Freiwilliges Soziales Jahr bei der Diakonie RWL
FSJ: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

- Du möchtest 1 Jahr lang etwas Sinnvolles tun?
- Du wartest auf einen Studienplatz?
- Du suchst neue Perspektiven für deinen Lebensweg?
- Du bist arbeitslos?
- Du bist als Kriegsdienstverweigerer anerkannt?
Das Freiwillige Soziales Jahr bietet Chancen für dich, pädagogische Arbeitsfelder kennen zu lernen, einen Einblick in soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen, Kontakt zu kirchlich-diakonischen Einrichtungen zu bekommen, Orientierungen zu erhalten, deine eigenen Grenzen kennen zu lernen, Menschen in besonderen Lebenslagen zu helfen...
Das Freiwillige Soziale Jahr wird in Einrichtungen von Kirche und Diakonie in verschiedenen Arbeitsfeldern geleistet:
- Jugendarbeit
- Kinderheime
- Ambulante und stationäre Altenhilfe
- Migration
- Offene Sozialarbeit
- Behindertenhilfe
- Kulturarbeit
- und viele mehr....
25 Seminartage im Laufe des Jahres, die du mitgestalten kannst, erweitern deine persönlichen, fachlichen und beruflichen Kompetenzen.
Du machst Erfahrungen in der Arbeit mit verschiedenen Menschen, arbeitest in einem Team und lernst neue Arbeitsfelder kennen.
Pyramide

Ziele und Perspektiven des Freiwilligen Sozialen Jahres bei der Diakonie RWL
In den vergangenen Jahren hat die Nachfrage nach Plätzen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) sowohl bei jungen Menschen als auch von Seiten der Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL stets das Angebot überstiegen. Aus diesem Grund hat die Diakonie in Abstimmung mit der Evangelischen Kirche von Westfalen beschlossen, zusätzliche Plätze zum vorhandenen Angebot des Diakonischen Jahres anzubieten.
Dieses Freiwillige Soziale Jahr ist politisch gewollt als Stärkung der Freiwilligendienste (zum Beispiel Diakonisches Jahr, Betheljahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland, Freiwilligenzentralen) und Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft.
Es soll ein Bildungsjahr im weitesten Sinne sein, in dem soziales Lernen ebenso wie beruflich verwendbare Qualifikationen vermittelt werden, es soll integrierend wirken in dem Sinne, dass es das Verhältnis von Mehrheiten und Minderheiten aufgreift. Das FSJ hat einen jugendpolitischen Anspruch als Bildungs- und Orientierungsjahr für die Freiwilligen, es richtet sich insbesondere an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen aus.
Angesprochen werden mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr junge Menschen, deren Schulpflicht beendet ist und die zwischen 17 und 26 Jahre alt sind. Das FSJ kommt vor allem für junge Menschen in Frage, die zur Arbeit im sozialen Bereich motiviert sind, die sich beruflich orientieren oder Wartezeiten überbrücken wollen oder sich persönlichen Nutzen von der jeweiligen Tätigkeit erhoffen. Für Kriegsdienstverweigerer ist mit der Ableistung des Freiwilligen Sozialen Jahres die Zivildienstpflicht erfüllt.
Die Diakonie RWL ist Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres, das jedes Jahr im Herbst mit einem neuen Kurs fortgeführt wird. Dieser Dienst soll so angelegt sein, dass eine soziale Leistung für die Gesellschaft erbracht und den Jugendlichen soziales Lernen ermöglicht wird (Sensibilisierung für soziale Fragen unserer Gesellschaft, Partizipation, Orientierung, Selbständigkeit...). Die Bedürfnisse der Einrichtung und die Bedürfnisse der Freiwilligen müssen in Einklang gebracht werden. Im Mittelpunkt sollen Aufgaben in der direkten Betreuung von Personen und Gruppen (Kinder, alte Menschen, Menschen mit Behinderungen und so weiter) stehen.
Ziel des Freiwilligen Sozialen Jahres ist es, einen Bildungsprozess zu initiieren, in dem soziale Erfahrungen erworben werden:
- durch Begegnungen mit Menschen außerhalb des eigenen Lebensbezuges;
- durch das Kennenlernen menschlicher Krisen und Konfliktsituationen und deren Bewältigung durch die praktische Mitarbeit im Kontext institutioneller sozialer Arbeit und deren Reflexion in Bezug auf den Einzelnen und die Gesellschaft.