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Migration und Flucht

Das Arbeitsfeld Migration und Flucht der Diakonie RWL umfasst verschiedene Angebote und Dienste zur Förderung der Aufnahme und zur gesellschaftlichen Integration von Zugewanderten und Flüchtlingen. Eine besondere Aufgabe stellt die interkulturelle Öffnung der Dienste der sozialen Regelversorgung dar. Zum Aufgabengebiet gehören zudem auch die Auswandererberatung, die Förderung ausländischer Studierender aus Entwicklungsländern und die Abschiebungsbeobachtung am Düsseldorfer Flughafen.

Mehr zum Arbeitsfeld Migration und Flucht der Diakonie RWL

Ausgewählte Meldungen zum Thema Migration und Flucht


21. November 2011

Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung

WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

Julia Grossmann steht vor einem Flugzeug mit offener Tür

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.

Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage

10. November 2011

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland

Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Georgios Rougas und Ioanna Zacharaki am Podiumstisch

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.

Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks

9. November 2011

Kinder und Jugendliche auf der Flucht

Perspektiven in Deutschland?

Über 50 Mitarbeitende aus der Flüchtlingsberatung, der Jugendhilfe, des Bundesamtes und von Ausländerbehörden sowie Rechtsanwälte nahmen am 25. und 26. Oktober 2011 an den 13. Ebernburger Gesprächen teil, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Diakonie RWL veranstaltet werden.

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2. November 2011

Schutzbedarf und Schutzgewährung - Anspruch und Wirklichkeit

Gemeinsame Tagung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Diakonie RWL

Mehr als siebzig Mitarbeitende aus Flüchtlingsberatungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nahmen teil an der Tagung „Schutzbedarf und Schutzgewährung – Anspruch und Wirklichkeit" am 11. und 12. Oktober 2011 in der Katholischen Akademie „ Die Wolfsburg“ in Mülheim/Ruhr.

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27. Oktober 2011

Fachtagung Migration und Familie

Impulse für Familienbildung und Soziale Arbeit

Portrait Ioanna Zacharaki

Auf eine enorm große Resonanz stieß die Fachtagung: „Migration und Familie“, die von der Fachhochschule Düsseldorf in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem paritätischen Bildungswerk NRW am 19. Oktober 2011 in der FH Düsseldorf stattgefunden hat. Von den über 200 Anmeldungen durften nur 140 teilnehmen.

„Das Thema beschäftigt viele Akteure vor Ort. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie Familienzentren, Jugendämter, Erziehungs-, und Familienberatungsstellen, Migrationsfachdienste, Bildungseinrichtungen u. a.“, berichtet Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität der Diakonie RWL, die die Fachtagung mitorganisiert hat.

Mehr zur Fachtagung Migration und Familie

12. September 2011

"Modellhafte Fortbildung"

Abschluss einer Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

Ausschnitt aus Gruppenbild

"Konflikte sind nicht nur Gefahr und Bedrohung. Sie haben wie ein Gewitter eine reinigende Kraft, bringen Wandel, Abkühlung und Erfrischung" - so lautete eine der Grundbotschaften eines 200stündigen Qualifizierungsangebots zur Interkulturellen Mediation, das von der Diakonie RWL organisiert wurde. Mit einer Zertifikatsübergabe an 15 Teilnehmende aus der Integrationsarbeit wurde die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme am 9. September in der Wolfsburg in Mühlheim abgeschlossen.

Mehr zur Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

5. September 2011

DVD zum Thema Integrationsarbeit

Gelungene Ansätze der Kooperation zwischen Integrationsagenturen und Migrantenorganisationen

Dunkelhäutige Frau

"Es gibt viele gute Beispiele für die Kooperation von Integrationsagenturen und Migrantenselbstorganisationen", erklärt Ioanna Zacharaki von der Diakonie RWL. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne auf diese Weise erfolgreich vorangebracht werden. Eine neue, von der Diakonie RWL herausgegebene DVD, zeigt solche Kooperationsmodelle aus der Praxis. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert etwa 30 Integrationsagenturen. Gefördert werden die Integrationsagenturen vom Land Nordhrein-Westfalen.

Online-Version der DVD und weitere Informationen

19. Mai 2011

21. Behördentagung "Zwischen Traum und Wirklichkeit"

17. und 18. Mai 2011 in Mülheim an der Ruhr

140 Teilnehmende aus Behörden und Beratungsstellen trafen sich in Mülheim zur 21. Behördentagung, die von der Diakonie RWL gemeinsam mit der Ausländerbehörde Düsseldorf und der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund durchgeführt und mit weiteren Ausländerbehörden und Beratungsstellen vorbereitet wird.

mehr zu den einzelnen Präsentationen der ReferentInnen

14. April 2011

Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

Mehr als 150 Praxisprojekte zur interkulturellen Arbeit initiiert

Gruppenbild: Teilnehmende mit Zertifikaten

Seit 2005  findet zweimal im Jahr im Mai in Köln und im November in Bochum der Zertifikatskurs Basisqualifikation „Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe“ statt. Beim Abschluss des letzten Kurses am 8. Mai wurde das 150. Zertifikat verliehen. Damit sind im Rahmen des Kursangebotes über 150 Praxisprojekte innerhalb von fünf Jahren entstanden.

Mehr zur Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

25. Februar 2011

Menschenrechte müssen gelebt werden

EKD-Kammervorsitzender Volker Jung kritisiert EU-Flüchtlingspolitik

Der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenpräsident Volker Jung, hat sich enttäuscht über die Entscheidung der Justiz- und Innenminister bezüglich der Flüchtlinge aus Nordafrika gezeigt. Angesichts der dortigen Entwicklungen müsste die EU dringend zu einem gemeinsamen Handlungsplan finden. Im Moment sei die Zahl der Ankömmlinge zwar noch nicht besorgniserregend, das könne sich aber angesichts der Lage in Libyen schnell ändern.

Mehr zur Kritik an der EU-Flüchtlingspolitik

17. Dezember 2010

Gesetzentwurf zum Bleiberecht greift zu kurz

Diakonie RWL fordert umfassende Lösung

Jungs mit Schaufeln

Heute berät der Bundesrat eine Bleiberechtsregelung für gut integrierte Jugendliche. Der Gesetzentwurf soll den weiteren Aufenthalt für einige wenige Jugendliche und ihre Familien sichern. Damit greift der Bundesrat einen Beschluss der Innenministerkonferenz vom November auf. Die Diakonie RWL ist enttäuscht von dieser Teillösung und fordert ein umfassendes Bleiberecht für langjährig geduldete Flüchtlinge.

Mehr über die Forderungen der Diakonie zum Bleiberecht von Flüchtlingen

16. Dezember 2010

Eintreten für die Belange von Flüchtlingen

Interview mit der Vorsitzenden der Trägerkonferenz Migration und Flucht

Birgit Buchholz

Die Träger von Beratungsstellen und Einrichtungen für Flüchtlinge und Migranten im Bereich der Diakonie RWL haben sich zur Trägerkonferenz Migration und Flucht zusammengeschlossen. Damit soll die Lobby kirchlicher Migrationsarbeit gestärkt werden. Vorsitzende ist Birgit Buchholz vom Diakonischen Werk Ennepe-Ruhr/Hagen.

Zum Interview

9. Dezember 2010

Einwanderung und Flüchtlinge gab es immer schon

Evangelische Migrations- und Flüchtlingseinrichtungen gründen Trägerkonferenz

Die Träger von Beratungsstellen und Einrichtungen für Flüchtlinge und Migranten im Bereich der Diakonie RWL haben sich zur Trägerkonferenz Migration und Flucht zusammengeschlossen. Damit soll die Lobby kirchlicher Migrationsarbeit gestärkt werden. Die Diakonie RWL fordert aus diesem Anlass, Einwanderung als Normalität zu betrachten und die interkulturelle Öffnung zu verstärken.

Mehr über die Trägerkonferenz Migration und Flucht in der Diakonie RWL

9. November 2010

Die öffentliche Wahrnehmung von Migration und Asyl

13. Europäische Asylrechtstagung 2010 übt Kritik an der Rolle der Medien

Menschen unterschiedlicher Hautfarbe nebeneinander auf einer Kirchenbank

Eine Berichterstattung, die versucht den Asylsuchenden und den Migranten, ohne die Nutzung von Stereotypen in den Vordergrund zu stellen ist insbesondere im italienischen Fernsehen nicht häufig. Auf einer Podiumsdiskussion in Palermo im Rahmen der 13. Europäische Asylrechtstagung wurde von allen Journalisten betont, wie schwierig es ist, das Thema Migration ohne die Konnotation „Notfall, Problem“ in den Medien, insbesondere im italienischen Fernsehen unterzubringen. Dabei ging es auch um Möglichkeiten der Kirchen, öffentlich Stellung zu beziehen.

Mehr zur Diskussion über die Berichterstattung zum Thema Migration in italienischen Medien

28. Oktober 2010

Integration statt Duldung

Diakonie fordert verlässliches Bleiberecht für Flüchtlinge

Die Bleiberechtsregelungen für geduldete Flüchtlinge, die schon seit Jahren in Deutschland leben, haben vielen von ihnen neuen Lebensmut gegeben. Aber immer noch leben zehntausende Flüchtlinge in einer ungewissen Situation zwischen Duldung und Abschiebung. Vor dem Innenausschuss des Bundestages forderte die Diakonie RWL deshalb eine Bleiberechtsregelung, die von einem Stichtag unabhängig sein soll und verstärkte Integrationsangebote für diese Menschen.

Mehr über die Forderungen der Diakonie zum Bleiberecht von Flüchtlingen

24. Oktober 2010

Flüchtlingsdramen an der Südgrenze der EU

13. Europäische Asylrechtstagung beginnt in Palermo / Sizilien

Foto: Copyright by Matthias Süßen

Nahezu täglich sterben Menschen bei ihrem Versuch, über das Mittelmeer die Südküste der EU zu erreichen. In den letzten Jahren wurden ca. 9000 ertrunkene Flüchtlinge an der Südküste der EU registriert, die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen. Statt Flüchtlingen einen Zugang zum Asylverfahren zu gewähren, werden Flüchtlingsboote von den EU-Mittelmeeranrainerstaaten zurückgeschickt. Italien schiebt seit Mai 2009 im Mittelmeer oder in den Häfen aufgegriffene Flüchtlinge systematisch nach Libyen zurück. Dort gibt es jedoch weder faire Asylverfahren, noch können die Zurückgeschobenen eine menschenwürdige Behandlung erwarten. Menschenrechtsorganisation berichten über willkürliche Inhaftierung und Misshandlungen von Flüchtlingen in Libyen, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten in Afrika über dieses Land versuchen, nach Europa zu gelangen.

Mehr über die 13. Europäische Asylrechtstagung

22. Oktober 2010

Flüchtlingsschutz an den Außengrenzenstaaten der EU

13. Europäische Asylrechtstagung 2010 in Palermo vom 24.- 28.Oktober 2010

Foto: Copyright by Archipenzolo

Nach den Asylrechtstagungen in Casablanca (2007), Lesbos (2008) und Malta (2009) findet die Europäische Asylrechtstagung diesmal in Palermo statt. Im Fokus dieser Tagung steht die Situation von Flüchtlingen an der EU-Außengrenze im Mittelmeer. Dabei geht es auch um ein besseres Verständnis für die Beweggründe der Flüchtlinge und um die Umsetzung der EU-Vorgaben zum Umgang mit Flüchtlingen in Italien. Auf der Tagung sollen Lösungen erörtert werden, wie der Flüchtlingsschutz gerade in den Außengrenzenstaaten der EU gestärkt werden kann. Über Themen und Ergebnisse der Konferenz wird hier in den kommenden Tagen aktuell berichtet.

Mehr zur 13. Europäische Asylrechtstagung

1. Oktober 2010

Abschiebestopp für Kosovo-Roma

Evangelische Kirche und Diakonie zum Tag des Flüchtlings

Die Evangelische Kirche in Deutschland und das Diakonische Werk weisen aus Anlass des Tag des Flüchtlings in der Interkulturellen Woche auf die prekäre Lage von 10 000 Roma in Deutschland hin. Sie leben ohne verlässliche Perspektive und sind von Abschiebung bedroht, obwohl die Situation in ihrem Heimatland keineswegs sicher ist.

Mehr über die Situation von Roma-Flüchtlingen aus dem Kosovo

7. September 2010

Übersetzungsarbeit ist notwendig

Wie Sprach- und Integrationsmittler der Diakonie den Zugang zu Migranten verbessern

Wie kann die Integration von Migranten gelingen? Das wird zurzeit kontrovers diskutiert. Die Diakonie Wuppertal bilden seit 2002 Migranten zu professionellen Sprach- und Integrationsmittlern aus: sie sind Dolmetscher und Vermittler in soziokulturellen Fragen. In einem Interview erklärt Nikolaus Immer von der Diakonie RWL die Bedeutung dieser Aufgabe.

Die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal bilden seit 2002 Migrantinnen und Migranten zu professionellen Sprach- und Integrationsmittlern (SprInt) aus. SprInt unterstützt bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Bürgern durch fachkundiges Dolmetschen und Vermittlung in soziokulturellen Fragen. Miguel Tamayo vom Transferzentrum Sprach- und Integrationsmittlung sprach mit Nikolaus Immer vom Sozialverband Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. über den Einsatz von SprInt in Einrichtungen der Diakonie.

Mehr über die Sprach- und Integrationsmittler der Diakonie

7. Mai 2010

Und jährlich grüßt das Bleiberecht

20. Fachtagung für Ausländerbehörden und Beratungsstellen

Zum 20. Mal trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Ausländerbehörden und Ministerien aus NRW, um über aktuelle Entwicklungen im Ausländerrecht zu diskutieren. Die von der Diakonie RWL mitgetragene Behördentagung ist zu einer Institution geworden. Denn hier wird ein kritischer, aber toleranter Dialog geführt.

Mehr über die Behördentagung der Diakonie

3. Mai 2010

Wenn Gyros auf Currywurst trifft

Fünf Jahrzehnte Griechen in Deutschland

Vor 50 Jahre wurde der Anwerbevertrag zwischen Deutschland und Griechenland unterzeichnet. Tausende von Griechen fanden in Deutschland eine neue Heimat. Die Diakonie engagierte sich von Anfang an für die griechischen Gastarbeiter.

Mehr über die Arbeit der Diakonie für Griechen in Deutschland

6. April 2010

Hilfen für Flüchtlinge sichern

Flüchtlingshilfe der Diakonie im Gespräch mit Politiker

Vertreterinnen und Vertreter der Flüchtlingshilfe der Diakonie RWL trafen sich in Meschede, um für Verbesserungen beim Bleiberecht, beim Schutz der von Abschiebung bedrohten Minderheiten aus dem Kosovo und bei der Aufnahme alleinreisender minderjähriger Flüchtlinge einzustehen.

Mehr über Forderungen nach Bleiberecht der Diakonie RWL

22. März 2010

Diakonische Hilfe für Studierende

Studienbegleit-Programm der Diakonie ausgezeichnet

Studenten

Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende ausgezeichnet. Das Programm vermittele vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln und mache Menschen fit für die Zukunft. STUBE wird von der Diakonie, Brot für die Welt und Studierendengemeinden getragen.

Mehr über die Hilfe für ausländische Studierende der Diakonie

15. März 2010

Multikulti im Sozialen

Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Fremde Sprachen, Kulturen und Religionen treffen aufeinander – auch in der Sozialarbeit: Multikulti in Krankenhäusern, Beratungsstellen und Jugendeinrichtungen ist eine Herausforderung für die Mitarbeitenden. Die Diakonie RWL bietet dafür Qualifizierung an.

Mehr über die Weiterbildung „Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe“

4. Februar 2010

Keine Abschiebung um jeden Preis

Zehn Jahre Abschiebungsbeobachtung in NRW

Seit gut zehn Jahren gibt es in NRW einen intensiven Austausch zwischen allen an Abschiebungen beteiligten Institutionen. Sie diskutieren im „Forum Flughäfen in NRW“ (FFiNW) die Abschiebungspraxis an den Flughäfen. Nun zog das Forum Bilanz: Die Zahl der Abschiebungen ging in den letzten Jahren deutlich zurück.

Mehr über die Abschiebungsbeobachtung der Diakonie in NRW

18. November 2009

Vielfalt bringt Bereicherung

Präses Buß auf der Trägerkonferenz Migration der westfälisch-lippischen Diakonie

Präses Buß bei der Trägerkonferenz

Vielfalt ist gottgewollt. Vielfalt bereichert Gesellschaft und Kirche. Vielfalt muss allerdings gerecht gestaltet und in Gemeinde und Diakonie gelebt werden. So lauteten Kernbotschaften von Präses Alfred Buß auf der Trägerkonferenz Migration. "Da muss man nicht lange argumentieren, da muss man nur die Bibel aufschlagen."

Mehr zu den Kernbotschaften von Präses Alfred Buß bei seinem Vortrag in Münster

19. Oktober 2009

Die Menschenrechte im Blick

Neue Abschiebebeobachterin am Flughafen Düsseldorf

Frau vor Flugzeugen

Menschen, deren Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen ist, die ohne gültige Papiere in Deutschland leben oder deren Asylverfahren negativ verlaufen ist, müssen das Land verlassen. Tun sie das nicht freiwillig, werden sie abgeschoben. Allein über den Flughafen Düsseldorf waren das im Jahr 2008 knapp 900 Ausländer.

Mehr über die Abschiebebeobachtung am Flughafen

16. Oktober 2009

Sprachkurse attraktiv gestalten

Diakonie RWL gegen Sanktionen

Migrant im Sprachkurs

Es sei ein Erfolg, wenn trotz schwieriger Rahmenbedingungen mehr als dreiviertel aller Migranten, die zu einem Deutschkurs verpflichtet werden, daran auch teilnähmen, so die Meinung von Ioanna Zacharaki, Referentin für Migration bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr über Sprachkurse für Ausländer bei der Diakonie

14. Oktober 2009

Goldener Hammer für Engagierte Jungs

Integrationsprojekt in Essen erhält Auszeichnung

Jungendliche mit Gartenwerkzeug

Sie rechen Laub zusammen, halten Spielgeräte in Schuss und kümmern sich um „ihren“ Spielplatz. Die „Engagierten Jungs“ aus Essen-Altendorf sind ein gelungenes Integrationsprojekt des Diakoniewerkes Essen und eines Stadtteilprojektes. Jetzt prämiert das der Landesjugendring NRW.

Mehr über das Projekt "Engagierte Jungs"

9. Oktober 2009

12. Europäischen Asylrechtstagung in Malta

Abschlussbericht

Hafen von Malta

Die Tagung auf Malta setzte in gewisser Weise auch einen Schlusspunkt unter die bisherigen Europäischen Asylrechtstagungen. Ob es eine Fortsetzung geben wird, blieb offen.

Mehr zum Fazit der 12. Europäischen Asylrechtstagung

9. Oktober 2009

Von Lesbos nach Malta

Bericht von Olga Sachpaloglu, Mitglied der NGO Synirpaxi, Lesbos

Olga Sachpaloglu, NGO, Lesbos, mit Ibrahim Kavlak, NGO ASAM, Ankara

Der Bericht von Olga Sachpaloglu, Mitglied der NGO Synirpaxi, Lesbos, beinhaltete wenig Ermutigendes. Die Situation in Mythilini hat sich seit dem vergangenen Jahr eher verschlechtert als verbessert.

Mehr zum Bericht von Olga Sachpaloglu

9. Oktober 2009

"Haft beraubt Flüchtlinge aller Kräfte, ihre Rechte geltend zu machen"

Vortrag von Frau Dr. K. Camilleri, JRS

Unterkünfte im Hafen von Malta

"Haft beraubt Flüchtlinge aller Kräfte, ihre Rechte geltend zu machen" erklärte die Rechtsanwältin des Maltesischen Jesuit Refugee Service,  Frau Dr. Katrine Camilleri. Die erfahrene Flüchtlingsrechtsexpertin  berichtete in ihrem Vortrag über die Praxis der maltesischen Behörden, Asylbewerber gleich nach ihrer Ankunft in Haft zu nehmen.

Mehr zum Vortrag von Frau Dr. Camilleri

9. Oktober 2009

Von Wohlwollen zu Misstrauen

Überblick der Online-Journalistin Vanessa Mc Donald zur Situation der Boatpeople

Landschaft auf Malta

Vanessa Mc Donald, Online-Journalistin, die die Situation der Boatpeople von Beginn an beobachtet hat, gab einen eindrücklichen Überblick, wie sich aus wohlwollender Zuwendung zum Schicksal der Flüchtlinge ein starres Misstrauen entwickelt hat.

Mehr zum Bericht von Vanessa Mc Donald

8. Oktober 2009

Asyl in Malta

Bericht vom Nachmittag

Zuständig für das Asylverfahren in Malta ist das Büro des Flüchtlingskommissars, der auf der Basis internationaler Konventionen und des nationalen Flüchtlingsrechts Asylanträge prüft und entsprechende Vorschläge dem Justiz- und Innenministerium vorlegt.

Mehr über die Asylrechtstagung

8. Oktober 2009

Einmal Malta, immer Malta

Bericht zum Vormittag

Der Vertreter der Grenzpolizei, Superintendent N. Xureb, stellte am Vormittag des 4. Tages der 12. Europäischen Asylrechtstagung in überzeugender Weise die Arbeit der Grenzpolizei in Malta dar. Während für die Rettung auf See das Maltesische Militär zuständig ist, werden die Flüchtlinge an Land der Polizei für die weiteren Verfahren übergeben.

Mehr zum Vormittag des 4. Tages

7. Oktober 2009

In Malta ist alles anders

3. Tag der Asylrechtskonferenz in Malta

Hafen von Malta

Lt. Col. Brian Gatt, Commander des Detention Service in Malta, eröffnete den 3. Tag der Asylrechtskonferenz mit einem Bericht über die Verfahrensabläufe bei der Ankunft von Flüchtlingen in Malta.

Mehr zum 3. Tag der Asylrechtskonferenz in Malta

6. Oktober 2009

Malta als Endstation für Flüchtlinge

Asylrechtstagung besucht “Detention Center”

Flüchtlinge, die Malta erreichen werden direkt in Gewahrsam genommen. Die geografische Lage Maltas führt dazu, dass annähernd alle Flüchtlinge auf  See gerettet werden und damit „illegal“ in die EU einreisen. Das hat Auswirkungen auf das Asylverfahren, das aus den Detention-Centers heraus betrieben werden muss.

Mehr über die 12. Europäische Asylrechtstagung in Malta

5. Oktober 2009

12. Europäische Asylkonferenz in Malta eröffnet

Malta braucht die Unterstützung Europas

Festungsanlage auf Malta

Zur Eröffnung der 12. Europäischen Asylrechtstagung wurde von den Veranstaltern die Zielrichtung eindeutig positioniert: Europa darf Malta mit der Zuwanderung von Flüchtlingen und Migranten nicht alleine lassen!

Mehr zur Eröffnung der 12. Europäischen Asylkonferenz in Malta

4. Oktober 2009

Die Hoffnung treibt uns an

12. Europäische Asylrechtstagung beginnt in Malta

Flugzeug Air Malta

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 12. Europäischen Asylrechtstagung zum Thema "Die Hoffnung treibt uns an" versammeln sich heute im Saint Joseph Retreathouse in Rabat auf Malta. Es sind Praktikerinnen und Praktiker aus der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationsarbeit in verschiedenen West- und Osteuropäischen Ländern sowie aus der Türkei und Nordafrika, die in der kommenden Woche die asylrechtliche Situation an einer besonders sensiblen EU-Außengrenze kennenlernen wollen.

Mehr zum Beginn der 12. Europäische Asylrechtstagung in Malta

18. September 2009

Europas offenes Tor für Flüchtlinge

12. Europäische Asylrechtstagung auf Malta

Flüchtlinge im Boot, UNHCR

Zum zwölften Mal treffen sich Multiplikatoren aus der Flüchtlingsarbeit zur Europäischen Asylrechtstagung. Träger der internationalen Tagung sind die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Gesucht werden Lösungsschritte für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik an einer EU-Außengrenze. Der Tagungsort Malta ist für viele Migranten aus Afrika das Tor nach Europa.

Mehr über die Europäische Asylrechtstagung

8. September 2009

Keine Reaktion auf "Aktion Bleiberecht"

Verbände kritisieren Integrationsbeauftragte Böhmer

Foto von Dietrich Eckeberg

Zum Ende der ersten Amtszeit der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, kritisieren Wohlfahrtsverbände ihre Arbeit. Auch Dietrich Eckeberg, Flüchtlingsexperte der Diakonie RWL, zeigt sich gegenüber epd sozial enttäuscht.

Mehr zur Kritik an der Integrationsbeauftragten Böhmer

9. Juni 2009

Altfallregelung muss Bleiberecht dauerhaft sichern

Diakonie und Caritas starten Aktion Bleiberecht

Titelblatt der Broschüre zur Aktion Bleiberecht: Frau mit Kind

Die Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge steht vor dem Scheitern. Die Kirchen fordern deshalb Nachbesserungen. Zum Aufruf der Kirchen starten Diakonie und Caritas die Aktion Bleiberecht und veröffentlichten einen anschaulichen Erfahrungsbericht. Auf der Internetseite aktion-bleiberecht.de finden Interessierte Hintergrundinformationen und können von ihren örtlichen Aktionen und Erfahrungen berichten.

Mehr über die Aktion Bleiberecht von Kirchen und Diakonie

9. Februar 2009

Migrationspolitik in Europa

Kommentar von Dietrich Eckeberg

Die italienische Insel Lampedusa steht aktuell im Zentrum der europäischen Flüchtlingspolitik. Das Flüchtlingslager auf der Insel, für 300 Personen vorgesehen, ist mit 1.800 Bootsflüchtlingen überfüllt. Lampedusa sei so zu einem »Gefängnis unter freiem Himmel geworden«. Die Einwanderungspolitik der EU am Beispiel Lampedusa kommentiert Dietrich Eckeberg, Referent für Flüchtlingsfragen bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, für die Internetseite diegesellschafter.de.

Diakonie RWL: Kommentar zur euopäischen Einwanderungspolitik 


8. Februar 2009

Erziehungskompetenz stärken

Integration über Bildungsarbeit

Das Projekt „Ausbildungsorientierte Elternarbeit" der Diakonie Saar will eine Brücke zwischen Elternhäusern und Schule schlagen. Ziel ist es, Migranteneltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

Mehr über das Integrationsprojekt für Schüler und Eltern des DW Saar