist die Verpflichtung auch nach 150 Jahren aktuell geblieben: schwächeren Menschen zu helfen. Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert Bethel das ganze Jahr sein Jubiläum. Ein Höhepunkt ist die ARD-Übertragung des Ostergottesdienstes am 17. April.

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29. März 2017

Bundesteilhabegesetz

Eckpunkte zur Umsetzung in NRW, im Saarland und in Rheinland-Pfalz

Das Bundesteilhabegesetz ist zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten und wird stufenweise bis 2023 umgesetzt. Nun geht es darum, wie das neue Gesetz in NRW, in Rheinland-Pfalz und im Saarland konkret ausgeführt wird. 

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Junges Mädchen turnt auf einem weißen Pferd
5. Januar 2017

Inklusion – Gute Beispiele

Stark auf dem Rücken des Pferdes

Akrobatik auf einem Pferderücken – Das sieht nicht nur schön aus, es macht Kinder und Jugendliche auch stark. Das Voltieren fördert die Beweglichkeit, Sprachkompetenz und das Selbstvertrauen. An der Hans-Helmich-Schule in Mettmann wird es deshalb unterrichtet. Die Förderschüler gewinnen sogar Turniere - und zwar gemeinsam mit Jugendlichen allgemeinbildender Schulen. Als besonderes Talent gilt Janine.

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Portrait
16. Dezember 2016

Bundesteilhabegesetz

"Wir wollen Verbesserungen für NRW"

Der Bundesrat hat heute das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Sozialverbände und Behindertenorganisationen hatten den Gesetzgebungsprozess, der für zahlreiche Menschen mit Behinderungen Verschlechterungen gebracht hätte, kritisch begleitet. Ihre Vorschläge wurden teilweise berücksichtigt. Worauf es nun bei der Umsetzung des Gesetzes ankommt, erklärt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL.

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Gruppenbild: Timo Schneider, Silke Irle, Malu Dreyer, Albrecht Bähr
1. Dezember 2016

Helmut-Simon-Preis 2016

Auszeichnung für Projekte gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit

Das Diakonische Werk Altenkirchen betreibt seit März eine Inklusive Freiwilligenagentur. Besonders angesprochen werden Menschen mit Behinderung, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Nun wurde das Projekt mit dem Helmut-Simon-Preis der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Der Preis wurde heute bei einem Festakt in Mainz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht. 

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Bude auf dem Christkindlmarkt Mönchengladbach
29. November 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Vom Bastelstand zum Christkindlmarkt

Aus einem kleinen Verkaufsstand für Selbstgebasteltes vor 43 Jahren wurde ein Markenzeichen der Stadt Mönchengladbach: der "Christkindlmarkt für behinderte Menschen". Am vergangenen Wochenende haben Hunderte Freiwillige gekocht, gebastelt und gezimmert, um mit dem Erlös der Weihnachtsspeisen und -dekoration Einrichtungen der Behindertenhilfe zu unterstützen, darunter die Stiftung Hephata.

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Hausaltar mit Kreuz, Kerze und Kerzenleuchter
18. November 2016

Sterbebegleitung in der Altenpflege

Gut vorbereitet auf einen würdevollen Abschied

Am Sonntag wird in den evangelischen Kirchen wieder an die Verstorbenen des Kirchenjahres erinnert. Darunter sind viele ältere Menschen, die bis zu ihrem Tod in Altenheimen gepflegt wurden. Obwohl rund 30 Prozent der Menschen dort sterben, fehlen häufig Konzepte einer guten palliativen Versorgung und Sterbebegleitung. Immer mehr Einrichtungen machen sich jetzt auf den Weg, das zu ändern. Zum Beispiel das Heinrich-Held-Haus der Diakonie Essen.

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4. November 2016

Kundgebung zum Bundesteilhabegesetz

Sparmodell mit fatalen Folgen

Am Montag demonstriert ein Bündnis von Verbänden in Berlin für Änderungen am geplanten Bundesteilhabegesetz. Gleichzeitig wird das Pflegestärkungsgesetz III im Bundestag beraten. Nach derzeitigem Stand verschlechtern die beiden Gesetzentwürfe die Standards für behinderte Menschen. An welchen Stellen sie aus diakonischer Perspektive nachgebessert werden müssen, erläutert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL.

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Gebäude des Wohnprojekts von oben
18. Oktober 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Wo alle unter einem Dach wohnen

Zusammen feiern, Spielenachmittage veranstalten oder für den Nachbarn den Müll raustragen: Studenten, Senioren und Menschen mit Behinderung leben in Mainz-Gonsenheim zusammen. Das Wohnprojekt der Stiftung Kreuznacher Diakonie gilt auch in der Politik als ein Beispiel gelungener Inklusion.

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5. Oktober 2016

Bundesteilhabegesetz

Große Protestdemonstration in Düsseldorf

Rund 3.000 Menschen demonstrieren heute in Düsseldorf vor dem Landtag für Veränderungen im geplanten Bundesteilhabegesetz. Über die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW ist auch die Diakonie RWL vertreten. "Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz drohen bestimmte Gruppen von Menschen mit Behinderungen durchs Raster zu fallen", kritisieren die beiden Referenten Martin Weißenberg und Theresa Ehlen im Interview.

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22. September 2016

Mehr Mitbestimmung in Werkstätten

Projekt für Werkstatträte startet

Die Werkstatträte in NRW – das sind die „Betriebsräte“ der behinderten Beschäftigten in Werkstätten – wünschen sich seit langem Unterstützung für ihre landesweite politische Vertretung. Sie möchten ihre Arbeit professionalisieren und weiterentwickeln. Die Diakonie RWL und der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW starten jetzt ein Projekt für mehr Partizipation von Beschäftigten in Werkstätten.

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Aussenansicht Mühle
21. September 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Urlaub mit Menschen aus aller Welt

Drei Wochen Ferien in einer Mühle in Deutschland: allein das ist schon Neuland für die zwölf jungen Leute aus aller Welt. Noch aufregender aber ist die Begegnung mit den anderen Feriengästen. Sie leben sonst in betreuten Wohngruppen der Stiftung Hephata. Ein Urlaub, den keiner so schnell vergessen wird.

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In der Diskussion
6. September 2016

Bundesteilhabegesetz

Noch Luft nach oben

Ein großes sozialpolitisches Reformpaket ist unterwegs: das Bundesteilhabegesetz. Es geht um die Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Wenn vieles anders werden soll, wird nicht unbedingt alles besser. Mit Sozialexperten aus drei Landtagsfraktionen diskutierte jetzt der Vorstand des Fachverbandes Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Diakonie RWL. 

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Angelika Schneider hält eine Schale Himbeeren hoch
5. September 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Gemeinsam säen und ernten

In Bielefelds erstem barrierefreien Kleingarten wachsen Erbsen, Tomaten und neue Kontakte. Menschen mit und ohne Behinderung gärtnern dort gemeinsam, säen, ernten und genießen die Natur. Ende August war die offizielle Eröffnung des inklusiven Treffpunkts Laubengarten - ein Angebot des Freizeit- und Kulturzentrums "Neue Schmiede" der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. 

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Portrait Susanne Kloos-Kramer
2. August 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Kompetente Hilfe bei Kummer

Auch Menschen mit Behinderung leiden unter Konflikten am Arbeitsplatz und haben Probleme in der Partnerschaft. Doch der Weg zum Therapeuten ist für sie ungleich schwerer. Anders in Wetzlar. In der Beratungsstelle für Familien-, Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen gehören Menschen mit Handicap zu den Klienten. Diplom-Sozialpädagogin Stefanie Kloos-Kramer hat das besondere Angebot mit aufgebaut.

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Matthias Nickel am Schreibtisch im Büro
28. Juli 2016

Sommerportrait Soziale Berufe

Ein Tag im "grünen Bereich"

Als Landschaftsarchitekt war Matthias Nickel schon in Afrika und Saudi-Arabien unterwegs. Er hat am Bau von Staudämmen und Brunnen mitgearbeitet und riesige Gärten angelegt. Jetzt leitet er den Hephata-Gartenshop, die "grüne Werkstatt" der Evangelischen Stiftung Hephata. Vom Teamgeist und der Einsatzfreude seiner über 130 Mitarbeiter mit Behinderungen ist er begeistert.

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Bühnenszene
20. Juli 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Theaterwerkstatt Bethel: Vielfalt ist spannend

Seit über 30 Jahren kommen in der Theaterwerkstatt Bethel Menschen mit und ohne Behinderung, Akademiker und Arbeitslose zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Stücke und bringen sie auf die Bühne. Ihre vielfältigen Erfahrungen in der inklusiven Theaterarbeit werden jetzt sogar in einer neu gegründeten Akademie erforscht und für andere Projekte aufbereitet.

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6. Juli 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Deutschlands erste inklusive Burger

Im "Godesburger" wird Vielfalt groß geschrieben. Das gilt nicht nur für die diversen Hamburger auf der Tageskarte, sondern auch für die Mitarbeitenden. Im inklusiven Bonner Burger-Restaurant arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich zusammen. Dafür hat das Projekt des Bonner Vereins für gemeindenahe Psychiatrie, ein Mitglied der Diakonie RWL, gerade den Inklusionspreis NRW erhalten.

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Rollstuhl steht am Strand im Wasser ohne Fahrer
29. Juni 2016

Bundesteilhabegesetz

Selbstbestimmung zum Sparpreis?

Wende zum selbstbestimmten Leben oder verstetigte Ungerechtigkeit? Das neue Bundesteilhabegesetz sorgt seit Monaten für heftige Diskussionen. Gestern hat das Bundeskabinett nun den Regierungsentwurf dazu beschlossen. Diakonie RWL-Referent Claus Michel erklärt, wo es noch hakt.

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Glasschiebetür mit Logo Rollstuhl
14. Juni 2016

Inklusionsstärkungsgesetz NRW

Viele gute Absichten, wenig konkrete Verbesserungen

Als erstes Bundesland setzt Nordrhein-Westfalen jetzt die UN-Behindertenrechtskonvention in Landesrecht um. Vergangene Woche verabschiedete der Landtag das Inklusionsstärkungsgesetz – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Kein Wunder, meint Diakonie RWL-Referentin Katja Alfing. Das Gesetz ist nicht mehr als "ein Schritt in die richtige Richtung".

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Junge sind auf Bank
1. Juni 2016

Hilfen zur Erziehung

Im Heim statt in der Schule

Immer mehr Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Einrichtungen der Jugendhilfe werden in Nordrhein-Westfalen nur unzureichend beschult. Dies hat eine aktuelle Umfrage der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unter ihren Einrichtungen der Erzieherischen Hilfen ergeben. Der Grund: Es fehlen Sonderpädagogen.

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Portrait
1. Juni 2016

Interview mit Diakonie Michaelshoven

"Es gibt das Recht auf Schulbesuch"

In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe in NRW leben viele Schüler mit hohem sonderpädagogischem Förderbedarf. Weil Fachkräfte in den Schulen fehlen, besuchen immer mehr von ihnen nur unregelmäßig den Unterricht. Eine Entwicklung, die auch Kinder und Jugendliche mit geistiger oder körperlicher Entwicklung betrifft, wie Einrichtungsleiter Henning Spelleken von der Diakonie Michaelshoven erzählt.

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Drei Leute sitzen an einem Tisch und lesen Texte
4. Mai 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Experten für Leichte Sprache

Deutsche Sprache, schwere Sprache – das gilt nicht nur für Ausländer, sondern auch für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten. Immer mehr Behörden, Parteien und Verbände lassen ihre Formulare und Flyer deshalb in Leichter Sprache verfassen. Bei der Diakonie Michaelshoven prüfen Menschen mit Lernschwierigkeiten, ob die Texte verständlich sind.

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Ein behindertes Mädchen pustet Seifenblasen
12. April 2016

Behindertenhilfe

Von der Fürsorge zur Teilhabe

Seit Jahren hoffen Menschen mit Behinderung darauf, stärker als bisher selbst bestimmt leben zu können. Doch das Bundesteilhabegesetz, das die Rahmenbedingungen dazu erweitern soll, lässt auf sich warten. Das Gesetzgebungsverfahren wird nun in Kürze eingeleitet - mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs. Wie das Bundesteilhabegesetz die Arbeitswelt behinderter Menschen verändern kann, erklärt Diakonie RWL-Referent Martin Weißenberg.

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23. Februar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Zusammenleben gestalten - Kunst verbindet

Sich über Farben, Formen und Linien auszudrücken, gefällt vielen Menschen mit Behinderung. Nicht selten gibt es unter ihnen kreative Künstler. In Essen nutzt die Diakonie die Begeisterung für Kunst, um Menschen mit und ohne Behinderung in einem besonderen Atelier zusammenzubringen. Für viele ist die Kunstwerkstatt zu einem Ort der Freiheit geworden.

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FSJlerin Kristin sitzt mit Integrationsschüler vor einem Mathebuch
9. Februar 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Stützen des gemeinsamen Lernens – Freiwillige helfen bei schulischer Inklusion

Zu große Lerngruppen, zu wenig Sonderpädagogen, fehlende Barrierefreiheit – Deutschlands Schulen sind für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung schlecht ausgerüstet. Inklusion findet unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Immer mehr Schulen holen sich deshalb Hilfe beim Freiwilligendienst.

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Junge Frau kniet vor einer anderen jungen Frau im Rollstuhl und reicht ihr die Hand
26. Januar 2016

Inklusion – Gute Beispiele

Mehr Geduld für ein Milleniumsprojekt

Nachholbedarf auf ganzer Linie – So scharf fiel das Urteil der UN-Kommission aus, die im vergangenen Jahr die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland überprüfte. Christian Dopheide, Inklusionsexperte und Chef der Stiftung Hephata, plädiert für mehr Geduld und Zeit beim "Milleniumsprojekt" Inklusion.

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5. Januar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Bahnsteig 42 – Hier kommt man zusammen

Zeitschriften, Kaffee, Kuchen und Kulturevents - All das bietet der Letmather Bahnhof in Iserlohn den Reisenden und Besuchern. Hier betreiben die Diakonie Mark-Ruhr und die Iserlohner Werkstätten ein inklusives Bistro-Café und einen Kiosk. Das Redaktionsteam des caput-Magazin der Iserlohner Werkstätten organisiert die Konzerte und Lesungen. Es beschreibt den eindrucksvollen Wandel des Letmather Bahnhofs.

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Kinder schmusen
15. Dezember 2015

Inklusion – Gute Beispiele

Tempo, Humor und Mut – Wie Inklusion in der Kindertagesstätte gelingt

Inklusion heißt für die meisten Eltern, dass Regelkindertagesstätten ihre Türen auch für Kinder mit Behinderung öffnen. In Marl war es umgekehrt. Hier hat die heilpädagogische Einrichtung der Diakonie im Sommer 2012 begonnen, Kinder ohne Handicap aufzunehmen. Heute gilt die evangelische Kita Arche als Vorzeigemodell eines entspannten und gleichberechtigten Miteinanders von Kindern mit und ohne Behinderung.

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Regine Heine und Marcel Böhm Porträt vor dem Plakat des Fairhauses
9. November 2015

Inklusion - Gute Beispiele

Fairhaus Düsseldorf: Sozial und integrativ shoppen

Menschen mit Behinderung haben es schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nur knapp fünf Prozent der Stellen sind mit ihnen besetzt. Dabei kann Inklusion am Arbeitsplatz durchaus gelingen, wie die Integrationsunternehmen zeigen. Unter dem Dach der Diakonie RWL gibt es knapp 40 solcher Betriebe. In den Fairhäusern in Düsseldorf arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung schon seit sieben Jahren erfolgreich zusammen.

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Ökogarten
14. August 2015

Sommergespräch mit Barbara Plessmann

Urlaub im Bio-Gemüsebeet

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Statt Geld für eine Reise auszugeben, erfüllen sich in Aachen manche Bürger den Sommertraum vom eigenen Garten. Bei den „Öcher Ökogärten“ können sie eine Parzelle mieten. Barbara Plessmann leitet das Projekt für Hobbygärtner bei der „Via Integration“ der Diakonie Aachen.

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