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Migration und Flucht

Das Arbeitsfeld Migration und Flucht der Diakonie RWL umfasst verschiedene Angebote und Dienste zur Förderung der Aufnahme und zur gesellschaftlichen Integration von Zugewanderten und Flüchtlingen. Eine besondere Aufgabe stellt die interkulturelle Öffnung der Dienste der sozialen Regelversorgung dar. Zum Aufgabengebiet gehören zudem auch die Auswandererberatung, die Förderung ausländischer Studierender aus Entwicklungsländern und die Abschiebungsbeobachtung am Düsseldorfer Flughafen.

Mehr zum Arbeitsfeld Migration und Flucht der Diakonie RWL


25. Mai 2016

Reportage

Flucht auf Krücken - Diakonie Michaelshoven unterstützt Flüchtlinge mit Behinderung

Auf Krücken, Prothesen oder in Rollstühlen haben sie Tausende von Kilometern zurückgelegt, um Krieg und Gewalt in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Deutschland ist bisher jedoch nur unzureichend auf die besonderen Hilfebedarfe von Flüchtlingen mit Behinderung eingestellt. Ein Projekt der Diakonie Michaelshoven in Köln will dazu beitragen, dass sie die nötige Unterstützung bekommen.

Flucht auf Krücken

20. Mai 2016

Mitmachaktion "Wir sind MitMenschen"

Gesicht zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit

Unter dem Motto "Wir sind MitMenschen!" hat die Evangelische Kirche im Rheinland in dieser Woche eine Mitmachaktion gegen Fremdenfeindlichkeit gestartet. Das Interesse daran ist groß. Auch Mitarbeitende der Diakonie RWL beteiligen sich mit ihren Fotos und Kommentaren.

Mitmachaktion "Wir sind MitMenschen"

19. Mai 2016

Kinder- und Jugendhilfe

"Flüchtlingsbetreuung ist kein Billigsystem"

Portrait

Zu aufwendig und zu teuer – Kommunen klagen über eine Kostenexplosion in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Damit befeuern sie die Diskussion um Jugendhilfestandards. Diakonie RWL-Familienexpertin Helga Siemens-Weibring warnt dagegen vor einer Aushöhlung des Kinderschutzes.

Interview mit Helga Siemens-Weibring

13. Mai 2016

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Der schwierige Alltag nach der Euphorie

Portrait Rafael Nikodemus und Barbara Montag

Die riesige Welle der Hilfsbereitschaft ist verebbt, die euphorische Willkommenskultur für Zuwanderer verflogen. Zwar engagieren sich noch viele freiwillige Helfer in der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit. Aber ihre Tätigkeit hat sich verändert. Das wurde auf einer Veranstaltung der Diakonie RWL und rheinischen Kirche für Ehrenamts-Koordinatoren deutlich.

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

9. Mai 2016

Abschiebungsbeobachtung

Keine Abschiebungen um jeden Preis

Die Diakonie RWL, die Evangelische Kirche im Rheinland, das NRW-Innenministerium und die Bundespolizei haben am Montag auf einer Pressekonferenz eine positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit bei der unabhängigen Abschiebebeobachtung gezogen. Die Arbeit des "Forums Flughäfen NRW" habe sich bewährt, weil es "humanitäre Standards" setze, hieß es.

Abschiebungsbeobachtung - Jahresbericht 2015

9. Mai 2016

Interview mit Abschiebebeobachterin Dalia Höhne

"Menschenrechte im Blick behalten"

Portrait

Kein anderes Bundesland hat 2015 so viele Flüchtlinge abgeschoben wie Nordrhein-Westfalen. Von den 4.395 sogenannten Rückführungen fanden 3.577 über den Luftweg statt. Am Düsseldorfer Flughafen achtet die Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL, Dalia Höhne, darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Gemeinsam mit dem "Forum Flughäfen in Nordrhein-Westfalen" legt sie heute ihren Jahresbericht vor.

Interview mit Abschiebebeobachterin Dalia Höhne

28. April 2016

Tagung Kinder- und Jugendschutz

Mehr Achtsamkeit für Flüchtlingskinder

Portrait zweier Flüchtlingsmädchen auf einem Spielplatz

Fast die Hälfte der Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sind Kinder und Jugendliche. Viele leben in Gemeinschaftsunterkünften, in denen ihr Recht auf Bildung, angemessenen Lebensstandard und Gesundheit sowie auf Schutz vor Gefahren nicht ausreichend berücksichtigt wird. Das muss sich ändern, forderten jetzt evangelische Kinder- und Jugendexperten auf einer Fachtagung.

Kinder- und Jugendschutz in der Flüchtlingsarbeit

27. April 2016

Integrationsplan NRW

Kommunen nicht im Stich lassen

Etwa 300.000 Flüchtlinge sind 2015 nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Mit dem Integrationsplan NRW will die Politik ihre gesellschaftliche Teilhabe in den Bereichen Bildung, Arbeit und Wohnen verbessern. Die Wohlfahrtsverbände nehmen an diesem Mittwoch im Landtag dazu Stellung. Diakonie RWL- Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg begrüßt den Integrationsplan, fordert aber Nachbesserungen.

Integrationsplan NRW

21. April 2016

Reportage

Die hohe Kunst des Übersetzens - Dolmetscher in der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum

Portrait Hicham Yessef und Eike Leidgens

Über Krankheiten zu reden ist in einer fremden Sprache besonders schwierig. Bei der Behandlung von Flüchtlingen setzen deshalb immer mehr Kliniken, Arztpraxen und Therapiezentren auf professionelle Dolmetscher. Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum arbeitet dabei intensiv mit Sprach- und Integrationsmittlern zusammen, die von der Diakonie Wuppertal ausgebildet wurden.

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum

14. April 2016

Reportage

Elternersatz auf Zeit - Ehrenamtliche übernehmen Vormundschaft für junge Flüchtlinge

Manchmal sind ihre Pässe verschwunden, das Asylverfahren stockt oder es gibt Ärger in der Schule – und immer fehlen ihnen ihre Eltern: in Dortmund leben mehr als 1.000 minderjährige Flüchtlinge, die sich allein nach Deutschland durchgeschlagen haben. Im Diakonie-Projekt "Do it!" werden sie von ehrenamtlichen Vormündern als rechtliche Vertreter unterstützt – in allen Lebenslagen. 

Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge

14. April 2016

Vormundschaft für unbegleitete junge Flüchtlinge

Ein Integrationsmodell, das Schule macht

Portrait

Vor neun Jahren startete das Vormundschaftsprojekt „Do it!“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Wuppertal. Heute haben Städte aus ganz Deutschland Interesse an dem wegweisenden Projekt der Diakonie, das ehrenamtliche Vormünder schult und begleitet. Es gibt nur immer wieder einen Haken: die Finanzierung. Dabei hilft „Do it!“ letztlich, Kosten zu sparen, meint Projektmitgründer Achim Pohlmann.

Interview zum Projekt "Do it"!

6. April 2016

Reportage

Der schwere Weg zurück - Flüchtlingsberatung bei freiwilliger Ausreise

Flüchtling unterschreibt Ausreiseformular

Die Hoffnung auf ein gutes Leben in Deutschland mit Job, Wohnung und dauerhafter Bleibeperspektive haben viele Flüchtlinge verloren. Immer mehr wollen nicht warten, bis ihre Abschiebung ansteht. Sie gehen freiwillig in ihr Herkunftsland zurück. Die Diakonie berät sie dabei – unabhängig und ergebnisoffen.

Flüchtlingsberatung bei freiwilliger Ausreise

4. April 2016

Geschäftsbereichsleiter verstorben

Diakonie RWL trauert um Nikolaus Immer

Der Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration, Nikolaus Immer, ist am vergangenen Wochenende gestorben. "Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe trauert mit den Angehörigen um einen engagierten Streiter für soziale Gerechtigkeit und sozialen Frieden", so die Vorstände Pfarrer Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers in ihrem Schreiben an die Mitarbeiterschaft. Nikolaus Immer wurde 63 Jahre alt.

Diakonie RWL trauert um Nikolaus Immer

31. März 2016

Service-Gruppe Flucht

Lotse im Dschungel der Flüchtlingsprogramme

Ob in der Schwangerenberatung, der Kita oder im Krankenhaus – in nahezu allen sozialen Arbeitsfeldern der Diakonie RWL haben die Mitarbeitenden mit Flüchtlingen zu tun. Für viele ist es eine neue und herausfordernde Aufgabe, die Betreuung sowie Versorgung und die anschließende Integration von Geflüchteten in ihrem Bereich mitzugestalten. Damit dies gut vernetzt geschehen kann, hat die Diakonie RWL eine "Service-Gruppe Flucht" eingerichtet. Koordiniert wird sie von Susanna Thiel.

Service-Gruppe Flucht: Gespräch mit Susanna Thiel

24. März 2016

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

Militär führt Flüchtlinge wie Verbrecher ab

Zwei Polizisten vor Stacheldraht

Auf der Insel Lesbos setzt das griechische Militär mit Härte den europäisch-türkischen Flüchtlingspakt um, der seit Sonntag gilt. Sie räumt die Flüchtlingslager und bringt die Geflüchteten aufs Festland. Von dort werden sie zurück in die Türkei geführt. Große Hilfswerke schränken ihre Einsätze aus Protest ein. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki ist vor Ort und beobachtet verzweifelte Szenen.

FLüchtlingshilfe auf Lesbos

21. März 2016

Internationaler Antirassismus-Tag

"Kirche und Diakonie müssen mutiger werden"

Händedruck mit schwarzer und weißer Hand

Mit dem "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus" am heutigen Montag gehen die Anti-Rassismus-Wochen in Deutschland zu Ende. Michael Lindemann vom Jugendmigrationsdienst der Diakonie Herford engagiert sich für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen in seiner Stadt. Er vermisst eine ehrliche Diskussion in der Flüchtlingsfrage.

Internationaler Antirassismus-Tag

21. März 2016

EU-Abkommen mit der Türkei

Abschottung statt Sicherstellung der Menschenrechte

Portrait

Seit Sonntag ist das EU-Türkei-Abkommen in Kraft. Alle Migranten, die irregulär aus der Türkei über das Meer auf die griechischen Ägäis-Inseln kommen, sollen in die Türkei zurückgebracht werden. Im Gegenzug können syrische Flüchtlinge aus der Türkei legal nach Europa kommen. Der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg, hält das Abkommen für einen "Angriff auf das internationale Flüchtlingsrecht".

EU-Abkommen mit der Türkei

16. März 2016

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

"Die Griechen beweisen Menschlichkeit"

Eine alte Frau hilft einer Flüchtlingsfamilie am Wegesrand

Europa schottet sich ab. Während die EU mit der Türkei über einen Flüchtlingstausch verhandelt, sitzen Tausende Geflüchtete in Griechenland fest. Trotz des Nato-Einsatzes in der Ägäis kommen tägliche neue Flüchtlinge auf Lesbos an. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki, selbst Griechin, organisiert Hilfseinsätze auf der Insel. In den Osterferien ist sie wieder dort.

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

3. März 2016

Flüchtlingspolitik

Chaos in Asylbehörden - Zu viele unregistrierte Flüchtlinge

Ein dunkelhäutiger Flüchtling sitzt im Büro einer Beraterin

Bevor Flüchtlinge in die Kommunen verteilt werden, sollten sie eigentlich ihren Asylantrag gestellt haben. Doch in den Städten Nordrhein-Westfalens warten noch über 165.000 Menschen darauf, durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registriert zu werden. Das Chaos in den Behörden gehe zu Lasten der Asylsuchenden und der Kommunen, kritisiert der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg.

Chaos in Asylbehörden - Zu viele unregistrierte Flüchtlinge

25. Februar 2016

Schwangerschaftsberatung für geflüchtete Frauen

Zu wenig Geld für Dolmetscher

Portrait Schwangere Flüchtlingsfrau

In die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen von Diakonie und Kirche kommen zunehmend schwangere Flüchtlingsfrauen. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL haben sich Mitarbeitende der Beratungsstellen jetzt ausgetauscht, wie sie helfen können. Ein Problem sind die fehlenden Dolmetscher.

Schwangerschaftsberatung für geflüchtete Frauen

19. Februar 2016

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Sorge um verschwundene Jugendliche

Luftaufnahme einer verlassenen Straße im Schnee, auf der ein einzelner Jugendlicher zu sehen ist

Mehr als 600 minderjährige Flüchtlinge werden derzeit in Nordrhein-Westfalen vermisst. Das hat die Landesregierung jetzt mitgeteilt. Die Sorge, dass viele von ihnen in kriminellen Banden untertauchen, bestätigt sich aber nicht. Der Großteil wird nach einigen Tagen wiedergefunden. Das beobachten Jugendeinrichtungen der Diakonie RWL.

Verschwundene minderjährige Flüchtlinge

18. Februar 2016

Allianzen in der Flüchtlingsarbeit

Mit Zuversicht die Integration gestalten

Ulrich Lilie und Carina Gödecke sitzen nebeneinander auf der Kirchenbank

Verteilungsquoten, Obergrenzen, Familiennachzug – In Deutschland und Europa wird derzeit heftig über die Flüchtlingspolitik gestritten. Unterdessen haben die Helfer vor Ort längst begonnen, die Integration zu gestalten. Dabei sind in den Kommunen neue Allianzen entstanden. Wie sie aussehen und welche politische Unterstützung sie brauchen, wurde jetzt in Dortmund diskutiert. Mit dabei: Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke.

Erfolgreiche Allianzen in der Flüchtlingsarbeit

11. Februar 2016

Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose

Ungute Konkurrenz vermeiden

Ein Flüchtling läuft mit einer Kiste über den Hof

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles drängt auf eine halbe Milliarde Euro zusätzlich für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. So will sie einen Verdrängungswettbewerb mit Langzeitarbeitslosen vermeiden. Die Diakonie RWL unterstützt diese Forderung. Träger von Integrationsbetrieben beobachten bereits eine ungute Konkurrenz zwischen beiden Gruppen.

Mehr Geld für Arbeitsmarktintegration

11. Februar 2016

Reportage

Wegbereiter der Integration - Migranten werden Flüchtlingshelfer

Wegbereiterin Ruba steht vor einer Zeichnung

Für Zuwanderer ist der Weg in den deutschen Arbeitsmarkt mühsam. Unter den Arbeitslosen hat jeder fünfte einen ausländischen Pass. Mit dem starken Zustrom der Flüchtlinge ergeben sich für sie nun neue Jobchancen. Zum Beispiel in Essen. Dort qualifiziert die NEUE ARBEIT der Diakonie arbeitslose Migranten im Projekt "Wegbereiter" für den Einsatz in Flüchtlingsunterkünften.

Neue Arbeit Essen bildet Flüchtlingshelfer aus

5. Februar 2016

Flüchtlingspolitik

Behörden verlieren Flüchtlingsausweise

Argentinischer Pass liegt auf dem Tisch

Deutsche Behörden haben den Ruf, gründlich und sorgfältig zu sein. Doch regelmäßig verbummeln sie Ausweisdokumente von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Bei Menschen ohne Bleibeperspektive wird die Ausreise dadurch oft monatelang verzögert. Die Flüchtlingsexpertin der Diakonie RWL, Karin Asboe, hat zum Thema im ARD-Magazin Monitor Stellung genommen. "Es ist ein flächendeckendes und lang bekanntes Problem", sagt sie.

Behörden verlieren Flüchtlingsausweise

29. Januar 2016

Flüchtlingspolitik

"Wir brauchen einen Masterplan Integration"

Portrait Nikolaus Immer

Nach wochenlangem Streit hat sich die Politik in Berlin auf ein neues Asylpaket geeinigt. Außerdem soll ein Konzept für die Integration der Flüchtlinge erarbeitet werden. Die Politik sollte dabei stärker das Know-How der Sozialverbände berücksichtigen, meint Nikolaus Immer, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration bei der Diakonie RWL.

Interview zum Asylpaket II

8. Januar 2016

Reportage

Ort der Hoffnung und Zuflucht - Das Café Welcome in Aachen

Wandbild im Café Welcome in Aachen

Die ersten Stunden in Deutschland sind für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oft voller Angst und Spannung. Wenn sie von der Bundespolizei an der Grenze aufgegriffen werden, müssen sie warten, bis ihre Papiere kontrolliert sind und das Jugendamt sie in eine Einrichtung der Jugendhilfe bringt. In Aachen hilft das bundesweit einmalige Café Welcome den Flüchtlingen, die Wartezeit zu überbrücken.

Ort der Hoffnung und Zuflucht – Das Café Welcome in Aachen

18. Dezember 2015

Reportage

Eine Oase zum Spielen - Flüchtlingskinder lernen die Kita kennen

Flüchtlingsfamilie in der Kita Martin Luther in Hamm

An eine fremde Sprache und Kultur gewöhnen sich Menschen umso schneller, je jünger sie sind. Kein Wunder also, dass Flüchtlingsfamilien ihre Kinder gerne in eine deutsche Kindertagesstätte schicken möchten. Doch die Plätze reichen längst nicht aus. In evangelischen Kitas und Familienbildungsstätten entstehen daher immer mehr Spielgruppen für Flüchtlingskinder. Sie sind ein guter Türöffner für die Integration der ganzen Familie, wie ein Beispiel aus Hamm zeigt.

Flüchtlingskinder lernen die Kita kennen

8. Dezember 2015

Reportage

Nur einen Klick entfernt - Neue App erklärt jungen Flüchtlingen Deutschland

Das Portal Stadtgrenzenlos auf einem PC-Bildschirm

Ein Busticket ziehen, das Jugendamt finden, eine Limonade bestellen – all das ist für junge Flüchtlinge eine große Herausforderung. Ihr Handy kann ihnen dabei künftig helfen. Die evangelische Jugendhilfe Godesheim in Bonn entwickelt gerade ein Internetportal, das unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen als Wegweiser durch ihre Stadt, die deutsche Sprache und Kultur dient.

Neue App für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

4. Dezember 2015

Reportage

Neue Heimat Kirche - Ehrenamtliche helfen Flüchtlingen

Kirchturmspitze der evangelischen Kirche in Oberhausen-Schmachtendorf

Altar, Kanzel und Taufbecken hatten hier hundert Jahre lang ihren Platz. Jetzt stehen in einer evangelischen Kirche in Oberhausen Feldbetten und Trennwände. Das Gotteshaus ist eine Flüchtlingsunterkunft für Menschen aus Syrien. Tatkräftig stehen Ehrenamtliche aus der Kirchengemeinde den Flüchtlingen zur Seite.

Ehrenamtliche in Oberhausen unterstützen Flüchtlinge

2. Dezember 2015

Mehr Abschiebungen am Flughafen Düsseldorf

"Fast alle Flüchtlinge sind verzweifelt"

Nach der neuen Asylreform sind rechtmäßig abgelehnte Asylbewerber möglichst schnell abzuschieben. Das geschieht auch am Düsseldorfer Flughafen. Dort ist die Zahl der sogenannten Rückführungen stark gestiegen. Abschiebebeobachterin Dalia Höhne von der Diakonie RWL achtet darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Eine zunehmend schwierige Aufgabe.

Mehr Abschiebungen am Flughafen Düsseldorf

24. November 2015

Flüchtlinge auf Lesbos

Schlauchboot mit Flüchtlingen an der Küste von Lesbos

Auf der griechischen Insel Lesbos herrscht seit Monaten der Ausnahmezustand: Bis November kamen rund 650.000 Flüchtlinge. Auch von den Herbststürmen lassen sie sich nicht abschrecken. Zahlreiche Menschen ertrinken. Diakonie RWL-Referentin Ioanna Zacharaki organisiert Hilfseinsätze auf der Insel und ist regelmäßig vor Ort. „Es fehlt der internationale politische Wille, Lesbos nachhaltig zu unterstützen“, sagt die Griechin im Gespräch.

Flüchtlingshilfe auf Lesbos

20. November

Reportage

Schwanger in einem fremden Land - Infocafé unterstützt Flüchtlingsfrauen

Nujri Fedila mit ihrem Baby

Frauen, die schwanger nach Deutschland geflüchtet sind, haben viele Strapazen hinter sich. Die Ämter- und Arztbesuche und die Geburt in einer Klinik verursachen oft weiteren Stress. Zumal die meisten Frauen ohne Sprachkenntnisse in das kulturell fremde Deutschland gekommen sind. Das Infocafé für schwangere Flüchtlingsfrauen der Diakonie Düsseldorf unterstützt die jungen Mütter.

Infocafé für schwangere Flüchtlingsfrauen

16. November 2015

Neue Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlingsarbeit

Portraitbild Barbara Montag

Sie ist seit mehr als zwanzig Jahren bei der Diakonie RWL und hat als Theologin und Diakoniewissenschaftlerin für den Verband wichtige Akzente gesetzt. Nun übernimmt Barbara Montag eine neue, zusätzliche Aufgabe: Sie koordiniert die Ehrenamtsarbeit in der Flüchtlingshilfe. Dafür baut sie mit der rheinischen und westfälischen Kirche ein Netzwerk auf. Mit gutem Grund: „Gemeinsam können wir viel mehr bewegen“, meint Barbara Montag im Interview.

Neue Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlingsarbeit

2. November 2015

Flüchtlingshilfe

Mammutaufgabe Ehrenamtskoordination

Bärbel Beuermann und Tnia Ectors von der Diakonie Solingen

Mehr freiwillige Helfer als Aufgaben – Das hat es in der Ehrenamtsarbeit selten gegeben. Die kirchlichen und diakonischen Ehrenamts-Koordinatoren der Flüchtlingsarbeit erleben derzeit vor Ort eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Doch für alle einen geeigneten Einsatzort zu finden, ist gar nicht so einfach. Jetzt haben Diakonie RWL und rheinische Kirche erstmals die Koordinatoren zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Es soll der Startschuss für ein neues Netzwerk sein.

Mammutaufgabe Ehrenamtskoordination

30. Oktober 2015

Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Berufsberatung direkt anbieten

Beratungssituation, Quelle: LAG FW NRW

Die Integration der vielen Flüchtlinge ist eine Jahrhundertaufgabe. Und am Arbeitsmarkt entscheidet sich, ob die deutsche Gesellschaft diese Aufgabe löst. Damit Flüchtlinge nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit rutschen, sind gute Förderprogramme nötig. Zunächst aber muss klar sein, wer welche Qualifikationen aus seinem Heimatland mitbringt. Die Diakonie RWL fordert deshalb, schon in den Erstaufnahmestellen eine Berufsberatung anzubieten.

Arbeitsintegration von Flüchtlingen

22. Oktober 2015

Willkommenskampagne für Flüchtlinge

Schock über Hasskommentare im Internet

Willkommens-Armband der Diakonie

Wer im Internet Unterstützung für Flüchtlinge äußert, kann Hass ernten. Die Diakonie Deutschland hat dies mit ihrer neuen bundesweiten Kampagne auf Facebook erlebt. Die bunten Stoffarmbänder mit dem Willkommens-Aufdruck, die auch bei der Diakonie RWL getragen werden, haben Hunderte Hasskommentare provoziert. Die Bundesdiakonie setzt nun auf die Unterstützung der Internetcommunity. Mit Erfolg.

Willkommenskampagne - Schock über Hasskommentare im Internet

13. Oktober 2015

Reportage

Willkommen in der Altenpflege - Sozialpraktika für junge Flüchtlinge

Zabihullah Khunsada

Die einen wünschen sich eine sinnvolle Zukunftsperspektive, den anderen fehlen die Fachkräfte. Das Evangelische Johanneswerk hat in einem Projekt gute Erfahrungen mit Sozialpraktika für junge Flüchtlinge gesammelt. Zabihullah Khunsada steuert einen Hauptschulabschluss an und nimmt seit Herbst 2014 am Projekt „Soziale Jungs Bielefeld“ teil, wie drei seiner Mitschüler auch. Durch den wöchentlichen Einsatz an ihren Praktikumstellen vertiefen sie ihre Sprachkenntnisse – und den Kontakt zu Menschen in ihrer neuen Heimatstadt.

Projekt Soziale Jungs Bielefeld: Zabihullah Khunsada - Afghanistan-Deutschland

6. Oktober 2015

Reportage

Flüchtlingskinder - Hilfe vor Panikattacken und Flashbacks

Flüchtlingskinder vor der Grundschule Stryrum in Mühlheim an der Ruhr

Sie haben Krieg, Gewalt und eine lebensgefährliche Flucht erlebt – und das hat Spuren hinterlassen. Viele Flüchtlingskinder brauchen dringend psychologische Unterstützung. In Düsseldorf finden sie diese im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge. Es ist eine der bundesweit ältesten Therapieeinrichtungen für Migranten und ihre Familien.

Flüchtlingskinder - Hilfe vor Panikattacken und Flashbacks

18. September 2015

Weltkindertag

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

Flüchtlingskinder vor der Grundschule Stryrum in Mühlheim an der Ruhr

Aus Anlass des Weltkindertages am Sonntag macht die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die schwierige Situation der Flüchtlingskinder in deutschen Schulen aufmerksam. Viele sind traumatisiert und brauchen neben Sprachförderung auch soziale und psychologische Unterstützung. Eine wichtige Rolle könnten dabei Schulsozialarbeiter spielen, die die Vernetzung zu Beratungsstellen vor Ort aufbauen. Doch noch gibt es viel zu wenig Sozialarbeiter an den Schulen.

Flüchtlingskinder in Schulen besser betreuen

18. September 2015

Reportage

Musik öffnet Herzen - Tanzprojekt für Flüchtlingskinder

Flüchtlingkinder machen Breakdance

Eine fremde Kultur, eine andere Sprache und Bilder von Krieg und Gewalt im Kopf – für Flüchtlingskinder ist es alles andere als einfach, sich mit diesem Ballast in deutsche Schulklassen zu integrieren. Ein Diakonieprojekt in Mülheim an der Ruhr will es ihnen leichter machen, sich zu öffnen und ihren Platz zu finden. Und zwar mit besonderen Tanzworkshops.

Tanzprojekt für Flüchtlingskinder

1. Oktober 2015

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Flüchtling Abraham sitzt in seinem Zimmer im Clearinghaus Lebach

Sie sind alleine vor Krieg und Gewalt in ihren Heimatländern geflohen oder haben unterwegs ihre Familien verloren – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen daher besonderen Schutz. Ab November sollen sie gleichmäßig auf deutsche Kommunen verteilt werden. Jugendämter und Träger der Jugendhilfe bereiten sich mit Hochdruck darauf vor. Wie die Diakonie RWL sie dabei unterstützt, berichten Tanja Buck und Tim Rietzke.

Neues Gesetz zur Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

8. September 2015

Diakonie-Vorstand zur aktuellen Flüchtlingspolitik

Porträtfoto von Christian Heine-Göttelmann

Die Asylverfahren beschleunigen, legale Wege der Arbeitsmigration schaffen und mehr Unterkünfte bereitstellen – Das aktuelle Asylpaket der Bundesregierung ist nach Ansicht der Diakonie RWL ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer fehlt ein Gesamtkonzept für die Zuwanderung nach Deutschland, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, im Gespräch mit epd.

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann zur aktuellen Flüchtlingspolitik

4. September 2015

Sommergespräch mit Ioanna Zacharaki

Ein Urlaub für Flüchtlinge

Flüchtlinge

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. In den vergangenen Wochen haben wir gute Beispiele diakonischer Hilfen vorgestellt. Im letzten Teil unserer Reihe erzählt Ioanna Zacharaki über ihre Reise auf die griechische Insel Lesvos. Dort hat die Referentin der Diakonie RWL, die selbst Griechin ist, Flüchtlingen geholfen. Und zwar mit Spendengeldern aus Deutschland

Engagement im Urlaub: Interview und Fotos

2. September 2015

Diakonie-Experte warnt vor Fremdenhass

"Flüchtlinge nicht zum Nichtstun verurteilen"

Portraitbild Dietrich Eckeberg

Kein Tag vergeht ohne Meldungen über Flüchtlingsströme, überforderte Kommunen und freiwillige Helfer. Die Diskussion um die deutsche Flüchtlingspolitik wird schärfer. Die Angst vor fremdenfeindlichen Ausschreitungen größer. Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg fordert daher schnellere Asylverfahren und bessere Arbeitschancen für Flüchtlinge. Jetzt komme es auf eine gute Integrations-, aber auch Informationspolitik an, meint Eckeberg.

Diakonie-Experte warnt vor Fremdenhass

10. August 2015

Reportage

Verständnis geht durch den Magen - Kochprojekt mit Flüchtlingen

Flüchtlingsfrauen kochen in der Küche der Diakonie Mark-Ruhr

Vorurteile gegenüber Flüchtlingen gibt es viele. Das zeigen die jüngsten fremdenfeindliche Übergriffe auf Asylbewerberheime. In Hagen bringt das ehrenamtliche Projekt „Storyteller“ Flüchtlinge und Deutsche in der Diakonie Mark-Ruhr zusammen und wirbt jetzt mit einem Kochbuch für Verständnis.

Hagener Flüchtlingsprojekt veröffentlicht Kochbuch

4. August 2015

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

Jugendämter brauchen mehr Unterstützung

Tanja Buck im Portrait

Die geplante Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge auf die Bundesländer wird in der Diakonie kritisch beurteilt. Dafür müssten alle Jugendämter auf die Anforderungen durch jugendliche Flüchtlinge vorbereitet werden, meint die Jugendexpertin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Tanja Buck. Sie sprach mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Düsseldorf.

Diskussion um Verteilung junger Flüchtlinge

30. Juli 2015

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

Dietrich Eckeberg, Flüchtlingsexperte der Diakonie

Die hohen Flüchtlingszahlen haben in Deutschland die Debatte über ein Einwanderungsgesetz neu entfacht. Der Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, Dietrich Eckeberg, plädiert für die Schaffung legaler Einwanderungswege nach Deutschland. Mit einem Zuwanderungsgesetz alleine sei es aber nicht getan. Deutschland brauche eine neue Willkommenskultur, die nicht nur mit dem Kopf, sondern auch dem Herzen geschieht, meint Eckeberg.

Diakonie-Experte plädiert für Einwanderungsgesetz

15. Juni 2015

Diakoniefest zur Flüchtlingshilfe im Ruhrgebiet

Hoffnung eine Heimat geben

Sie helfen Asylanträge zu stellen, organisieren Wohnungen, Sprachkurse und Ausbildungsplätze – Tausende professionelle und ehrenamtliche Helfer der Diakonie sind im Einsatz, um Flüchtlingen in Deutschland eine neue Heimat zu geben. Ihr großes Engagement hat die Diakonie jetzt mit einem Gottesdienst und einer Open-Air-Veranstaltung in Gelsenkirchen gewürdigt. Mit dabei: Diakoniepräsident Ulrich Lilie und Flüchtlinge wie der Syrer Saleh Tibi.

Gemeinsam den Neuanfang ermöglichen

17. Juni 2015

Diakonie-Flüchtlingsexpertin auf Informationsreise

Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos

Auf Sizilien haben sie die Rettung eines Flüchtlingsbootes miterlebt, vor Lampedusa an einer Gedenkfeier für ertrunkene Flüchtlinge teilgenommen. Politiker, Kirchenvertreter und Flüchtlingsexperten waren eine Woche lang in Italien und Griechenland unterwegs, um sich über die dortige Asylpolitik zu informieren. Karin Asboe von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe schildert im Gespräch ihre Eindrücke aus Griechenland.

„Wir dürfen Griechenland nicht alleine lassen“

5. Juni 2015

Reportage

Alleine, aber in Sicherheit - Erste Hilfe für unbegleitete junge Flüchtlinge

Flüchtling Abraham sitzt in seinem Zimmer im Clearinghaus Lebach

Ihr Weg nach Europa war weit, ihre Flucht geprägt von Gewalt, Missbrauch und Verlust. Immer mehr junge Flüchtlinge reisen alleine nach Deutschland. Waren es 2009 noch knapp 3.000, so kamen im vergangenen Jahr bereits über 6.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Eine erste Aufnahme finden sie in den sogenannten Clearinghäusern der Jugendhilfe. Besonders engagiert und gut vernetzt ist die Einrichtung des Diakonischen Werkes an der Saar.

Diakonische Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Saarland

2. Juni 2015

Jugendmigrationsdienste bekommen mehr Geld

Beratung für junge Menschen aus 115 Ländern

Beratungssituation

Deutsch lernen, eine Ausbildung oder ein Studium machen und dann einen guten Job finden: Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben meist klare Vorstellungen, was sie in Deutschland erreichen wollen. Unterstützt werden sie dabei von den Jugendmigrationsdiensten (JMD) freier Träger wie der Diakonie. Die seit 2012 sprunghaft angestiegene und auch 2015 weiter ansteigende Zahl junger Zuwanderer und die gleichzeitig enorm gewachsene Komplexität der Arbeit überlastet Mitarbeitende der JMD. Jetzt gibt es endlich mehr Geld vom Bund, insgesamt 12 Millionen Euro.

Jugendmigrationsdienste bekommen mehr Geld

6. Mai 2015

Bundesflüchtlingsgipfel

Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

Flüchtlinge - Photo: Mikhail Evstafiev

Der Bundesflüchtlingsgipfel am Freitag in Berlin muss nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe endlich zu einer fairen finanziellen Aufteilung der Flüchtlingsversorgung führen. Der Streit ums Geld zwischen Bund, Ländern und Kommunen lähmt die deutsche Flüchtlingspolitik, der noch immer eine gute Gesamtkonzeption für die Aufnahme, Unterbringung und soziale Versorgung von Asylbewerbern fehlt. „Wir brauchen dringend eine Orientierung am Asylrecht und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“, kritisiert Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg.

Bundesflüchtlingsgipfel -Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln

14. April 2015

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt zweiten Flüchtlingsgipfel in NRW

Mit Blick auf den anstehenden zweiten Flüchtlingsgipfel am morgigen Mittwoch fordert der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, dass die Qualität der Aufnahme und die Unterbringung von Flüchtlingen noch deutlich verbessert werden muss. „Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen brauchen wir dringend ein Konzept der Bundesregierung zur Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge, das mit Ländern und Kommunen abgestimmt ist“, so Becker.

Anzeichen für Politikwechsel

25. März 2015

Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften ehrt Georg Albrecht

Georg Albrecht

Georg Albrecht, langjähriger Mitarbeiter der Diakonie Rheinland, hat am 20. März den Ehrenring der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften verliehen bekommen.  Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit vergeben, die sich in besonderer Weise um die deutsch-griechischen Beziehungen verdient gemacht hat. Georg Albrecht war von 1966 bis 1995 Referent im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland. In dieser Zeit initiierte er die ersten professionellen Beratungsangebote für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und engagierte sich für eine Humanisierung des Ausländerrechts. „Georg Albrecht wird oft als erster Sozialarbeiter für griechische Gastarbeiter bezeichnet“, erklärte die Mülheimer Oberbürgermeisterin, Dagmar Mühlenfeld, bei der Festveranstaltung im Marmorsaal der Mülheimer Stadthalle. Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, würdigte in seiner Laudatio im Mamorsaal der Mülheimer Stadthalle das soziale, kulturelle und politische Engagement von Georg Albrecht. Albrecht habe die Sorge für den oder die Einzelne bis hin zur zeitweiligen Aufnahme von Menschen in seine privaten Wohnräume mit einer klugen politischen Analyse verbunden, „die den Hebel an die Wurzel des Übels politisch streitbar, unkonventionell, sachlich, aber eben auch unbeirrbar angesetzt hat“.

Bezüge zum aktuellen politischen Streit über Griechenland

20. März 2015

Diakonie RWL wirbt für Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

Portraitfoto von Dietrich Eckeberg

Beim Thementag "Was ist eine gute Flüchtlingspolitik in NRW?" des WDR 5 warb Dietrich Eckeberg, Referent für Migration und Flucht bei der Diakonie RWL, für eine Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik. "Wir sollten die Flüchtlinge willkommen heißen und ihre Fähigkeiten fördern. Wir brauchen bessere Strukturen der Aufnahme und Versorgung, Sprachkurse ab dem ersten Tag und einen erleichterten Zugang von Flüchtlingen zum Arbeitsmarkt verbunden mit einer Förderung des Neustarts in Nordrhein-Westfalen", so Eckeberg. Die vielen Anrufe beim Thementag zeigten die Bereitschaft vieler Menschen in Nordrhein-Westfalen, sich für Flüchtlinge einzusetzen.

"Zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge braucht eine Unterstützungsstruktur"

22. Dezember 2014

Trägerkonferenz Migration und Flucht mit neuem Vorstand - Anerkennung als Fachverband der Diakonie RWL wird angestrebt

Wolfgang Biehl

Die bisherige Trägerkonferenz Migration und Flucht hat sich auf ihrer Sitzung am 20. November 2014 eine neue Satzung gegeben und strebt jetzt die Anerkennung als Fachverband der Diakonie RWL an. Zum neuen Vorsitzenden des „Fachverbandes Migration und Flucht“ wurde Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, gewählt. Der künftige Fachverband „Migration und Flucht in der Diakonie Rheinland - Westfalen - Lippe“ repräsentiert 85 evangelische Träger mit über 150 Fachdiensten und Beratungsstellen, eine Vielzahl interkultureller Projekte sowie über 2 000 Freiwillige, die in diesem Arbeitsfeld in Kirche und Diakonie tätig sind.

Anerkennung als Fachverband noch ausstehend - Interview mit dem neuen Vorsitzenden, Wolfgang Biehl

12. Dezember 2014

Erfolgreiche Aktionswoche

Deutliche Erhöhung der Mittel für die Beratung von Migrantinnen und Migranten

Die Bundesmittel für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege werden im kommenden Haushaltsjahr 2015 um acht Millionen Euro auf insgesamt 34,2 Millionen steigen. Das entspricht einer Erhöhung um 30%. Auch die Jugendmigrationsdienste (JMD) erhalten eine Million Euro zusätzlich.

Manfred Hoffmann, Referent für Migration und Integration in der Diakonie RWL, sieht hier einen Erfolg der Aktionswoche für die Migrationsberatung im September 2014, an der sich auch viele diakonische Träger aus Rheinland, Westfalen und Lippe beteiligt haben.

Kontroversen um den Einsatz der Mittel

3. November 2014

Von der letzten Sendung „5 gegen Jauch - Prominentenspecial“ auf RTL kommt eine Spende in Höhe von 5.000 Euro über die  Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe einem guten Zweck zugute. „Wir bedanken uns recht herzlich bei Panagiota Petridou und Günther Jauch für die Spende. Ich freue mich besonders, dass dadurch junge Menschen, die es dringend nötig haben, konkrete Hilfe erhalten“, so die Reaktion von Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Wie mit Panagiota Petridou abgestimmt geht die Spende an junge Studierende und Schüler in Griechenland, die aufgrund der familiären und finanziellen Situation ihr Studium nicht selbst finanzieren können.

Leben und arbeiten in Deutschland

2. Oktober 2014

Verbesserte Refinanzierung der Migrationsberatung gefordert

Steffen Kampeter, Achim Post, Manfred Hoffmann

„Jeder Neuzuwanderer soll die Gelegenheit zu einem Erstberatungsgespräch über Angebote der Integration bekommen“ heißt es im Koalitionsvertrag von CDU und SPD. Ausreichende Mittel dafür stehen aber nicht zur Verfügung.  Während die Beratungszahlen von 2011 bis 2013 um mehr als 50 Prozent gestiegen sind, ist die Bundesförderung für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer sogar leicht gesunken. Viele Beratungsstellen sind überlastet, Ratsuchende müssen oft lange auf Beratungsgespräche warten. Im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche der Freien Wohlfahrtspflege vom 15. bis 19. September wurden nun mehr Mittel für die Beratungsarbeit gefordert. Viele Aktionen fanden im Verbandsgebiet der Diakonie RWL statt.

Hoher Beratungsbedarf

18. September 2014

Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge

"Der erste Augenblick entscheidet!?" - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in NRW

Claudia Zepuntke, Ludger Jutkeit, Ute Schäfer, Helga Siemens-Weibring

„Die Verbesserung der Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen und des Zusammenspiels von Kinder- und Jugendhilferecht sowie Aufenthalts- und Asylrecht zum Schutz der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist das Ziel unserer heutigen Veranstaltung“, sagte Ludger Jutkeit, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege in NRW bei der Fachtagung „Der erste Augenblick entscheidet!? Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in NRW“ am 17. September 2014 in der Geschäftsstelle der Diakonie RWL in Düsseldorf.

Bessere Zusammenarbeit für junge Flüchtlinge

18. Juni 2014

Diakonie RWL fordert uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge

Zum internationalen Tag des Flüchtlings am 20. Juni fordert die Diakonie RWL die Landes- und Bundesregierung dazu auf, die UN-Kinderrechtskonvention umzusetzen. „Für uns sind die Rechte von Kindern unteilbar. Das Land NRW kann für junge Flüchtlinge einiges verbessern, ohne auf Entscheidungen der Bundesregierung zu warten“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Gemeinsam mit Jugendverbänden, Gewerkschaften und Flüchtlingsrat NRW hat der Arbeitsausschuss Familie, Jugend, Frauen der Freien Wohlfahrtspflege unter Federführung von Helga Siemens-Weibring ein Impulspapier für NRW vorgelegt.

Forderung der Freien Wohlfahrtspflege für junge Flüchtlinge

28. Mai 2014

Leben und Arbeiten in Deutschland

Wegweiser für Neuzugewanderte in sieben Sprachen

Portraitfoto Ioanna Zacharaki

„Leben und Arbeiten in Deutschland“ ist der Titel eines von der Diakonie RWL herausgegebenen Wegweisers für Neuzuwanderer, der nun in sieben Sprachen vorliegt. Dabei geht es um Themen wie Sprachförderung, Wohnen, Arbeit, Kinder, Schule, Berufsausbildung, Kranken- und Sozialversicherung, Soziale Dienste, Kultur und Freizeitangebote. Der mehrsprachige Wegweiser soll zugleich Multiplikatoren in ihrer Beratungsarbeit unterstützen.

Wegweiser in sieben Sprachen

21. November 2013

Neben Inklusion muss die Diakonie ein weiteres neues In-Wort lernen und in der Hilfepraxis in Pflege und sozialer Arbeit ausbuchstabieren:   I-n-t-e-r-k-u-l-t-u-r-e-l-l-e  Ö-f-f-n-u-n-g. Die beiden neuen Broschüren der Diakonie RWL skizzieren die Herausforderungen, benennen Spannungsfelder und zeigen mit anschaulichen Beispielen guter Praxis, wie die Reise in die Vielfalt gelingen kann. Interkulturelle Öffnung ist kein Spezialthema für Menschen mit Migrationshintergrund, sondern eine Grundrichtung diakonischen Handelns in der real existierenden Einwanderungsgesellschaft.

Interkulturelle Öffnung

11. September 2013

Analyse

Stark gestiegene Zuwanderung verlangt Integration mit umfassender Willkommenskultur - Träger von Diakonie und Kirche setzen weit über vier Millionen Euro an Eigenmitteln im Arbeitsfeld Migration und Flucht ein

Portraitfoto von Manfred Hoffmann

Die Bundesrepublik benötigt allein aus demografischen Gründen eine Zuwanderung. Seit 2011 ist die Zuwanderung sowohl aus einigen EU-Ländern als auch die Zahl von Asylsuchenden sehr stark gestiegen und hält unvermindert an. Eine Analyse der Diakonie RWL zeigt, dass die Träger in diesem Arbeitsfeld insgesamt weit über vier Millionen Euro als Eigenmittel einsetzen. Die steigenden Kosten und die neuen Herausforderungen lassen aber nun manche Träger an finanzielle Grenzen kommen. Träger von Kirche und Diakonie fordern deshalb eine stärkere Beteiligung öffentlicher Mittelgeber.

Fakten, Daten und Hintergrundinformationen

29. Juli 2013

Anerkennung für Arbeit der Integrationsagenturen

Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

Ioanna Zacharaki und Volker Milk

Am 29. Juli 2013 hat der Regierungsvizepräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Volker Milk, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das vorletzte Quartal 2013 übergeben. Mit der persönlichen Übergabe der Förderbescheide sucht der Regierungsvizepräsident  den Kontakt zu Vertretern der Verbände und informiert sich über die aktuellen lokalen Schwerpunkte bei der Arbeit der Integrationsagenturen: "Im Rahmen der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren ist die Abstimmung und Zusammenarbeit aller örtlichen Akteure in der Integrationsarbeit sehr wichtig“, so Volker Milk.

126 Integrationsagenturen und fünf Antidiskriminierungsbüros in NRW

27. Mai 2013

Konferenz zu den Folgen der Asylpolitik

Schlechte Unterbringung von Asylbewerbern gefährdet Akzeptanz für die Aufnahme von Flüchtlingen

Blick ins Plenum

„Zwanzig Jahre und kein bisschen weise … – der Asylkompromiss und die Folgen“ lautete der Titel der „23. Behördentagung“ am 14. und 15. Mai in Mülheim, die von der Diakonie RWL gemeinsam mit der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund und der Kommunalen Ausländerbehörde Düsseldorf organisiert wurde. Die Veranstalter appellierten an das Land und den Bund, für ausreichende Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge zu sorgen. „Durch die irreguläre Unterbringungssituation an einigen Standorten droht die Akzeptanz für die Flüchtlingsaufnahme bei der örtlichen Bevölkerung wegzubrechen“ erklärte Karin Asboe, Referentin bei der Diakonie RWL.

"Der richtige Weg ist, Flüchtlingen Normalwohnungen zuzuweisen und ihre Integration zu fördern“

15. Oktober 2012

"Flucht ist kein Verbrechen"

Europäische Asylrechtstagung kritisiert Inhaftierung von Asylsuchenden

Teilnehmende der Tagung, eng gedrängt auf einer Treppe

Auf der 14. Europäische Asylrechtstagung in Warschau wurde die Einrichtung von Haftanstalten für Asylsuchende an den EU Außengrenzen scharf kritisiert. Die gängige Praxis in Staaten wie Polen, Ungarn oder auch Malta widerspreche der Genfer Flüchtlingskonvention und elementaren Menschenrechten. "Flucht ist kein Verbrechen und die Inhaftierung Asylsuchender deshalb völlig inakzeptabel" erklärte Karin Asboe, Flüchtlingsreferentin der Diakonie RWL, die an der Konferenz beteiligt war.

Heftige Kritik an der geplanten Neufassung der EU-Asyl-Aufnahmerichtlinie

17. September 2012

Reportage

Michael Wirth von der Diakonie Lüdenscheid besuchte syrische Flüchtlinge in Jordanien

Michael Wirth (r.) und Mahmoud Zaid

Seit 26 Jahren ist Michael Wirth in der Migrationsarbeit aktiv. Aber jetzt machte der Leiter des Fachbereichs Migration beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg eine "Erlebnisreise", die selbst ihn erschütterte. Er fuhr zu syrischen Flüchtlingen, die in Jordanien in Lagern leben. Eine Wüstenerfahrung im doppelten Wortsinn.

Syrische Flüchtlinge in Jordanien

31. August 2012

Kommentar

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass mehr Flüchtlinge kommen"

Portraitfoto von Karin Asboe

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, ist in den letzten Monaten gestiegen, so auch in NRW. Viele Flüchtlinge müssen deutlich länger als früher auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten. Damit stößt auch die Kapazität der zentralen Unterbringungseinrichtungen in NRW an Grenzen. Karin Asboe, Referentin für Flüchtlingsarbeit in der Diakonie RWL, warnt vor aktueller "Katastrophenrhetorik" und fordert eine Verbesserung der Asylverfahren.

Karin Asboe: Kein exorbitanter Anstieg in der Zahl der Asylsuchenden, aber schon lange Handlungsbedarf

12. September 2012

Integrationsagenturen leisten wichtige Arbeit vor Ort

Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

Dr. Bollermann und Ioanna Zacharaki halten Papier in der Hand und lächeln in die Kamera

Am 6. September 2012 hat der der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Gerd Bollermann, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das letzte Quartal 2012 übergeben. Mit der persönlichen Übergabe der Förderbescheide sucht der Regierungspräsident den Kontakt zu Vertretern der Verbände und informiert sich über die aktuellen lokalen Schwerpunkte bei der Arbeit der Integrationsagenturen: „Im Rahmen der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren ist die Abstimmung und Zusammenarbeit aller örtlichen Akteure in der Integrationsarbeit sehr wichtig.“

Förderschwerpunkte und Struktur der Integrationsagenturen

18. Mai 2012

Integrierst du schon oder schiebst du noch ab?

Anspruch und Praxis im Umgang mit Flüchtlingen

Flüchtlingskind mit fragendem Blick und Dreirad im Hintergrund

Wie stellt sich der in Konventionen, Verträgen und Gesetzen formulierte Anspruch an unseren Umgang mit Flüchtlingen in der Praxis dar? Über dieses Thema diskutierten auf der "22. Behördentagung" am 8. und 9. Mai Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Ausländerbehörden und Ministerien aus NRW. In einem einführenden Vortrag vom Ethik-Experten Professor Dr. Tobias Trappe ging es um die Arbeitssituation der Beschäftigten in der Ausländerverwaltung.

"Mehr Möglichkeit zur menschlichen, direkten, persönlichen Begegnung mit Asylsuchenden"

9. Mai 2012

"Persönlicher Kontakt hilft gegen Vorurteile"

Fachtagung zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Einwanderungsgesellschaft

Frau Professor Dr. Beate Küpper, Mönchengladbach und Anne Gudjons-Römer, Münster

Ein sperriger Begriff, ein unschönes Thema und eine Herausforderung auch für Diakonie und Kirche: Darum geht es bei Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Eine Fachtagung in Münster informierte und brachte Forschung und soziale Praxis ins Gespräch.

Mehr zur Fachtagung Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

22. März 2012

Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW

Diakonie begrüßt Öffnung für Flüchtlinge

Dietrich Eckeberg

Ab sofort will das Land Nordrhein-Westfalen seine Integrationsangebote für alle Menschen mit Migrationshintergrund öffnen, die sich vorübergehend in unserem Bundesland aufhalten. Dies gilt für Zugewanderte und ehemalige Flüchtlinge gleichermaßen.

Mehr zur Öffnung für Flüchtlinge

März 2012

Interkulturelle Öffnung

Projektberichte aus Düsseldof und Neuwied

Abschlussbericht zum Projekt "Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Diakonie Düsseldorf": Das Projekt wurde von der Diakonie  Rheinland-Westfalen-Lippe und der Diakonie  Düsseldorf in Auftrag gegeben und von Michael Krummacher, Roderich Kulbach und Sebastian Schmidt durchgeführt.
Abschlussbericht zum Projekt "Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Diakonie Düsseldorf"

Interkulturelle Orientierung und Öffnung des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Wied: "Wer nicht interkulturelle arbeitet, ist heute nicht professionell" - so Pfarrerin Renate Schäning, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes. Der Projektbericht beschreibt den Weg zur interkulturellen Ausrichtung der Diakonie Neuwied.

Jahresbericht 2011: Interkulturelle Orientierung und Öffnung des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Wied


22. Februar 2012

Caritas und Diakonie gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

Aufruf zur Beteiligung an der Schweigeminute am 23. Februar, 12 Uhr

„Rechtsextremismus und Rassismus müssen entschieden bekämpft werden“, fordern die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Peter Neher und des Diakonischen Werkes der EKD, Johannes Stockmeier, anlässlich der morgigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Berlin. Caritas und Diakonie unterstützen den Aufruf zur Schweigeminute am Tag der Gedenkveranstaltung um 12 Uhr.

"Rassismus im Alltag nicht verharmlosen"

22. Februar 2012

Arbeit der Integrationsagenturen gewürdigt

Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

RP Dr. Gerd Bollermann übergibt den Zuwendungsbescheid an Anne Gujons-Römer, Referentin für Integration und Zuwanderung, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Am 15. Februar 2012 hat der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Gerd Bollermann, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das 1. Quartal 2012 übergeben. Bei der Übergabe der Förderbescheide in Dortmund würdigte er die Arbeit der Integrationsagenturen: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag, über den wir künftig noch enger im Dialog bleiben wollen“.

Mehr zur Arbeit der Integrationsagenturen in NRW

21. November 2011

Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung

WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

Julia Grossmann steht vor einem Flugzeug mit offener Tür

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.

Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage

9. November 2011

Kinder und Jugendliche auf der Flucht

Perspektiven in Deutschland?

Über 50 Mitarbeitende aus der Flüchtlingsberatung, der Jugendhilfe, des Bundesamtes und von Ausländerbehörden sowie Rechtsanwälte nahmen am 25. und 26. Oktober 2011 an den 13. Ebernburger Gesprächen teil, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Diakonie RWL veranstaltet werden.

Mehr dazu lesen

2. November 2011

Schutzbedarf und Schutzgewährung - Anspruch und Wirklichkeit

Gemeinsame Tagung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Diakonie RWL

Mehr als siebzig Mitarbeitende aus Flüchtlingsberatungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nahmen teil an der Tagung „Schutzbedarf und Schutzgewährung – Anspruch und Wirklichkeit" am 11. und 12. Oktober 2011 in der Katholischen Akademie „ Die Wolfsburg“ in Mülheim/Ruhr.

Mehr dazu lesen

10. November 2011

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland

Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Georgios Rougas und Ioanna Zacharaki am Podiumstisch

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.

Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks

27. Oktober 2011

Fachtagung Migration und Familie

Impulse für Familienbildung und Soziale Arbeit

Portrait Ioanna Zacharaki

Auf eine enorm große Resonanz stieß die Fachtagung: „Migration und Familie“, die von der Fachhochschule Düsseldorf in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem paritätischen Bildungswerk NRW am 19. Oktober 2011 in der FH Düsseldorf stattgefunden hat. Von den über 200 Anmeldungen durften nur 140 teilnehmen.

„Das Thema beschäftigt viele Akteure vor Ort. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie Familienzentren, Jugendämter, Erziehungs-, und Familienberatungsstellen, Migrationsfachdienste, Bildungseinrichtungen u. a.“, berichtet Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität der Diakonie RWL, die die Fachtagung mitorganisiert hat.

Mehr zur Fachtagung Migration und Familie

12. September 2011

"Modellhafte Fortbildung"

Abschluss einer Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

Ausschnitt aus Gruppenbild

"Konflikte sind nicht nur Gefahr und Bedrohung. Sie haben wie ein Gewitter eine reinigende Kraft, bringen Wandel, Abkühlung und Erfrischung" - so lautete eine der Grundbotschaften eines 200stündigen Qualifizierungsangebots zur Interkulturellen Mediation, das von der Diakonie RWL organisiert wurde. Mit einer Zertifikatsübergabe an 15 Teilnehmende aus der Integrationsarbeit wurde die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme am 9. September in der Wolfsburg in Mühlheim abgeschlossen.

Mehr zur Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

5. September 2011

DVD zum Thema Integrationsarbeit

Gelungene Ansätze der Kooperation zwischen Integrationsagenturen und Migrantenorganisationen

Dunkelhäutige Frau

"Es gibt viele gute Beispiele für die Kooperation von Integrationsagenturen und Migrantenselbstorganisationen", erklärt Ioanna Zacharaki von der Diakonie RWL. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne auf diese Weise erfolgreich vorangebracht werden. Eine neue, von der Diakonie RWL herausgegebene DVD, zeigt solche Kooperationsmodelle aus der Praxis. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert etwa 30 Integrationsagenturen. Gefördert werden die Integrationsagenturen vom Land Nordhrein-Westfalen.

Online-Version der DVD und weitere Informationen

13. September 2013

Aufnahme syrischer Flüchtlinge nicht unzumutbar erschweren!

Diakonie RWL: Syrischstämmige Familien in NRW dürfen nicht überfordert werden

Die ersten syrischen Flüchtlinge kommen jetzt auch nach Nordrhein-Westfalen. Die hier lebenden Verwandten sollen mit einer „Verpflichtungserklärung“ zusichern, dass sie  für sämtliche Kosten – Unterhalt, Wohnraum, Krankenversicherung – aufkommen. Das ist nicht zumutbar.

Mehr zu der Aufnahme syrischer Flüchtlinge in NRW

19. Mai 2011

140 Teilnehmende aus Behörden und Beratungsstellen trafen sich in Mülheim zur 21. Behördentagung, die von der Diakonie RWL gemeinsam mit der Ausländerbehörde Düsseldorf und der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund durchgeführt und mit weiteren Ausländerbehörden und Beratungsstellen vorbereitet wird.

mehr zu den einzelnen Präsentationen der ReferentInnen

14. April 2011

Mehr als 150 Praxisprojekte zur interkulturellen Arbeit initiiert

Gruppenbild: Teilnehmende mit Zertifikaten

Seit 2005  findet zweimal im Jahr im Mai in Köln und im November in Bochum der Zertifikatskurs Basisqualifikation „Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe“ statt. Beim Abschluss des letzten Kurses am 8. Mai wurde das 150. Zertifikat verliehen. Damit sind im Rahmen des Kursangebotes über 150 Praxisprojekte innerhalb von fünf Jahren entstanden.

Mehr zur Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

25. Februar 2011

Der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenpräsident Volker Jung, hat sich enttäuscht über die Entscheidung der Justiz- und Innenminister bezüglich der Flüchtlinge aus Nordafrika gezeigt. Angesichts der dortigen Entwicklungen müsste die EU dringend zu einem gemeinsamen Handlungsplan finden. Im Moment sei die Zahl der Ankömmlinge zwar noch nicht besorgniserregend, das könne sich aber angesichts der Lage in Libyen schnell ändern.

Mehr zur Kritik an der EU-Flüchtlingspolitik

17. Dezember 2010

Gesetzentwurf zum Bleiberecht greift zu kurz

Jungs mit Schaufeln

Heute berät der Bundesrat eine Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche. Der Gesetzentwurf soll den weiteren Aufenthalt für einige wenige Jugendliche und ihre Familien sichern. Damit greift der Bundesrat einen Beschluss der Innenministerkonferenz vom November auf. Die Diakonie RWL ist enttäuscht von dieser Teillösung und fordert ein umfassendes Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge.

Mehr über die Forderungen der Diakonie zum Bleiberecht von Flüchtlingen

16. Dezember 2010

Birgit Buchholz

Die Träger von Beratungsstellen und Einrichtungen für Flüchtlinge und Migranten im Bereich der Diakonie RWL haben sich zur Trägerkonferenz Migration und Flucht zusammengeschlossen. Damit soll die Lobby kirchlicher Migrationsarbeit gestärkt werden. Vorsitzende ist Birgit Buchholz vom Diakonischen Werk Ennepe-Ruhr/Hagen.

Zum Interview

9. Dezember 2010

Die Träger von Beratungsstellen und Einrichtungen für Flüchtlinge und Migranten im Bereich der Diakonie RWL haben sich zur Trägerkonferenz Migration und Flucht zusammengeschlossen. Damit soll die Lobby kirchlicher Migrationsarbeit gestärkt werden. Die Diakonie RWL fordert aus diesem Anlass, Einwanderung als Normalität zu betrachten und die interkulturelle Öffnung zu verstärken.

Mehr über die Trägerkonferenz Migration und Flucht in der Diakonie RWL

9. November 2010

Menschen unterschiedlicher Hautfarbe nebeneinander auf einer Kirchenbank

Eine Berichterstattung, die versucht den Asylsuchenden und den Migranten, ohne die Nutzung von Stereotypen in den Vordergrund zu stellen ist insbesondere im italienischen Fernsehen nicht häufig. Auf einer Podiumsdiskussion in Palermo im Rahmen der 13. Europäische Asylrechtstagung wurde von allen Journalisten betont, wie schwierig es ist, das Thema Migration ohne die Konnotation „Notfall, Problem“ in den Medien, insbesondere im italienischen Fernsehen unterzubringen. Dabei ging es auch um Möglichkeiten der Kirchen, öffentlich Stellung zu beziehen.

Mehr zur Diskussion über die Berichterstattung zum Thema Migration in italienischen Medien

28. Oktober 2010

Integration statt Duldung

Die Bleiberechtsregelungen für geduldete Flüchtlinge, die schon seit Jahren in Deutschland leben, haben vielen von ihnen neuen Lebensmut gegeben. Aber immer noch leben zehntausende Flüchtlinge in einer ungewissen Situation zwischen Duldung und Abschiebung. Vor dem Innenausschuss des Bundestages forderte die Diakonie RWL deshalb eine Bleiberechtsregelung, die von einem Stichtag unabhängig sein soll und verstärkte Integrationsangebote für diese Menschen.

Mehr über die Forderungen der Diakonie zum Bleiberecht von Flüchtlingen

24. Oktober 2010

Foto: Copyright by Matthias Süßen

Nahezu täglich sterben Menschen bei ihrem Versuch, über das Mittelmeer die Südküste der EU zu erreichen. In den letzten Jahren wurden ca. 9000 ertrunkene Flüchtlinge an der Südküste der EU registriert, die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen. Statt Flüchtlingen einen Zugang zum Asylverfahren zu gewähren, werden Flüchtlingsboote von den EU-Mittelmeeranrainerstaaten zurückgeschickt. Italien schiebt seit Mai 2009 im Mittelmeer oder in den Häfen aufgegriffene Flüchtlinge systematisch nach Libyen zurück. Dort gibt es jedoch weder faire Asylverfahren, noch können die Zurückgeschobenen eine menschenwürdige Behandlung erwarten. Menschenrechtsorganisation berichten über willkürliche Inhaftierung und Misshandlungen von Flüchtlingen in Libyen, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten in Afrika über dieses Land versuchen, nach Europa zu gelangen.

Mehr über die 13. Europäische Asylrechtstagung

22. Oktober 2010

Foto: Copyright by Archipenzolo

Nach den Asylrechtstagungen in Casablanca (2007), Lesbos (2008) und Malta (2009) findet die Europäische Asylrechtstagung diesmal in Palermo statt. Im Fokus dieser Tagung steht die Situation von Flüchtlingen an der EU-Außengrenze im Mittelmeer. Dabei geht es auch um ein besseres Verständnis für die Beweggründe der Flüchtlinge und um die Umsetzung der EU-Vorgaben zum Umgang mit Flüchtlingen in Italien. Auf der Tagung sollen Lösungen erörtert werden, wie der Flüchtlingsschutz gerade in den Außengrenzenstaaten der EU gestärkt werden kann. Über Themen und Ergebnisse der Konferenz wird hier in den kommenden Tagen aktuell berichtet.

Mehr zur 13. Europäische Asylrechtstagung

1. Oktober 2010

Die Evangelische Kirche in Deutschland und das Diakonische Werk weisen aus Anlass des Tag des Flüchtlings in der Interkulturellen Woche auf die prekäre Lage von 10 000 Roma in Deutschland hin. Sie leben ohne verlässliche Perspektive und sind von Abschiebung bedroht, obwohl die Situation in ihrem Heimatland keineswegs sicher ist.

Mehr über die Situation von Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo

7. September 2010

Wie Sprach- und Integrationsmittler der Diakonie den Zugang zu Migranten verbessern

Wie kann die Integration von Migranten gelingen? Das wird zurzeit kontrovers diskutiert. Die Diakonie Wuppertal bilden seit 2002 Migranten zu professionellen Sprach- und Integrationsmittlern aus: sie sind Dolmetscher und Vermittler in soziokulturellen Fragen. In einem Interview erklärt Nikolaus Immer von der Diakonie RWL die Bedeutung dieser Aufgabe.

Die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal bilden seit 2002 Migrantinnen und Migranten zu professionellen Sprach- und Integrationsmittlern (SprInt) aus. SprInt unterstützt bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Bürgern durch fachkundiges Dolmetschen und Vermittlung in soziokulturellen Fragen. Miguel Tamayo vom Transferzentrum Sprach- und Integrationsmittlung sprach mit Nikolaus Immer vom Sozialverband Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. über den Einsatz von SprInt in Einrichtungen der Diakonie.

Mehr über die Sprach- und Integrationsmittler der Diakonie

7. Mai 2010

Zum 20. Mal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Ausländerbehörden und Ministerien aus NRW, um über aktuelle Entwicklungen im Ausländerrecht zu diskutieren. Die von der Diakonie RWL mitgetragene Behördentagung ist zu einer Institution geworden. Denn hier wird ein kritischer, aber toleranter Dialog geführt.

Mehr über die Behördentagung der Diakonie

3. Mai 2010

Wenn Gyros auf Currywurst trifft

Vor 50 Jahre wurde der Anwerbevertrag zwischen Deutschland und Griechenland unterzeichnet. Tausende von Griechen fanden in Deutschland eine neue Heimat. Die Diakonie engagierte sich von Anfang an für die griechischen Gastarbeiter.

Mehr über die Arbeit der Diakonie für Griechen in Deutschland

6. April 2010

Vertreterinnen und Vertreter der Flüchtlingshilfe der Diakonie RWL trafen sich in Meschede, um für Verbesserungen beim Bleiberecht, beim Schutz der von Abschiebung bedrohten Minderheiten aus dem Kosovo und bei der Aufnahme alleinreisender minderjähriger Flüchtlinge einzustehen.

Mehr über Forderungen nach Bleiberecht der Diakonie RWL

22. März 2010

Studienbegleit-Programm der Diakonie ausgezeichnet

Studenten

Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende ausgezeichnet. Das Programm vermittele vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln und mache Menschen fit für die Zukunft. STUBE wird von der Diakonie, Brot für die Welt und Studierendengemeinden getragen.

Mehr über die Hilfe für ausländische Studierende der Diakonie

15. März 2010

Multikulti im Sozialen

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Fremde Sprachen, Kulturen und Religionen treffen aufeinander – auch in der Sozialarbeit: Multikulti in Krankenhäusern, Beratungsstellen und Jugendeinrichtungen ist eine Herausforderung für die Mitarbeitenden. Die Diakonie RWL bietet dafür Qualifizierung an.

Mehr über die Weiterbildung „Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe“

4. Februar 2010

Keine Abschiebung um jeden Preis

Zehn Jahre Abschiebungsbeobachtung in NRW

Seit gut zehn Jahren gibt es in NRW einen intensiven Austausch zwischen allen an Abschiebungen beteiligten Institutionen. Sie diskutieren im „Forum Flughäfen in NRW“ (FFiNW) die Abschiebungspraxis an den Flughäfen. Nun zog das Forum Bilanz: Die Zahl der Abschiebungen ging in den letzten Jahren deutlich zurück.

Mehr über die Abschiebungsbeobachtung der Diakonie in NRW

18. November 2009

Vielfalt bringt Bereicherung

Präses Buß bei der Trägerkonferenz

Vielfalt ist gottgewollt. Vielfalt bereichert Gesellschaft und Kirche. Vielfalt muss allerdings gerecht gestaltet und in Gemeinde und Diakonie gelebt werden. So lauteten Kernbotschaften von Präses Alfred Buß auf der Trägerkonferenz Migration. "Da muss man nicht lange argumentieren, da muss man nur die Bibel aufschlagen."

Mehr zu den Kernbotschaften von Präses Alfred Buß bei seinem Vortrag in Münster

19. Oktober 2009

Die Menschenrechte im Blick

Frau vor Flugzeugen

Menschen, deren Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen ist, die ohne gültige Papiere in Deutschland leben oder deren Asylverfahren negativ verlaufen ist, müssen das Land verlassen. Tun sie das nicht freiwillig, werden sie abgeschoben. Allein über den Flughafen Düsseldorf waren das im Jahr 2008 knapp 900 Ausländer.

Mehr über die Abschiebebeobachtung am Flughafen

16. Oktober 2009

Sprachkurse attraktiv gestalten

Diakonie RWL gegen Sanktionen

Migrant im Sprachkurs

Es sei ein Erfolg, wenn trotz schwieriger Rahmenbedingungen mehr als dreiviertel aller Migranten, die zu einem Deutschkurs verpflichtet werden, daran auch teilnähmen, so die Meinung von Ioanna Zacharaki, Referentin für Migration bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr über Sprachkurse für Ausländer bei der Diakonie

14. Oktober 2009

Jungendliche mit Gartenwerkzeug

Sie rechen Laub zusammen, halten Spielgeräte in Schuss und kümmern sich um „ihren“ Spielplatz. Die „Engagierten Jungs“ aus Essen-Altendorf sind ein gelungenes Integrationsprojekt des Diakoniewerkes Essen und eines Stadtteilprojektes. Jetzt prämiert das der Landesjugendring NRW.

Mehr über das Projekt "Engagierte Jungs"

9. Oktober 2009

Abschlussbericht

Hafen von Malta

Die Tagung auf Malta setzte in gewisser Weise auch einen Schlusspunkt unter die bisherigen Europäischen Asylrechtstagungen. Ob es eine Fortsetzung geben wird, blieb offen.

Mehr zum Fazit der 12. Europäischen Asylrechtstagung

9. Oktober 2009

Von Lesbos nach Malta

Bericht von Olga Sachpaloglu, Mitglied der NGO Synirpaxi, Lesbos

Olga Sachpaloglu, NGO, Lesbos, mit Ibrahim Kavlak, NGO ASAM, Ankara

Der Bericht von Olga Sachpaloglu, Mitglied der NGO Synirpaxi, Lesbos, beinhaltete wenig Ermutigendes. Die Situation in Mythilini hat sich seit dem vergangenen Jahr eher verschlechtert als verbessert.

Mehr zum Bericht von Olga Sachpaloglu

9. Oktober 2009

Vortrag von Frau Dr. K. Camilleri, JRS

Unterkünfte im Hafen von Malta

"Haft beraubt Flüchtlinge aller Kräfte, ihre Rechte geltend zu machen" erklärte die Rechtsanwältin des Maltesischen Jesuit Refugee Service,  Frau Dr. Katrine Camilleri. Die erfahrene Flüchtlingsrechtsexpertin  berichtete in ihrem Vortrag über die Praxis der maltesischen Behörden, Asylbewerber gleich nach ihrer Ankunft in Haft zu nehmen.

Mehr zum Vortrag von Frau Dr. Camilleri

9. Oktober 2009

Von Wohlwollen zu Misstrauen

Landschaft auf Malta

Vanessa Mc Donald, Online-Journalistin, die die Situation der Boatpeople von Beginn an beobachtet hat, gab einen eindrücklichen Überblick, wie sich aus wohlwollender Zuwendung zum Schicksal der Flüchtlinge ein starres Misstrauen entwickelt hat.

Mehr zum Bericht von Vanessa Mc Donald

8. Oktober 2009

Asyl in Malta

Bericht vom Nachmittag

Zuständig für das Asylverfahren in Malta ist das Büro des Flüchtlingskommissars, der auf der Basis internationaler Konventionen und des nationalen Flüchtlingsrechts Asylanträge prüft und entsprechende Vorschläge dem Justiz- und Innenministerium vorlegt.

Mehr über die Asylrechtstagung

8. Oktober 2009

Einmal Malta, immer Malta

Bericht zum Vormittag

Der Vertreter der Grenzpolizei, Superintendent N. Xureb, stellte am Vormittag des 4. Tages der 12. Europäischen Asylrechtstagung in überzeugender Weise die Arbeit der Grenzpolizei in Malta dar. Während für die Rettung auf See das Maltesische Militär zuständig ist, werden die Flüchtlinge an Land der Polizei für die weiteren Verfahren übergeben.

Mehr zum Vormittag des 4. Tages

7. Oktober 2009

In Malta ist alles anders

3. Tag der Asylrechtskonferenz in Malta

Hafen von Malta

Lt. Col. Brian Gatt, Commander des Detention Service in Malta, eröffnete den 3. Tag der Asylrechtskonferenz mit einem Bericht über die Verfahrensabläufe bei der Ankunft von Flüchtlingen in Malta.

Mehr zum 3. Tag der Asylrechtskonferenz in Malta

6. Oktober 2009

Flüchtlinge, die Malta erreichen werden direkt in Gewahrsam genommen. Die geografische Lage Maltas führt dazu, dass annähernd alle Flüchtlinge auf  See gerettet werden und damit „illegal“ in die EU einreisen. Das hat Auswirkungen auf das Asylverfahren, das aus den Detention-Centers heraus betrieben werden muss.

Mehr über die 12. Europäische Asylrechtstagung in Malta

5. Oktober 2009

Festungsanlage auf Malta

Zur Eröffnung der 12. Europäischen Asylrechtstagung wurde von den Veranstaltern die Zielrichtung eindeutig positioniert: Europa darf Malta mit der Zuwanderung von Flüchtlingen und Migranten nicht alleine lassen!

Mehr zur Eröffnung der 12. Europäischen Asylkonferenz in Malta

4. Oktober 2009

Die Hoffnung treibt uns an

Flugzeug Air Malta

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 12. Europäischen Asylrechtstagung zum Thema "Die Hoffnung treibt uns an" versammeln sich heute im Saint Joseph Retreathouse in Rabat auf Malta. Es sind Praktikerinnen und Praktiker aus der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationsarbeit in verschiedenen West- und Osteuropäischen Ländern sowie aus der Türkei und Nordafrika, die in der kommenden Woche die asylrechtliche Situation an einer besonders sensiblen EU-Außengrenze kennenlernen wollen.

Mehr zum Beginn der 12. Europäische Asylrechtstagung in Malta

18. September 2009

Flüchtlinge im Boot, UNHCR

Zum zwölften Mal treffen sich Multiplikatoren aus der Flüchtlingsarbeit zur Europäischen Asylrechtstagung. Träger der internationalen Tagung sind die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Gesucht werden Lösungsschritte für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik an einer EU-Außengrenze. Der Tagungsort Malta ist für viele Migranten aus Afrika das Tor nach Europa.

Mehr über die Europäische Asylrechtstagung

8. September 2009

Keine Reaktion auf "Aktion Bleiberecht"

Foto von Dietrich Eckeberg

Zum Ende der ersten Amtszeit der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, kritisieren Wohlfahrtsverbände ihre Arbeit. Auch Dietrich Eckeberg, Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, zeigt sich gegenüber epd sozial enttäuscht.

Mehr zur Kritik an der Integrationsbeauftragten Böhmer

9. Juni 2009

Altfallregelung muss Bleiberecht dauerhaft sichern

Diakonie und Caritas starten Aktion Bleiberecht

Titelblatt der Broschüre zur Aktion Bleiberecht: Frau mit Kind

Die Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge steht vor dem Scheitern. Die Kirchen fordern deshalb Nachbesserungen. Zum Aufruf der Kirchen starten Diakonie und Caritas die Aktion Bleiberecht und veröffentlichten einen anschaulichen Erfahrungsbericht. Auf der Internetseite aktion-bleiberecht.de finden Interessierte Hintergrundinformationen und können von ihren örtlichen Aktionen und Erfahrungen berichten.

Mehr über die Aktion Bleiberecht von Kirchen und Diakonie

9. Februar 2009

Migrationspolitik in Europa

Kommentar von Dietrich Eckeberg

Die italienische Insel Lampedusa steht aktuell im Zentrum der europäischen Flüchtlingspolitik. Das Flüchtlingslager auf der Insel, für 300 Personen vorgesehen, ist mit 1.800 Bootsflüchtlingen überfüllt. Lampedusa sei so zu einem »Gefängnis unter freiem Himmel geworden«. Die Einwanderungspolitik der EU am Beispiel Lampedusa kommentiert Dietrich Eckeberg, Referent für Flüchtlingsfragen bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, für die Internetseite diegesellschafter.de.

Diakonie RWL: Kommentar zur euopäischen Einwanderungspolitik 


8. Februar 2009

Das Projekt „Ausbildungsorientierte Elternarbeit" der Diakonie Saar will eine Brücke zwischen Elternhäusern und Schule schlagen. Ziel ist es, Migranteneltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Mehr über das Integrationsprojekt für Schüler und Eltern des DW Saar