Freiwilligendienste
> Generationsübergreifende Freiwilligendienste >Selbstverständnis - Ziele und Perspektiven
Ge-Mit – Generationen miteinander im Freiwilligendienst
Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. bietet eine neue Form von Freiwilligendienst an.
Das Modellprojekt "Generationenübergreifende Freiwilligendienste" richtet sich an jüngere und ältere Menschen, die Interesse haben, in altersgemischten Teams ein halbes Jahr als Freiwillige zu arbeiten. Ziel ist es, soziale und familiäre Netzwerke zu stützen und zu entlasten.
Das Projekt wendet sich an junge Menschen zwischen Schule und Ausbildung, an Schulabsolventen und Studenten sowie an ältere Menschen in beruflichen und persönlichen Umbruchsituationen, Ruhestand, Arbeitslosigkeit.
Vorgesehen ist, kleine Teams für 10 - 20 Stunden in der Woche in von Sparmaßnahmen besonders hart betroffenen kommunalen Bereichen einzusetzen: In Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen (Offene Ganztagsschule), in der Betreuung von Senioren sowie in Bürger- und Nachbarschaftszentren mit Angeboten für Jung und Alt.
Für die Freiwilligen gibt es ein ordentliches Vertragsverhältnis, pädagogische Begleitung durch vorbereitende und weiterbildende Seminare, Erstattung der Auslagen sowie Versicherungsschutz.
Bei dieser Teamarbeit gewinnen beide Seiten: Die Jüngeren erleben eine Orientierungsphase nach der Schulzeit und machen erste Erfahrungen in der Berufswelt. Sie lernen eigene Grenzen und Möglichkeiten kennen, so dass sie ihre persönliche Berufswahl überprüfen bzw. treffen können. Eventuelle Wartezeiten werden so sinnvoll überbrückt. Die Älteren profitieren, indem sie sich z.B. beim Einstieg in den Ruhestand neu orientieren können. Sie können ihr Erfahrungswissen einbringen und gewinnen im Kontakt mit den Jüngeren Verständnis und Anregungen sowie Einblicke in für sie vielleicht neue Erfahrungswelten.