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Erziehungshilfe

Evangelische Einrichtungen der Erziehungshilfe bieten differenzierte ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien in Not. Dazu gehören Angebote zur Krisenintervention, zur Begleitung, Förderung und Versorgung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien sowie Spezialangebote für orientierungslose, gewaltgeschädigte und traumatisierte Kinder und Jugendliche.

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Aktuelles aus der Erziehungshilfe


19. Mai 2016

Kinder- und Jugendhilfe

"Flüchtlingsbetreuung ist kein Billigsystem"

Portrait

Zu aufwendig und zu teuer – Kommunen klagen über eine Kostenexplosion in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Damit befeuern sie die Diskussion um Jugendhilfestandards. Diakonie RWL-Familienexpertin Helga Siemens-Weibring warnt dagegen vor einer Aushöhlung des Kinderschutzes.

Interview mit Helga Siemens-Weibring

28. April 2016

Tagung Kinder- und Jugendschutz

Mehr Achtsamkeit für Flüchtlingskinder

Portrait zweier Flüchtlingsmädchen auf einem Spielplatz

Fast die Hälfte der Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen sind Kinder und Jugendliche. Viele leben in Gemeinschaftsunterkünften, in denen ihr Recht auf Bildung, angemessenen Lebensstandard und Gesundheit sowie auf Schutz vor Gefahren nicht ausreichend berücksichtigt wird. Das muss sich ändern, forderten jetzt evangelische Kinder- und Jugendexperten auf einer Fachtagung.

Kinder- und Jugendschutz in der Flüchtlingsarbeit

29. März 2016

Modellprojekt stationäre Erziehungshilfe

Wo Eltern von Heimkindern mitentscheiden

Für Eltern ist es oft ein Schock, wenn ihre Kinder in eine Wohngruppe der Erziehungshilfe kommen. Plötzlich ist der Kontakt nur noch eingeschränkt möglich. Das muss nicht so sein. Ein Modellprojekt der Diakonie RWL will Eltern stärker beteiligen, um sie wieder fit zu machen für die Erziehung ihrer Kinder. Wie das gelingen kann, zeigt die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land.

Elternpartizipation in stationärer Erziehungshilfe

15. November 2015

Zertifikatsübergabe "Systemische Beraterin - Systemischer Berater"

2jährige Weiterbildung des Ev. Fachverbandes für Erziehrische Hilfen RWL

Am 15. November 2015 erhielten 16 Kolleginnen und Kollegen nach einer 2jährigen Weiterbildung in einer kleinen Feierstunde ihr Zertifikat als "Systemische Beraterin/Systemischer Berater".

Der Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL hat diese Weiterbildung schon mehrmals durchgeführt. Die jetzige fand in Soest statt und wurde von Mitarbeitenden aus drei ambulanten und stationären Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe aus der Umgebung besucht.

Während der Zertifikatsübergabe erwähnte Hiltrud Wegehaupt, Referentin im Team Erziehungshilfe, dass die systemische Grundhaltung und das systemische Arbeiten mit problembelasteten Familien, aber auch mit einzelnen jungen Menschen eine zentrale Voraussetzung für eine wertschätzende und ressourcenorientierte Hilfestellung sei. Insofern passt diese Form des methodischen Arbeitens besonders gut in Einrichtungen, die sich einem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlen.


5. November 2015

"Faires Streiten" in der Heimerziehung

Ein neuer Film zeigt, wie Partizipation in Wohngruppen gelingt

Dr. Remi Stork

Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen der Diakonie RWL und das Evangelische Kinderheim Recklinghausen haben einen Film produziert, der zeigt, wie Mitsprache und Mitbestimmung in Kinder- und Jugendgruppen gelingen können. Die Gruppengespräche im Heim wurden vor zwei Jahren neu gestaltet. Der Film erklärt die Methode und verdeutlicht die Potenziale demokratischer Erziehung in Wohngruppen. Remi Stork, Referent bei der Diakonie RWL, erläutert im Interview das Anliegen des Filmes.

Partizipation in der Heimerziehung

4. November 2015

Neuverteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder

Jugendhilfe als Wegbereiter der Integration

Flüchtlingskinder (Foto: WikimediaCommons/Oscar Chaves)

Seit dem 1. November werden minderjährige Flüchtlinge, die alleine nach Deutschland einreisen, über ganz Deutschland verteilt. Das neue Gesetz soll die wenigen Jugendämter, die die jungen Flüchtlinge bisher in Obhut genommen haben, entlasten. Mit Hochdruck wird derzeit in NRW die Verteilung auf alle 186 Jugendämter vorbereitet. Welche Herausforderung damit für die Jugendhilfe verbunden ist, war Thema einer Fachtagung in der Diakonie RWL.

Neuverteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder

11. August 2015

Jugendhilfe für junge Erwachsene

Heimkinder nicht im Regen stehen lassen

Helga Siemens-Weibring

Jugendliche, die sich in der Obhut des Jugendamtes befinden, sollten nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auch über ihren 18. Geburtstag hinaus betreut werden. „Der Verschiebebahnhof der Zuständigkeiten zwischen Jugendhilfe und Jobcenter muss endlich aufhören“, fordert die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung bei der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring, anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August.

Heimkinder nicht im Regen stehen lassen

15. Juni 2015

Wohnungslose junge Erwachsener erzählen ihre Geschichte

Schon als Teenager hatten sie immer wieder Stress mit ihrer Familie. Deshalb zogen Patrick und Joschua früh aus. Sie schliefen bei Freunden, in Notfallschlafstellen oder auch auf der Straße. Jetzt leben sie im Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf, einer stationären Einrichtung der Wohnungslosenhilfe für junge Männer. Im Interview erzählen sie ihre Geschichte.

„Wir gehörten nirgendwohin“

15. Juni 2015

Kritik an Jugendhilfestrukturen

Der Fluch der Volljährigkeit

Umzugskarton

Volljährig zu sein heißt noch lange nicht, ohne Hilfe alleine leben zu können. Doch genau das wird von Jugendlichen erwartet, die in Wohngruppen, Heimen oder Pflegefamilien aufwuchsen. Mit ihrem 18. Geburtstag sind sie von nahezu allen weiterführenden Hilfen abgeschnitten. Deshalb laufen laut einer aktuellen Studie etwa 20.000 junge Erwachsene Gefahr, ganz aus den sozialen Hilfestrukturen herauszufallen. Auf einer Fachtagung der Diakonie RWL forderten Erziehungsexperten jetzt, die Übergänge zwischen den Hilfesystemen nachhaltiger zu gestalten.

Kritik an Jugendhilfestrukturen

24. März 2015

Die pädagogische Begleitung und Gestaltung von Jugendlichen im Arrestvollzug verbessert sich. Die Landeskoordinatorin für den Bereich Rheinland war im Spitzenverband angesiedelt. So konnte die wichtige Schnittstelle zwischen den Handlungsfeldern Straffälligenhilfe und Jugendhilfe durch Frau Buck, Referentin für Erzieherische Hilfen, bearbeitet werden.

Übergangsmanagement bei Jugendarrestanstalten NRW

2. Dezember 2014

Viele junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung als Erzieherin oder Erzieher. Die meisten von ihnen wollen später in der Kita arbeiten, kennen aber auch nur kaum andere Berufsfelder, in denen sie tätig sein können. Dabei ist die Arbeit als sozialpädagogische Fachkraft in der Erziehungshilfe äußerst spannend, abwechslungsreich und vielfältig. Von der Arbeit in Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, über die ambulante Familienarbeit bis zur Beratungsarbeit gibt es viele Möglichkeiten.

 

Sozialpädagogische Arbeit in der Erziehungshilfe – ein Traumberuf?

17. November 2014

Wie gefährlich ist es in der Jugendhilfe 18 zu werden?

Fachtagung beleuchtet die Übergänge in der Zeit nach dem Heim

Junge Erwachsene, die teilweise über viele Jahre erzieherische Hilfen in stationärer oder ambulanter Form erhalten haben, werden im Durchschnitt mit 18 Jahren in die eigenständige und unbegleitete Lebensführung entlassen und sind dann in der Regel von jeglicher weitergehender Hilfe abgeschnitten. „Junge Erwachsene in der Erziehungshilfe brauchen hier mehr Unterstützung. Der Anspruch auf erzieherische Hilfen über die Volljährigkeit hinaus muss eingelöst werden. Die jungen Menschen sind ansonsten doppelt benachteiligt. Durch die Notwendigkeit der Hilfen zur Erziehung als biografische Besonderheit und die frühe Beendigung der Hilfe. Sie benötigen ebenso wie andere verlässliche erwachsene Ansprechpartner bis weit in das zweite Lebensjahrzehnt“, so Tanja Buck, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Fachtagung am 4. November in Dortmund.

Übergänge in die Zeit nach dem Heim

4. September 2014

Ressource Vater

Erziehungshilfe will Väter stärker einbinden

„Väter sind eine wichtige Ressource für ihre Kinder – für die Jugendhilfe gilt es, diese stärker in den Blick zu nehmen“, so Dr. Nicole Knuth, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung der Diakonie und dem Sozialdienst katholischer Frauen am 27. August in Münster. Bei der Väterarbeit ginge es darum, Ressourcen zu erkennen und weiter aufzubauen. „Das Übersehen, Nicht-Erreichen und Herausdrängen der Väter im Rahmen der Jugendhilfe hat sicherlich vielfältige Ursachen, die weit darüber hinausgehen, dass man schlicht den Aufenthaltsort der Väter nicht kennt. So wird der Vater oft als Störfaktor betrachtet“, meinte die Referentin Andrea Dillage von der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland.

Väter in der Erziehungshilfe


29. Juni 2014

Sexualpädagogik, Führungstraining, Ressourcenorientierung

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


20. Juni 2014

Schriftenreihe 2014

EREV-Themenhefte Traumapädagogik und Ablulante Erziehungshilfen

Hannover (EREV) Im Themenheft "Traumapädagogik und ihre Bedeutung für pädagogische Einrichtungen" wird das Projekt „Traumapädagogik in der stationären Jugendhilfe“, das von 2011 bis 2014 durchgeführt wurde, vorgestellt. Die Verantwortungsketten für die Gestaltung sicherer Orte durchziehen diese Publikation wie ein roter Faden. Die realen Lebenswirklichkeiten mit befristeten Arbeitsplätzen, zeitlich eng limitierten Hilfegewährungen, wechselnden Mitarbeitenden bei öffentlichen und freien Trägern und die Fokussierung der Kostensituation stehen im Widerspruch zu den Anfordernissen, die die pädagogische Arbeit im grundsätzlichen und im Kontext der Traumapädagogik im spezifischen mit sich bringt.
Inhalt
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Das Themenheft "Ambulante Erziehungshilfen - Theoretische Grundlagen, Finanzierungssysteme, Fachkonzepte" geht nicht nur auf die Situation von Alleinerziehenden im Kontext ambulanter Hilfen ein. In den theoretischen Grundlagen wird die Entwicklung im Zusammenhang mit Ergebnissen aus dem 14. Kinder- und Jugendbericht dargestellt. Eine für die Kinder- und Jugendhilfe irritierende Entwicklung besteht darin, dass die Übernahme öffentlicher Verantwortung durch die Kinder- und Jugendhilfe nicht die Reproduktion von Ungleichheiten verringert.

Inhalt
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18. Juni 2014

Wie wichtig ist schulischer Erfolg für Heimkinder?

Deutsch-kanadischer Austausch

Bildung ist mehr als Schulerfolg, so lautete die Einleitung eines internationalen Symposiums in Toronto, zu dem Expertinnen und Experten aus Österreich, der Schweiz, Kanada und Deutschland eingeladen worden waren – auch die Diakonie RWL.

Internationales Symposium in Toronto

15. juni 2014

Das Eigene und das Fremde

LWL-Fortbildung Interkulturelle Kompetenz in der Erziehungshilfe vom 27. bis 28. Oktober 2014 in Münster

Münster (LWL) Interkulturelle Kompetenzen werden immer wichtiger: Menschen aus über 140 Nationen leben in Deutschland. In den Erzieherischen Hilfen haben wir es mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus den unterschiedlichsten Kulturen zu tun. Interkulturelle Verständigung ist nicht einfach, lässt sich aber lernen, indem man die Dinge einmal aus einer anderen als der gewohnten Perspektive sieht und mehr aus anderen Kulturen erfährt. So sollen in dieser Veranstaltung z. B. eigene kulturelle Wahrnehmungen reflektiert und das unterschiedliche kulturelle Verständnis in Bezug auf Familie, Erziehung, Kindheit oder Jugend beleuchtet werden. Interkulturelle Verständigung ist aufschlussreich, weil sie den eigenen Horizont erweitert und die eigene Kultur in einem überraschend neuen Licht erscheinen lässt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


10. Juni 2014

Leben und Arbeiten in Deutschland

Wegweiser für Neuzugewanderte in sieben Sprachen

„Leben und Arbeiten in Deutschland“ ist der Titel eines von der Diakonie RWL herausgegebenen Wegweisers für Neuzuwanderer, der jetzt in sieben Sprachen vorliegt.

Weitere Informationen, Download und Bestellung


04. Juni 2014

Information des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Darstellung der Rechtslage zu den Voraussetzungen der Kostenübernahme bei Schwangerschaftsabbrüchen

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen stellt auf verschiedene Anfragen zu den Voraussetzungen der Kostenübernahme bei Schwangerschaftsabbrüchen wie folgt dar:

Gemäß § 19 Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) hat eine Frau Anspruch auf Kostenübernahme,
wenn ihr die Aufbringung der Mittel nicht zuzumuten ist und Sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat.
 
Wohnsitz ist anzunehmen, wenn jemand eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er die Wohnung beibehält und nutzen wird. Wenn Zweifel über den Wohnsitz bestehen, kann der Nachweis erfolgen z.B. über:
-        Meldebescheinigung
-        Gas-, Heizöl-, Strom- oder Wasserrechnung
-        Telefonrechnung (ausschließlich Festnetz, keine Mobiltelefone)
-        Passkopie einschließlich Aufenthaltstitel
-        Bescheinigung der Ausländerbehörde


Gewöhnlicher Aufenthalt ist dort anzunehmen, wo sich jemand unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort nicht nur vorübergehend verweilt.

Entscheidend sind solche Angaben, die darauf schließen lassen, dass die Frau beabsichtigt, in Zukunft ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland zu haben. Anhaltspunkte hierfür sind beispielsweise Angaben zu familiärer und sozialer Eingebundenheit vor Ort, Anmeldung älterer Kinder in einer Kita oder Schule, eigene Berufstätigkeit oder Arbeitsplatz des Ehemannes.

Die Anforderungen an die Angaben bezüglich des gewöhnlichen Aufenthaltes gelten für alle EU-Bürgerinnen. Bei ausländischen Frauen aus nicht EU-Staaten reicht eine Aufenthaltsbefugnis (nicht erforderlich ist eine Aufenthaltsberechtigung). Bei Asylbewerberinnen gilt gemäß § 10 a Asylbewerberleistungsgesetz die Erstaufnahmestelle als gewöhnlicher Aufenthalt.

Den Geschäftsstellen der Krankenkassen liegt ein überarbeitetes „Hinweisblatt für die Ausstellung der Kostenübernahmebescheinigung“ mit gleichlautenden Inhalten vor.


24. Mai 2014

Bildungsangebot des Diakonie-Institutes für berufliche Bildung

Ausbildung Familienaktivierungsmanagement von Oktober 2014 bis August 2015 in Düsseldorf

Familienaktivierende Methoden und Techniken in der Jugendhilfe“ mit den zertifizierten FAM-Trainerinnen Maria Löcken und Annick Rütting-Ulrich. Während dieser Ausbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden u.a. mit Fragen wie: Wie können die Fähigkeiten und Stärken aller Familienmitglieder herausgearbeitet und nutzbar gemacht werden? Wie können gemeinsam neue Ziele im eigenen Einflussbereich definiert werden? Wie kann ein Stabilisierungsprozess eingeleitet werden?

Weitere Informationen zum Fortbildungsangebot (S. 117)


21. Mai 2014

Ein Jahr Hilfetelefon

Schutz vor Gewalt an Frauen muss weiter verbessert werden

Am 8. März fand der Internationale Frauentag statt. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön, und die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Karin Maag: "Eine aktuelle Studie der Grundrechteagentur der Europäischen Union (FRA) zeigt, dass Gewalt gegen Frauen kein Thema der Vergangenheit ist. Laut dieser ersten sehr umfangreichen Erhebung ist jede dritte Frau in Europa seit ihrer Jugend mindestens einmal Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt geworden. Sexuelle und psychische Gewalt in der Partnerschaft sind in Europa viel weiter verbreitet als bisher angenommen; in Deutschland gaben 22 Prozent an, durch ihren gegenwärtigen oder früheren Partner Gewalt erfahren zu haben.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich intensiv für das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen eingesetzt, das im März 2013 eingerichtet wurde. Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000-116016 erhalten Opfer rund um die Uhr und anonym Beratung und Information durch qualifizierte Beraterinnen – bei Bedarf auch mehrsprachig. Damit haben wir deutschlandweit ein konkretes Hilfeangebot für Frauen geschaffen, die von Gewalt betroffen sind. Jetzt gilt es, dass dieses Angebot noch bekannter gemacht wird und öffentliche Stellen, Geschäfte, Restaurants und Bars darauf hinweisen.
Gewalt erfahren auch viele Frauen als Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Wir wollen sie besser schützen. Im Koalitionsvertrag haben wir uns verständigt auf Verbesserungen des Aufenthaltsrechts sowie die Gewährleistung einer intensiven Unterstützung, Betreuung und Beratung. Noch in diesem Jahr werden wir neue Gesetze auf den Weg bringen.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, dass Gewalt gegen Frauen nicht im Verborgenen bleibt. Die Opfer brauchen Hilfe und Unterstützung, und die Täter müssen sich dem Recht stellen."


13. Mai 2014

Vorbeugung funktioniert - Zwei Jahre Erfahrungen aus dem Modellvorhaben

Zwischenbilanz Kein Kind zurücklassen am 29. August 2014 in Oberhausen

Höhepunkte des Programms sind unter anderem:

  • Gespräch mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung
  • Vorstellung der Modellkommunen
  • Ausstellung "Kommunen beugen vor" mit Beispielen aus den 18 Modellkommunen
  • Präsentation erster Befunde aus der Evaluation kommunaler Präventionsketten
  • Darstellung von Lehren und Erkenntnissen aus dem Lernnetzwerk

Weitere Informationen zur Veranstaltung



14. April 2014

Sexualpädagogik, Führungstraining, Ressourcenorientierung

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


11. April 2014

Interkulturalität und Family Literacy

Fachtagung Frühe Bildung in der Familie vom 3. bis 4. Juli 2014 in Hannover

Bremen (IMPULS) Ziel der Veranstaltung ist es, im gemeinsamen Austausch die aktuellen Themen unserer Bildungsprogramme für Kinder und Eltern zu erörtern und zukünftige Perspektiven zu diskutieren. Die praxisnahen Fachvorträge geben neue Impulse für die Arbeit und Umsetzung in unseren Programmen der Frühen Bildung. Die inhaltlichen Schwerpunktthemen der IMPULS Fachtagung 2014 sind ‚Interkulturalität‘ und ‚Family Literacy‘. Veranstalterin ist die IMPULS Deutschland gGmbH.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


11. April 2014

Anregungen, Denkanstöße, Weiterentwicklungen

Fachtagung Umbau oder Neugestaltung der Hilfen zur Erziehung am 21. Mai 2014 in Dortmund

Dortmund (CJD) Gibt es Spielraum für einen „Umbau“ in den Hilfen zur Erziehung und wie ist der Versäulung zu begegnen? Die Stärkung der Jugendlichen und ihrer Familien im Quartier mit niederschwelligen, flächendeckenden Lösungen ist ein gemeinsames Ziel, bei dem es der Rechtssicherheit für innovative Modelle bedarf. Politik und Verwaltung, von der Notwendigkeit zur Kostenreduktion getrieben, fordern Umsteuerungsprozesse innerhalb der Jugendhilfe. Veranstalter ist der Arbeitskreis Jugendhilfe der CJD Region West.

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Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


8. April 2014

Noch viel mehr vor

Neue Förderaktion zum Jubiläum der Aktion Mensch

Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt fördert die Aktion Mensch mit ihrer neueu Förderaktion "Noch viel mehr vor" kleine lokale Angebote, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das kann zum Beispiel ein Kinderkochkurs sein, ein Theaterprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung, ein inklusives Sportangebot oder ein gemeinsames Begegnungsfest. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte kann dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen.

Weitere Informationen zur neuen Förderaktion "Noch viel mehr vor"


8. April 2014

Jenseits der Mitte: Sozialräumlichkeit zwischen Beteiligung, Steuerung und Schutz

EREV-Forum Sozialraum vom 17. bis 19. September 2014 in Eisenach

Hannover (EREV) Wie sozial ist der Raum? Kann er es schaffen, seine Kinder dauerhaft zu schützen? Und zudem: schafft er es gleichzeitig, auch die Familien mit ins Boot zu holen und zu binden? Referate zum Themenkomplex sowohl aus fachpraktischer als auch aus fachpolitischer und wissenschaftlicher Position. In den Projektpräsentationen vertiefen sich die Inhalte. Das Forum wendet sich an Fachkräfte der Hilfen zur Erziehung bei freien Trägern und öffentlichen Trägern. Der Dialog freier und öffentlicher Träger ist ein Ziel des Forums.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


7. April 2014

Bewerbungsphase eröffnet

Stiftung help and hope vergibt erneut Förderpreise für gemeinnützige Organisationen im Gesamtwert von 30.000 Euro

Bönen (help and more) Auch in diesem Jahr schreibt die Stiftung help and hope ihre Förderpreise für gemeinnützige Organisationen, die  sich in NRW für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen, aus. Die help and hope-Förderpreise sind  mit 30.000 Euro dotiert und werden in den Kategorien Betreuung, Bildung und Beschäftigung vergeben.  Ab sofort können sich wieder gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Stiftungen, die sich für benachteiligte Kinder und
Jugendliche einsetzen, um die Auszeichnung ihrer Arbeit bewerben. Die Bewerbungsphase endet am 15.07.2014.

Die help-and-hope-Förderpreise 2014

Förderpreis-Flyer (PDF-Dokument)


4. April 2014

Wir alle deuten die Welt unterschiedlich

Fachtagung Vom Fallverstehen zur wirksamen Hilfe am 19. November 2014 in Menden

Die sozialpädagogische Diagnostik und das Fallverstehen sind unter Qualitätsgesichtspunkten in der Kinder- und Jugendhilfe ein viel diskutiertes Thema. Die Kunst der Diagnostik ist es, neben der Sammlung von Fakten, Hypothesen zu bilden und zu überprüfen sowie mehrere Perspektiven einzubeziehen, auch die der Betroffenen, im Sinne des Selbstverstehens und der Beteiligung (Partizipation). Veranstalterin ist die Ev. Jugendhilfe Menden.

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20. März 2014

Kooperation zwischen Diakonie RWL und Ev. Fachhochschule RWL

Zertifikatskurs Basisqualifikation interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe von Mai bis November 2014 in Köln

Nach der großen Resonanz und dem erfolgreichen Verlauf der bisherigen Zertifikatskurse wird dieser erneut angeboten.
Der Zertifikatskurs beginnt am 19. Mai 2014 und endet mit der Abschlusstagung mit Zertifikatsvergabe am 27. November 2014.

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19. März 2014

Der erste Augenblick entscheidet

Fachtagung Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in NRW am 17. September 2014 in Düsseldorf

Düsseldorf (27ff) Der Fachtag richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Jugendhilfe, Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen, Fachpolitikerinnen und -politiker, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ausländerbehörden und der Flüchtlingshilfe und weitere Interessierte. Die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Ute Schäfer, wird zur Entstehung der „Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen“ referieren.  Heinz Müller vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) wird den Fachvortrag „Junge Flüchtlinge fordern die Jugendhilfe“ halten. In fünf Fachforen werden nachmittags unterschiedliche Themenfelder vertieft und dabei Best-Practice-Beispiele für gelingende Kooperationen in Kommunen aufgezeigt. Die Veranstaltung schließt mit einem politischen Podiumsgespräch zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen.

Eine Einladung mit Programm folgt im April 2014. Veranstalterin ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW.



10. Dezember 2013

27ff-Expertengespräch zum Thema Hilfeplanverfahren für jüngere Kinder

Wenn Familien in Krisen stecken, die sie nicht ohne Hilfe lösen können, ist eine gute und professionelle Planung von Hilfeprozessen zwingend notwendig. Ein Forschungsprojekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster zur Unterbringung von kleinen Kindern in stationären Erziehungshilfen belegt empirisch, dass sogenannte Hilfeplanverfahren für jüngere Kinder eine besonders sensible Bedeutung erhalten. Welche Anforderungen an ein solches Hilfeplanverfahren gestellt werden müssen und wie dieses verbessert werden kann, diskutierten Fachkräfte aus der Erziehungshilfe am 3. Dezember im Rahmen eines Expertengesprächs.

Expertengespräch


9. Dezember 2013

Gruppen-Coaching, ältere Profis in der Erziehungshilfe

27ff-Fortbildungen: Freie Plätze und Fortbildungsprogramm 2014

Das 27ff-Fortbildungsprogramm 2014 liegt vor! Gerne senden wir Ihnen Druckexemplare zu. Ihre Bestellung können Sie an Frau Sylvia Parchow - - richten


4. Dezember 2013

... die haben nichts gemerkt.

Fachtagung Kinder, die häusliche Gewalt erfahren haben, besser verstehen am 19. Februar 2014 in Münster

Zahlreiche Kinder und Jugendliche, die im Hilfesystem der Erziehungshilfe vorübergehend leben oder ambulant betreut werden, haben in ihrem familialen Kontext Gewalt erfahren. Die Zeugenschaft von häuslicher Gewalt kann dabei eine ähnlich schädigende Wirkung haben wie erlittene körperliche Gewalt. Auf der Veranstaltung werden die psychischen Belastungen der Kinder erklärt und notwendige Hilfestellungen beschrieben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)


29. November 2013

Pädophilie - Tätertypologien - Internetwelt

Fachtagung Sexueller Missbrauch und Kinderpornografie vom 22. bis 23. Januar 2014 in Frankfurt an Main

Darmstadt (IPBm) In Deutschland nutzen rund zwei Drittel aller Einwohner ab 14 Jahren das Internet. Hinzu kommen Handybesitzer, die über ihren Mobilfunkanschluss ins Internet gehen. Die virtuelle Welt birgt viele Möglichkeiten in sich – auch für Sexualtäter(-innen). Im Umgang mit den Tätern wird zunehmend die Bedeutung des Internet für die Vortatentscheidungen, Tatdynamiken und auch Opferauswahl deutlich. Deshalb befasst sich das Seminar mit diesem kriminellen Phänomen, das erst in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist, künftig aber an Bedeutung gewinnen wird.Das Seminar thematisiert des Weiteren die Schwierigkeit der Begriffsdefinition „Pädophilie“ und gibt einen Überblick über Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Weitere Informationen zur Veranstaltung


28. November 2013

Professionalität durch Lernen

Zentrum für lebenslanges Lernen - Fortbildungen 2014

Die Fähigkeit, ein Leben lang zu lernen, ist eine wichtige Ressource, wenn es darum geht, Veränderungen, Verbesserungen zu bewirken. Bei der Auswahl der Themen der Seminare sind Aktualität und Praxisrelevanz die wichtigsten Kriterien. Die Fortbildungen des Zentrums für lebenslanges Lernen haben den Anspruch, „Kopf, Herz und Hand“ aus- und weiterzubilden.

Fortbildungen 2014 des Zentrums für lebenslanges Lernen


27. November 2013

Spielraum oder Sparraum

Save the date: Fachtagung Umbau oder Neugestaltung der Hilfen zur Erziehung am 21. Mai 2014 in Dortmund

Dortmund (CJD) Gibt es Spielraum für einen „Umbau“ in den HzE und wie ist der Versäulung zu begegnen? Die Stärkung der Jugendlichen und ihrer Familien im Quartier mit niederschwelligen, flächendeckenden Lösungen ist ein gemeinsames Ziel, bei dem es der Rechtssicherheit für innovative Modelle bedarf. Politik und Verwaltung, von der Notwendigkeit zur Kostenreduktion getrieben, fordern Umsteuerungsprozesse innerhalb der Jugendhilfe.

Der Fachtag zielt als Forum für Mitarbeitende und Entscheidungsträger von Kostenträgern und Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung darauf ab, gemeinsam den Anforderungen einer modernen Jugendhilfe zu begegnen.
Eingeladen sind Referentinnen und Referenten aus Forschung und Praxis mit spannenden Vorträgen und der Bereitschaft zum fachlichen Gespräch. Veranstalter ist der Arbeitskreis Jugendhilfe CJD e.V. Region West.

Nähere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie in einer der nächsten Ausgaben unseres Newsletters.


7. November 2013

27ff-Geschäftsbericht 2013

Titelbild des Geschäftsberichtes

Der Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL hat seinen Geschäftsbericht veröffentlicht. Der Geschäftsbericht dokumentiert die Aktivitäten des Verbandes im Berichtszeitraum November 2012 bis Ende Oktober 2013.  Themen wie Inklusion, die Vernetzung mit der Justiz, die Erarbeitung von Beteiligungs- und Beschwerdekonzepte sowie die Rahmenvertragsverhandlungen waren u.a. zentrale Themen im Berichtsjahr.

Der Bericht als PDF-Dokument zum Herunterladen.


5. November 2013

Plädoyer für die Gesamtzuständigkeit

AGJ-Positionspapier: Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen

Berlin (AGJ) Vor dem Hintergrund der aktuellen fachpolitischen Debatte über die unterschiedlichen Zuständigkeitsregelungen zwischen der Sozialhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe für Leistungen für Kinder und Jugendliche mit einer (drohenden) seelischen Behinderung und für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ ein Positionspapier verabschiedet, indem sie sich für eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen ausspricht. Das Positionspapier enthält insbesondere Ausführungen zu den Auswirkungen einer Gesamtzuständigkeit für die Klientinnen und Klienten, Jugendämter und Sozialämter sowie für die Träger der freien Wohlfahrtspflege und gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen für Praxis, Gesetzgeber und Politik.

AGJ-Positionspapier: Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen (PDF-Dokument)


24. Oktober 2013

Familien sind Orte verlässlicher Sorge

Berlin (Diakonie Deutschland) Wie können Mütter und Väter ermutigt werden, sich in Ruhe über ihre Elternrolle und deren Gestaltung klar zu werden? Gerade bei Scheidung und Trennung können verbindliche Regelungen helfen. Unterstützung gibt eine Broschüre der Diakonie.

Weitere Informationen

Handreichung zur elterlichen Sorge - auch bei Trennung und Scheidung (PDF-Dokument)


21. Oktober 2013

Indipendent Tragikomödie

Filmtipp: Short Term 12

Der Film des Hawaiianers Destin Cretton, der kürzlich beim Filmfestival in Locarno mit vier Preisen ausgezeichnet wurde, erzählt die Geschichte der jungen Sozialarbeiterin Grace, die bei der Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen mit ihrem persönlichen Trauma konfrontiert wird. Ein bewegender Film über den Umgang mit der eigenen Vergangenheit.

Mehr Infos zu Short Term 12


19. Oktober 2013

Aus den Augen aus dem Sinn

Fachtagung zum Thema Rückführung vom 17. bis 18. März 2014 in Kassel

Münster (GEBIT) Das Thema Rückführung aus stationären Hilfen ist sowohl aus fachlicher und rechtlicher Sicht eine Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe als auch in ihren Folgewirkungen auf die fiskalische Seite. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema fokussiert wie mit einem Brennglas die Schwierigkeiten und Probleme im Hilfeplanungsprozess.

http://www.hze-rueckfuehrung.de/

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)


17. Oktober 2013

Jugendliche und Kinder stärken

Buchhinweis: Für das Kindeswohl und gegen sexualisierte Gewalt

Das Autorenteam Gesa Bertels und Martin Wazlawik vermittelt in seinem Buch "Jugendliche und Kinder stärken - Für das Kindeswohl und gegen sexualisierte Gewalt" Basiswissen zu Kindeswohlgefährdung und sexualisierter Gewalt. Die Leserinnen und Leser sollen für das eigene Handeln sensibilisiert werden. Zudem werden Anregungen für die eigene Arbeit gegeben.

"Jugendliche und Kinder stärken" bei Amazon



16. Oktober 2013

Veränderte Lebenswelten - Veränderte Erziehungshilfen

27ff-Jahrestagung und -Mitgliederversammlung am 14. November 2013 in Dortmund

Münster/Düsseldorf (27ff) Das Spannungsfeld von privater und öffentlicher Erziehung, die Notwendigkeit der neuen Kooperationskultur zwischen unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie der Medizin, Justiz und Schule sind zu neuen Gestaltungsaufgaben der Erziehngshilfe geworden. Nicht zu letzt wird auch das Verhältnis zur Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung einen Paradigmenwechsel hervorrufen. Im Anschluss an die Jahrestagung findet die Mitgliederversammlung statt, in deren Rahmen ein neuer Vorstand des 27ff-Fachverbandes gewählt wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)


14. Oktober 2014

Kollegiale Beratung, ältere Profis, Methodenkompetenz

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


12. Oktober 2013

Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten

27ff-ExpertInnengespräch Hilfeplanverfahren für jüngere Kinder am 3. Dezember 2013 in Münster

Münster (27ff) Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII ist das zentrale Instrument zur Steuerung von Hilfen. Die fachlichen Ansprüche werden in der praktischen Umsetzung nicht immer eingelöst. Das ExpertInnengespräch wird anhand von Ergebnissen des 27ff-Projektes zu kleinen Kindern in stationären Erziehungshilfen geführt. Zentrale Ebenen wie „Beteiligung/Partizipation“, „Fallverstehen und Diagnose“ sowie „Kooperation im Hilfeplanverfahren“ werden diskutiert und bearbeitet. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen und Problematiken, die sich insbesondere für die jüngeren Kinder stellen. Gemeint sind Hilfeplanverfahren sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich. Aus den Ergebnissen des ExpertInnengesprächs soll ein Anforderungskatalog an Hilfeplanverfahren für jüngere Kinder entstehen, der sowohl freien Trägern als auch Jugendämter Hinweise und Hilfestellung bieten soll.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


11. Oktober 2013

Erziehungspartnerschaft im Dialog

Fachtag Eltern als Partner in der Jugendhilfe am 29. Oktober 2013 in Oer-Erkenschwick

Oer Erkenschwick (Junikum) Seit mehr als 20 Jahren haben Eltern mit dem SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung in ihrer Erziehungsaufgabe. Stationäre und ambulante Jugendhilfemaßnahmen gehören zu den „Hilfen zur Erziehung". Dies verdeutlicht, dass Jugendhilfe das Wohl und die Entwicklung des Kindes fördern und gleichzeitig die Eltern in ihrem Handeln unterstützen soll.
Das aber ist nicht einfach: Eltern zu unterstützen, ohne sie zugleich fremdzubestimmen oder gar zu schwächen, ist eine professionelle Herausforderung. fachtagJede intensive Familienarbeit, die sich auf Lebenslagen, Beziehungen und Familiendynamiken einlässt, steht in der Gefahr, die Autonomie der Familie nicht ausreichend anzuerkennen und familiale Umgangsformen durch professionelle Erziehungsvorstellungen und -strategien zu überfordern. Veranstalterin ist die junikum Gesellschaft für Jugendhilfe und Familien St. Agnes mbH.

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06. Oktober 2013

Der Blick auf die guten Momente - mit Maria Aatrs

MarteMeo-Fachtag am 18. November 2013 in Castrop-Rauxel

Das evangelische Kinderheim & Jugendhilfe Herne und Wanne Eickel gGmbH arbeitet seit Jahrzehnten bedarfs- und bedürfnisorientiert mit ihren Klienten. Marte Meo ist als unterstützende Methode bei Mitarbeitern bekannt und wird, wegen
der nachweislichen Wirkung, von vielen gerne als Methode genutzt. Alle, die an einem Einblick in die konkrete Arbeit und Bedeutung der MARTE MEO-Methode interessiert sind und darüber hinau die Chance wahrnehmen wollen die Begründerin der Methode, Maria Aarts, an diesem Tag kennen zu lernen, sind herzlich willkommen. Veranstalterin ist die Fachpool gGmbH.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)

Was ist Marte Meo?


4. Otkober 2013

ganz individuell

8. Herbstakademie zur Bildungsförderung in der Ganztagsschule vom 7. bis 9. November in Münster

Anspruch und Zielsetzung der Ganztagsschule ist es, die vielfältigen Interessen und Bedarfe von Kindern und Jugendlichen wertzuschätzen und in der Schule zu würdigen. Im Allgemeinen wird dies als »Diversity Management« bezeichnet. Der Umgang mit Vielfalt spiegelt sich in einer individuellen oder – wie manche sagen – individualisierenden Bildungsförderung, die das gesamte Arrangement des Lebens und Lernens in der Schule umfasst und sich an den Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler orientiert. Vielfalt bedeutet Herausforderung und Chance. Zahlreiche Ganztagschulen in Nordrhein-Westfalen haben bereits geeignete und auch für andere übernehmbare Konzepte entwickelt und erprobt. Es gibt aber weiterhin Bedarf an Ideen und Anregungen, Methoden und praktische Ansätze in allen Schulformen.

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29. September 2013

Grundlagen, Begriffe, Konzepte, Perspektiven

Zertifikatskurs Basisqualifikation interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe von November 2013 bis April 2014 in Düsseldorf

Düsseldorf (Diakonie RWL) Nach der großen Resonanz und dem erfolgreichen Verlauf der bisherigen Zertifikatskurse wird der Zertifikatskurs "Basisqualifikation interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe" erneut angeboten. Veranstalter sind der Diakonie RWL e. V. und die Ev. Fachhochschule RWL.

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28. September 2013

Eine besondere Herausforderung

Fortbildung Psychisch erkrankte junge (minderjährige) Mütter vom 12. bis 13. November 2013 in Gelsenkirchen

Wuppertal (BIS) Die Beschäftigung mit dem Thema „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ existiert seit Jahren im Rahmen der Jugendhilfe. Werden junge oder sogar minderjährige Mädchen/Frauen Mütter, bei denen eine psychische Erkrankung vorliegt bzw. eine solche Vermutung besteht, sind die notwendigen Interventionen unter besonderen Aspekten zu planen. Veranstalterin ist die Bildungsakademie BIS.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


27. September 2013

Herausforderungen und Potenziale von Religionsgemeinschaften in der säkularen Gesellschaft

Fachtagung Religion findet statt am 9. Dezember 2013 in Berlin

Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgesuchte Fragestellungen zur Rolle der Religionen und der religiösen Gemeinschaften in der Öffentlichkeit mit einem besonderen Blick auf Berlin beleuchtet werden. Es geht z.B. um das Selbstverständnis der Religionsgemeinschaften als Akteure in der politischen Öffentlichkeit und bei der Gestaltung von Gesellschaft, etwa im Rahmen der Stadtteilentwicklung. Veranstalter sind der Paul Gerhardt Stift zu Berlin, das Berliner Institut für christliche Ethik und Politik, und „Die Wille gGmbH“ des Evangelischen Johannesstifts.

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20. September 2013

18. IGfH Bundestagung Tagesgruppen vom 20. bis 22. März 2014 in Bonn-Bad Godesberg

Frankfurt a.M. (IGfH) Lernen ermöglicht Entwicklung, erzeugt Wirkung und schafft Veränderung. Mit den Erkenntnissen der Hirnforschung hat sich das Verständnis von »Lernen« verändert. Wir Menschen sind in der Lage, lebenslang zu lernen und uns lebenslang weiterzuentwickeln, wenn es gelingt, den Lernprozess als positiven ganzheitlichen Erfahrungsprozess zu gestalten. Die Tagesgruppe als Lern - und Erfahrungsort für Kinder, deren Eltern und Familien, ist ein guter Rahmen für diesen Lernprozess. Damit es gelingt, brauchen Fachkräfte Informationen über die neuen neurobiologischen Forschungsergebnisse, über Motivation und über andere lernfördernde Settings und ein anderes Selbstverständnis als pädagogische Fachkräfte.

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19. September 2013

Ein Praxisworkshop für Pädagogen

Seminar -Entwicklungsberichte schreiben, aber wie- vom 15. bis 16. November 2013 und vom 28. Februar bis 1. März 2014 in Herne

Für den Praxisworkshop zum Thema Entwicklungsberichte sind noch einige Plätze frei. Referenten des Seminars sind Prof. Dr. Mathias Schwabe (Berlin) und Frank Lange (Herne). Veranstalter ist die Fachpool gGmbH.

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18. September 2013

Notwendig und sinnvoll

AGJ Diskussionspapier Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe

Bonn (IJAB) Mit ihrem Diskussionspapier will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) die Implementierung von ombudschaftlichen Strukturen sowie von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und ihren Eltern in Einrichtungen und Institutionen zur Sicherung ihrer Rechte befördern und dies als Qualitätsmerkmal im Rahmen der professionellen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe stärken.

AGJ-Diskussionspapier Ombudschaften



16. September 2013

Wie kann das gut gelingen

27ff-Fachtagung Öffentliche Erziehung im privaten Setting

Münster (27ff) Für die öffentliche Erziehung im privaten Umfeld gibt es verschiedene Begrifflichkeiten: „SPLGs“ (Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften), „Erziehungsstellen“, „familienanaloge Wohnformen“, oder „professionelle Pflegefamilien“ u.a. All diesen Angeboten gemeinsam ist es, dass Mitarbeitende (allein oder mit Partner/Partnerin, mit oder ohne eigene Kinder) mit einem Kind, oder zwei Kindern mit einem Erziehungshilfeauftrag zusammenleben. Manchmal mit einer Zusatzkraft, häufig ohne. Die Familien werden von Beraterinnen und Beratern, die bei Trägern der diakonischen Erziehungshilfe angestellt sind, regelmäßig in ihren privaten Räumen beraten. Wie in den anderen Erziehungshilfeangeboten werden gemeinsam mit dem Jugendamt Hilfepläne erarbeitet und Erziehungsplanungen durchgeführt.  Es findet mehr oder weniger - je nach Fall - intensive Elternarbeit statt. Die Kinder leben somit in und mit zwei Familien.

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16. September 2013

Erzieherische Hilfen stellen sich vor

27ff-Fachtagung Beruf mit Zukunft am 15. November 2013 in Velbert

Düsseldorf (27ff) Der Fachtag Beruf mit Zukunft gibt Studierenden an Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten in der Region Bergisches Land einen praxisorientierten und lebendigen Einblick in das Arbeitsfeld der Erzieherischen Hilfen. An Informationsständen werden verschiedene pädagogische Angebote der Erziehungshilfe präsentiert. zudem gibt es Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen und den Rahmenbedingungen (z. B. Schichtdienst,
Vergütung).

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Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


16. September 2013

Das 27ff-Forbildungsprogramm 2013 erscheint in Kürze

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei

  • Gesund bleiben im Erziehungsalltag - vom „Selbstfürsorglichen“ Umgang mit sich selbst (15.10.-16.10.2013 in Münster)
  • Professioneller Umgang mit Aggression und Gewalt - Intensiv-Seminar zur Erarbeitung eines differentzierten, theoretisch fundierten und handlungsorientierten Zugangs zum Thema (26.-29.11. in Mülheim a.d.R.)
  • Professionelle Familien beraten - Rollenfindung und -gestaltung in der Beratung von sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften (SPLG)/Pflegefamilien/Profifamilien (03.-04.12.2013 in Münster)
  • Was soll nur aus uns werden? - Eltern-Kind-Einrichtungen helfen Persönlichkeit zu stärken und eröffnen neue Lebensperspektiven (03.-04.02.2014 in Münster)
  • „Go Straight“ - Methodenkompetenztraining zur Steuerung schwieriger Gruppenprozesse (17.02.-19.02.2014 in Mülheim a.d.R.)

16. September 2013

Spannungsfelder verringern, Hilfe ermöglichen

Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW

Düsseldorf (MFKJKS) Der Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist geprägt durch das Spannungsfeld zwischen dem Kinder- und Jugendhilferecht auf der einen und dem Aufenthalts- und Asylrecht auf der anderen Seite. Diesem Spannungsfeld wird in Nordrhein-Westfalen Rechnung getragen. Im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Fachgespräches werden spezifische Problem und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Ein Ergebnis dieser Fachgespräche war die gemeinsame Erarbeitung einer Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.

Weitere Informationen zur Handreichung (inkl. Materialsammlung)

Handreichung zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW (PDF-Dokument)


16. September 2013

Fachliteratur für Fachkräfte

Drei Literaturtipps: Hilfeprozesse - Trauma - sexuelle Gewalt

Aufbruch - Hilfeprozesse gemeinsam neu gestalten, ISBN: 978-3-943243-05-5
Dieses Buch im im Onlineshop der Kinderschutzzentren ansehen

Traumatisierte Kinder, gewalttätige Jugendliche, hochstrittige Eltern, ISBN: 978-3-943243-04-8
Dieses Buch im im Onlineshop der Kinderschutzzentren ansehen

Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen, ISBN: 978-3-9813043-7-4
Dieses Buch im im Onlineshop der Kinderschutzzentren ansehen


16. September 2013

Ju­gen­däm­ter führ­ten 107.000 Ge­fähr­dungs­ein­schätzun­gen für Kin­der durch

Kindeswohlgefährdung 2012 in Zahlen

Köln (Die Kinderschutzzentren) Zum ersten Mal hat das Statistische Bundesamt 2012 erhoben, wie oft die deutschen Jugendämter in Sachen Kindeswohlgefährdung aktiv werden. Bilanz: Im vergangenen Jahr haben die Behörden 107.000 Fälle möglicher Kindeswohlgefährdung überprüft: Rund 17.000 Kinder waren wegen Misshandlung akut und weitere 21.000 latent gefährdet. Zwei von drei dieser 38.000 Kinder wurden vernachlässigt. In 26 Prozent der Fälle gab es Hinweise auf psychische Misshandlung. Knapp ein Viertel der Kinder zeigten Zeichen körperlicher Misshandlung. Fünf Prozent wurden Opfer sexueller Gewalt.

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 251 vom 29.07.2013


14. September 2013

Welche Familienbilder machen Politik

Fachtagung Familien stärken vom 11. bis 12. Oktober 2013 in Schwerte

Schwerte (EKvW) Familiäre Bindungen haben an Bedeutung gewonnen. Die Formen, in denen Familie gelebt wird, sind vielfältiger geworden. Darüber hinaus haben sich die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen von Familien verändert. Diese Entwicklungen stellen Kirche, Gesellschaft, Politik und nicht zuletzt die Familien selbst vor neue Fragen. Im Rahmen der Tagung, die in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW veranstaltet wird, werden die gesellschaftlichen Veränderungen, die Familien heute prägen und  herausfordern, näher betrachtet. Ziel ist es, sich über Familien heute auszutauschen. Die Ergebnisse des interaktiven Worldcafés werden in den aktuellen Familienbericht des Landes NRW ein fließen.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


4. September 2013

Demografischer und sozialer Wandel andern Bedarfslagen der Bevölkerung

Forum Sozialplanung vom 25. bis 27. November 2013 in Hannover

Fast täglich müssen (Sozial-) Planer/innen sich als Expert/innen für Bedarfsanalysen und - erkenntnisse zwischen verschiedenen Interessen bzw. Handlungsebenen bewegen. Dabei sind die Planer/innen in administrativen, operativen und/oder strategischen Wirkfeldern der sozialen Daseinsvorsorge unterwegs. Immer wieder müssen sie vor dem  Hintergrund eigener organisatorischer Verankerung den eigenen Standpunkt zwischen strategischem Planen, engagiertem Handeln und der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben verorten. Das Forum Sozialplanung widmet sich in diesem Jahr der Untersuchung von spezifischen Chancen und Herausforderungen für die (Sozial-) Planung und bietet ein Betrachtungsmodell an, mit dem die Reflexion der vielfältigen Wechselbeziehungen unterstützt werden kann, um Anforderungen und Selbstverständnis in Übereinstimmung zu bringen.

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2. September 2013

Zukunft gestalten

Fachtagung Demografie - Familie - Arbeitswelt am 16. Oktober 2013 in Düsseldorf

Düsseldorf (LAGF) Die Veranstaltung befasst sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit der Frage, wie Arbeit gestaltet werden muss, damit Familie in NRW lebbar bleibt und wie Arbeitgeber und Familien gemeinsam für eine zukunftsfähige Gestaltung der Gesellschaft in unserem Land Verantwortung übernehmen können und müssen. Veranstalterin ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände in NRW.

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1. September 2013

Erfüllte Erwartungen

Fachtagung Zwischenbilanz zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes vom 28. bis 29. Oktober 2013 in Berlin

Berlin (EKFuL) Das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgeset betont die Bedeutung von Prävention und Kooperation für einen gelingenden Kinderschutz. Es will den Schutz von Kindern und Jugendlichen  insbesondere durch die Förderung der elterlichen Erziehungs- und Beziehungskompetenz verbessern. Die  Fachtagung bietet die Gelegenheit, rund zwei Jahre nach Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes die Umsetzung der Neuregelungen zu diskutieren und eine Zwischenbilanz zu ziehen. Veranstalterinnen sind die Evangelische Konferenz für Familien und Lebensberatung und die Diakonie Deutschland.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


30. August 2013

Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben

Erzieherische Hilfen: Bericht 2013

Münster/Köln (LWL/LVR) Die Landesjugendämter Westfalen und Rheinland erheben seit 1999 die Leistungsdaten der Hilfen zur Erziehung (§§ 29 bis 35 SGB VIII) zur regelmäßigen Beobachtung des Feldes sowie als Hintergrundinformationen zur Beratung der Jugendämter in ihrem Zuständigkeitsgebiet. Der Bericht 2013 liegt nun vor.

HzE Bericht 2013 - Datenbasis 2011 (PDF-Dokument)

HzE Bericht 2013 - Erste Ergebnisse - Datenbasis 2011 (PDF-Dokument)



29. Mai 2013

Mischen possible - Inklusion im Sozialraum

EREV-Forum Sozialraum vom 27. bis 29. November 2013 in Eisenach

EREV (Hannover) Vom Glück, zu lernen: Die Inklusive Beschulung aller Kinder und Jugendlichen in einer Region ist die konsequente Schlussfolgerung, folgt man den Ideen der sozialräumlichen Theorien. Das Forum 2013 setzt sich – diese Themen stets vor Augen – mit den Gelingensbedingungen von Lernen auseinander:

  • Wie sehen gute Lernorte für Kinder und Jugendliche aus?
  • Was braucht eine Schule, die alle Kinder und Jugendlichen aufnimmt?
  • Wie sichern wir Bildung und Teilhabe für alle Kinder angesichts unterschiedlicher Ausgangsbedingungen ab?

Das Forum wendet sich an Fachkräfte der Hilfen zur Erziehung bei freien Trägern und öffentlichen Trägern. Der Dialog freier und öffentlicher Träger ist ein Ziel des Forums.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


23. Mai 2013

Psychisch kranke Eltern, Eltern-Kind-Einrichtungen, Selbstfürsorge im Erziehungsalltag

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


17. Mai 2013

Kein Kind zurück lassen

Handreichung zu Grundlagen des Ganztags in NRW

Im Ganztag soll eine partnerschaftliche und qualifizierte Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe praktiziert werden mit dem Ziel, durch die Verbindung von formalem, non-formalem und informellem Lernen die Teilhabemöglichkeiten und -chancen der Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in der Gesellschaft zu verbessern. Die vorliegende Handreichung stellt die wesentlichen Grundlagen des Ganztags in NRW zusammen. Herausgeber ist die Koordinierungsstelle „Kein Kind zurücklassen“.

Handreichung zu Grundlagen des Ganztags in NRW

13. Mai 2013

Zwischen Jugendkultur und Salafismus

Muslimische Jugendliche stärken, Extremismus vorbeugen - Basistag am 26. Juni 2013 in Münster

Radikale Salafisten, die sich mit Rechtsextremen und Polizei Straßen-schlachten liefern, junge Leute, die in Innenstädten Koranausgaben verteilen, salafistische Prediger, die im Internet einfache Antworten auf komplexe Fragen geben – diese Eindrücke prägen oft in der Öffentlichkeit das Bild von jungen Muslimen. Auf dem diesjährigen Basistag soll der Unterschied zwischen muslimischen Jugendkulturen und tatsächlich extremistischen Gruppen geklärt werden. Am Nachmittag erhalten die Teilnehmenden Informationen aus drei Praxisprojekten, die Demokratiebewusstsein unter muslimischen Jugendlichen stärken wollen. Veranstalter sind Evangelischer Arbeitskreis Kinder- und Jugendschutz NRW, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V. und Kath. LAG Kinder- und Jugendschutz NW e. V.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)


08. Mai 2013

Was kommt nach der stationären Erziehungshilfe

IGfH-Werkstattgespräch Gelungene Unterstützungsmodelle für Care Leaver vom 20. bis 21. Juni 2013 in Hildesheim

IGfH (Frankfurt a.M.) Zu einem wichtigen Element stationärer Erziehungshilfen gehört auch die Gestaltung des Übergangs in das Erwachsenenleben – sei es nun aus einer Wohngruppe, einer Heimgruppe oder einer Pflegefamilie. Die IGfH e.V. und die Universität Hildesheim führen das zweijährige Projekt „Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland“ durch. Das Projekt widmet sich der Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene, die in stationären Erziehungshilfen betreut werden, bei ihrem Übergang in die Selbständigkeit bestmöglich unterstützt werden können.

Im Rahmen des Projekts findet ein Werkstattgespräch in Hildesheim statt, in dem einige bewährte Modelle und Handlungsansätze aus dem In- und Ausland vorgestellt werden. PraktikerInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe, die Jugendliche beim Übergang aus stationären Hilfen (Heimerziehung oder Vollzeitpflege) begleiten, sind eingeladen, gemeinsam diese Konzepte zu diskutieren und auch im Hinblick auf einen möglichen Transfer in die Erziehungshilfen zu prüfen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und methodische Ansätze der Übergangsbegleitung vorzustellen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Weitere Informationen zum Projekt "Nach der stationären Erziehungshilfe – Care Leaver in Deutschland"


06. Mai 2013

Qualitätsentwicklung in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe

LVR-LWL-Orientierungshilfe zur Umsetzung der Regelungen in §§ 79, 79a SGB VIII

LVR/LWL (Köln/Münster) Auf der Grundlage einer Interpretation und fachpolitischen Einordnung der neuen Regelungen zur Qualitätsentwicklung sollen pragmatische Empfehlungen erarbeitet werden, wie die Jugendämter die Neuregelungen so umsetzen können, dass sie (a) ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen, (b) zur fach- lichen Weiterentwicklung beitragen, und dies auf eine Weise, die (c) an bisherige Struk- turen und Verfahrensweisen in der trägerübergreifenden Kooperation anknüpft und somit anschlussfähig gemacht werden kann an bisherige, als „bewährt“ empfundene Praxismomodalitäten.

Orientierungshilfe Qualitätsentwicklung in der örtlichen Kinder- und Jugendhilfe (PDF-Dokument)


30. April 2013

Einsendeschluss 30. Juni 2013

innovatio - Sozialpreis für caritatives und diakonisches Handeln

Seit 1998 fördert der "innovatio" konkrete, gelungene Antworten der Kirchen auf aktuelle soziale Fragen. Das Engagement der zahlreichen Frauen und Männer in den verschiedenen Projekten hat die Jury immer wieder beeindruckt. Sie ermutigten Menschen, gaben neues Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven. Ausgezeichnet werden die innovativsten Sozialprojekte, die sich drängender Probleme in Deutschland annehmen und zukunftsweisende nachhaltige Handlungsperspektiven eröffnen. Die Projekte können sich mehrmals bewerben. Der Gewinner erhält 13.000 Euro für sein Projekt.

http://www.sozialpreis-innovatio.de



27. April 2013

Einfach, transparent und zielgenau ausgestalten

Diakonie-Positionspapier Soziale Sicherung für Kinder und Jugendliche

Berlin (DW EKD) Mit dem vorliegenden Positionspapier leistet die Diakonie Deutschland einen differenzierten Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion um die Wirksamkeit familienpolitischer Leistungen und zeigt handhabbare Lösungen auf. Im Positionspapier werden die folgenden wesentlichen Positionen dargestellt:
    1.    Die vorhandenen monetären Instrumente reichen zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarmut in Deutschland nicht aus.
    2.    Der Familienlastenausgleich führt dazu, dass Kinder aus Familien mit höherem Einkommen besser gefördert werden als solche aus Familien mit mittlerem oder niedrigem Einkommen.
    3.    Besondere Bedarfe von Kindern und Familien werden kaum berücksichtigt.
    4.    Die Förderung von Bildung und Teilhabe ist zu kompliziert ausgestaltet und erreicht Kinder und Jugendlichen nur unzureichend. Besondere regionale Bedarfe werden nicht berücksichtigt und der Ausbau der Infrastruktur durch Förderung der Anbieter von Bildungs- und Teilhabeleistungen erfolgt nur über Umwege.

Weitere Informationen (Bestellung)

Zum Positionspapier Soziale Sicherung für Kinder und Jugendliche (PDF-Dokument)


26. April 2013

Chance und Herausforderung

IGfH-Bundestagung Inobhutnahme vom 25. bis 26. September 2013 in Berlin

Frankfurt a. M. (IGfH) Die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Die IGfH-Bundestagung Inobhutnahme nimmt erstmals bundesweit die pädagogischen Aspekte und Alltagsfragen der Arbeit in Einrichtungen, die in Obhut nehmen, in den Blick. Notlagen, Gefährdungen von Minderjährigen sowie der Kinderschutz sind Ausgangspunkte, die häufig eine besondere Herausforderung für die MitarbeiterInnen in den Einrichtungen, die betroffenen Familien und das Amt für soziale Dienste/Jugendamt und deren Kooperation darstellen. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen der Leistungen nach § 42 SGB VIII stehen der fachliche Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven im Vordergrund. Die Tagung richtet sich an Fachleute der Praxis und der Wissenschaft ebenso wie an die öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe.

Weitere Informationen zur IGfH-Bundesfachtagung Inobhutnahme


25. April 2013

Öffentliche Erziehung im privaten Rahmen - Welche Anforderungen stellen sich an diese besondere Hilfeform

Fachtag Pflegekinderhilfe in Deutschland am 10. Juli 2013 in Münster

Münster (FH Münster) Bundesweit wird für Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, als Alternative zur Heimerziehung eine familiäre Betreuungsform in Pflegefamilien gesucht. Die neuen Forschungsergebnisse im Bereich der Pflegekinderhilfe zeigen deutlich, dass die Pflegekinderdienste zwar vielfältig organisiert sind, für nachvollziehbare und transparente Handlungsschritte allerdings noch allgemein gültige Qualitätsstandards entwickelt werden müssen. Das LWL-Landesjugendamt Westfalen und die Fachhochschule Münster möchten mit einem gemeinsamen Fachtag die aktuellen Entwicklungen aufgreifen und mit den Fachkräften und Vertretern/innen der Wissenschaft diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

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24. April 2013

Kinder- und Jugendhilfe - viel wert. gerecht. wirkungsvoll

15. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag vom 3. bis 5. Juni 2014 in Berlin

Berlin (AGJ) Nach 50 Jahren kehrt der Deutsche Jugendhilfetag (DJHT) genau an den Ort zurück, an dem 1964 alles begann. Das besondere Merkmal des DJHT ist seine einzigartige Struktur in der Verbindung vom Kongress und Messe. Insbesondere der Fachkongress als Forum für den Austausch von Politik, Theorie und Praxis setzt vielfältige Impulse und fördert die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen jugend(hilfe)politischen Herausforderungen und Themen. In zahlreichen Fachforen, Vorträgen, Projektpräsentationen und Workshops werden auf dem DJHT innovative Konzepte diskutiert und gelungene Praxisbeispiele vorgestellt.
Auf der zeitgleich stattfindenden Fachmesse können Ausstellerinnen und Aussteller den DJHT als einmalige Plattform nutzen, um ihre verschiedensten Angebote und Aktivitäten aus der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu präsentieren. In Messeforen können sie ihr Standangebot durch die Vorstellung von Projekten, Diskussionsrunden oder Vorträge erweitern.
Allgemeine Informationen zum Fachkongress und zur Fachmesse werden ab Mai 2013 auf der Internetseite des DJHTs zur Verfügung gestellt.

www.jugendhilfetag.de (ab Mai 2013)


23. April 2013

Welche Informationsbefugnisse und -pflichten bestehen im Zusammenhang mit Daten

LVR-Fortbildung Schweigepflicht und Sozialdatenschutz bei Kindeswohlgefährdungen am 11. September 2013 in Köln

Köln (LVR) Ziel der Veranstaltung ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe, die mit Kindeswohlgefährdungen konfrontiert sind, sozialdatenschutzrechtliche Probleme aufzuzeigen, gesetzeskonforme Lösungen praxisnah darzustellen und damit rechtliche Handlungssicherheit zu geben.

Zur Anmeldung / Seminar-Nr. 125/13


23. April 2013

Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und -sicherung

Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in NRW

Köln (LVR) Im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes fördert die Bundesinitiative "Netzwerke Frühe Hilfen und Einsatz von Familienhebammen" bis Ende 2015 den Auf- und Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen, den Einsatz von Familienhebammen sowie die Einbeziehung ehrenamtlicher Strukturen in die Frühen Hilfen. Rund 35 Millionen Euro Bundesmittel fließen im Rahmen der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes bis 2015 nach Nordrhein-Westfalen.
In den Bundesländern wird für die Dauer der Bundesinitiative eine Koordinierungsstelle für Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung eingerichtet. In Nordrhein-Westfalen ist dies die  Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen in Nordrhein-Westfalen, die beim Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf angesiedelt ist.
Die zentralen Aufgaben der Landeskoordinierungsstelle sind die Entwicklung von Maßnahmen der Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in den einzelnen Förderbereichen der Bundesinitiative, die fachliche Beratung und Begleitung der Kommunen, die Abwicklung des Förderverfahrens, die Koordinierung der Zusammenarbeit im Bereich der Frühen Hilfen auf Landesebene und die Sicherung des landesweiten und länderübergreifenden Austausches, ferner die Unterstützung der Evaluation durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen.

Weitere Informationen zu "Netzwerke Frühe Hilfen und Einsatz von Familienhebammen"

Weitere Daten und Fakten zum Thema Frühe Hilfen (Nationales Zentrum Frühe Hilfen)


18. April 2013

Konfliktmanagement, Multiproblemfamilien, Eltern-Kind-Einrichtungen

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


15. April 2013

Ein Gewinn für alle

Annerkennung ehrenamtlichen Engagementes durch den Landesnachweis NRW

Mit dem Landesnachweis können Verbände und Initiativen den Einsatz ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anerkennen. Er ist ein offizielles Dankeschön für die Leistungen. Die Auszeichnung drückt Wertschätzung aus und gibt den Engagierten gleichzeitig den Nachweis sozialer und fachlicher Kompetenzen mit auf den Weg, die im Ehrenamt erworben wurden. Der Initiative des Landesnachweis wird vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen
und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Zur Broschüre Landeschweis NRW - Ein Gewinn für alle (PDF-Dokument)


11. April 2013

Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 2/2013, April 2013

Zum vierten Mal widmet sich Betrifft Mädchen dem Thema der Lebensrealitäten von Mädchen und jungen Frauen in der Migrationsgesellschaft – diesmal geht es neben  den Fragen von Benachteiligung, Diskriminierung und Abwertung auch darum, in den Blick zu nehmen, welche Chancen die Annahme eröffnet, Migration als Selbstverständlichkeit zu setzen. Das Heft knüpft an vergangene Ausgaben an, setzt aber gleichzeitig einen anderen, inhaltlich breiteren Akzent.
Die neue Betrifft Mädchen streift sehr verschiedene Aspekte des Themas – von der beruflichen Integration junger Frauen über Aspekte der Migrationspädagogik bis hin zu praxisorientierten Beiträgen, die den Einfluss des Asylrechts auf das Leben von Mädchen und jungen Frauen verdeutlichen -  in der Gewissheit, dass der facettenreichen Betrachtung noch Vertiefung und Diskussion folgen wird. Garantiert sind zunächst anregende Gespräche und Gedanken!

Weitere Informationen zu Betrifft Mädchen

Inhalt Betrifft Mädchen Heft 2/2013, April 2013 (PDF-Dokument)

Zur Bestellung (Juventa Verlag)


9. April 2013

Spiel, Medien, Politik Kultur

Deutsches Kinderhilfswerk fördert Projekte der Kinder- und Jugendarbeit

Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert Projekte zur Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zu den Themen Kinderrechte/Kinderpolitik, Spielräume, Medienkompetenz und
 Kinderkultur. Die Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen steht dabei im Vordergrund. Gefördert werden Projekte von Kindern und Jugendlichen (mit Unterstützung einer volljährigen Person), Vereine (auch Fördervereine von Schulen) und Bürgerinitiativen. Nicht gefördert werden: Gebietskörperschaften, öffentliche Träger (Schulen), GmbHs. Die Förderhöhe beträgt maximal 5.000,00 € als Festbetragsfinanzierung, davon maximal 2500,00 € für Honorare. Personalkosten angestellter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind 
grundsätzlich nicht zuwendungsfähig. In der Regel müssen mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten des Projektes durch den Projektträger als Eigenleistung erbracht oder durch Drittmittel finanziert werden. 
Anträge können ganzjährig eingereicht werden. Stichtage für die Bearbeitung der Projektanträge sind jeweils der 31.03. und 30.09. eines Jahres.

Zu den Förderrichtlinien und Anträgen


4. April 2013

Kernkompetenz in einer komplexen Lebens- und Arbeitswelt

Diakonie-Fachtagung Orientierung stiften am 10. Juni 2013 in Bielefeld (Bethel)

Bielefeld (FH Diakonie) ´Ambulantisierung´, ´Regionalisierung´, ´sektorenübergreifende Vernetzung´, ´Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe´ und nicht zuletzt zunehmende wirtschaftliche Sparzwänge – diese Stichworte umreißen nur einige der aktuellen Trends, die die Debatten im Sozial- und Gesundheitswesen derzeit prägen. In Zeiten großer Veränderungen Bedarf es neuer Blickwinkel, um kreative und inspirierende Lösungen zu finden. Neben Kompetenzen des Tuns gilt es auch, ggf. Kompetenzen des Lassens herauszubilden, Wesentliches von Dringlichem zu unterscheiden, Herausforderungen geistesgegenwärtig zu meistern. Woran und wohin können wir uns in einer komplexen Lebens- und Arbeitswelt orientieren und wie können wir Orientierung in unseren Einrichtungen stiften? Diese Fragen möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren und Gedanken verschiedener Experten dazu vorstellen.

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28. März 2013

Professionalität und Handlungskompetenz

Zertifikatskurs: Basisqualifikation interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe vom 13. bis 17. Mai 2013 in Köln

Soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft stellt Spziale Institutionen und ihr Mitarbeitenden vor Herausforderungen, Veränderungen und auch Verunsicherungen, die mit Entwicklung sozialer Ungleichheit, kultureller und religiöser Vielfalt und Migrationsgeschehnissen gleichermaßen in Verbindung gebracht werden. Interkulturelle Kompetenz gehört zur Profession Sozialer Arbeit dazu. Die Veranstaltung behandelt Themen wie Wissen, Haltungen, Kompetenzen, Konzepte interkultureller Sozialarbeit und Reflexivität. Veranstalterinnen sind die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und die Ev. Fachhochschule Bochum.

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26. März 2013

Widerstand

15. Fachtagung Affektkontrolltraining (A.K.T®) vom 28. bis 30. Juni 2013 in Bad Salzuflen

Bad Salzuflen (Ev. Johanneswerk) Dem aktiven Helfer begegnet das Phänomen des Widerstandes tagtäglich in den verschiedensten Erscheinungsformen: Offen, von Klienten entgegengebracht, eigene innere Widerstände, sowie auch durch das was uns „zuwider“ ist. Während der Tagung gilt es, Widerstand in all seinen Ausprägungen
– intrapsychisch, interpersonell, sowie soziologisch - gesellschaftspolitisch zu betrachten, zu erforschen und zu analysieren. Die Aufgabe des Helfers ist es, dass Potential, die Ressource des Widerstandes, welcher ihm entgegengebracht wird, zu erkennen und wert zu schätzen. Erfahren wir Widerstände von Klienten, erhalten wir ein wertvolles Koopera- tionsangebot und bekommen somit den Hinweis, dass unser bisheriges Hilfsangebot nicht passend zu sein scheint. Veranstalter ist das Evangelische Johanneswerk in Zusammenarbeit mit dem Forum für Bildung und Bewegung.

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21. März 2013

Das steht Ihnen zu

Neuer Ratgeber informiert über "Finanzielle Hilfen für Familien"

Düsseldorf (epd) Unter dem Titel "Finanzielle Hilfen für Familien" hat die Verbraucherzentrale NRW einen neuen Ratgeber herausgegeben. Das Buch informiere Familien darüber, welche staatlichen Förderungen und Leistungen ihnen zustünden und auf welchen Wegen sie diese erhielten, teilte die Verbraucherzentrale am Dienstag in Düsseldorf mit. Das verzweigte Netz direkter Zuschüsse, indirekter Förderung oder Vergünstigungen lasse Eltern über ihre Ansprüche oft im Dunkeln tappen. Der Ratgeber gebe einen Überblick über die verschiedenen Hilfearten und die jeweils zuständigen Behörden oder Ansprechpartner, hieß es. Zudem seien Tipps für die Antragsstellung und Hinweise bei der Beachtung weiterer Formalitäten enthalten. Der Ratgeber "Finanzielle Hilfen für Familien" kosten 11,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Ebenso kann das Buch für zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand online bestellt werden.

Ratgeber "Finanzielle Hilfen für Familien" online bestellen


15. März 2013

Traumapädagogik in Bewegung

Fachtagung Traumapädagogik vom 5. bis 6. Juli 2013 in Frankfurt a.M.

Die Beratung und Begleitung von traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stellt Fachkräfte in der Sozialen Arbeit zunehmend vor große Herausforderungen. In den letzten Jahren sind eine Reihe vielversprechender Konzepte der Traumapädagogik in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern entwickelt worden: in der ambulanten und stationären Jugendhilfe, in der Pflege, in der Schulsozialarbeit, der Beratung und Krisenintervention ebenso wie in der Arbeit mit Flüchtlingen oder Menschen mit Behinderungen, um nur einige der Ansatz- und Arbeitsfelder zu nennen. Veranstalterinnen sind die Fachhochschule Frankfurt am Main und die Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


11. März 2013

Handreichung für das Gesundheitswesen

Broschüre Genitale Beschneidung/Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen

Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen aus Gründen der „Tradition“, der „Kultur“ oder im Namen der „Religion“ ist nicht zu tolerieren! Denn sie verstößt in eklatanter Weise gegen Menschenrechte und führt zu schwerwiegenden körperlichen und seelischen Verletzungen. Mädchen und Frauen, die eine Beschneidung über sich ergehen
lassen müssen, sind bis an ihr Lebensende gezeichnet. Dabei handelt es sich keinesfalls nur um ein fernab von Europa praktiziertes Ritual. Durch Zuwanderung ist es inzwischen auch bei uns angekommen. Allein in NRW sind Schätzungen zufolge rund 5.600 Mädchen und Frauen von der Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Das Ministerium für Gesundheit, Emazipation, Pflege und Alter des Landes NRW hat hierzu eine Broschüre erstellt. Im Westfälischen Ärzteblatt (Ausg. 01/13, S.13) der Ärztekammer Westfalen-Lippe ist wird über den neuen Flyer berichtet.

"Genitale Beschneidung/Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen" beim NRW Broschüren-Service

Westfälisches Ärzteblatt Ausgabe 01/13 bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe


10. März 2013

Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters

Diakonie-Stellungnahme zum Umgangsrecht

Berlin (DW EKD) Am 27. Februar 2013 fand ein erweitertes Berichterstattergespräch des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rechte des leiblichen, nicht rechtlichen Vaters (Drucksache 17/ 12163 vom 25.01.2013) statt, zu dem die Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband eingeladen war. Ihre Stellungnahme liegt seit dem 1. März 2013 vor.

Zur Diakonie-Stellungnahme zum Umgangsrecht


9. März 2013

Kriminalitätsprävention in Kindes- und Jugendalter

Deutscher Präventionstag vom 22. bis 23. April 2013 in Bielefeld

Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Er bietet eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch in der Prävention. Seit 1995 wird der jährliche Kongress in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet.
Erstmals führt die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention des Deutschen Jugendinstituts dort ein eigenständiges Forum zum Thema „Kriminalitätsprävention in Kindes- und Jugendalter – erzieherische Herausforderung für alle beteiligten Institutionen“ durch.  Das Forum bildet den Rahmen für sechs Vorträge zu den Handlungsfeldern Polizei, Schule, Justiz, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe sowie ein Podiumsgespräch über zentrale jugendpolitische Rahmenbedingungen für eine gelungene Kriminalitätsprävention.

Zur Homepage des Deutschen Präventionstages

Zum Programm des Deutschen Präventionstages (PDF-Dokument)


6. März 2013

Beschweren Erlaubt

10 Empfehlungen zur Einrichtung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Fragen zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen sowie zum Kinderschutz in pädagogischen Einrichtungen sind in Politik und Öffentlichkeit ein zentrales Thema. Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Handreichung "Beschweren erlaubt!" umfasst 10 Epfehlungen, um Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erfolgreich einzurichten. Sie wurde im Rahmen des Projektes BIBEK „Bedingungen der Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ veröffentlicht.

Zur Handreichung "Beschweren erlaubt!" (PDF-Dokument)


05. März 2013

Miteinander den Alltag gestalten

Fortbildung Interkulturelle Verständigung für Ehrenamtliche vom 13. April bis 8. Juni 2013 in Düsseldorf

Sehr vielfältig sind die Bereiche, in denen Ehrenamtliche/ Freiwillige in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gesucht werden. Für diese Zusammenarbeit ist besondere Sensibilität und Wissen um die eigene Kultur und die des Anderen erforderlich. Methodisch ist die Fortbildung so aufgeteilt, dass zunächst Grundinformationen gegeben werden. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Durch viele praktische Übungen erhalten die Teilnehmenden Ideen für die Praxis.

Weitere Informationen zur Fortbildung Interkulturelle Verständigung

Zum Fortbildungsprogramm (PDF-Dokument)



28. Februar 2013

Zusammenfassung and Langfassung

14. Kinder- und Jugendbericht

Berlin (BMFSFJ) Der 14. Kinder- und Jugendbericht beschreibt die Lebenslagen junger Menschen von der Geburt bis zur beruflichen Integration und der eigenen Familiengründung. Er analysiert die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland und macht Vorschläge zur Gestaltung der Kinder- und Jugendpolitik sowie zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Der 14. Kinder- und Jugendbericht setzt sich aus dem Bericht der unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung zusammen.

Zum 14. Kinder. und Jugendbericht (PDF-Dokument)

Zusammenfassung 14. Kinder- und Jugendbericht (PDF-Dokument)

26. Februar 2013

Mit Rückenwind zum Ziel

Fachtagung Nachhaltige Personalentwicklung in der Diakonie NRW am 15. März in Ratingen

Im Rahmen der Veranstaltung werden fünf sehr unterschiedliche Ansätze der Personalentwicklung vorgestellt, die bei verschiedenen Betrieben und in Netzwerken der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. entwickelt und umgesetzt wurden. Das Bundesprogramm rückenwindhat hat den Raum geboten, neue Ansätze der Personalentwicklung modellhaft umzusetzen. Darüber hinaus steht im Mittelpunkt der Tagung der Leitgedanke der Nachhaltigkeit und damit die Frage, wie es gelingen kann, die guten Modelle nachhaltig in den Betrieben und in der Sozialwirtschaft insgesamt zu verankern. Dieses wird mit  Fachleuten aus der Wissenschaft, der Politik und von Verbänden diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


25. Februar 2013

Rückblicke und Ausblicke

Fachtagung 10 Jahre Systemische Interaktionstherapie und Beratung am 12. Juni 2013 in Herne

Im Rahmen der Veranstaltung schildern Fachkräfte aus verschiedenen beruflichen und fachlichen Perspektiven ihre Erfahrungen und Einschätzungen in Bezug auf die Systemische Interaktionstherapie. Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner (Ministerialrat a.D.) wird über die Finanzierung in staatlichen Familiensettings resp. der Unterbringung im Triangel Eltern Kind Haus referieren. Veranstalter sind die Evangelische Kinderheim Jugendhilfe Herne & Wanne Eickel gGmbH und die Fachpool gGmbH.

Zum Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)

24. Februar 2013

Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe

Fachtagung Hilfen für psychisch belastete Kinder und Eltern gemeinsam gestalten vom 15. bis 16. März in Gütersloh

Gütersloh (Die Kinderschutzzentren)  Insbesondere Kinder leiden, wenn ihre Eltern psychisch erkrankt sind, und auch Eltern sind mit ihren psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen häufig überfordert. Damit allen Betroffenen geholfen werden kann, ist es notwendig, dass Fachleute aus Gesundheitswesen und Jugendhilfe das ganze Familiensystem im Blick haben und gemeinsam – mit der Familie – nach passenden Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

Deshalb haben Die Kinderschutz-Zentren zusammen mit der LWL-Klinik in Gütersloh und dem Kinderschutz-Zentrum Gütersloh diesen Kongress vorbereitet und konzipiert. Er bietet Fachkräften aus den verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, in einen Dialog zu treten, Wissen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Hilfekonzepte zu entwickeln.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)


21. Februar 2013

Systemische Beratung, Lösungsorientierung, Konfliktmanagement

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei


20. Februar 2013

Engagement macht stark

9. Woche des bürger­schaft­li­chen Enga­ge­ments vom 10. bis 21. September 2013

Vom 10. bis 21. September 2013 finden bundes­weit erneut hunderte Aktionen von Bürge­rinnen und Bürgern, Initia­tiven, Vereinen, Stif­tungen, Verbänden, enga­gierten Unter­nehmen und vielen weiteren Veran­stal­tern statt. Im vergan­genen Jahr konnte die BBE-Akti­ons­woche eine Rekord­be­tei­li­gung von 2.700 Mitwir­kenden verzeichnen. Zahl­reiche Projekte, inno­va­tive und unter­schied­liche Ideen und Aktionen aus allen Themen­be­rei­chen enga­gierter Veran­stalter werden im Zeit­raum zwischen dem 10. und 21. September 2013 unter dem gemein­samen Motto „Enga­ge­ment macht stark!“ im Fokus der Öffent­lich­keit stehen und beson­ders gewür­digt.

http://www.engagement-macht-stark.de/


16. Februar 2013

Hinweise zur Umsetzung in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe

Diakonie-RWL-Handreichung zum Bundeskinderschutzgesetz

Düsseldorf/Münster (Diakonie RWL) Die Handreichung stellt eine Arbeitshilfe dar, in der Hinweise zur Umsetzung und nähere Erläuterungen der wichtigsten Neuerungen gegeben werden. Sie ist nach dem Stand Ende 2012 erstellt. Es ist geplant, sie gerade auch in Bezug auf die Weiterentwicklung der Netzwerke Früher Hilfen, aber auch in Bezug auf die Qualitätsentwicklung und -sicherung regelmäßig zu ergänzen. Zudem sollen neue Entwicklungen in Rechtsprechung und Literatur eingearbeitet werden, so dass eine "sich an der Praxis entwickelnde Handreichung" entsteht.

Zur Diakonie-RWL-Handreichung zum Bundeskinderschutzgesetz (PDF-Dokument)

14. Februar 2013

Steigende Fallzahlen und überdehnte Haushalte

Fachtagung Wohin steuern die Hilfen zur Erziehung am 2. Mai 2013 in Bonn

Bonn (CJD)  Steigende Fallzahlen und überdehnte Haushalte zwingen die Kommunen zur Steuerung beim größten Haushaltsfaktor: den Hilfen zur Erziehung. Darauf wurde schon im vergangenen Jahr bei "der Kündigung der Rahmenverträge" in Nordrhein-Westfalen sowie unter dem Eindruck zu erwartender Umbrüche durch die "Große Lösung" häufig hingewiesen. Vor dem Hintergrund erhöhten Steuerungsdrucks will der Arbeitskreis Jugendhilfe in der CJD-Region West Fachleute in der Jugendhilfe ermutigen und anregen, die Debatte um Nachhaltigkeit im Einsatz von Ressourcen in der Jugendhilfe wieder inhaltlich zu führen.  Auf dem Programm der Veranstaltung stehen verschiedene Impulsreferate sowie Workshops, in denen sich das Thema vertiefen lässt. Veranstalter ist das Christliche Jugenddorf Bonn.

Zum Veranstaltungslfyer


5. Februar 2013

Engagiert vor Ort: mitreden, mitmachen, mitgestalten

Der Deutsche Bürgerpreis startet in ein neues Wettbewerbsjahr

Eine moderne, lebendige Gesellschaft zeichnet sich durch Demokratie und Teilhabe aus. Diesem Thema widmet sich der Deutsche Bürgerpreis 2013 unter dem Motto „Engagiert vor Ort: mitreden, mitmachen, mitgestalten!“.

Gesucht werden freiwillig engagierte Personen, Projekte und Unternehmer, die die Mitmachkultur in den Kommunen stärken und so die Lebensqualität vor Ort verbessern. Wenn dies auf Sie zutrifft oder Sie Projekte dieser Art kennen, sind Sie herzlich eingeladen, sich beim Deutschen Bürgerpreis 2013 zu bewerben oder andere vorzuschlagen.

Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis lobt Preisgelder im Wert von insgesamt rund 310.000 Euro aus. Bewerben kann sich jeder, dessen bürgerschaftliches Engagement geprägt ist von einem gemeinschaftlichen und demokratischen Prinzip. Wie es sich zum Beispiel in den vielen innovativen Kooperations- und Vernetzungsformen zeigt, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, oft gemeinsam mit den Kommunen, entwickeln und umsetzen. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2013.

http://www.deutscher-buergerpreis.de

Zur Online-Bewerbung bzw. zum Online-Vorschlag


2. Februar 2013

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gestalten

Fortbildung Hand in Hand mit Eltern vom 7. März 2013 bis 25. Februar 2014 in Münster

Münster (ISA) Die Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften, Lehrkräften, Eltern, Kindern und Jugendlichen ist ein zentraler Schlüssel für den Bildungserfolg – für Kinder und Jugendliche, für die Familien, für Bildungsinstitutionen, für die Bildung in Deutschland. Diese Zusammenarbeit unter Einbeziehung von außerschulischen Partnern in der Bildungsregion stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Die Weiterbildung ist konsequent einrichtungs- und handlungsfeldübergreifend angelegt. Veranstalter ist der Institut für soziale Arbeit (ISA) e.V.

Zum Weiterbildungsflyer (PDF-Dokument)



30. Januar 2013

Erzieherische Förderung in der Offenen Ganztagsschule

Modellprojekt der Diakonie RWL zeigt, wie Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen können

Mit dem flächendeckenden Ausbau offener Ganztagsangebote in NRW werden hohe Erwartungen verknüpft. In der Umsetzung stehen Fach- und Lehrkräfte in Ganztagsschulen aber häufig vor der Frage, wie Kinder unterstützt werden können, die den "Rahmen sprengen". Hierzu liegt in der diakonischen Jugendhilfe ein reichhaltiger Erfahrungsschatz vor. Diese Kompetenzen sollen nun in den Offenen Ganztag eingebracht werden. Auf einer Tagung in Düsseldorf wurden Modelle vorgestellt, wie eine Kooperation zwischen Schule und Erziehungshilfe gelingen kann.

Der besondere Förderbedarf eines Kindes stellt eine gemeinsame Anforderung an alle Beteiligten dar


29. Januar 2013

Ombudschaft Jugendhilfe NRW

Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche - Neue Initiative der Freien Wohlfahrtspflege in NRW

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege wollen gemeinsam mit den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen unabhängige Beschwerdestellen für junge Menschen und ihre Eltern aufbauen. Vor Ort werden besonders qualifizierte Ehrenamtliche gesucht, ausgebildet und beim Aufbau der Arbeit vom Verein Ombudschaft Jugendhilfe NRW e. V. begleitet.

Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche


25. Januar 2013

Notwendige Wissensbasis zum Arbeitsfeld für eine Bestandsaufnahme und eine Weiterentwicklung

Monitor Hilfen zur Erziehung 2012 erschienen

Dortmund (AKJStat) Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den Monitor Hilfen zur Erziehung vorgelegt. Mit dieser ersten Ausgabe soll ein Beitrag geleistet werden, das empirische Wissen zu den Hilfen zur Erziehung zu erhöhen. Durch Analysen zum aktuellen Stand sowie zu Entwicklungen zu den Hilfen zur Erziehung soll die notwendige Wissensbasis zum Arbeitsfeld für eine Bestandsaufnahme und eine Weiterentwicklung verbreitert werden. In diesem Sinne richtet sich der vorgelegte Monitor Hilfen zur Erziehung gleichermaßen an Praxis, Politik und Wissenschaft.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung stellt einen zusätzlichen Verwendungszusammenhang der bei freien und öffentlichen Trägern erhobenen Daten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik dar. Der damit initiierte Transfer der Ergebnisse zurück in die Praxis wird sich unserer Einschätzung nach nicht zuletzt auch positiv auf die Qualität der Daten zu den Hilfen zur Erziehung auswirken.

Ab Ende Januar werden auch gedruckte Exemplare kostenlos verschickt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: (Es können maximal fünf Exemplare bestellt werden.) Verfasser des Montor Hilfen zur Erziehung 2012 sind Sandra Fendrich, Jens Pothmann und Agathe Tabel.

Zum Monitor Hilfen zur Erziehung 2012 (PDF-Dokument)


21. Januar 2013

Lösungsorientierung, Gruppenpädagogik, Teamleitung

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei

Das 27ff-Fortbildungsheft 2013 kann kostenfrei bei Sylvia Parchow angefordert werden.


15. Januar 2013

Studientag zum Thema Zwangsprostitution und Menschenhandel am 26. Februar 2013 in Düsseldorf

Mädchen treffen ihre „Traumprinzen“ in Schnellrestaurants, vor der Schule, in der Disco oder im Internet in den Sozialen Netzwerken. Mädchen aus allen sozialen Milieus können Opfer von sogenannten „loverboys“ werden. Die Ziele des Studientags sind Information zum Thema Zwangsprostitution und Menschenhandel, und Präventionsstrategien. Veranstalterin ist die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW in Kooperation mit dem Amt für Jugenarbeit der EKiR und der LAG Streetwork und Mobile Jugendarbeit NRW.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)

Zur Onlineanmeldung


Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW


15. Januar 2013

Bundestreffen 2013 der IGfH-Fachgruppe Integrierte Erziehungshilfen

Fachkongress Politik und Praxis der integrierten, sozialräumlichen Erziehungshilfen vom 11. bis 13. März 2013 in Erfurt

Frankfurt (IGfH) Einerseits geht es um konkrete Praxis integrierter, flexibler und sozialräumlich ausgerichteter Hilfen zur Erziehung (einschließlich deren Schnittstellen zu anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und neuen Entwicklungen), um deren Möglichkeiten und Grenzen, um Beispiele gelingender Praxis etc. aber auch deren (mögliche oder tatsächliche) unterschiedliche Indienstnahme durch sozialpolitisch übergeordnete Strategien. Andererseits soll der Blick über die deutsche Entwicklung hinaus auf Entwicklungen im deutschsprachigen Ausland (Österreich, Schweiz) und die europäische Ebene geöffnet werden, um hier eventuell sichtbare gesamteuropäische sozialpolitische Trends erkennbar werden zu lassen. Veranstalterin sist die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Jugendamt der Stadt Erfurt.

Zur Kongress-Homepage: http://www.integrierte-erziehungshilfen.de/

Zum Veranstaltungsprogramm


12. Januar 2012

Erasmus für alle

EU-Programme für Bildung, Jugend und Sport sollen vereint werden

AWO Bei Erasmus für alle handelt es sich um ein Gesamtprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport für den Zeitraum 2014 bis 2020, das die Schwerpunkte der Strategie Europa 2020 und ihrer Leitinitiativen widerspiegelt. Erasmus für alle soll alle derzeitigen EU-Programme für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf europäischer und internationaler Ebene in sich vereinen. Ziel ist es, zu einer einfacheren und gestrafften Programmarchitektur zu gelangen. Dadurch sollen mehr Effizienz und transparentere Antragsverfahren für Finanzhilfen erreicht sowie der Verwaltungsaufwand und Doppelarbeit verhindert werden. Die beigefügten Informationen der Bank für Sozialwirtschaft geben ausführlich Auskunft.

Zum Kommissionsvorschlag zum Programm „Erasmus für alle“ (PDF-Dokument)


10. Januar 2013

Netzwerk-Kooperation

Online-Material und Literatur zum Thema Sexueller Missbrauch

Die Informationsplattform "Netzwerk-Kooperation", wurde im Rahmen des Forschungsprojektes "Kooperation von öffentlicher Jugendhilfe und Strafjustiz bei Sexualdelikten gegen Kinder" [Child care & criminal justice cooperation (CCC-Projekt)] entwickelt. Sie wendet sich an Fachleute aus allen Berufsfeldern, die sich mit Sexualdelikten gegen Kinder und Jugendliche befassen. Das Angebot an Online-Materialen, Literaturhinweisen und Links wird fortlaufend aktualisiert und ausgebaut.
Diese Seite ist auf Ihre Unterstützung angewiesen. Deshalb können Sie über ein einfaches Meldeformular auf passende Links sowie Literatur hinweisen oder uns per E-Mail Materialien in elektronischer Form zukommen lassen.

Zur Internetplattform http://www.netzwerk-kooperation.eu/

Zum Meldeformular



19. Dezember 2013

Fortbildung für Leitungskräfte: Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen der Erziehungshilfe - Prävention und Intervention

Stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe haben gerade im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen eine besondere Rolle: Mädchen und Jungen suchen hier Zuflucht vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt, vor Vernachlässigung und emotionaler Ausbeutung, der sie in ihrem bisherigen Leben ausgesetzt waren. Und gleichzeitig tragen Einrichtungen ein Risiko, diesem Schutzauftrag nicht gerecht und selbst zum Ort körperlicher oder sexualisierter Übergriffe zu werden, wie die zahlreichen Berichte Betroffener in den vergangenen Jahren erneut vor Augen geführt haben. Orte, wo Kinder leben und sich aufhalten, werden von potenziellen Tätern gezielt zur Kontaktaufnahme gesucht. Und selbst in Einrichtungen, die ihr Handeln kontinuierlich und professionell reflektieren, birgt der pädagogische Alltag mit seinen Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen das Risiko von Grenzverletzungen von verbalen Herabsetzungen über Bedrohung und Zwang bis hin zu sexuellem Missbrauch. Veranstalter ist das LWL-Landesjugendamt Westfalen

Zur Fortbildungsausschreibung

18. Dezember 2012

Sozialraumorientierung - Systemisch-Interaktions-Therapeutischer Ansatz - Familienrat

Fachtagung Elternbefähigende Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe am 20. Februar 2013 in Paderborn

Die ambulanten Hilfen des St. Johannisstift Paderborn veranstalten in Kooparation mit der Katholischen Hochschule NRW am 20. Februar 2013 in Paderborn eine Fachtagung zum Thema „Elternbefähigende Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe“.

Zum Veranstaltungshinweis (PDF-Dokument)

17. Dezember 2013

Für ein gesundes Berufsleben

BGW forum West: Gesundheitsschutz in der pädagogischen Arbeit vom 19. bis 20. April 2013 in Wuppertal

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) informieren auf rund 80 aktuellen Einzelveranstaltungen zum Thema Gesundheitsschutz in der pädagogischen Arbeit.  Im Programmheft zum Fachkongress BGW forum West 2013 finden Sie Informationen zu den einzelnen Programmpunkten sowie zur Teilnahme an der Veranstaltung. Anhand von Kurzvorstellungen der Vorträge und Workshops sowie von Übersichtsplänen treffen Sie Ihre individuelle Auswahl.

Zum Programmheft BGW forum West 2013 (PDF-Dokument)

http://www.bgwforum.de/


17. Dezember 2012

Modelle der Kooperation

Fachtagung Hilfen zur Erziehung und erzieherische Förderung in der Offenen Ganztagsschule am 24. Januar 2013 in Düsseldorf

Im Rahmen der Veranstaltung werden die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erfahrungen eines Praxisentwicklungsprojektes vorgestellt, das Modelle der Kooperation zwischen der Jugendhilfe und ihren Angeboten der erzieherischen Förderung, und Offenen Ganztagsschulen an insgesamt zehn Modellstandorten evaluiert und begleitet hat. Veranstalter sind die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Institut für Soziale Arbeit.

Zum Veranstaltungsflyer


14. Dezember 2012

Herausgegeben vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Empfehlungen zur Umsetzung der Neuregelungen des Vormundschaftsrechts

Die Empfehlungen erläutern praxisorientiert die relevanten Änderungen des Vormundschaftsrechts. Sie unterbreiten Vorschläge zur organisatorischen und konzeptionellen Umsetzung, zur Kooperation mit anderen Akteuren sowie zur Weiterentwicklung der Vormundschaft und der Interessenvertretung von Kindern. Sie sind herausgegeben vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und kosten 5,50 Euro für Mitglieder bzw. 6,50 Euro für Nicht-Mitglieder.

Empfehlungen zur Umsetzung der Neuregelungen des Vormundschaftsrechts online bestellen


14. Dezember 2012

Netzwerke, Familienhebammen, Ehrenamt

Bundesinitiative Frühe Hilfen fördert Angebote vor Ort

Die Bundesinitiative Frühe Hilfen ist im November 2012 offiziell in Berlin gestartet. Die Bundesinitiative fördert den Auf- und Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen in den Kommunen. Bis Ende 2015 stellt der Bund dafür 177 Millionen Euro zusätzlich zu den bereits vorhandenen Angeboten vor Ort zur Verfügung. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) begleitet die Bundesinitiative als Kompetenzzentrum und Koordinierungsstelle des Bundes. Das NZFH begleitet die Bundesinitiative als Kompetenzzentrum und Koordinierungsstelle des Bundes. Es hat die ersten Publikationen zur Bundesinitiative veröffentlicht. Darüber hinaus liegen inzwischen die Ergebnisse der dritten Befragung aller Jugendämter in Deutschland vor.

http://www.fruehehilfen.de/

http://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/

Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen (PDF Dokument)


13. Dezember 2012

Eine Herausforderung auch für die Kinder- und Jugendhilfe

Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zu Inklusion

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik.  Das BKJ ist ein Sachverständigengremium der Bundesregierung, dem bis zu 15 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft angehören. Im Dezember 2012 hat das BKJ eine Stellungnahme zum Thema "Inklusion - Eine Herausforderung auch für die Kinder- und Jugendhilfe" herausgegeben.

Zur Stellungnahme des BKJ (PDF-Dokument)

http://www.bundesjugendkuratorium.de/


8. Dezember 2012

Übergänge in die Zeit nach dem Heim

Ehemalige Heimjugendliche haben klare Ziele, brauchen für eine berufliche Integration aber mehr Unterstützung

Was ist „gute“ Heimerziehung? In einer Langzeituntersuchung der Fachhochschule Münster und des Fachverbands für Erzieherische Hilfen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe werden ehemalige Heimjugendliche nach ihren subjektiven Einschätzungen zur Heimerziehung befragt. Ergebnisse aus der zweiten Befragungsphase wurden jetzt vorgelegt. Dem Projekt ist es gelungen, zentrale Faktoren herauszuarbeiten, die den Übergang in die Zeit nach dem Heim und die berufliche Integration begünstigen.

Beziehungsgestaltung ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg

07. Dezember 2012

Ein Angebot der Erziehungshilfe Pädagogische Haltungen und Methoden

27ff-Fortbildung Soziale Gruppenarbeit vom 05. bis 06. März 2013 in Hattingen

Träger der Erziehungshilfe bieten immer häufiger im Rahmen der ambulanten Erziehungshilfe Soziale Gruppenarbeit in verschiedenen Kontexten (z.B. Jugendgerichtshilfe, Schule) an. Ebenso fragen die Kooperationspartner eines Sozialraumes oft das Know-how der Erziehungshilfe in Bezug auf den Umgang mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen an und fordern Konzepte für Soziale Gruppenarbeit ein. Ziel des Seminars ist es, durch einen ständigen Wechsel aus Theorie und Praxis einen hohen Praxisbezug erlebbar zu gestalten. Die Inhalte des Seminars eignen sich für die soziale Gruppenarbeit mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen.

Weitere Informationen zur Fortbildung

Programm (PDF)


07. Dezember 2012

Pädagogische Herausforderungen

27ff-Fortbildung Verweigerung und grenzüberschreitendes Verhalten vom 13. bis15. März 2013 in Mülheim a. d. Ruhr

Viele Menschen reagieren in frustrierenden oder Angst auslösenden Situationen mit Grenzüberschreitungen bis hin zu offener Aggression und Gewalt. Diesen gilt es in angemessener Form frühzeitig Grenzen zu setzen. Andere jedoch neigen eher zu Passivität und/oder Rückzug. Im Alltag der Erziehung und Betreuung wird diese Reaktionsform oft nicht als so störend empfunden wie die offene Gewalt. Langfristig kann sie aber ebenfalls zu verheerenden Folgeschäden führen. In einem dreitägigen Workshop wollen wir unser Einfühlungsvermögen für diese Verhaltensmuster schärfen und in Theorie und Praxis unser pädagogisch / betreuerisches Handwerkszeug aufrüsten.

Weitere Informationen zur Fortbildung

Programm (PDF)


07. Dezember 2012

27ff-Fortbildung Lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten mit Kindern vom 08. bis 10. April 2013 Münster

Die Fortbildung will dazu einladen, die pädagogische Arbeit mit Kindern aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Statt auf eine differenzierte Problem- und Defizitanalyse soll das Hauptaugenmerk darauf gerichtet werden, gemeinsam mit den Kindern Probleme als bisher noch nicht erlernte Fähigkeiten zu definieren und ausgehend davon, kreative Lösungsideen zu finden. Dabei gilt es ganz besonders, Neugier, Kreativität, Lernbereitschaft, magisches Denken und Imaginationsfähigkeit als natürliche Aspekte kindlicher Entwicklung zu nutzen. Die Ressourcen und Ideen der Kinder zur künftigen Veränderung der Ausgangssituation sollen dabei in den Mittelpunkt gestellt werden.

Weitere Informationen zur Fortbildung

Programm (PDF)


16. November 2012

Die Zahl junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien steigt - der Bedarf an Leistungen der Erziehungshilfe ist noch viel größer

Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbands für Erzieherische Hilfen RWL

Menschen in Bewegung

Jugendhilfe nach Kassenlage? Gestalten unter Kostendruck: Zu diesem Thema trafen sich am 13. November 2012 fast 100 Vertreterinnen und Vertreter von Erziehungshilfeeinrichtungen zu ihrer Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbands für Erzieherische Hilfen RWL.

Jugendhilfe nach Kassenlage?


11. November 2012

Das darf nicht sein

27ff-Fachtagung Grenzverletzungen in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe am 5. Dezember 2012 in Münster

Alle Einrichtungen der Erziehungshilfe und alle ambulanten Dienste orientieren sich am Leitbild einer gewaltfreien Erziehung, Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen. In Abgrenzung zu den Skandalen der Heimerziehung 50er und 60er Jahre wird heute grundsätzlich betont, dass wir partizipativ und transparent arbeiten. Und doch passiert es immer wieder, dass Grenzüberschreitungen vorkommen und gegenüber Kindern und Jugendlichen Gewalt angewendet wird. Oft durch Überforderung der Mitarbeitenden oder ganz gezielt durch Ausnutzung des Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Mitarbeitenden und jungen Menschen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)


10. November 2012

Engagiert, konstruktiv und kritisch

27ff-Geschäftsbericht 2012

Der Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL hat seinen Geschäftsbericht veröffentlicht. Dieser berichtet über die Aktivitäten des Fachverbandes im Berichtszeitraum November 2011 bis Ende Oktober 2012. Einen besonderen Schwerpunkt hat der Fachverband auf die Themen "Verhandlungen eines neuen Rahmenvertrags NRW", "Inklusion und Erziehungshilfen", "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" und "Neues Kinderschutzgesetz" gesetzt.

27ff-Geschäftsbericht 2012 (PDF-Dokument)


07. November 2012

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen

Forderungen und Empfehlungen des 27ff

Die Fremdunterbringung von Kindern unter sechs Jahren ist ein sensibles Thema – in der Öffentlichkeit, aber auch in der Fachdebatte der Kinder- und Jugendhilfe. Auf der Grundlage eines Praxisprojektes hat eine Arbeitsgruppe im Fachverband Erzieherische Hilfe einen Katalog erarbeitet, der die wichtigsten Empfehlungen zur stationären Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen zusammenfasst.

Stationäre Unterbringung von kleinen Kindern in Krisensituationen, Forderungen aus einem Praxisentwicklungsprojekt


07. November 2012

Personalführung und -entwicklung in den diakonischen Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe

Arbeitshilfe des 27ff

In der Erziehungshilfe zeichnen sich insbesondere in ländlichen Regionen bereits ein Fachkräftemangel an, der dazu führt, das einzelne Angebote der Erziehungshilfe nicht so durchgeführt werden können wie geplant. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren zunehmen. Diese vom Fachausschuss "Berufliche Qualifizierung/Personalentwicklung" des Fachverbands erstellte Arbeitshilfe dient dazu, einen umfassenden institutionsinternen Prozess zum Thema Personalentwicklung und Personalgewinnung in den Leitungsteams anzuregen.

Arbeitshilfe: Personalführung und -entwicklung in den diakonischen Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe


07. November 2012

Öffentliche Erziehung zwischen Rechtsanspruch und kommunaler Finanzkrise

Positionspapier des 27ff

„Das Wohlbefinden von Kindern und ihre Rechte müssen zur Richtschnur der Politik von Bund, Ländern und Gemeinden gemacht werden“, so eine Forderung der UNICEF. Ein Blick in die konkrete Ausgestaltungspraxis vor allem der erzieherischen Hilfen in Deutschland aber zeigt vielerorts ein gänzlich anderes Bild. Es herrscht vielfach eine „Kinder- und Jugendhilfe nach Kassenlage“ vor. Mit dem vorliegenden Positionspapier bezieht der Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zum zweiten Mal Stellung zu diesen Fragen und Problemkreisen und bringt sich damit auch in die durch die Obersten Landesjugendbehörden angestoßene Perspektivdiskussion ein.

Positionspapier 2012: Öffentliche Erziehung zwischen Rechtsanspruch und kommunalen Finanzkrisen II

5. November 2012

"Auf jeden Fall ein Super-Beruf!"

Fachtag informiert Studierende über Arbeitsfelder in der Erziehungshilfe

Bärbel Hoffmann, Diakonie Wuppertal

Beim Fachtag „Beruf mit Zukunft“ konnten Studierende von Berufskollegs, Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten in der Region Bergisches Land einen praxisorientierten Einblick in das Arbeitsfeld Erziehungshilfe in diakonischen Einrichtungen bekommen. „Wir möchten möglichst frühzeitig Interesse wecken für die pädagogische Arbeit in stationären Einrichtungen und vermitteln, dass der Beruf des Erziehers oder der Sozialpädagogin keine Sackgasse ist, sondern viele Entwicklungschancen und einen sicheren Arbeitsplatz bietet“, so Bärbel Hoffmann von der Diakonie Wuppertal.

Praxisorientierter Einblick in das Arbeitsfeld Erziehungshilfe

31. Oktober 2012

Ein Methodenbuch für partnerschaftliche Bildungsarbeit (nicht nur) in den Hilfen zur Erziehung

IGfH-Methodenbuch Dialogisches ElternCoaching und Konfliktmanagement

Das Dialogische ElternCoaching ist ein Arbeitsansatz des Kronberger Kreises für Dialogische Qualitätsentwicklung. Fachkräfte von öffentlicher und freier Jugendhilfe lernen mit Eltern gemeinsam neue Wege der Förderung
von Kindern. Im Dialogischen ElternCoaching wird eine Lerngruppe aus mehreren Familien und den sie betreuenden Fachkräften gebildet. Zunächst geht es um das Verstehen der Lebenssituation der Familien wie auch der professionellen Herausforderung bei der Unterstützung der konkreten Familien. Fachkräfte und Eltern sind jeweils gemeinsam im Dialog Lernende. Das Methodenbuch erläutert die theoretischen Grundlagen, den Rahmen, das Konzept und die konkreten Methoden für die Arbeit mit Eltern und Fachkräften. Es ist in Kooperation mit dem 27ff-Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL entstanden.
ISBN 978-3-925146-81-7, 2012, 120 Seiten, br. 16,50 €

Dialogische ElternCoaching und Konflikmanagement bei Amazon bestellen


24. Oktober 2012

Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe

AGJ-Stellungnahme zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)

Berlin (AGJ) Die Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) ist ein Prozess, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) unter Einbeziehung aller in der deutschen Bildungslandschaft relevanten Akteure in Kooperation vorangetrieben wird. Für die Kinder- und Jugendhilfe stehen dabei sowohl Fragen der Qualifizierung und der tariflichen Eingruppierung auf Seiten der Fachkräfte als auch Fragen der Anerkennung von Kompetenzen sowie beruflicher Chancen ihrer Adressatinnen und Adressaten im Mittelpunkt. Entsprechend begleitet die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ die Entwicklungen zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) bzw. seine Umsetzung in den DQR aus der Perspektive der Arbeitsfelder „Qualifizierung, Forschung, Fachkräfte“, „Jugend“ sowie „Kinder- und Jugend(hilfe)politik in Europa“.

AGJ-Stellungnahme Herausforderungen DQR für die Kinder- und Jugendhilfe (PDF-Dokument)


18. Oktober 2012

Auf dem Weg zur Großen Lösung nach SGB VIII oder nicht

Interdisziplinäre Fachtagung Inklusion vom 22. bis 23. November 2012 in Berlin

Auf dieser Fachtagung werden die Chancen der Veränderung von Strukturen und Rahmenbedingungen der Kinderund
Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe diskutiert. Neben der Information über den Sachstand der "Großen Lösung nach SGB VIII" und der strittigen Regelungspunkte werden die Auswirkungen dieser empfohlenen Neuregelungen auf die Arbeit der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Behindertenhilfe erörtert. Ebenso wird nach dem erzieherischen und behinderungsbedingten Bedarf von Kindern und Jugendlichen gefragt, wie auch nach dem Bedarf von Eltern eines Kindes mit
Behinderung. Ein weiteres Thema ist die Qualifizierung der Fachkräfte. Einerseits geht es um die Ausdifferenzierung der fachinhaltlichen Kompetenzen in den Regelstrukturen und andererseits um die Sicherung der spezifischen Kompetenz der Eingliederungshilfe. Entwickelt sich hierbei ein neues Berufsverständnis aller beteiligten Fachkräfte? Veranstalterin ist die Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V. Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision (EKFuL).

Veranstaltungsflyer (PDF-Domument)

14. Oktober 2012

It's our world - empowerment in the work with girls

Praxishandbuch: Empowerment in der Mädchenarbeit (CD-ROM)

Das europäische Netzwerk "It´s our world - empowerment in the work with girls" veröffentlicht zum Abschluss der ersten Förderperiode eine CD-Rom mit einem Schatz an Anregungen und Methoden für die Mädchenarbeit.25 Methoden werden konktret beschrieben. Das Handbuch wird zum Preis von 5,- Euro zuzüglich Portokosten vertrieben.


13. Oktober 2012

Mädchen und Jungen sind bei Gewalt in der Partnerschaft der Eltern auch immer Opfer. Es beginnt schon dort, wo Kinder und Jugendliche Zeugen von Gewalt zwischen den Eltern werden. Die Folgen Häuslicher Gewalt haben vielfältige negative Auswirkungen auf die Lebenssituation, die Gesundheit und Entwicklungschancen der Mädchen und Jungen. Kinder reagieren mit Stress, Schulproblemen, psychosomatischen Erkrankungen, problematischen Rollenbildern und psychischen Traumata. Das bloße Miterleben häuslicher Gewalt hat bei Kindern und Jugendlichen immer kindeswohlgefährdende Auswirkungen. Veranstalter ist das Diakonische Werk der EKD in Kooperation mit der Diakonie RWL.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)

12. Oktober 2012

Kinder psychisch oder suchtkranker Eltern achtsam wahrnehmen

Diakonie-Text Klientinnen und Klienten in ihrer Elternrolle stärken

Berlin (DWEKD) In den letzten Jahren wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass psychische Erkrankungen immer häufiger diagnostiziert werden. Der sogenannte Morbiditätswandel von den somatischen hin zu den psychischen und chronischen Erkrankungen betrifft alle Altersgruppen. Gleichzeitig rücken Kinder und Jugendliche als bisher vernachlässigte Angehörigengruppe von Menschen mit psychischen Erkrankungen/ Abhängigkeitserkrankungen mehr in den Mittelpunkt. Im 13. Kinder- und Jugendbericht wurde beispielsweise auf die schwierige Situation von Familien hingewiesen, in denen ein oder beide Elternteile psychisch erkrankt sind beziehungsweise an einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Viele Menschen mit psychischen Erkrankungen, die in den Hilfesystemen begleitet werden, haben minderjährige Kinder, mit denen sie zusammenleben.

Weitere Informationen und Download


01. September 2012

Erweiterung des § 35a SGB VIII oder neues inklusives Gesamtkonzept der Kinder- und Jugendhilfe

Fachtagung Mehr Inklusion wagen vom 22. bis 23. November 2012 in Berlin

Berlin (DifU) Mit der Ratifizierung der UN-Behinderten-Rechtskonvention im Jahr 2009 wurde die Debatte über Inklusion neu entfacht. Dies erfordert auf der allgemeinen politischen Ebene ein längerfristiges Denken in die Zukunft und speziell von Seiten der kommunalen Akteure, die Bereitschaft zu sozialen Innovationen. Das Thema "Inklusion" steht seit einiger Zeit weit oben auf der gesellschaftspolitischen Agenda und setzt auch die Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf ihre fachliche Weiterentwicklung unter Veränderungsdruck. Inklusion als einem festen Handlungsprinzip folgend, müsste das Regelsystem hier qualitativ so auf- bzw. umgebaut werden, dass die (Förder)Bedarfe aller Kinder und Jugendlichen gedeckt werden können. Zu diskutieren, welche Themen sich im Rahmen von Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe stellen und was deren Umsetzung möglicherweise noch behindert, ist Anliegen dieser Fachtagung. Veranstalterin ist die Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH.

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)

Onlineanmeldung



25. August 2012

Zwischen Gleichheit und Verschiedenheit

Fachtagung Adoptions- und Pflegekindervermittlung am 31. Oktober 2012 in Düsseldorf

Zum Thema "Zwischen Gleichheit und Verschiedenheit" beleuchtet die Veranstaltung wichtige Aspekte in der Adoptions- und Pflegekindervermittlung. Alle Kinder haben die gleichen Rechte, jedoch unterschiedliche Bedürfnisse. Dies erfordert eine differenzierte und individuelle Betrachtung ihrer Situation. Veranstalter ist der Evangelische Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung e.V.

Einladung zur Veranstaltung (PDF-Dokument)

24. August 2012

Wünsche und Wirklichkeiten in der Mädchenarbeit

Kongress Mythos Vielfalt und Intersektionalität vom 14. bis 15. November 2012 in Bielefeld

Der Begriff der „Vielfalt“ ist ein häufig verwendeter Begriff in der Mädchenarbeit. Er birgt allerdings auch die Gefahr in sich, Ausgrenzung und Hierarchisierungsprozesse zu verschleiern.  Mädchenarbeit bewegt sich zwischen dem Wunsch, der Verschiedenheit von Mädchen gerecht zu werden und aus einer Fülle an Identitäts-, Lebens-, Liebes- und Arbeitsentwürfen zu schöpfen sowie  Wirklichkeiten,  in denen Verschiedenheit auch mit Irritation, Sprachlosigkeit, Abwertung, Verletzung und Ausgrenzung einhergeht. Veranstalterin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis rassismuskritische Mädchenarbeit Bielefeld und dem Netzwerk JungeLesben NRW.

Kontakt:
www.maedchenarbeit-nrw.de


24. August 2012

Genderreflektierte Pädagogik von Männern mit Mädchen und von Frauen mit Jungen

Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 3/2012

Wie kann es gelingen, überkreuzte Geschlechterverhältnisse pädagogisch zu nutzen und daraus resultierende Handlungsmöglichkeiten und Grenzen zu entwickeln? Die vorliegende neue Betrifft Mädchen diskutiert Ansätze und Theorien dazu auf drei Ebenen: Zunächst nähert sich das Heft über die unterschiedlichen Definitionen  und Interpretationen theoretisch dem Thema Cross Work – nicht ohne den Mangel an vorzufindender Fachliteratur zu vermerken. Kritische Positionen zur Nachfrage in der pädagogischen Praxis und zur Gefahr der Betonung von Geschlechterdichotomien zeichnen die Spannbreite des Themas nach. Die zweite Ebene der Betrachtung des Themas nimmt die Praxis von Cross Work Projekten im pädagogischen Alltag in den Fokus. Eine weitere  Dimension des Themas betrifft die konzeptionelle Bandbreite für Frauen mit Jungen und für Männer mit Mädchen zu arbeiten, ohne dabei Geschlechterverhältnisse zu zementieren. Die neue Betrifft Mädchen bietet kontroverse Sichtweisen und Diskussionsanstöße zu einem Thema, das innerhalb der geschlechtsbezogenen Pädagogik lange Zeit im Hintergrund stand und nun einen so genannten „Hype“ erfährt, der einer genaueren Betrachtung bedarf.
Bestellungen: 7,- € zzgl. 1,20 € Porto beim Juventa Verlag/Beltz Medien-Service, Tel.: 08191/97000-622,

Inhalt Betrifft Mädchen Ausgabe 3/2012


21. August 2012

Erfahrungen mit Partizipation in fünf schleswig-holsteinischen Heimeinrichtungen

Fachtagung Demokratie in der Heimerziehung am 20. September 2012 in Kiel

Auf der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Modellprojektes "Demokratie in der Heimerziehung" vorgestellt. Die beteiligten Träger der Erziehungshilfe werden ihre Projekte in Workshops präsentieren. Im Mittelpunkt der Workshops stehen die inhaltlichen Schwerpunkte und die Prozesserfahrungen bei der Weiterentwicklung der Beteiligungskonzepte und -kulturen. Verschiedene Zugänge, Verfahren und Aktivitäten zur Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und MitarbeiterInnen der Einrichtungen werden vorgestellt, kritisch reflektiert und gemeinsam erörtert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


20. August 2012

Abschlussveranstaltung des Modellprojekts geRECHT in NRW

Fachtagung Kinderrechte, Beschwerden, Ombudschaft in der Jugendhilfe am 7. November 2012 in Köln

Ein dreiköpfiges Team des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband NRW e.V. arbeitet seit 2010 an einer unabhängigen Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Erziehungshilfe. Über die Reflexion des Modellprojektes hinaus soll die Veranstaltung dazu dienen, perspektivische Entwicklungen und Fragen der Umsetzung von Beschwerdestellen und Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe in NRW zu diskutieren und Antworten zu erarbeiten.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)

http://www.gerecht-in-nrw.de/


15. August 2012

Starke Kinder - Starke Familie

Robert Bosch Stiftung stellt Studie zum Wohlbefinden von Kindern in Städten und Gemeinden" vor

Stuttgart (Robert Bosch Stiftung) Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung wurde das Konzept des kindlichen Wohlbefindens und seine Auswirkungen auf das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft von Experten diskutiert, wissenschaftlich untersucht und in der kommunalen Praxis überprüft sowie Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern erarbeitet.

Weitere Informationen

Studie "Starke Kinder – Starke Familie" (PDF-Dokument)


14. August 2012

Wie ticken Jugendliche

Fachtagung zur Sinus-Studie: Lebenswelten von Jugendlichen am 10. September 2012 in Köln

Im Jahr 2007 veröffentlichen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor die Sinus-U27-Jugendstudie heraus. Nicht nur innerkirchlich sorgt die Veröffentlichung für Wirbel. Die Veranstaltung lädt zum Kennenlernen der Studie und zu einer ersten Debatte ein. Veranstalter sind das Landesjugendamt Rheinland, der BDKJ und der Landesjugendring NRW.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


14. August 2012

In guten Händen

Fachtagung Clearing und Diagnostik in den Hilfen zur Erziehung vom 11. bis 12. Oktober 2012 in Berlin

Anliegen dieser Tagung ist es, über bereits in der Praxis erprobte Modelle in Jugendämtern bzw. anderen Einrichtungen der Jugendhilfe vorzustellen und zu diskutieren. Für die Praktikerinnen und Praktiker in der Kinder- und Jugendhilfe sollen Wege aufgezeigt und diskutiert werden, wie Hilfebedarfe genauer erkundet und geplant werden können, so dass diese im Sinne fachlicher Qualität die größtmögliche Wirksamkeit erzeugen können.Veranstalterin ist die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe in der Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


13. August 2012

Themenseiten "Geschwister" im SOS-Fachportal

Im Internet-Fachportal von SOS-Kinderdorf gibt es aktuell einen Themenschwerpunkt „Geschwister“. Kompakt zusammengestellt finden Sie unter dem Titel „Geschwister im SOS-Kinderdorf“ Informationen über Geschwister in den stationären Erziehungshilfen und Ergebnisse von Praxisforschungsprojekten zum Thema.

http://www.sos-fachportal.de/


10. Juli 2012

Der Ruf nach Wirkung

3. Fachtag Sozialmanagement am 26. September 2012 in Münster

Münster (FH Münster) Der Ruf nach „Wirkung“ und Wirkungsnachweisen hat Konsequenzen für das Management von Einrichtungen: Die Maßstäbe für die Legitimation der Einrichtung gegenüber Interessengruppen („stakeholdern“) verändern sich, Marketingkonzepte müssen überprüft werden, das Controlling muss möglicherweise in den Bewertungskategorien und Kennziffern angepasst werden, der Stellenwert der Wirkungskategorie im Qualitätsmanagement muss stärker profiliert werden, die Mitarbeiter müssen zur Evaluation und zur Akzeptanz von Wirkungskriterien als Bewertungsmaßstab motiviert werden und vieles andere mehr …
Der Fachtag „Sozialmanagement“ will die Auswirkungen des Rufs nach „Wirkung“ in der Sozialen Arbeit genauer in den Blick nehmen. Veranstalterin ist die FH Münster.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


9. Juli 2012

Orientierungsrahmen und erste Hinweise zur Umsetzung

Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz

Zum Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1. Januar 2012 haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter und die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ im Juni 2012 Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Die Handlungsempfehlungen sollen als Orientierungsrahmen dienen und erste Hinweise zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes für die örtliche Ebene der Kinder- und Jugendhilfe geben. Sie beinhalten Informationen zu Frühen Hilfen, zum Auf- und Ausbau von Netzwerkstrukturen im Kinderschutz, zu Verfahrensvorgaben zur Weiterentwicklung des Kinderschutzes, zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, zur Sicherstellung der Beratungsqualität und der Kontinuität bei Hilfe in Pflegeverhältnissen, zur Qualitätsentwicklung sowie zur Kinder- und Jugendhilfestatistik. Darüber hinaus sind die Informationen zu den Neuregelungen zur Betriebserlaubnis mit aufgenommen worden.

Handlunsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz (PDF-Dokument)


6. Juli 2012

Pressemitteilung des Bundesamtes für Justiz

Gebührenfreies Führungszeugnis für alle ehrenamtlich Tätigen

Bonn (BfJ) Wer für ehrenamtliche Tätigkeit in einer gemeinnützigen oder vergleichbaren Einrichtung ein Führungszeugnis benötigt, erhält dieses künftig grundsätzlich gebührenfrei. Anders als bisher wird das Bundesamt für Justiz auch dort von einer Gebühr generell absehen, wo ehrenamtlich Engagierte eine Aufwandsentschädigung erhalten. Das teilte der Präsident des Bundesamts für Justiz, Heinz-Josef Friehe, in Bonn mit.

Pressemitteilung des Bundesamtes für Justiz


4. Juli 2012

Ablösung und Integration

27ff-Fachtagung Übergänge in die Zeit nach dem Heim am 2. Oktober 2012 in Münster

Seit 2008 führen die Fachhochschule Münster und der Ev. Fachverband für erzieherische Hilfen RWL eine Langzeitstudie durch, die über einen längeren Zeitraum die subjektive Bedeutung eines Heimaufenthaltes für den Verlauf des eigenen Lebens untersucht. Hierzu werden etwa 100 ehemalige Heimjugendliche regelmäßig nach ihren Einschätzungen und Sichtweisen zu ihrer Zeit im Heim interviewt. Aktuell befinden sich viele der Befragten in einer besonders herausfordernden Phase - dem Übergang in die Zeit nach dem Heim. Es besteht die Möglichkeit, mit VertreterInnen der am Projekt teilnehmenden Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


26. Juni 2012

Neuauflagen erschienen

Literaturtipp: Lebensbücher für Kinder zur ressourcenorientierten Biografiearbeit

Das Lebensbuch für Pflege- und Adoptivkinder ist ein über 150seitiger hochwertiger Ringordner mit einer umfangreichen „Bedienungsanleitung“, Kopiervorlagen und vielen Visualisierungen und Anregungen zur ressourcenorientierten  Biografiearbeit. Soeben ist die zweite, komplett überarbeitete und erweiterte Version erschienen.
Für Kinder in der stationären Jugendhilfe ist 2011 die 3. Auflage des Lebensbuches für Kinder in der stationären Jugendhilfe entwickelt worden.

www.das-lebensbuch.de

Lebensbücher bestellen


20. Juni 2012

Facettenreiche Lösungen für individuelle Herausforderungen

EREV - Forum Sozialraum vom 19. bis 21. September 2012 in Kassel

Hannover (EREV) Unter dem Titel "Kaleidoskop Sozialraum: Facettenreiche Lösungen für individuelle Herausforderungen" erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder eine Mischung aus Referaten und praktischen Beispielen sowie neuen Ausblicken.

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)



18. Juni 2012

Entwicklungsraum Tagesgruppe

1. 27ff-Fachforum Tagesgruppen am 13. September 2012 in Dortmund

Mitarbeitende in Tagesgruppen sind darauf angewiesen, einen Ort zu haben, um die aktuellen fachlichen und jugendhilfepolitischen Themen bezogen auf ihren Arbeitsalltag diskutieren zu können. Das Fachforum Tagesgruppen möchte den fachlichen und persönlichen Austausch fördern, informieren und die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten eröffnen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung)


18. Juni 2012

Wissen, Austausch, Professionalität

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei

Bitte beachten Sie, dass für folgende Veranstaltungen Anmeldungen noch möglich sind:

Das Fortbildungsheft 2012 des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL ist erschienen.
27ff-Fortbildungsprogramm 2012 (PDF-Dokument)
Gedruckte Exemplare können bei Sylvia Parchow kostenfrei angefordert werden.


18. Juni 2012

Schwangerschaft als Akt der Selbstbestimmung

Filmtipp: 17 Mädchen

Das Onlineportal für Filmbildung www.kinofenster.de empfiehlt den Film 17 Mädchen als Fim des Monats. Zum Inhalt: Die 16-jährige Camille ist schwanger. Als sie es bemerkt, ist sie geschockt. Doch dann entdeckt sie plötzlich Vorteile: Sie stellt sich vor, nie mehr allein zu sein und dass ihre eigene Mutter ihr von nun an nichts mehr zu sagen hat. Jetzt ist sie erwachsen und frei so zu leben, wie sie es möchte. Ihren Freundinnen gefällt diese Idee ebenfalls…

Weitere Informationen (Filmbesprechung, Interviews) - www.kinofenster.de


18. Juni 2012

Unterstützen sie das Projekt

Kinderbücher öffnen Zugänge: Buchprojekt von Tatjana Neupert

Köln (Die Kinderschutzzentren) Kinderbücher sind ein wichtiges Medium in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie können  in der Familie, aber auch im therapeutischen Kontext gut genutzt werden, um Ängste, Sorgen und auch belastende Erfahrungen zu thematisieren. „Im anglo-amerikanischen Sprachraum gibt es hierzu einige sehr schöne Kinderbücher; in Deutschland eher wenig. Aus diesem Grunde habe ich es mir zum persönlichen Ziel gemacht, einige der schönsten Kinderbücher zu diesem Thema ins Deutsche zu übersetzen und den vielen betroffenen Kindern - ob direkt oder indirekt - im deutschsprachigen Raum zugänglich zu machen.“, sagt Tatjana Neupert, Kinderärztin, Therapeutin und Mutter. Machen Sie mit und helfen Sie Frau Neupert bei der Auswahl geeigneter Kinderbücher. Die Kinderschutzzentren veröffentlichen dazu eine Bücherliste und Hinweise, wie man das interessante Projekt unterstützen kann.

Zur Bücherliste (PDF-Dokument)

Zu den Hinweisen (PDF-Dokument)


16. Juni 2012

Praxisansätze und ihre empirischen Grundlagen

Neue Studie zu sexuell grenzverletzendem Verhalten von Kindern

Im Auftrag des IzKK des Deutschen Jugendinstituts e.V. hat Peter Mosser eine aktuelle Expertise zu empirischen Grundlagen, theoretischen Modellen und Praxisansätzen in der Arbeit mit „sexuell auffälligen“ und grenzverletzenden Kindern erstellt und vorgelegt.

Zur Studie "Sexuell grenzverletzende Kinder" beim DJI (PDF-Dokument)


16. Juni 2012

Eine Herausforderung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe

Hannover (AFET) Bundeskinderschutzgesetz, Inklusionsdebatte, Ombudsstellen – Partizipation ist (wieder) in aller Munde! Dabei ist die Frage nach Beteiligung alles andere als neu. In der Jugendhilfedebatte wird Partizipation mittlerweile als selbstverständliche fachliche und rechtliche Norm verstanden. Zugleich ist sie ein dienstleistungsorientiertes Mittel zu mehr Wirksamkeit und Effizienz in der Hilfegestaltung. Die Tagung vermittelt neue Perspektiven und Impulse zum Thema Partizipation "lernen" als Aufgabe und Partizipation "leben" als innere Haltung. Interessante Referentenpersönlichkeiten eröffnen neue und erstaunliche Sichtweisen aus Sicht der Hirnforschung und Neurologie, der Sicht auf das Web. 2.0 / Social Media und der Politikwissenschaft. Veranstalter ist der AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF-Dokument)

Onlineanmeldung (AFET)


15. Juni 2012

Rundschreiben der Diakonie RWL

Neuregelung des Rundfunkbeitrages ab 1. Januar 2013

Die Neuregelung des Rundfunkbeitrages ab 1. Januar 2013 (vormals sog. GEZ-Gebühr) hat zu vielen Nachfragen seitens der Erziehungshilfeeinrichtugen. Es schien so, dass die Gebühr für jede Wohngruppe zu zahlen sei. Dem ist nicht so. Zur Ihrer Information steht Ihnen das entsprechende Rundschreiben der Diakonie RWL noch mal zur Verfügung.

Rundschreiben Rundfunkgebühren vom 04.06.2012 (PDF-Dokument)

14. Juni 2012

Dabei sein - Beteiligt sein - Mitgestalten

Fachtag Beteiligung und Mitwirkung am 7. September 2012 in Hennef

Der Fachtag richtet sich an Kinder, Jugendliche und Fachkräfte aus der stationären und teilstationären Erziehungshilfe. Es werden Denkanstöße und Erfahrungen geboten für eine gelingende Beteiligung mit fachlicher Begleitung und in positiver Atmosphäre. Veranstalter sind das LVR-Landesjugendamt Rheinland und die Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument, 720 KB)


11. Juni 2012

EREV-Forum Schule und Erziehungshilfe vom 27. bis 30. November 2012 in Luisenthal

Hannover (EREV) Werden wir nicht täglich mit unterschiedlichen Problemen, Konflikten - größeren und kleineren Ausmaßes – konfrontiert? Und geht es nicht zuletzt darum, diese im Sinne der betroffenen Kinder oder Jugendlichen gemeinsam so zu lösen, dass eine Balance – ihre eigene Balance – erhalten bleibt beziehungsweise wieder hergestellt wird. Die im Forum aufgegriffenen Praxisbeispiele, Workshops, Referate und Diskussionen sollen somit kleine und vielleicht auch große Steine sein, die uns in der Praxis helfen, Balancen wieder herzustellen.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


01. Juni 2012

Webfish in Gold für "Soziale Berufe kann nicht jeder"

Berufsfindungsportal der Diakonie hat Internet-Award gewonnen

In der Begründung der Jury für den Webfish, heißt es, das Portal gehe vorbildlich auf junge Erwachsene in der Berufsfindungsphase ein, zum Beispiel mit einem Berufsfindungstest oder Blogs von Auszubildenden und Freiwilligen. Vorbildlich sei die Integration von Web 2.0-Elementen in die Internetseite und die zusätzlichen Präsenzen auf Facebook, Twitter, YouTube.

Zum Berufsfindungsportal www.soziale-berufe.com


31. Mai 2012

Primärzuständigkeit der Jugendhilfe gefordert

UMF: Forderungen der Erziehungsfachverbände an die Jugendministerkonferenz

Anlässlich Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) in Hannover haben sowohl die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit dem Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) als auch der AFET- Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. Positionspapiere zu fachlichen Standards im Umgang mit unbegleiteten minderjährige Flüchtlinge erarbeitet. Aus Sicht der Erziehungshilfe ist die Situation von jungen Flüchtlingen nach wie vor äußerst unbefriedigend. Es wird eine Primärzuständigkeit der Jugendhilfe gefordert. Der Bundesfachverband UMF fordert in einer Pressemitteilung Konsequenzen durch die Konferenz der Jugend- und Familienminister.

Positionspapier IGfH und EREV

Positionspapier AFET Bundesverband für Erziehungshilfe

Pressemitteilung des Bundesfchverband UMF vom 30.05.2012


31. Mai 2012

4. IGfH-Bundestagung Heimerziehung vom 12. bis 14. September 2012 in Hildesheim

Frankfurt a.M. (IGfH) Moderne Heimerziehung zeichnet sich durch ihre soziale Vielfältigkeit und regionale Ausdifferenzierung aus. Sie bietet Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren Eltern leben können, einen "lohnenden Lebensort", der pädagogisch und sozial gestaltet werden muss. Ihre Aufgabe ist es, für die dort lebenden Kinder ein schützendes und förderndes Klima zu schaffen, mit ihnen ihre familiären Krisen und kindlichen Enttäuschungen zu bewältigen und ein soziales Miteinander zu gestalten, das als eine chancenreiche Alternative erlebt wird.

Die Fachtagung bietet eine offene und kreative Fach- und Konzeptionsdiskussion, in der zusammen mit kooperierenden Fachdiensten und Institutionen eine pädagogisch und sozial gelingende Heimerziehung definiert und zukunftswirksam gestaltet werden soll.

http://www.bundestagung-heimerziehung.de/


15.Mai 2012

Kooperationen zwischen den Hilfesystemen

LWL-Materialband: Jugend - Sucht - Hilfe

Mit ihren Veröffentlichungen stellt die LWL-Koordinationsstelle Sucht Praktikerinnen und Praktikern der Suchtprävention und Suchthilfe viel Know-how und zahlreiche Anregungen für Ihre tägliche Arbeit zur Verfügung. Der aktuelle Materialband (M7) setzt sich mit dem Thema "Jugend Sucht Hilfe - Kooperationen zwischen den Hilfesystemen" auseinander.

Zum Downloadbereich beim LWL

Broschüre Jugend-Sucht-Hilfe (PDF-Dokument, 66 Seiten, 250KB)


02. Mai 2012

Spleen, Idee, Hobby, Lebensweise

Film Projekt: Geschichten aus der Jugendhilfe gesucht

Berlin (DW EKD) Für die Recherche zu einem Film sucht der Bundesverband der Diakonie ungewöhnliche Geschichten aus der diakonischen Jugendhilfe. Es geht dabei nicht darum, aus einem Fall eine unrealistische Story zu machen, sondern umgekehrt um einen Ansatzpunkt für eine fiktionalen Erzählung, was Jugendhilfe sein kann. Aus einer ungewöhnlichen Konstellation wird ein Lehrstück über diakonische Jugendhilfe. Die Entwicklungsgeschichte eines jungen Menschen, dessen Spleen, die eigenwillige Idee, der unorthodoxe Lebensentwurf, das verrückte Hobby, die ausgewöhnliche Begabung – eben das Quere beim einzelnen, einer Gruppe: das interessiert.

Informationen nimmt Andreas Wagner gerne entgegen:


27. April 2012

Traumatisierte Eltern, Kinder und Systeme

Fachtagung Lösungen finden im System am 14. November 2012 in Menden

Mit der Fachtagung möchte die Ev. Jugendhilfe Menden neben der Vermittlung neuer Erkenntnisse aus der Traumapädagogik zur gemeinsamen fachlichen Diskussion anregen. Zielgruppe sind KollegInnen aus der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte, MultiplikatorInnen sowie auch therapeutische Fach- und Beratungsdienste.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Zum Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)

Zur Onlineanmeldung



30. März 2012

Inklusion betrifft alle Kinder, Jugendlichen und deren Familien

27ff-Fachtagung Inklusion und Erziehungshilfe sucht den Weg von der Vision in den Alltag

Ulrike Bavendiek - Diakonie Düsseldorf

Das Inklusive möglich machen … - hier geht es um eine Vision, um Konzepte, vor allem aber um eine Veränderung der Praxis, die das Recht auf Ungleichheit in unserer Gesellschaft ermöglicht. Was bedeutet Inklusion für die Erziehungshilfe? Damit befasste sich der Fachtag „Das Inklusive möglich machen…“ des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr zur Fachtagung "Das Inklusive möglich machen ..."


30. März 2012

Ansätze zum pädagogischen Umgang

Diakonie-Fachtagung Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Einwanderungsgesellschaft am 8. Mai 2012 in Münster

Die Idee zur Durchführung dieser Fachtagung "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Einwanderungsgesellschaft" entstand bereits Mitte 2011 aufgrund zahlreicher Hinweise und Problematisierungen von menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Äußerungen nicht nur von Mehrheitsangehörigen, sondern auch von Menschen mit Migrationsgeschichte. Dazu gehören auch die Erfahrungen des Projekts "Respect me!" der Diakonie Paderborn-Höxter. Das Thema hat durch aktuelle Entwicklungen, wie die Studie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" der Universität Bielefeld eine besondere Aufmerksamkeit bekommen. Deren Ergebnisse wurden Mitte Dezember 2011 veröffentlicht. Veranstalter sind die Diakonie RWL, die Diakonie Paderborn-Höxter so wie das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungslfyer (PDF-Dokument)


27. März 2012

Modulare Nachqualifizierung bis zum Berufsabschluss

Fachtagung Potenziale An- und Ungelernter nutzen am 10. Mai 2012 in Oberhausen

In den nächsten 25 Jahren gehen gut qualifizierte geburtenstarke Jahrgänge in Rente. Sie können nur zum Teil durch jüngere Arbeitskräfte ersetzt werden. Daher sollten Unternehmen bereits heute ihre Personalplanung langfristiger ausrichten und eine klare Fachkräftestrategie verfolgen - nur so können sie die Engpässe von morgen vermeiden. Auf der Veranstaltung sollen Fachleute zusammengebracht werden, um miteinander Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Es werden bewährte Konzepte und Strategien zur abschlussorientierten modularen Nachqualifizierung An- und Ungelernter aus dem BMBF-Programm "Perspektive Berufsabschluss" und aus anderen Programmen präsentiert. Veranstalter ist die qualiNETZ Beratung und Forschung GmbH.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Onlineanmeldung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


26. März 2012

Vollzeitpflege oder Heimerziehung

27ff-Handreichung Erziehungshilfe in familienanalogen Wohnformen

Als dynamisch wachsende und konzeptionell ausdifferenzierte Angebote der Hilfen zur Erziehung entwickeln sich seit Jahren beständig die familienanalogen Wohnformen. Genauso unterschiedlich wie deren fachliche Ausgestaltung sind die zahlreichen Namen unter denen Angebote platziert werden. Die rechtliche Verankerung im SGB VIII geschieht über die Zuordnung zu den §§ 33 SGB VIII (Vollzeitpflege) und dem § 34 SGB VIII (Heimerziehung, sonstige Wohnformen). Aus der Zuordnung ergeben sich zahlreiche rechtliche und finanzielle Folgefragen.

Mitglieder des 27ff-Fachausschusses ´Wirtschaft, Recht und Pädagogik´ haben nun in einer Handreichung einen Überbblick über die rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekte und die unterschiedlichen Modelle familienanaloger Betreuungsformen erstellt.

Handreichung Erziehungshilfe in familienanalogen Wohnformen (PDF-Dokument)

Diese und weitere Veröffentlichungen des Evangelischen Fachverbandes für erzieherische Hilfen RWL stehen Ihnen zum Download zur Verfügung unter

www.diakonie-rwl.de/erziehungshilfe/publikationen


20. März 2012

Praxis- und Methodenkompetenz

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei

Bitte beachten Sie, dass für folgende Veranstaltungen Anmeldungen noch möglich sind:

Das Fortbildungsheft 2012 des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL ist erschienen.
27ff-Fortbildungsprogramm 2012 (PDF-Dokument)
Gedruckte Exemplare können bei Sylvia Parchow kostenfrei angefordert werden.


15. März 2012

Wer wissen will, wer er ist, muss wissen, woher er kommt, um zu sehen, wohin er will

Lebensbuch für Pflege- oder Adoptivkinder zum Sonderpreis

Das Eylarduswerk veräußert im Rahmen eines Abverkaufs seine restlichen Exemplare des Lebensbuches für Pflege- oder Adoptivkinder (m. kleinen Mängeln) zu einem Sonderpreis von je 25 € (inkl. der 7,50 € Versandkosten!) statt des normalen Preises von 59 € + 7,50 € Versand. Falls Sie eines oder mehrere Exemplare zu diesen Konditionen erwerben wollen, wenden Sie sich bitte an mit einem Hinweis auf den Abverkauf.
Informationen zum Lebensbuch für Pflege- und Adoptivkinder


02. März 2012

Zertifiziert nach den Standards des Bundesverbandes für individual- und Erlebnispädagogik (BE)

Zweijährige Weiterbildung Erlebispädagogik in der kirchlichen Jugendarbeit ab September 2012 in Altenkirchen

Erlebnispädagogik als Bildung für nachhaltige Entwicklung eröffnet Lernräume zum Erwerb von Gestaltungskompetenz. Erlebnispädagogik ist ein Baustein einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Konzeption und Zielsetzung werden unter dem Fokus einer Bildung für nachhaltige Entwicklung betrachtet.
Der besondere Wert der Trainer/innen-Kompetenz Erlebnispädagogische Maßnahmen zielen darauf ab, die Teilnehmenden in ihren Entwicklungs- und Lernfortschritten zu unterstützen. Den größten Einfluss haben dabei die Trainer/innen mit ihrem Verhalten, Äußerungen und Angeboten. Darum wird besonderer Wert darauf gelegt, eine systemische Grundhaltung sowie lernfördernde Moderationstechniken und Diagnose-Instrumente für schwierige Situationen sowie prozessorientiertes Arbeiten einzusetzen.

Mehr Informationen zur Weiterbildung

Seminarflyer (PDF-Flyer)


01. März 2012

Musik, Lifestyle und Symbolik

Fachtag Rechtsextreme Jugendkulturen am 27. April 2012 in Dortmund

Ziel des Fachtages ist es, einen ersten Überblick zu verschiedenen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus unter Jugendlichen zu geben. Dazu gehören gerade auch jugendkulturelle Elemente, mit denen Jugendliche Zugehörigkeit zu bestimmten Szenen demonstrieren: Musik und Kleidungsstil sowie Symbole. Dabei sollen sich die Teilnehmenden auch mit Primärquellen beschäftigen, d.h. Rechtsrock anhören, Songtexte und CD-Cover analysieren. Veranstalter ist der Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V. Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


28. Februar 2012

9. Kinderschutzforum vom 19. bis 21. September 2012 in Münster

Das Kinderschutzforum moderiert den fachlichen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft, es organisiert den Transfer aus der Praxis für die Praxis,  bietet eine Plattform für innovative Projekte und neue Denkansätze im Kinderschutz und führt Expert(inn)en aus den verschie­denen Praxisfeldern des Kinderschutzes zusammen.

Thematische Schwerpunkte des 9. Kinderschutzforums 2012 sind:

  • Das Erleben von Kindern, Eltern und HelferInnen in Kinderschutzprozessen
  • Die Gestaltung von Hilfeprozessen zwischen dialogischer Entwicklung und „Schutzauftrag“
  • Die Trennung als Ergebnis und Herausforderung des Kinderschutzes
  • Die Veränderung der Lebenswelten und der Jugendhilfe als deren Teil
  • Die Wege zu einer Kultur der Achtsamkeit

Veranstalter sind die Kinderschutz-Zentren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung


23. Februar 2012

Erlebens- und Verhaltensweisen von Kindern mit psychischen Störungen besser verstehen lernen

Fachtagung Das Normale am Verrückten am 09. Mai 2012 in Bad Bentheim-Gildehaus

Durch die Veranstaltung soll das „Fall-Verständnis“ für die zum Teil außergewöhnlichen und bizarren Verhaltensweisen von Kindern mit psychischen Störungen, Traumatisierungen und psychiatrischen Erkrankungen vergrößern. Der Erfahrung nach fällt es Fachkräften leichter, mit „verrückten“ Kindern und Jugendlichen umzugehen, wenn sie eine Idee davon haben, warum sich die Kinder und Jugendlichen so verhalten, wie sie sich verhalten und dass ihr „verrücktes“ Verhalten häufi g ein ganz normales Verhalten in verrückten Kontexten ist. Veranstalter ist das Eylarduswerk. Die Anmeldung zum Fachtag erfolgt ausschließlich online.

Anmeldung (Benutzername: Fachtag, Passwort: 2012)

Veranstaltungsprogramm (PDF-Dokument)

18. Februar 2012

Was tun mit den unter 14-Jährigen

Fachtagung Frühe Hilfen statt später Strafen am 25. April 2012 in Köln

Gelegentliches Klauen und auch körperliche Übergriffe in der Kindheit sind bei den meisten Kindern eine "normale" Begleiterscheinung ihrer Entwicklung. Fast immer genügt eine angemessene erzieherische Reaktion. Daneben gibt es eine Gruppe von Kindern, die Eltern und Pädagog(inn)en in besonderem Maße fordern und herausfordern. Sie begehen oft schon im frühen und mittleren Kindesalter viele und manchmal auch schwere Straftaten. Die Kinder sind zu Recht nicht strafmündig. Aber es ist notwendig, möglichst frühzeitig gegenzusteuern, um andere zu schützen - und um zu verhindern, dass diese Kinder ihre eigene Zukunft belasten.

Wie aber sieht die richtige pädagogische Reaktion aus? Welche Unterstützung brauchen pädagogische Fachkräfte durch Spezialdienste wie Beratungsstellen oder die Kinder- und Jugendpsychiatrie? Wie können sich die Fachkräfte aus den unterschiedlichen Disziplinen vernetzen und dadurch gegenseitig stärken? Welche Rolle sollte die Polizei - wenn überhaupt - dabei einnehmen? Was brauchen diese Jungen und Mädchen, damit sie sich sozial verhalten können? Was kann präventiv getan werden?

Auf diese Fragen will die diesjährige Fachtagung des Landesarbeitskreises Jugendhilfe, Polizei und Schule (LAK-NRW) in Vorträgen und sechs Workshops praxisorientierte Antworten geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Zum Veranstaltungsprogramm und Anmeldeformular (PDF-Dokument)


17. Februar 2012

Tatsachen, die zu Fehleinschätzungen führen können

Erklärung der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen zum Tod des Pflegekindes Chantal in Hamburg

Die Forschungsgruppe ist vom Tod der 11jährigen Chantal in ihrer Pflegefamilie in Hamburg tief betroffen. Die öffentliche Debatte veranlasst die Gruppe schon heute auf einige Tatsachen hinzuweisen, die in der öffentlichen Diskussion derzeit zu kurz kämen und zu Fehleinschätzungen beitragen könnten. Deshalb hat die Forschungsgruppe eine Erklärung verfasst.

Erklärung der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen (PDF-Dokument)


14. Februar 2012

Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975

Fonds Heimerziehung für ehemalige Betroffene gestartet

Berlin (DW EKD) Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung, die jeweils zu einem Drittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie katholischer und evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbänden und den Orden erbracht werden. Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier betonte, dass die Diakonie sich frühzeitig für die Einrichtung dieses Fonds eingesetzt habe, um ihren Teil der Verantwortung für das erlittene Leid der Heimkinder zu übernehmen. Anlauf- und Beratungsstellen in den westdeutschen Bundesländern und Berlin beraten Betroffene und ermitteln den konkreten Hilfebedarf. Für Betroffene aus Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen sowie Jugendwerkhöfen der DDR ist geplant, bis zum Sommer 2012 entsprechende Regelungen und Grundlagen zu schaffen.
Ein kostenloses Infotelefon gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung: 0800 1004900 (montags: 8 Uhr bis 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags: 16 Uhr bis 22 Uhr und sonntags: 14 Uhr bis 20 Uhr). Ausführliche Informationen zum Fonds, zur Antragstellung und zu den Zuständigkeiten der Beratungsstellen finden Sie hier:

fonds-heimerziehung.de


12. Februar 2012

Coach- und Mastercoachqualifizierung (DGfC)

3 Weiterbildungsangebote Coaching mit System und Gestalt ab Juni 2012

Die Weiterbildungen sind nach den Standards der DGfC zertifiziert und werden in kleinen Lerngruppen von max. zwölf TeilnehmerInnen durchgeführt, um einen sehr hohen Praxisanteil zu gewährleisten. Vorrangiges Ziel der Weiterbildung zum Coach (DGfC) ist die Entwicklung eines individuellen Coachingkonzeptes in den vier Lernbereichen des Begründungswissens, der Methodenkenntnis, des Selbstlernens und der Beziehungsgestaltung im Coaching. Beginn ist Juni 2012 (Detmold) bzw. September 2012 (Hagen).
Die Mastercoachqualifizierung (DGfC) als Aufbauqualifizierung dient einer Erweiterung und Vertiefung der individuellen Coachingkompetenzen. Im Mittelpunkt dieser Weiterbildung steht ein sog. Meisterstück, das die besondere Befähigung zur Prozessgestaltung und -reflexion dokumentiert. Beginn ist November 2012 (Hagen). Seminarleiter der Angebote ist Andreas Baumgärtner.

„Coaching mit System und Gestalt“ zum Coach (DGfC), Detmold (PDF-Dokument)

„Coaching mit System und Gestalt“ zum Coach (DGfC), Hagen (PDF-Dokument)

Mastercoachqualifizierung (DGfC), Detmold (PDF Dokument)

Homepage Andreas Baumgärtner



10. Februar 2012

Das Inklusive möglich machen

27ff-Fachtagung Inklusion und Erziehunghilfe am 21. März 2012 in Münster

RWL Logo zum 27ff-Fachtag Inklusion

Eine inklusive Gesellschaft ist durch das Recht auf Ungleichheit gekennzeichnet. „Das Inklusive möglich machen“ klingt zunächst einfach, die Umsetzung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Institutionen ist aber vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Es gibt eine Menge Fragezeichen und Unsicherheiten, die sowohl fachliche als auch strukturelle und finanzielle Aspekte betreffen. Dieses gilt auch für den Bereich der Erziehungshilfe.

Zum Veranstaltungsprogramm (PDF-Datei)

Zur Onlineanmeldung


09. Februar 2012

Orientierung und Diskussionsgrundlage

Fachliche Stellungnahme des 27ff zum Leistungsspektrum der Hilfeform Tagesgruppe

Deckblatt 27ff-Stellungnahme Tagesgruppen

Tagesgruppen nach § 32 SGB VIII wurden in den vergangenen Jahren immer wieder hinterfragt und hatten in mancher Kommune keine große Akzeptanz. Aktuell zeigt sich eine ganz andere Tendenz: die Dienste nach § 32 SGB VIII werden bundesweit ausgebaut und zunehmend differenziert. Im Wesentlichen sind Perspektiven im familienorientierten Bereich, sozialräumlich und in der Verzahnung mit Schulen zu erkennen. Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen. Die Entwicklung im Bereich der Diakonie Rheinland, Westfalen und Lippe ist mit diesem Bundestrend vergleichbar.
Die Tagesgruppen-Expertinnen und Experten im 27ff  haben sich in 2011 mit ihren Grundlagen und Ausdifferenzierungen auseinandergesetzt und eine fachliche Stellungnahme zum aktuellen Stand der Arbeit veröffentlicht.

PDF-Dokument der fachlichen Stellungnahme zum Herunterladen (etwa 3 MB)


09. Februar 2012

Aktiver Kindesschutz und Rahmenbedingungen in den Einrichtungen

3. Teil der 27ff-Kindesschutzbroschüre ist erschienen

Deckblatt 3. Teil 27ff-Kindesschutzbroschüre

Teil 3 der vorliegenden Handreichung behandelt besonders die von den Trägern gesetzten Rahmenbedingungen in den Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe. Aktiver Kindesschutz wird erst dann wirklich umsetzbar, wenn die Grundlagen sich an den Bedürfnissen sowohl der betreuten Kinder und Jugendlichen als auch an denen der Mitarbeitenden orientiert. Es gibt Kriterien, die einen den fachlichen Regeln der Kunst entsprechenden Orientierungsrahmen bieten. Diese Kriterien werden im 3. Teil der Handreichung vorgestellt.

PDF-Dokument der Broschüre zum Herunterladen (etwa 1,7 MB)


09. Februar 2012

2. Mitgliederversammlung des 27ff stellt Geschäftsbericht 2011 vor

Die Mitgliederversammlung des 27ff, Evangelischer Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL, am 22. November 2011 in Dortmund hatte den fachlichen Schwerpunkt „Inklusion und dann…“. Das Thema wurde u. a. durch die beiden Referenten Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner und Prof. Dr. Stefan Sell zu unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeitet. Im Ergebnis wurde deutlich, dass die Träger der Erziehungshilfe dazu weiter denken werden und dass wir am Beginn einer grundlegenden Veränderung stehen.

Mehr zur Mitgliederversammlung des 27ff

25. Januar 2012

Die Kinder- und Jugendhilfe hat Vorrang vor dem Asyl- und Ausländerrecht

27ff-Einschätzung zur Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen

Deckblatt 27ff-Einschätzung UMF

Die Ausgestaltung einer jugendhilfegerechten Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu  untermauern, hat sich der 27ff mit der ersten Veröffentlichung zu diesem Thema vorgenommen. Die kleine Broschüre „Zur Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW“ gibt erste Hinweise zur  gesetzeskonformen Eingliederung aus Sicht der Erziehungshilfe. Sie soll insbesondere die Rahmenbedingungen für  NRW stärken und die Jugendhilfe-Einrichtungen im Verfahren der Unterbringung vor Ort stützen.

PDF-Dokument der Einschätzung zum Herunterladen


24. Januar 2012

Programm für 2012 ist da

27ff-Fortbildungen: Noch einige Plätze frei

Deckblatt 27ff-Fortbildungsprogramm 2012

Bitte beachten Sie, dass für folgende Veranstaltungen Anmeldungen noch möglich sind:

Die Macht der Sprache - Methodenseminar zur Qualifizierung von Beratung
(26.3. - 28.3.2012)
Alles dreht sich nur ums Essen? - Was macht eine Wohngruppe essstörungsspezifisch?
(23.-24.4.2012 und 17.-18.9.2012)
Leiten in der "Sandwich-Position" - Führungstraining für Erziehungsleitungen und Bereichsleitungen
(11.-13.6.2012)
Erfolgreiches Leiten von Gruppen und Teams -  Ein Führungstraining für (neue) Gruppen-/TeamleiterInnen in Einrichtungen und Diensten der (teil-)stationären und ambulanten Erziehungshilfe
(26.-28.6.2012 und 28.-30.11.2012)

Das Fortbildungsheft 2012 des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL ist erschienen.
27ff-Fortbildungsprogramm 2012 (PDF-Dokument)
Gedruckte Exemplare können bei Sylvia Parchow kostenfrei angefordert werden.
s.parchow@diakonie-rwl.de


20. Januar 2012

Berufsbegleitend, 5 x 2 Tage, für BerufseinsteigerInnen

IGFH-Fortbildung Neu in der SPFH März bis November 2012 in Frankfurt am Main

Die weitgehende Abschaffung des Berufsanerkennungsjahres, die zeitgleiche Verkürzung der Studiendauer ohne vorherige berufsfeldspezifische Sozialisation sowie die offentliche Aufmerksamkeit durch die Kinderschutzdebatte verstarken die Notwendigkeit einer systematischen und reflexiven Einarbeitung in das  komplexe Arbeitsfeld, um eine frühzeitige und hohe Verantwortungsübernahme zu ermöglichen.

Weitere Informationen und Anmeldung


20. Januar 2012

Rechte von Kindern und Jugendlichen stärken

Freie Wohlfahrtspflege gründet Ombudschaft Jugendhilfe NRW e.V.

Die Wohlfahrtsverbände in NRW richten eine unabhängige Beschwerdestelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die ihren Anspruch auf Jugendhilfeleistungen nicht durchsetzen können. Zu diesem Zweck hat die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW den Verein „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ gegründet. Dieser Verein plant den Aufbau einer zentralen Geschäftsstelle und ehrenamtlicher Unterstützungsstrukturen in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens. Für die DiakonieRWL wurde Dr. Remi Stork (kommissarisch) für den Vorstand benannt. Für Fragen zum Thema Ombudschaft steht ihnen Frau Tanja Buck (Referentin Erziehungshilfe) gerne zur Verfügung: t.buck@diakonie-rwl.de


18. Januar 2012

Orientierung und Standortbestimmung

Eltern-Stärken-Test: Onlineversion und Buch

Dieser Test wurde vom Forschungsteam des Instituts für Kindheit, Jugend und Familie der Fachhochschule Köln unter der Leitung von Sigrid Tschöpe-Scheffler erarbeitet und im Verlag Barbara Budrich veröffentlicht. Er bietet eine Orientierung im Sinne einer allgemeinen Standortbestimmung: "Was mache ich in der Erziehung gut? In welchen Bereichen könnte ich mich weiterentwickeln?" Er urteilt nicht zwischen "richtig" und "falsch".

Zum Eltern-Stärken-Test (Online)

Zum Buch "Der Eltern-Stärken-Test


17. Januar 2012

Teilhabe ermöglichen

Fachtagung Inklusion konkret am 8. März 2012 in Gelsenkirchen

Die Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, ist eine wichtige Aufgabe für alle Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege. Sie verpflichten sich, ihre Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass Inklusion gelingen kann und im unmittelbaren Alltagserleben, im stationären wie im ambulanten Setting, ein Übungs- und Erfahrungsfeld findet. Veranstalterin ist die LAG Freie Wohlfahrtspflege in NRW.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


10. Januar 2012

Kooperation, Kontakt und Hilfeplanung

Fachtagung Psychisch belastete Familien vom 23. bis 24. April 2012 in Dortmund

Psychische Erkrankungen eines Elternteils berühren immer die ganze Familie und stellen besonders für die Kinder eine sehr belastende Situation sowie einen Risikofaktor für eine gesunde Entwicklung dar. Um belastete Familien als Fachkraft in der Jugendhilfe oder Psychiatrie effektiv unterstützen zu können, ist neben fachlichen  Kenntnissen über Krankheitsbilder und familiäre Dynamiken auch das Wissen um praxisnahe Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten  wichtig. Veranstalterin ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e. V.

Zur Veranstaltung (Flyer, Programm, Onlineanmeldung)



08. Dezember 2011

Noch freie Plätze

Jetzt anmelden: 27ff-Fortbildungen 1. Quartal 2012

Für folgende 27ff-Fortbildungen im ersten Quartal 2012 sind noch Plätze frei:

Gruppenpädagogik in der Heimerziehung

Erfolgreiches Leiten von Gruppen und Teams

Psychisch kranke Eltern betreuen und beraten

Onlineanmeldungen sind möglich! Fragen und Anmeldungen nimmt gerne Frau Sylvia Parchow entgegen:

Anmeldeformular (Word-Dokument)

08. Dezember 2011

Starter Kits für Jungen und Mädchen

Spielset Berufsplanung: Vorstellung und Einführung am 31. Januar 2012 in Dortmund

Die Veranstaltung bietet einen  Einblick in die Inhalte, Methoden und Konzeptionen der Starter Kits (1xJunge, 1xMädchen) sowie die Möglichkeit, die Starter Kits kennen zu lernen, zu erproben und zu erwerben. Sie werden die Möglichkeit haben mit dem  Starter Kit für Jungen oder für Mädchen intensiv zu arbeiten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit das jeweils andere Methodenset kennen zu lernen.

Infos zum Starter Kit für Mädchen

Infos zum Starter Kit für Jungen


05. Dezember 2011

Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

Fachtagung Herausforderungen des Bundeskinderschutzgesetzes am 19. Januar 2012 in Dortmund

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport veranstaltet im Januar 2012, in Zusammenarbeit mit dem Institut für soziale Arbeit e.V., einen Fachkongress mit dem Titel „Qualitätsentwicklung im Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen - Herausforderungen des Bundeskinderschutzgesetzes“ im Signal Iduna Park in Dortmund. Herzlich eingeladen sind hierzu Fach- und Leitungskräfte aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schule, Justiz und Ermittlungsbehörden sowie angrenzender Arbeitsfelder.

Informationen zur Veranstaltung

Vorläufiges Programm (PDF-Dokument)


05. Dezember

Wege zur besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie

LWL-Broschüre Kinder psychisch kranker Eltern

Wenn Eltern psychisch erkranken, ist diese Situation sowohl für die erwachsenen Familienmitglieder als auch für die Kinder mit vielfältigen Sorgen, Ängsten und Problemen verbunden. Klar ist: Eine effektive Hilfe kann nur im abgestimmten Miteinander von Psychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe gelingen. Die neueste Veröffentlichung aus der Reihe „Ideen und Konzepte“ (Heft 50) des LWL-Landesjugendamts Westfalen greift das Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ auf und zeigt am Beispiel eines Praxisentwicklungsprojekts auf, wie Wege zu einer besseren Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe auf regionaler Ebene geebnet werden können.

Broschüre beim LWL-Landesjugendamt Westfalen bestellen


30. November 2011

Schwerpunkte: Partizipation und Freiheit von Gewalt

filia - Projektförderung für Mädchen

filia heißt "Tochter" und so fördert die Frauenstiftung filia mit 20% ihrer Fördermittel Projekte von Mädchen und Frauenorganisationen die Mädchen stark machen. Projekte für Mädchen werden mit bis zu 5000,-€ gefördert. Bis zum 1. März 2012  nimmt filia Anträge entgegen. Die Projekte können frühestens ab dem 1. Juli 2012 starten.

Filia - Die Frauenstiftung (Homepage)

Antragsformular (PDF-Dokument)

Infos zur Förderstrategie


27. November 2011

Kinder vor Vernachlässigung und Missbrauch besser schützen

Kinderschutzgesetz im Bundesrat gescheitert

(epd) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) ist mit ihrem Kinderschutzgesetz am Bundesrat gescheitert. In der Länderkammer kam Ende November in Berlin keine Mehrheit für das Gesetz zustande. Die SPD-geführten Länder erhielten aber auch keine Mehrheit dafür, den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Überarbeitung des Gesetzes anzurufen. Das Kinderschutzgesetz soll zum 1. Januar 2012 in Kraft treten und Kinder vor Vernachlässigung und Missbrauch besser schützen. Offen ist nun, ob die Bundesregierung den Vermittlungsausschuss anruft, um doch noch eine Zustimmung des Bundesrats zu erwirken.

Mehr zum Scheitern des BKSchG

19. November 2011

RUB-Studie über konfessionelle Heimerziehung als Buch erschienen

Die knapp 600 Seiten starke Studie der Bochumer Forscher Bernhard Frings und Uwe Kaminsky zur konfessionellen Heimerziehung in Deutschland von 1945 bis 1975 ist unter dem Titel „Gehorsam – Ordnung – Religion“ als Buch erschienen (Aschendorff Verlag Münster).

Buchinfo beim Aschendorff Verlag

Mehr zum Buch Gehorsam-Ordnung-Religion

17. November 2011

Väterarbeit in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen stärken

Praxisentwicklungsprojekt will Hilfen verbessern

Wie kann die Arbeit in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen verbessert und an veränderte Bedürfnisse von jungen Müttern und Vätern angepasst werden? Mit dieser Frage befasste sich ein Praxisentwicklungsprojekt der Technischen Universität Dortmund, das im Rahmen eines Fachtages der Diakonie RWL in Kooperation mit der TU Dortmund vorgestellt wurde.

Mehr über das Praxisentwicklungsprojekt

17. November 2011

Arbeitsfelder der Erziehungshilfen stellen sich vor

27ff-Fachtag für Berufsanfänger in Wermelskirchen war erfolgreich

Dr. Remi Stork (Diakonie RWL)

Etwa 140 Schüler und Lehrende verschiedener regionaler Berufskollegs und Fachschulen nutzten am 19. Oktober 2011 die Gelegenheit, sich auf der Fachtagung "Beruf mit Zukunft - Arbeitsfelder der Erziehungshilfen stellen sich vor" sich mit Herausforderungen, Methodenkompetenz und persönlichen Voraussetzungen auseinander zu setzen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

17. November 2011

Darauf kommt es an...

27ff-Fachtagung Elternarbeit in der Erziehungshilfe am 15. Dezember 2011 in Münster

Elternarbeit in der Erziehungshilfe ist ein "Dauerthema" in der fachlichen Diskussion, das häufig geprägt ist von widersprüchlichen Sichtweisen zwischen Aktivierung und Resignation, zwischen Macht und Ohnmacht - und zwischen "absolut notwendig" und "nicht wichtig". In vier Workshops werden Praxisbeispiele einer gelungenen Elternarbeit aus verschiedenen Hilfeformen vorgestellt und diskutiert. In einem Workshop für Leitungskräfte werden die Anforderungen an veränderte Strukturen vorgestellt. Zudem werden die Ergebnisse der Forschungsprojekte "Was ist gute Elternarbeit?" (27ff) und "Aktivierende Elternarbeit in der stationären Erziehungshilfe" (ISM) vorgestellt.

Programmflyer (PDF-Dokument)

17. November 2011

Erfahrungen aus der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe

Broschüre Jungenarbeit mit türkischen und kurdischen Migrantenjungen

Die Veröffentlichung dieser Broschüre ist ein gemeinsames Ergebnis der Kooperation zwischen dem VSE Hannover, dem Männerbüro Hannover e.V. und dem Bildungswerk ver.di. Als Mitarbeiter dieser Einrichtungen widmen sich die Autoren der Arbeit mit Jungen, die einen türkischen oder kurdischen Migrationshintergrund haben. Großen Raum nimmt dabei die Darstellung von Wert- und Normvorstellungen, kulturellen, sozialen und religiösen Hintergründen im Bereich dieser Zielgruppe ein. Dies möge nicht unumstritten sein. Die Erfahrung zeige allerdings, dass solche Kenntnisse von zentraler Bedeutung für das Gelingen von professioneller Beziehung zu den Klienten ist.

Broschüre Jungenarbeit mit türkischen und kurdischen Migrantenjungen (PDF-Dokument)


7. November 2011

79. Deutscher Fürsorgetag vom 8. bis 10. Mai 2012 in Hannover

Bildung ist essenziell für das menschliche Dasein und Teil eines würdevollen Lebens. Sie ist – über Generationen hinweg – Grundvoraussetzung für Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen und muss damit auch das fürsorgliche Handeln bestimmen. Unter dem Motto des 79. Deutschen Fürsorgetags in Hannover „Ohne Bildung keine Teilhabe – Von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter“ wird das Thema im Kontext der Entwicklung der sozialen Systeme und der sozialen Praxis sowie im Sinne eines breiten Begriffsverständnisses diskutiert. Veranstalter ist der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge.

http://www.deutscher-fuersorgetag.de

Programmflyer (PDF-Dokument)


16. Oktober 2011

HzE - Eine kommunale Aufgabe mit individuellem Rechtsanspruch

LWL-Positionspapier Hilfen zur Erziehung

Münster (LWL) Die Hilfen zur Erziehung sind immer wieder Gegenstand der öffentlichen und politischen Diskussion – häufig stehen dabei  Entwicklungen im Bereich der Fallzahlen und der Kosten im Vordergrund. In den Fokus geraten Hilfen zur Erziehung ausschnitthaft auch dann, wenn es um tragische Fälle geht, wo Kinder trotz Erziehungshilfe nicht geschützt werden konnten oder in Pflegefamilien oder Heimen selbst zu Schaden kommen. Sei es die Kostenentwicklung, seien es solche Krisensituationen – immer sind Politikerinnen und Politiker ebenso wie Fachleute gefordert, fachlich fundiert zu argumentieren.

Mit seinem Positionspapier zum Thema „Hilfen zur Erziehung“ möchte das LWL-Landesjugendamt Politik und Verwaltung unterstützen, diesen Anforderungen kompetent zu begegnen. In komprimierter Form macht das Papier mit den rechtlichen Grundlagen, den fachlichen Orientierungen und aktuellen Entwicklungssträngen im Bereich der erzieherischen Hilfen vertraut und stellt Argumentationshilfen für kommunale Aushandlungsprozesse zur Verfügung. Dabei werden insbesondere auch neuere Forschungsergebnisse zu den Wirkungen und Effekten erzieherischer Hilfen einbezogen.

Zum Download des LWL-Positionspapiers Hilfen zur Erziehung


14. Oktober 2011

Online gegen den Nachwuchsmangel

Diakonie startet Web 2.0-Angebote zu sozialen Berufen

Berlin (DWEKD) Mit verschiedenen Web 2.0-Angeboten zur Berufsorientierung startet der Diakonie Bundesverband eine Online-Kampagne gegen den drohenden Nachwuchsmangel in der Sozial- und Gesundheitsbranche. Per Facebook, Blog und Twitter informiert die Diakonie junge Menschen über soziale und pflegerische Ausbildungen, Studiengänge und Berufe. Ziel ist es, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe in der Diakonie zu gewinnen und dadurch langfristig den Nachwuchs zu sichern.

www.facebook.com/SozialeBerufe

blog.soziale-berufe.com

www.twitter.com/SozialeBerufe

Zur Presseinformation des DWEKD


14. Oktober 2011

Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 4/2011

Die Geburt eines Kindes stellt für jede junge Frau ein wichtiges Ereignis in ihrem Leben dar. Junge Mütter (und Väter) stehen vor einer doppelten Herausforderung: sie sollen unabhängig werden und gehen zugleich eine abhängige Beziehung zu ihrem Kind ein. Wie gut das gelingt hängt von vielen Faktoren ab. Die möglichen Hoffnungen junger Mütter auf soziale Anerkennung werden allerdings häufig enttäuscht. Owohl Teenagerschwangerschaften in Deutschland rückläufig sind, werden sie in den medialen Diskursen dramatisiert. Die neue Ausgabe der Betrifft Mädchen widmet sich dem Phänomen der  „jungen Mutterschaft“. Herausgeberin ist die LAG Mädchenarbeit in NRW e.V.
Bestellungen: 7,- € zzgl. 1,20 € Porto beim Juventa Verlag/Beltz Medien-Service, Tel. 08191/97000-622,

Zum Inhaltsverzeichnis von Betrifft Mädchen Heft 4/2011

Zur LAG Mädchenarbeit in NRW e.V.


11. Oktober 2011

Immer mehr kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien

Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster untersucht neue Konzepte

Immer mehr Kinder unter sechs Jahren müssen aufgrund von akuten Krisen in der Familie in Heimen und Pflegefamilien untergebracht werden. Deren Zahl stieg von 2005 bis 2009 um fast 70 Prozent. Nach Skandalfällen wie "Kevin" in Bremen und "Lea-Sophie" in Schwerin sowie einer Neufassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern im Jahr 2005 werden Jugendämter immer häufiger tätig.

Mehr über das Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster


25. September 2011

Es beschämt uns, dass die Atmosphäre in evangelischen Heimen oft nicht vom Geist christlicher Liebe geprägt war.

EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung

Berlin (DWEKD) Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Diakonische Werk der EKD haben die ehemalige Heimkinder um Verzeihung gebeten, die in evangelisch-diakonischen Heimen Leid und Unrecht erfahren haben. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, zum Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren.

Zur Erklärung von Kirche und Diakonie (PDF - 2 Seiten)


21. September 2011

Wenn Hilfe zur Last wird

Fachtagung Belastungen im Alltag der Jugendhilfe vom 1. bis 2. Dezember 2011 in Stuttgart

Gerade krisenhafte und eskalierende Fallkonstellationen stellen Mitarbeiter(innen) in der Kinder- und Jugendhilfe vor schwierige Herausforderungen. Die Aufgaben sind vielfältig, die persönliche Verantwortung und die eigene Belastung sind hoch, die Möglichkeiten der (kollegialen) Reflexion begrenzt und die institutionellen Bedingungen und Interessen nicht immer mit den fachlichen und persönlichen Anforderungen kompatibel. Über die belastete Situation eines Familiensystems hinaus prägen sowohl strukturelle, konzeptionelle als auch fachlich-individuelle Faktoren die Fallbearbeitung, und somit auch die Arbeitssituation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendhilfe. Die Folge ist, dass immer mehr Helfer(innen) in der Jugendhilfe sich überfordert und belastet fühlen, ihren Arbeitsund Alltagsanforderungen – und damit auch ihrem Klientel – immer weniger gerecht werden können und schließlich Burnoutsymptome zeigen. Veranstalter sind die Kinderschutz-Zentren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (inkl. Onlineanmeldung)

Programmflyer (PDF - 7 Seiten)


21. September 2011

Bei uns doch nicht...

Fachtagung Umgang mit -vermuteter- sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Institutionen vom 17. bis 18. Oktober 2011 in Mainz

Institutionen der Jugendhilfe sollen Kindern und Jugendlichen einen sicheren, gewaltfreien Schutzraum bieten, in dem sie ihre Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale nach ihren individuellen Möglichkeiten entfalten können. Dennoch ist es nach wie vor Realität, dass Gewalt in Institutionen ausgeübt wird. Institutionen dürfen sich diesem Thema nicht verschließen, denn Gewalt durch Professionelle ist ein Missbrauch von Macht und Vertrauen, der bei den betroffenen Kindern zu erheblichen psychischen Schädigungen führt. Aber auch die sexuelle Gewalt unter Jugendlichen muss thematisiert und nicht tabuisiert werden.
Der Fachkongress stellt Möglichkeiten der Prävention und der Intervention in verschiedenen Zusammenhängen vor. Ziel ist es, den Umgang mit dem Thema sexueller Gewalt in Institutionen zu professionalisieren und Handlungsdruck, Verunsicherung, Angst und Abwehr bei den Fachkräften entgegenzuwirken. Veranstalter sind die Kinderschutz-Zentren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (inkl. Onlineanmeldung)

Programmflyer (PDF - 7 Seiten)


16. September 2011

Wie Kinderrechte zu Rechten von Kindern werden

Fachtagung Ombudschaft und Beschwerdestellen in der Jugendhilfe am 7. November 2011 in Wuppertal

Wie gestaltet sich Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Erziehungshilfe? Sind Kinderrechte (noch immer) mehr Bestandteil von Konzepten und Leitbildern, und wie finden sie Eingang in den praktischen Alltag? Wie lassen sich Kritik und Beschwerden von Kindern und Jugendlichen produktiv und kreativ in die erzieherischen Prozesse und die Strukturen der Einrichtungen einfügen? Das seit Mitte 2010 laufende Modellprojekt "geRecht in nrw" entwickelt hierzu eine Konzeption und erprobt die Möglichkeit einer unabhängigen Beschwerdeinstanz für Kinder und Jugendlichen in den Hilfen zur Erziehung. Einige 27ff-Mitgliedseinrichtugen beteiligen sich aktiv an dem Projekt.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF)

15. September 2011

16. Forum Psychiatrie und Psychotherapie Paderborn

Fachtagung Resilienz vom 8. bis 9. November 2011 in Paderborn

Der diesjährige Themenschwerpunkt „Resilienz“ spannt einen weiten Bogen von der Kinder- und Jugendpsychiatrie über die Erwachsenenpsychiatrie, über Suchtmedizin bis hin zur Psychiatrie und Psychotherapie des höheren Lebensalters. In Zusammenarbeit mit dem Paderborner Institut für Gesundheitsforschung und Sozialpsychiatrie der katholischen Hochschule NRW ist ein abwechslungsreiches Programm mit namhaften Referentinnen und Referenten zusammen gestellt worden. Sowohl das Fachgespräch untereinander, als auch der Austausch und die Vertiefung der Diskussion in Workshops gehören wie jedes Jahr zur Tagung.

Zum Tagungsprogramm (PDF - 14 Seiten)

Zur Anmeldung (PDF)


14. September 2011

Kinder- und Jugendhilfe muss neu gedacht werden

Die Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen, einschließlich der körperlich und geistig Gehandicapten, rückt zunehmend in die Fachdebatte und die politische Diskussion. Eine Umsetzung dieser sog. „Großen Lösung“ hätte gravierende Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe. Die beiden Erziehungshilfeverbände AFET (Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.) und die IGfH (Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V.) haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Thematik „Große Lösung“ eingesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Begleitung der bundesweiten Debatte um die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Zusammenführung der Leistungen für alle Kinder und Jugendlichen (mit und ohne Behinderungen) im SGB VIII. Als ein erstes Ergebnis liegt ein gemeinsames Positionspapier vor.

Zum AFET-IGfH-Positionspapier Große Lösung und Inklusion (PDF - 7 Seiten)


13. September 2011

Pädagogische Fachkräfte im Gespräch mit Juristen

Fortbildung zu ausländerrechtlichen Fragestellungen am 14. Oktober in Hiddenhausen

Die Evangelische Jugendhilfe Schweicheln lädt Fachkräfte der Erziehungshilfe ein, sich mit Rechtsanwältin Frau Lampe von der Rechtsanwaltskanzlei Hirte-Piel und Lampe aus Bielefeld über ausländerrechtliche Fragestellungen auszutauschen. Anmeldungen und weitere Themenwünsche ninmmt gerne Frau Sabine Ipsen-Peitzmeier entgegen:

Zu den geplanten Themen der Fortbildung

06. September 2011

Wider dem Fachkräftemangel

Berufsbegleitende Ausbildung von Fachkräften für die erzieherischen Hilfen

Der Fachkräftemangel ist bereits jetzt in vielen Einrichtungen spürbar. Geeignete Mitarbeiter für die stationären Angebote und für die Vollzeitpflege zu finden wird immer schwieriger. Das Berufskolleg Bethel plant für das Ausbildungsjahr 2012/13 eine 3-jährige berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin / zum staatlich anerkannten Erzieher mit einem Schwerpunkt erzieherische Hilfen. Mit der Aufnahme in eine Fachausbildung können geeignete Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und dem mittleren Bildungsabschluss (Fachoberschulreife) eingestellt und berufsbegleitend qualifiziert werden. Die Ausbildung beinhaltet zwei Schultage in der Woche (während der Schulzeiten in NRW)  plus eine 5-tägige Blockwoche in jedem Ausbildungsjahr und eine bezahlte sozialpädagogische Tätigkeit im Umfang einer halben Stelle.

Bewerberinnen und Bewerber richten ihre Bewerbungen an das Berufskolleg Bethel, Am Zionswald 12, 33617 Bielefeld. Informationen zur Schule finden Sie auf der Homepage der Schule: www.berufskolleg-bethel.de


05. September 2011

Tanz auf dem Vulkan

Fachtagung Traumapädagogische Standards für Einrichtungen der Jugendhilfe vom 18. bis 19. November 2011 in Mainz

Traumapädagogik ist in den letzten Jahren ein wichtiges fachliches Thema für die Jugendhilfe geworden, wie eine zunehmende Anzahl an Veranstaltungen und Veröffentlichungen zeigt. Im Zuge der wachsenden Diskussion wurde die Notwendigkeit ausformulierter Standards deutlich, die den interessierten Einrichtungen eine Grundorientierung im Aufbau entsprechender Angebote bietet.
Über
zwei Jahre lang hat eine interne Arbeitsgruppe der BAG Traumapädagogik intensiv zu diesem Thema gearbeitet und ihre Ergebnisse in einem Positionspapier zusammengefasst. Dieses wurde im Sommer 2011 in mehreren Expertenrunden bundesweit mit interdisziplinären Fachkräften vordiskutiert und die erhobenen Rückmeldungen in die Endfassung miteingearbeitet. Im Rahmen der Fachtagung werden diese Mindeststandards den TeilnehmerInnen vorgestellt und in verschiedenen Workshops inhaltlich vertieft und zur Diskussion gestellt. Veranstalterin ist die BAG Traumapädagogik.

Zur Homepage der BAG Traumapädagogik

Zum Veranstaltungsflyer (PDF)


03. September 2011

Alltagsorientierung und Beteiligung

27ff-IGfH-Fortbildung Gruppenpädagogik in der Heimerziehung von Februar bis Juni 2012 in Mülheim an der Ruhr

Gelingender Alltag im Heim ist (auch) gelingende Gruppenpädagogik! Das Zusammenleben in einer Wohngruppe der stationären Jugendhilfe stellt Kinder, Jugendliche und Pädagogen alltäglich vor viele Herausforderungen. Dabei ist es vorerst nachrangig, ob es sich um ein Normalangebot oder ein intensivpädagogisches Setting handelt. Gleichzeitig setzt der pädagogische Zeitgeist in den stationären Hilfen zur Erziehung derzeit mehr auf Behandlung und Training als auf Bildung und Erziehung. Mit dieser Veranstaltung soll diesen Tendenzen entgegen eine alltagsorientierte Gruppenpädagogik stark gemacht werden!
Wie kann eine gruppenpädagogische Orientierung am Alltag gelingen? Wie kann die Gruppe als eine wichtige pädagogische Größe/Ressource wahrgenommen werden? Welche Möglichkeiten der Gestaltung gruppenpädagogischer Prozesse haben Fachkräfte vor Ort? Welche Haltung ist hilfreich, diese Prozesse zu fördern?

Weitere Informationen zur Fortbildung

Programm (PDF)


1. September 2011

Prävention und Intervention

Bundesweite Fortbildungsoffensive 2010 - 2014 zur Verhinderung sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e. V. (DGfPI) bietet Fach- und Leitungskräften sowie Ehrenamtlichen Fortbildungen zur Stärkung der Handlungskompetenz zur Verhinderung sexualisierter Gewalt an. Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können kostengünstig die Angebote im Rahmen eines Modellprojektes wahrnehmen.

Kurzkonzept Bundesweite Forbildungsoffensive 2010 - 2014 (PDF-Dokument)

Ausschreibung und Anmeldeformular (PDF-Dokument)

Infobroschüre DGfPI

Homepage DGfPI


1. September 2011

Kleine Helden und Heldinnen in Not

Fachtagung Prävention und gesundheitsfördernde Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern vom 24. bis 25. November 2011 in Stuttgart

Mit dieser Fachtagung soll der Vernetzungsprozess der Unterstützersysteme aus Jugendhilfe, Gemeindepsychiatrie, stationärer Psychiatrie, Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie gefördert werden, um regionale Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern aufzubauen, zu stabilisieren und zu vernetzen. Nachweislich können die Hilfesysteme und die engagierten Praktiker aus Jugendhilfe, Psychiatrie und Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie effektive Hilfe für betroffene Familien leisten und damit verhindern, dass die Kinder selbst erkranken. Im Laufe der Jahre wurden dazu eine Vielzahl erfolgreicher Modelle entwickelt und erprobt. Veranstaltter ist der Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.

Weitere Informationen zur Fachtagung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)

Onlineanmeldung

Homepage Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.


1. September 2011

Geht nicht ... gibt es nicht

EREV-Fachtagung Berufliche Förderung psychisch erkrankter junger Menschen vom 9. bis 10. November in Kassel

EREV (Hannover) Die sechste Fachtagung der beiden Fachverbände BVkE und EREV widmet sich in diesem Jahr der beruflichen Förderung von Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen. Hierbei sollen u.a. die Nahtstellen mit anderen Fachdiensten wie z.B. der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den Blick genommen werden. Neben drei Referaten werden im Markt der Möglichkeiten Best-Pracitice-Modelle und Konzepte für gelingende Arbeit mit diesem Klientenkreis aufgezeigt. Für kollegialen Austausch und (regionales) Netzwerkeln wird es auch in dieser Fachtagung wieder genügend Zeit und Gelegenheit geben.

Weitere Informationen zur Fachtagung

Veranstaltungsflyer (PDF-Dokument)


31. August 2011

"Die Armut bleibt"

Bildungs- und Teilhabepaket: Diakonie unterstützt die Inanspruchnahme

Portrait von Ruth Gantschow, im Hintergrund viele Akten

Wenn man ein Paket bekommt, freut man sich - normalerweise. Für das Bildungs- und Teilhabepaket gilt das eher nicht: Nicht genug, nicht wirklich hilfreich, nicht das, was Arme wirklich brauchen, so die Stimmen aus Diakonie und Wohlfahrtspflege zu Ursula von der Leyens Gabe gegen Kinderarmut. Dennoch ruft die Diakonie RWL ihre Mitgliedseinrichtungen auf, die betroffenen Kinder und Familien bei der Wahrung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Der Schulstart in NRW gibt Anlass, insbesondere Schulkinder in den Blick zu nehmen.

Mehr zum Umgang der Diakonie mit dem Bildungs- und Teilhabepaket


22. August 2011

Titelbild der Broschüre

Teil zwei der vorliegenden Handreichung ist im Juni diesen Jahres erschienen und behandelt besonders die „Kunst des Erziehens im pädagogischen Alltag“. Es werden beispielhafte Alltagssituationen in den Hilfen zur Erziehung vor dem Hintergrund des Kindeswohls sowohl fachlich als auch rechtlich bewertet. Hierdurch wird die „Kunst des Erziehens im pädagogischen Alltag“ deutlich und nachvollziehbar gemacht. Die Beispiele und deren Bewertungen sollen zur Reflektion der eigenen Arbeit beitragen und zur Diskussion der Fachkräfte anregen. Die Beispiele stammen aus den Bereichen der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfen. Teil drei wird sich mit den Themen „Trägerverantwortung und Betriebskultur“ unter dem Aspekt „Kindesschutz“ beschäftigen, eine „Best Practise- Liste“ enthalten und im Herbst 2011 erscheinen.

Die Hefte eins und zwei sind über die Geschäftsstelle des Fachverbandes in Düsseldorf zu erhalten.


Die 27ff-Veröffentlichungen sind online archiviert:
www.diakonie-rwl.de/erziehungshilfe/publikationen

PDF-Dokument der Broschüre: Die Kunst des Erziehens im pädagogischen Alltag - Teil 2 von 3

22. August 2011

Köln (LVR) Gewalt und Missbrauch in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Strategien der Prävention Gewalt und Missbrauch kommen auch in Institutionen vor, die eigentlich den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherstellen und garantieren sollen. Dies belegt die Praxis der Heimerziehung in den 50er bis in die frühen 70er Jahre, der sexuelle Missbrauch in den Internaten und Schulen verschiedener Träger bis weit in die 80er Jahre und Vorfälle und Ereignisse in den stationären Einrichtungen der Hilfe zur Erziehung in jüngster Zeit. Die Tagung greift aktuelle Beiträge und Erkenntnisse auf und reflektiert die Konsequenzen für eine präventive Strategie. Die Tagung findet in Kooperation mit der Graf-Recke-Stiftung statt.

Weitere Informationen zur Fachtagung beim LVR-Landesjugendamt Rheinland


18. August 2011

JETZT ANMELDEN


18. August 2011

EREV-Projekt Zukunft Personalentwicklung startet zweiten Durchlauf

Grundlegende Veränderungs- und Restrukturierungsprozesse stehen in den nächsten Jahren für die Einrichtungen in der Sozialwirtschaft an, um zukunftssicher zu werden und zu bleiben. Das Projekt „Zukunft Personalentwicklung-ZUPE“ leistet einen Beitrag, Einrichtungen in den Erziehungshilfen für das Thema strategische Personalentwicklung zu sensibilisieren und zu professionalisieren. Eine der Besonderheiten des Projektes besteht darin, dass nicht bestehende Konzepte aus der „Wirtschaft“ übernommen werden, sondern dass passgenaue Personalentwicklungskonzepte für die Erziehungshilfen entwickelt und implementiert werden. Der nächste Projektdurchlauf beginnt im Februar 2012.

Mehr Informationen zum Projekt

2. Newsletter zum Projekt

Flyer für den 2. Durchlauf (Anmeldung)


04. August 2011

Den Kreislauf unterbrechen

Ca. 500.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Familien mit psychisch erkrankten Eltern(-teilen). Das Risiko dieser Kinder, eine psychische Erkrankung zu entwickeln, ist um ein vielfaches höher als bei Kindern aus unbelasteten Familien. Wird psychische Krankheit denn „weitergegeben“? Und wie hilft man Kindern und Jugendlichen in diesen Situationen? Gibt es abgestimmte Behandlungskonzepte zwischen der Erwachsenen- und der Kinder-/Jugendpsychiatrie? Und welche Rolle kann die Jugendhilfe mit ihren Hilfemöglichkeiten übernehmen? Immer unter dem Aspekt, dass das Kindeswohls im Blick behalten werden muss. Veranstalter sind die Diakonie im Kirchenkreis Halle und der Kreis Gütersloh Abt. Jugend, Familie und sozialer Dienst.

Zum Veranstaltungsflyer

28. Juli 2011

Stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe haben gerade im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen eine besondere Rolle: Mädchen und Jungen suchen hier häufig Zuflucht vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt. Und gleichzeitig tragen Einrichtungen ein Risiko, diesem Schutzauftrag nicht gerecht und selbst zum Ort körperlicher oder sexualisierter Übergriffe zu werden, wie die zahlreichen Berichte Betroffener in den vergangenen Jahren erneut vor Augen geführt haben.
Wie können Leitungskräfte ihrer Verantwortung für den Schutz sowohl der Mädchen und Jungen als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden? Was können Sie tun, um Grenzverletzungen in Einrichtungen wirksam vorzubeugen? Was ist zu tun, wenn es tatsächlich zu Übergriffen in der Einrichtung kommt? Verantstalter ist das LWL-Landesjugendamt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund - Landesverband NRW und der AJS - Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW.

Weitere Informationen und Onlineanmeldung

Zum Veranstaltungsflyer


28. Juli 2011

Was bleibt, wenn nichts mehr geht

Die Veranstaltung greift die Themen Hochstrittigkeit, Häusliche Gewalt und die damit verbundene Belastung und Not der Kinder auf. Die Vorträge bilden dabei die thematische Basis für die anschließenden Workshops im Kontext von erkennen – beurteilen – handeln bei Kindeswohlgefährdung. Veranstalterin ist die BAG Begleiteter Umgang e. V.
Zum Veranstaltungsflyer (Programm, Anmeldung etc.)

Zur BAG Begleiteter Umgang e. V.


22. Juli 2011

Altern als Profi

Erfahrung, Kompetenz, Routine - alles kein Problem. Dennoch sollten schleichende Ermüdung und aufkeimende Zweifel thematisiert werden. Wird man zu alt für die Arbeit mit Jugendlichen? Wie erleben die Kids die "Oldies"? Welche Chancen bringt das Älterwerden für die Arbeit mit jungen Menschen und deren Familien? Veranstalter ist der Caritasverband für das Bistum Aachen e.V.

Zur Veranstaltung (Kurs Nr. 6.30)

Zur Onlineanmeldung (Caritasverband für das Bistum Aachen)


19. Juli 2011

Sachstand Bundeskinderschutzgesetz nach 1. Beratung im Bundestag

Berlin (DW EKD). Am 6. Juli 2011 wurde das Bundeskinderschutzgesetz im Bundestag zum ersten Mal beraten. Die Bundesregierung hatte sich vorher zur Stellungnahme des Bundesrates geäußert. Als nächsten Schritt wird der Familienausschuss des Bundestages am 19. September eine Anhörung durch führen, danach folge weitere Beratungen im Bundestag.

Kernpunkte der Diskussion im Bundestag und wesentliche Inhalte der Stellungnahme der Bundesregierung

19. Juli 2011

Wissen, Haltungen, Transfer

Interkulturelle Kompetenzen sind inzwischen zu einer Anforderung an professionelles Handeln sozialer Arbeit geworden, die über die klassische Migrationssozialarbeit hinausgeht. Mit dem hier angebotenen Projekt sollen Basiskenntnisse und Fähigkeiten interkultureller Kompetenz als Fachrichtung, Querschnitts aufgabe und Schlüsselqualifikation erzielt werden. In einem kompakten Zertifikatskurs werden Grundlagen für eine intensive Auseinandersetzung mit Begriff, Konzepten und Perspektiven einer interkulturellen Kompetenz in der sozialen Arbeit gelegt. Angesprochen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sozialen Berufen. In fünf Bausteinen wird eine Basiskompetenz aufgebaut, die für die soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft notwendig ist.

Zur Veranstaltung (Infos und Onlineanmeldung)

Programm (PDF)


19. Juli 2011

Es gibt Verletzungen, die sich nicht beheben lassen

Trier (epd). Nach anderthalb Jahren als Missbrauchsbeauftragter der katholischen Deutschen Bischofskonferenz sieht der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Grenzen seiner Bemühungen. "Mich schmerzt am meisten, dass es uns bei einigen Opfern nicht gelingt, zu einer Form der Versöhnung zu kommen", sagte der Bischof dem "Trierischen Volksfreund" (Freitagsausgabe). Es gebe Verletzungen, die sich nicht beheben ließen.

Mehr dazu...

18. Juli 2011

Das Ziel dieser Tagung der Universität Siegen und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) ist es, neue Forschungsergebnisse für die professionelle Praxis der Pflegekinderhilfe zugänglich zu machen und zu nutzen. Dazu werden in verschiedenen Vorträgen Forschungsergebnisse praxisnah vorgestellt. In den zahlreichen Workshops und Arbeitsgruppen werden die Themen bearbeitet, deren Relevanz durch die Forschung belegt ist. Hier werden die TeilnehmerInnen auch als Spezialisten ihres Arbeitsfeldes angesprochen. Der kollegiale Austausch soll angeregt und die Diskussion um verbindliche fachliche Standards fortgesetzt werden. Die Tagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte Sozialer Dienste (freier und öffentlicher Träger), die Entwicklungsbedingungen von Pflegekindern beeinflussen – also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegekinderdiensten, im ASD, Vormünder u.a. Auch andere Experten, die für Pflegekinder wichtige Entscheidungen treffen - in der Justiz, Pflegeeltern, Erziehungsstellen, Beratungsstellen, Psychotherapieeinrichtungen - sind eingeladen. Sie sollen interessante Forschungsergebnisse kennenlernen und in Arbeitsgruppen und Workshops ihre eigenen Erfahrungen, Konsequenzen und Arbeitsansätze diskutieren.

Mehr Informationen (Universität Siegen)

Zum Veranstaltungsflyer (Programm, Anmeldung etc.)


18. Juli 2011

Düsseldorf (epd). Im vergangenen Jahr haben die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 10.438 Kinder in Notsituationen aus ihren Familien heraus genommen und in Schutzmaßnahmen gebracht. Das waren 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie, wie das statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Mit 6.675 waren zwei Drittel der in Obhut genommenen Jugendlichen 14 Jahre und älter, ein Drittel (3.763) waren Kinder unter 14 Jahren. 55,2 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen waren Mädchen.

Zur Pressemeldung von Information und Technik NRW (inkl. Grafik)


15. Juli 2011

Kooperation statt Dienstleistung

Neukirchen-Vlyn (epd). NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat sich für einen Ausbau der zur U-Haftvermeidung auf einer Fachtagung zum einjährigen Bestehen des Haftvermeidungsprojektes "Stop and Go!" ausgesprochen. Die Kooperative "Stop and Go!" bietet in Neukirchen-Vlyn, Herne und Iserlohn 18 von landesweit 25 Haftvermeidungsplätzen an. Dieter Rittinghaus, pädagogischer Leiter des Projektes, sieht den Neukirchener Erziehungsverein in Zukunft nicht als Dienstleister, sondern als Kooperaionspartner. "Wir möchten als Partner mit den Justizvollzugsanstalten neue Konzepte erarbeiten", kündigte Rittinghaus an.

Zum Internetauftritt von "Stop and Go!"


15. Juli 2011

Untersuchung des Deutschen Jugendinstituts zur sexuellen Gewalt in Institutionen

Köln (Die Kinderschutz-Zentren) Am 13. Juli stellte das Deutsche Jugendinstitut nach einjähriger Arbeit erste Forschungsergebnisse und Empfehlungen für einen besseren Kinderschutz vor. Die Ergebnisse wurden von den Medien entsprechend gewürdigt, diskutiert und aus fachlicher Sicht auch in diesem Fall zum Teil verkürzt und darum an manchen Stellen auch missverständlich wiedergegeben. Zum Nachlesen hat das DJI in seiner Publikation „ DJI Impulse 3/2011“ ausführlich seine Forschungsergebnisse dargestellt.

Zu "DJI Impulse 3/2011"



13. Juli 2011

Ethische und rechtliche Grundlagen erzieherischen Handelns

27ff-Schriftenreihe Verantwortung und Handlungssicherheit im Alltag der Erziehungshilfe

Deckblatt 27ff-Handreichung zum Kindesschutz Teil 1

Ziel der vorliegenden Handreichung ist die verbesserte Handlungssicherheit im Erziehungsalltag im Umgang mit dem Kindesschutz und den damit untrennbar verbundenen Kinderrechten. Es gibt, außer den strukturell und eher grundsätzlich ausgerichteten Rahmenbedingungen im SGB VIII bisher wenig verbindliche fachlich konkrete Leitlinien zur Wahrung des Kindeswohls und der Kinderrechte in der Praxis der Jugendhilfe. Hier besteht eine Grauzone, die Unsicherheiten im pädagogischen Alltag hervorruft, was dem Kindesschutz dient und was dem Kindeswohl widerspricht. Eine Gruppe von Expertinnen aus der Erziehungshilfe gibt mit dieser Handreichung Impulse für eine weiterführende Auseinandersetzung in der Arbeit vor Ort.

Verantworteter Kindesschutz in der Erziehungshilfe - Teil 1 von 3


13. Juli 2011

Abschlussveranstaltung zum Projekt

Die Zahl der jungen Kinder, die aufgrund von aktuen Krisen in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufgenommen werden steigt. Diese Kinder werden bevorzugt in Pflegefamilien, aber auch in Gruppensettings, betreut. Vergleichsweise lange Unterbringungen mit häufig unklarer Verbleibsperspektive prägen die Hilfeverläufe. Vor diesem Hintergrund wurde ein 27ff-Projekt zur Praxisentwicklung durchgeführt. Ziel des Projekts ist erste, die zentralen Herausforderungen beim Umgang mit jüngeren Kindern in stationären Hilfen zu systematisieren. Zweitens sollen die Ergebnisse dazu beitragen, Konzeptbausteine und Verfahrenstandards für die Arbeit mit Kindern unter sechs Jahren zu entwickeln sowie das Management von Übergängen in andere Settings zu verbessern. Die Ergebnisse liegen nun vor und werden vorgestellt. Das Projekt und die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Fachhochschule Münster.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm, Anmeldung etc.)

12. Juli 2011

In einer durch die DAK in Auftrag gegebenen und von forsa im April durchgeführten Befragung von 100 Kinderärzten wurde deutlich, dass "nahezu alle befragten Kinderärzte ... eine Zunahme von psychischen Problemen bzw. Verhaltensauffälligkeiten (97 %) und Übergewicht (95 %) in den vergangenen 10 Jahren fest(stellen)." Bezogen auf die Situation der Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren wurden vor allem motorische Defizite (70 %) sowie Sprach- und Hörprobleme (91 %) benannt. 55 % der Kinderärzte stellen fest, dass ich der Gesundheitszustand der Kinder in Deutschland in den vergangenen Jahren verschlechtert hat.

Zusammenfassung der Umfrage (4 Seiten)


06. Juli 2011

Hilfe hab ich hier - Hilfe brauch ich auch

Wie kann die Fallarbeit in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen professionalisiert und längerfristig an die veränderten Bedarfslagen unterschiedlicher Zielgruppen angepasst werden? Was sind typische Konfliktthemen und Aufgabenstellungen von jungen Müttern und Vätern, die in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen betreut werden? Diese Fragen stehen im Zentrum des Fachtages. Als Grundlage für die Diskussion dienen die Ergebnisse des Modellprojektes „Qualitätsentwicklung sozialpädagogischer Arbeit mit jungen Müttern und Vätern in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen“, das von der Technischen Universität Dortmund in Kooperation mit zehn Einrichtungen durchgeführt wird (gefördert von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.). Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Technischen Universität Dortmund.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm, Anmeldung etc.)

04. Juli 2011

Missbrauch ist ein bitterer Teil kirchlicher Schuldgeschichte

Rheinische Kirche hilft Opfern und schult Mitarbeiter

Düsseldorf (epd) Zur Vermeidung von Gewalt und sexuellem Missbrauch in der Kirche setzt die Evangelische Kirche im Rheinland neben der Aufklärung bekanntgewordener Fälle auf Prävention und Hilfen für die Opfer. Dafür sei eine eigene Stelle geschaffen worden. Die Landeskirche habe bereits 2003 verbindliche Maßnahmen beschlossen, die strafrechtliche und disziplinarische Maßnahmen einschließen.

Mehr dazu lesen

27. Juni 2011

Diakonische Stiftung arbeitet Gewalt gegen Behinderte auf

Bad Oeynhausen (epd) Die diakonische Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen hat eine Studie über Gewalt gegen behinderte Menschen in ihrer Einrichtung veröffentlicht. Bis in die 60er Jahre gab es mindestens neun Fälle von schwerer Gewalt gegen geistig behinderte Kinder und Jugendliche, wie der Historiker Hans-Walter Schmuhl am Montag bei der Vorstellung der vom Wittekindshof in Auftrag gegebenen Studie erklärte. Zudem seien "maßvolle" körperliche Züchtigungen vorgekommen, die von den Hausleitungen bis zu einem bestimmten Punkt geduldet worden seien.

Mehr Informationen zum Thema beim Wittekindshof

Schmuhl/Winkler: Als wären wir zur Strafe hier (Amazon)


24. Juni 2011

BMFSFJ (Berlin) Am 16. Juni 2011 hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen dem Entwurf des Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention zur Errichtung eines Individualbeschwerdeverfahrens für Kinder zugestimmt. Deutschland hat die Resolution zusammen mit neun anderen Staaten in den Menschenrechtsrat eingebracht. Die Zustimmung des Menschenrechtsrats ist ein bedeutender Schritt im Prozess zur Einführung des Beschwerdeverfahrens.

Zur Pressemeldung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


23. Juni 2011

Kooperation, Partizipation, Qualifizierung, Information

Erstes Diskussionspapier des Deutschen Vereins zu inklusiver Bildung

Zielsetzung des Diskussionspapiers ist es, die inklusive Bildung in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention möglichst zeitnah zu fördern. Dieses Diskussionspapier stellt einen ersten Einstieg dar, der die grundlegende Zielrichtung insbesondere der schulischen Bildung benennt und die Handlungsverantwortlichkeiten insbesondere des Bundes, der Länder und der Kommunen darstellt.

Zum Ersten Diskussionspapier des Deutschen Vereins zu inklusiver Bildung


21. Juni 2011

DGSV (Köln) Die Verantwortung der Organisation bei der Bekämpfung von sexualisierter Gewalt muss berücksichtigt werden. Bei den anstehenden und öffentlich geforderten Reformen von Organisationen, in denen sich sexueller Missbrauch ereignet – und hier stehen nicht weniger als der moralische Anspruch, die gewachsenen Traditionen und das kulturbildende Selbstverständnis auf dem Prüfstein – kommt einer Organisationskultur, die die Balance zwischen „Autonomie und Kontrolle“ gestaltet, reflektiert und hält, in vertrauensbildenden Prozessen eine besondere Bedeutung zu.

Zum Fachartikel Prävention von sexualisierter Gewalt (DGSV)

Zur Pressemeldung der DGSV


17. Juni 2011

Sarah Steinfeld und Stefan Wutzke

Ca. 50 Fachkräfte der Erziehungshilfe nahmen am 16. Juni 2011 in Dortmund an der Veranstaltung teil und setzten sich mit dem Thema "Grenzverletzungen im pädagogischen Alltag" auseinander. Es wurden ethische Grundwerte und Haltungen sowie pädagogische Leitlinien im Sinne eines verantworteten Kindesschutzes vorgestellt und diskutiert. Zudem wurde die rechtliche Dimension pädagogischen Handelns dargestellt. Anhand von Alltagssituationen aus der pädagogischen Praxis kamen die TeilnehmerInnen in einen anregenden Fachaustausch.

27ff-Handreichung "Ethische und rechtliche Grundlagen erzieherischen Handelns"

Material zur Veranstaltung (Präsentationsfolien)

08. Juni 2011

Traumatisierte Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, pädagogische Fachkräfte zu erleben, die sie in der Bewältigung ihrer alltäglichen Entwicklungsaufgaben angemessen begleiten. Gefragt sind Bezugspersonen, die Äußerungsformen und Folgestörungen von traumatischen Erfahrungen erkennen können, die sich von auftretenden Dynamiken der Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht nicht überwältigen lassen, sondern auch in Konfliktsituationen in der Lage sind, Sicherheit und Schutz gebende verlässliche Beziehungsangebote zu machen, die das Kind in die Lage versetzen, Schritt für Schritt in einen guten Kontakt zu sich selbst zu gelangen und Kompetenzen der selbstwirksamen Steuerung zu entwickeln. Der Fachtag bietet zu dieser Thematik ein vielfältiges Programm an! Veranstalterin ist die St. Mauritz Kinder- und Jugendhilfe.

Zum Veranstaltungsprogramm

Zum Anmeldeformular


27ff-Newsletter: Inhaltsverzeichnis Ausgabe 04/2011

  1. 27ff-Fachtagung Grenzverletzungen im pädagogischen Alltag am 16. Juni in Dortmund
  2. Kinderschutz-Fachtagung Depressive und psychisch belastete Mädchen und Jungen vom 4. bis 5. Juli 2011 in Essen
  3. Broschüre Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls
  4. LWL-Fachtagung Kinder psychisch kranker Eltern am 05. Juli in Münster
  5. Arbeitshilfe und Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket
  6. Ruhr Universität Bochum stellt neue Studie zur konfessionellen Heimerziehung vor
  7. Fachtag Förderung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in NRW am 28. Juni 2011 in Dortmund
  8. Fachtagung Geschwisterbeziehungen in den stationären Hilfen zur Erziehung vom 11. bis 12. Oktober 2011 in Koblenz
  9. Maria Loheide ist neuer sozialpolitischer Vorstand der Diakonie
  10. AFET-Diskussionspapier: Kinder psychisch kranker Eltern im Fokus der Hilfen
  11. EREV-Fachtagung Diakonische Dienstleistungen in Zeiten knapper Kassen am 7. November 2011 in Kassel
  12. LVR-Fortbildung Kompetenz in der Beratung vom 7. bis 9. Juni 2011 in Wermelskirchen
  13. Amtsvormund soll künftig höchstens 50 Kinder und Jugendliche betreuen
  14. Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter begrüßt Entwurf des Bundeskindesschutzgesetzes in seiner Stellungnahme
  15. Erziehung & Ganztag: Neues Modellprojekt an zehn Standorten
  16. Fortbildung für Fachkräfte aus den Erziehungshilfen gegen das Ausgebrannt sein - vom 16. bis 17. September 2011 in Hückelhoven/Doveren
  17. Bilanzierung der sozialen Folgekosten in Nordrhein-Westfalen

25. Mai 2011

Fragen und Antworten der Erziehungshilfe

„Was, wenn die Hilfe selbst zur Gefahr wird?“ – Im Kontext erzieherischer Hilfen sind Kinder, Jugendliche und deren Familien strukturell gefährdet. Nicht alles, was pädagogisch wirksam ist, ist ethisch gut und rechtlich vertretbar. Ein kurzer Blick auf die Geschichte der Erziehung in öffentlicher Verantwortung reicht aus, um festzustellen, dass die Vorstellungen von dem, was „gute Erziehung“ bedeutet einem erheblichen Wandel ausgesetzt sind. Gleichzeitig ist es wichtig, den Fragen nachzugehen, was gute Erziehungshilfe bedeutet bzw. was eine gute Fachkraft auszeichnet. Im pädagogischen Alltag kommt es immer wieder zu Grenzverletzungen durch die Fachkräfte. Deshalb erscheinen ethische Haltungen, pädagogische Leitlinien und rechtliche Grundlagen als Grundlage und Orientierung für eine gelingende pädagogische Arbeit vor Ort unerlässlich.

Die Veranstaltung thematisiert die vielfältige Begrenztheit des pädagogischen Handels aus verschiedenen Perspektiven. Dabei werden ethische Haltungen, pädagogische Leitlinien und rechtliche Grundlagen vorgestellt. Der gemeinsame Fachaustausch will zu einer Verschränkung von Ethik, Recht und Pädagogik anregen.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

25. Mai 2011

Auswege aus der Krise

Die Zahl psychisch belasteter Jungen und Mädchen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Zwei bis drei Prozent der Kinder und fünf Prozent der Jugendlichen leiden nach Angaben von Jugendpsychiater(inne)n an Depressionen. Die Veranstaltung will einen Beitrag zum besseren Verständnis psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen leisten. Sie richtet sich an interessierte Fachleute unterschiedlicher Professionen aus Jugendhilfeeinrichtungen, Beratungsstellen sowie Kinder-und Jugendpsychiatrie. Veranstalter sind die Kinderschutz-Zentren.

Informationen zur Veranstaltung

Zum Veranstaltungflyer


25. Mai 2011

Der Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im DW EKD hat eine Broschüre herausgegeben zur Beratung von suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls. Sie soll Suchtberatern helfen, ihrer Verantwortung für die suchtkranken Eltern und ihren Kindern gerecht zu werden und als Case Manager im Verbund der Hilfesysteme eine zentrale Rolle einzunehmen. Die von einem zehnköpfigen Expertenteam erarbeiteten Leitlinien richten den Blick auf beide Seiten – die der Kinder und der Eltern – und ermutigen zu einer Hilfe mit einem systemischen Blick auf den Familienkontext. Neben einer genauen Beschreibung der Situation suchtkranker Eltern und ihrer Kinder sowie einem Blick auf die Rolle der Suchtberatung in der Kommune liefert der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation, gerade auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe. Daneben enthält die Broschüre politische Forderungen und einen aktuellen Materialien-Anhang.

Die Broschüre ist ab sofort beim GVS gegen eine Schutzgebühr von 5,- € (inkl. Versand) erhältlich:


25. Mai 2011

Hilfen in Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie

Im Rahmen der Veranstaltung werden die zentralen Erfahrungen und Ergebnisse des LWL-Projektes „Aufbau von Hilfen für Familien mit multiprofessionellem Hilfebedarf“ dargestellt. Ziel des in Güterloh angesiedelten Projektes war es, die Hilfegewährung zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie besser zu koordinieren.

Zur Veranstaltung beim LWL

Zum Veranstaltungsflyer


24. Mai 2011

Pragmatische Auseinandersetzung trotz Kritik erforderlich

Arbeitshilfe und Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

Grundsätzlich hat sich die Diakonie, wie auch die anderen Wohlfahrtsverbände kritisch gegenüber dem Gutscheinsystem geäußert unter anderem wegen der damit verbundenen immensen Verwaltungskosten, vor allem aber, weil dadurch die Stigmatisierung armer Familien eine weitere Facette erhält. Nichtsdestotrotz haben Familien einen Rechtsanspruch auf diese Mittel. Dies erfordert eine ebenso pragmatische wie konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Deshalb sei hier auf das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW verwiesen.

Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

Arbeitshilfe zum Bildungs- und Teilhabepaket


24. Mai 2011

Prof. Dr. Trautgott Jähnichen

Bochum (epd) Eine neue wissenschaftliche Studie hat schwere Mängel in der konfessionellen Heimerziehung nach dem Krieg bestätigt. Zwischen 1949 und 1972 seien Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung meist nur unzureichend gefördert worden und oft auch Opfer von Misshandlungen und Missbrauch gewesen, hieß es bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Bochum. Experten gehen von rund 30.000 Opfern aus.

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Zusammenfassung der Studie (9 Seiten)


23. Mai 2011

Verbesserungen im Sinne der Jugendlichen arbeiten

Wie steht es um die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Thema ist insbesondere die Schaffung von geeigneten Aufnahme- und  Lebensbedingungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Veranstalter ist der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.

Mehr Informationen zur Veranstaltung

Zum Programm und zur Anmeldung


11. Mai 2011

Beziehungsdynamiken besser verstehen

Geschwisterbeziehungen sind im Leben von jungen und erwachsenen Menschen von großer Bedeutung. In der Kinder- und Jugendhilfe ist das Thema allerdings fachlich bisher kaum systematisch im Blick. Sowohl bei der Vorbereitung einer Fremdunterbringung als auch im Verlauf der Betreuung von Geschwisterkindern tritt regelmäßig die Frage auf, welche Bedeutung die Kinder füreinander haben, und welche Rolle der Geschwisterverband für das einzelne Kind spielt: belastet oder unterstützt er es mehr dabei, mit der neuen Lebenssituation zurechtzukommen? Veranstalter sind der SOS-Kinderdorf e.V. und die Universität Koblenz-Landau.

Zur Einladung und zur Ankündigung

5. Mai 2011

Maria Loheide ist neuer sozialpolitischer Vorstand der Diakonie

Foto: Maria Loheide

Der Diakonische Rat des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland hat Maria Loheide zum sozialpolitischen Vorstand der Diakonie berufen. Die Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe wird ihr Amt im September 2011 in Berlin antreten. Sie folgt auf Kerstin Griese.

Mehr über die neue Aufgabe von Maria Loheide

02. Mai 2011

AFET-Diskussionspapier: Kinder psychisch kranker Eltern im Fokus der Hilfen

AFET (Hannover) Am 1. Februar 2011 fand in Hannover ein AFET-Expertengespräch zur Situation von Kindern psychisch kranker Eltern statt. Daran nahmen VertreterInnen aus der Erwachsenenpsychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, Kinder- und Jugendhilfe sowie VertreterInnen der Familienhebammen, des Sozialpsychiatrischen Dienstes, der Psychotherapeuten und der Betreuer von psychisch Kranken teil. Als Reaktion auf dieses erste Gespräch und als Vorbereitung auf die interdisziplinäre Weiterbearbeitung dieses Themas hat der AFET-Fachausschuss Theorie und Praxis der Erziehungshilfe ein Diskussionspapier erarbeitet, das in der Ausgabe des Dialoges Erziehungshilfe 1-2/2011 veröffentlicht ist. Das Papier ist zudem auch online abrufbar.

Zum Diskussionspapier "Kinder psychisch kranker Eltern im Fokus der Hilfen"

Mehr zum AFET-Thema "Arbei mit Kindern psychisch kranker Eltern"


28. April 2011

EREV-Fachtagung Diakonische Dienstleistungen in Zeiten knapper Kassen am 7. November 2011 in Kassel

EREV (Hannover) Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erfassen in zunehmendem Maß kommunale Haushalte, von deren Leistungskraft die soziale Daseinsvorsorge abhängt. Aufgrund der Aufgabenstruktur müssen sich die Städte und Gemeinden vermehrt verschulden, um die elementarsten Leistungen finanzieren zu können. Die Sozialausgaben haben sich aufgrund der zunehmenden Hilfebedarfe seit den frühen 1990er Jahren fast verdoppelt.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm, Anmeldung etc.)


28. April 2011

LVR-Fortbildung Kompetenz in der Beratung vom 7. bis 9. Juni 2011 in Wermelskirchen

LRV (Köln) Das Modell »Lösungsorientierte Beratung« nach Steve de Shazer bietet ein Beratungskonzept, das von den Stärken der Jugendlichen und Erwachsenen ausgeht und ihre eigenen Entscheidungen respektiert. »Ressourcen statt Defizite, Ziele statt Probleme, Lösungen statt Aufarbeiten« sind Schlagworte, die eine neue Ausrichtung der Gesprächsführung beinhalten. Hier werden sparsame Interventionen und Effizienz kreativ miteinander verbunden. Ansprechpartner ist Herr Rainer Fischer: Tel 0221 809-6301,

Zur Veranstaltung beim LVR


27. April 2011

Rechtsanwaltskammer Berlin (Berlin) Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 14. April 2011 das von der Bundesregierung initiierte Gesetz zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsgesetzes verabschiedet (BT-Drs. 17/3617, 17/5512). Mit dem neuen Gesetz wird unter anderem die Zahl der Vormundschaften je Amtsvormund auf 50 beschränkt und festgelegt, dass zwischen Mündel und Vormund in der Regel mindestens einmal monatlich ein persönlicher Kontakt erfolgen soll. In der Abschlussdiskussion im Bundestag wurde unter anderem erneut auf den Bremer Fall „Kevin“ verwiesen, in dem der zuständige Amtsvormund 200 Mündel zu betreuen hatte.

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts; BT-Drs. 17/3617

Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses; BT-Drs.17/5512

Rechtsanwaltskammer Berlin


27. April 2011

Die LeiterInnen der Landesjugendämter haben sich im Rahmen der Frühjahrstagung der BAG Landesjugendämter im März 2011 mit dem Entwurf des Bundeskinderschutzgesetzes (BKiSchG) auseinandergesetzt. Eine entsprechende Stellungnahme wurde erarbeitet.

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter

Zur Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Ländesjugendämter

21. April 2011

Angebote in Ganztagsschulen verbessern

Erziehung & Ganztag: Neues Modellprojekt an zehn Standorten

Gruppenfoto

„Hilfen zur Erziehung in der Offenen Ganztagsschule“ – so heißt ein neues Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Zwei Jahre beträgt die Laufzeit des Projekts. Die Stiftung Deutsche Jugendmarke und das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport unterstützen das Vorhaben. Das Institut für soziale Arbeit (Münster) übernimmt die wissenschaftliche Begleitforschung. Ziel ist es, „schwierige“ Kinder im Offenen Ganztag besser zu fördern. Dazu werden die Diakoniekompetenzen von Erziehungshilfe und Ganztag zusammengebracht.

Mehr zum Diakonie-Projekt

20. April 2011

Zwischen Lust und Frust

Die Bedingungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, ihre Ressourcen und Potentiale, ihre Lebensentwürfe und ihre Lebensgeschichten sind individuell. Gleichwohl erscheinen Sie dem Betrachter häufig gleichförmig, in der Benennung des Problems. Fachkräfte erleben sich im Kontext unterschiedlicher Erwartungen; seitens des Arbeitgebers, des Auftraggebers, der Familie. Im Rahmen der Veranstaltung können mitgebrachte „Fälle“ bearbeitet werden, um neue Aspekte an sich selbst in der Arbeitsrolle wahrzunehmen.

Zum Veranstaltungsflyer

14. April 2011

Bilanzierung der sozialen Folgekosten in Nordrhein-Westfalen

(dpa) Investitionen in die frühe Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien, mehr Betreuungsplätze und eine höhere Abiturientenquote könnten einer Studie zufolge Sozialausgaben in Milliardenhöhe vermeiden. Eine von der nordrhein-westfälischen Landesregierung beim Forschungsinstitut Prognos in Auftrag gegebene Untersuchung beziffert die Reparaturkosten mangelhafter Sozialpolitik und dadurch verursachte Steuerausfälle auf insgesamt fast 24 Milliarden Euro im Jahr. Davon könnten kurz- bis mittelfristig rund 8 Milliarden Euro eingespart werden, berichteten die Autoren der Studie am 24. März 2010 in Düsseldorf.

Zum Gutachten "Soziale Prävention"

Zu Ergänzende Auswertungen "Soziale Prävention"

Zur Präsentation "Soziale Folgekosten"

Zum Factsheet "Soziale Folgekosten"



14. April 2011

Diakonie-Kino- und TV-Spot gegen Kinderarmut gewinnt "Golden Globe"

Bild Mädchen

DW EKD (Berlin) Der Diakonie-Spot "Perspektiven" gegen Kinderarmut in Deutschland hat auf dem internationalen Worldmedia- Werbefilmfestival in Hamburg einen Golden Globe in der Kategorie "TV- Commercials" gewonnen. Der Spot thematisiert Armut am Beispiel von Kindern. Sie erzählen vor der Kamera, was sie einmal werden möchten. In der Totale erkennt der Zuschauer, dass diese Kinder alle in sozial ärmlichen Umfeldern leben. Aufstieg durch Bildung darf nicht nur für Wohlhabende da sein - das ist die zentrale Botschaft. Jedes Kind hat ein Recht auf seine Chance, keines darf verloren gehen.

Zum Diakonie-Spot (90 Sekunden)

Zum Diakonie-Spot (60 Sekunden)

Zum Diakonie-Spot (30 Sekunden)

Zum Diakonie-Kanal bei YouTube

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13. April 2011

Heimerziehung ist kein Tabuthema mehr. Politik muss nun handeln.

Interview zum Runden Tisch Heimerziehung mit dem Vorsitzenden des AFET

AFET (Hannover) Rainer Kröger ist Vorsitzender des Bundesverbandes für Erzhiehungshilfe (AFET) und war Mitglied des Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre (RTH). Der RTH hat in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 10mal zweitägig in Berlin getagt und am 19. Januar 2011 seine Empfehlungen dem Deutschen Bundestag übergeben. Dies hat der AFET zum Anlass genommen, ein Interview mit Herrn Kröger zu führen.

Zum Interview mit Herrn Kröger

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11. April 2011

Kinder und Jugendliche gestalten mit

Beteiligungsprojekt der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land war erfolgreich

TagungsteilnehmerInnen im Gespräch

Am 08. April 2011 stellte die Ev. Jugendhilfe Bergisch Land ca. 100 Fachkräften aus Einrichtungen der Erziehungshilfe und Jugendämtern in Wermelskirchen die Ergebnisse eines Beteiligungsprojektes vor. Neben einem Rechtekatalog, den nun alle Kinder und Jugendlichen erhalten, und der in den Wohngruppen intensiv diskutiert werden soll, wurden vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt; beispielsweise für Hilfeplangespräche, für Elternbesuche, für Gruppenabende. Das Projekt wurde durch die Diakonie RWL begleitet und im Rahmen einer Modellförderung vom LVR-Landesjugendamt Rheinland unterstützt.

Mehr Informationen zum Beteiligungsprojekt (Abschlussbericht, Vortragsfolien, Kontakt)

11. April 2011

Innovationen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft

IGFH-Jahrestagung 2011 vom 26. bis 28. September 2011 in Frankfurt am Main

Logo zur IGFH-Jahrestagung 2011

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit den geschichtlichen und aktuellen Leitlinien der Weiterentwicklung und kritischen Reform der Unterstützungsleistungen für junge Menschen und ihre Familien. Thema ist die Entwicklung von fachlichem Können in den Erziehungshilfen (Kompetenzen), die Frage nach Innovationen und Anregungen auch aus dem Ausland (Offenheit) sowie das immer wieder notwendige sozialpolitische und fachpolitische Engagement (Streitbar).

Lesen Sie mehr auf der Homepage zur IGFH-Jahrestagung 2011

Kurzinfo zur IGFH-Jahrestagung 2011

05. April 2011

Stille Schreie - oder: Wer ist eigentlich Elvis

Die ebenso persönlichen wie ergreifenden Erzählungen ehemaliger Heimkinder sind ein Beitrag zur Aufarbeitung der Heimerziehung in der Nachkriegszeit. Es sind Geschichten aus der Perspektive von Betroffenen, von seelischen Verletzungen, Zwangsarbeit, Einsperren, Schlägen und Strafpraxis in der Fürsorgeerziehung, und über das Leben danach. Authentisch und bewegend! Das Buch von Regina Page ist 2009 erschienen im Engelsdorfer Verlag; ISBN-13: 978-3869016009

"Stille Schreie - oder: Wer ist eigentlich Elvis?" bei Amazon


05. April 2011

Fachtagung Chancen und Perspektiven von Inklusionskonzepten am 16. Mai in Bochum

Dazugehören und Eigenständig - Sein: in diesem Spannungsfeld hat sich der Inklusionsbegriff zu verorten, sowohl als sozialpolitisches Konzept einer Vision zur Teilhabe aller an Gemeinschaft, aber auch im konkreten professionellen Handeln und in der gelebten Realität in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Die Beiträge und Diskussionen auf der Tagung sollen den wissenschaftlichen Diskurs und die Entwicklung des Master-Studiengangs Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung (SIGB) inspirieren und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Forschungsthemen und Kooperationen anregen.
Veranstalterin ist die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe.

Zum Veranstaltungsflyer


04. April 2011

Seit Ende 2010 ist in Nordrhein-Westfalen die sogenannte „Residenzpflicht“ aufgehoben. Flüchtlingskinder können sich nun
zumindest im gesamten Gebiet des Bundeslands Nordrhein-Westfalen erlaubnisfrei aufhalten. Die Einschränkungen gelten jedoch weiterhin für Reisen in andere Bundesländer und ins Ausland.

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW bittet alle Ausländerbehörden in NRW, sich auch in diesem Jahr offensiv für junge Flüchtlinge einzusetzen und ihre Teilnahme an Ferienfreizeiten in andere Bundesländer und ins Ausland zu ermöglichen.

Zum Aufruf der Aktionsgemeinschaft junge Flüchtlinge in NRW

12 Ratschläge und Tipps zur Teilnahme junger Flüchtlinge an Ferienfreizeiten im In- und Ausland

 


04. April 2011

LVR-Zertifikatskurs

LVR (Köln) Die Erlebnispädagogik nutzt vorrangig Gruppenerfahrungen in der Natur, mit dem Ziel die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und soziale Kompetenzen zu erweitern. Der aktuelle Ausbildungsgang beginnt am 30. September 2011. Bitte beachten Sie, dass der Beginn dieses Kurses vom April auf den September 2011 verlegt wurde.

Zum Flyer des Zertifikatskurses

04. April 2011

Unter dem Motto „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt.“ laden die Jugendämter in Deutschland Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die Aufgaben und Angebote der rund 600 Jugendämter in Deutschland zu informieren. In den Aktionswochen vom 3. Mai bis zum 8. Juni 2011 beteiligen sich Jugendämter bundesweit mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen an der Kampagne. Ob mit einem Tag der offenen Tür, einem Familienfest oder einer Vortragsreihe – das Ziel der Jugendämter ist es, ihre Kompetenzen und Leistungen in der Öffentlichkeit vorzustellen und Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Dialog einzuladen. Der Auftakt findet am 3. Mai mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder in Berlin statt.

Weitere Informationen


04. April 2011

Fiktion und Wirklichkeit in der praktischen Arbeit mit den sogenannten jungen Wilden

Caritas (Köln) Im Fokus dieses Fachtags steht eine Gruppe von psychisch erkrankten Menschen im jüngeren Erwachsenenalter, die häufig bereits in ihren frühesten Entwicklungsphasen Störungen im Bindungsverhalten erfahren. Die Tagung knüpft an den Fachtag ´Hochspannung. Jung und ver-rückt. Hochspannend´ an, der im November 2009 in Berlin stattfand und greift den Wunsch nach Fortsetzung des in Berlin 2009 begonnenen Prozesses auf.

Zur Veranstaltung (Programm und Anmeldung)


29. März 2011

LWL (Münster) Eine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, sich auf die pluralen Lebenslagen Lebensformen und unetrschiedlichen Geschlechterrollenbilder von Jungen und Mädchen einzustellen. Am Nachmittag werden einzelne Facetten des Themas in Workshops vertieft. Vormittags führen Frau Professorin Manuela Westphal (Kassel) und Professor Paul Mecheril (Innsbruck) in das Thema ein.

Zum Programm

Zum Anmeldebogen


28. März 2011

Aufwind-Akademie

Die Aufwind-Akademie bietet Weiterbildungen an zum Thema Traumatherapie, Traumapädagogik, Kindeswohlgefährdung und Beziehungstraining. Die Weiterbildungen werden mit einem Zertifikat nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatoloie (DGfPT) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (BAG TP) abgeschlossen.
Auf der Website der Akademie finden Sie zahlreiche Tipps, Literaturhinweise und kostenlose Downloads. Neuerdings ist es möglich, über einen Prämiengutschein des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 50 % der Weiterbildungskosten erstattet zu bekommen.

Zur Website der Aufwind-Akademie

Zum Prämengutschein (Bundesministeriums für Bildung und Forschung)

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17. März 2011

Sicheres Internet

Die EU-Kommission hat im Rahmen des Programms „Sicheres Internet“ am 13. Januar 2011 den Bericht „Leistungsvergleich von Werkzeugen zur elterlichen Kontrolle für den Online-Schutz der Kinder“ sowie die Ergebnisse einer Erhebung „EUKidsOnline“
veröffentlicht. Im Ergebnis ermöglichen es zwar 80 Prozent der getesteten Programme den Eltern, bestimmte, nur für Erwachsene vorgesehene Internetseiten zu blockieren. Allerdings verbleiben in 20 Prozent der Fälle für Kinder ungeeignete Internetseiten zugänglich oder Seiten mit kindgerechten Inhalten werden blockiert.

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17. März 2011

EREV-Fachtagung Basiswissen Datenschutz am 30. September 2011 in Kassel

Um sicher und entsprechend der Datenschutzgesetze reagieren zu können, bedarf es unter anderem Grundkenntnisse zur Schweigepflicht, zur Einwilligung, zum Umgang mit elektronischen Daten, zum Recht auf Akteneinsicht und zum Zeitpunkt der Aktenvernichtung. Dieses Fachwissen ist Gegenstand der Veranstaltung. Nach der Tagung sollten Antworten auf Datenschutzfragen aus der Jugendhilfe leichter fallen.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm und Anmeldung)


17. März 2011

Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist die Erforschung des Entstehungsprozesses von Gewalt und Suizid im Kontext des Jugendstrafvollzugs. Das zugrunde liegende Arbeitsmodell basiert auf einer Synthese verschiedener Theorien (u.a. Importations- und Deprivationstheorie). Dabei ist die Annahme leitend, dass ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren im Prozess der Anpassung des Gefangenen an das Gefängnis zur Entstehung von Gewalt bzw. Suizid führt. Das Projekt wird vom Institut für Kriminologie der Universität zu Köln durchgeführt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Mehr Informationen zum Projekt



17. März 2011

Just do it now

Kinder, Jugendliche und Fachkräfte der EJBL

Die Ev. Jugendhilfe Bergsich Land hat von April bis Dezember 2010 ein Modellprojekt zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der stationären Erziehungshilfe durchgeführt. Im Rahmen des Projektes haben Fachkräfte sowie Kinder und Jugendliche gemeinsam erfolgreich gearbeitet zu dem Themen:

 

  • Rechte von Kindern und Jugendlichen
  • Beteiligungsmöglichkeiten im Alltag
  • Beschwerde und Anregung.

Die Vorstellung und Diskussion der Projektergebnisse finden statt am 08. April 2010 von 10:00 bis 14:00 Uhr in Wermelskirchen. Die Ergebnisse werden mitunter von den Kindern und Jugendlichen der Einrichtung präsentiert in Form von Theaterszenen und einem Filmbeitrag. Es lohnt sich!!!

Zum Programm und zur Anmeldung

17. März 2011

Haim Omer, Professor für Psychologie an der Universität Tel Aviv, stellt auf der Tagung sein Konzept der Neuen Autorität vor. Der gebürtige Brasilianer geht von einem neuen Autoritätsverständnis aus, das nicht auf Macht sondern Verbundenheit basiert. Zentrale Begriffe dieser "neuen Autorität" sind Präsenz, wachsame Sorge und Vernetzung. Auf der zweitägigen Fachtagung wird Prof. Haim Omer Interventionsmöglichkeiten vorstellen und anhand von Supervisionsfällen einen vertiefenden Einblick in die Praxis geben. Veranstalter ist "Kinderschutz im Zentrum - Die Stiftung".

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Zur Onlineanmeldung (Kinderschutz-Zentren)


17. März 2011

Bundeskinderschutzgesetz soll am 01. Januar 2012 in Kraft treten

Berlin (BMFSFJ) Das Bundeskabinett hat am 16. März das neue Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Das Gesetz soll den Kinderschutz in Deutschland deutlich verbessern. Es bringe Prävention und Intervention im Kinderschutz gleichermaßen voran und stärke alle Akteure, die sich für das Wohlergehen von Kindern engagieren - angefangen bei den Eltern, über den Kinderarzt oder die Hebamme bis hin zum Jugendamt oder Familiengericht. Das neue Bundeskinderschutzgesetz soll nach Abschluss der parlamentarischen Beratungen am 1. Januar 2012 in Kraft treten.

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16. März 2011

Berlin (epd) Die Arbeitsgruppe des Bundesjustizministeriums zum Runden Tisch Missbrauch hat am Donnerstag Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden veröffentlicht. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung werde dem „Unter-den-Teppich-Kehren“ ein Ende gsetzt, sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin. Mit den Leitlinien sollen Institutionen konkrete Handlungsanleitungen beim Verdacht auf sexuellen Missbrauch erhalten. Über die Leitlinien hatte es langwierige Debatten gegeben. Durch die frühzeitige Einschaltung der Behörden soll in Zukunft die Vertuschung von Taten verhindert und eine effiziente Strafverfolgung ermöglicht werden. Im Plenum des Runden Tisches müssen sie noch verabschiedet werden.

Die Leitlinien wenden sich an staatliche und nicht-staatliche Institutionen und Vereinigungen, in denen Kinder und Jugendliche sich rechtlich oder aufgrund der Näheverhältnisse faktisch in Abhängigkeits- oder Machtverhältnissen befinden. Sie beziehen sich auf Verdachtsfälle innerhalb einer Institution und haben den Charakter modellhafter Handlungsempfehlungen für den Umgang mit solchen Verdachtsfällen.

Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden


16. März 2011

Stellungnahme der Kinderschutz-Zentren zum Entwurf des Bundeskinderschutzgesetz

Köln (Die Kinderschutzzentren) Im Dezember 2010 hat das Bundesfamilienministerium einen Referentenentwurf für ein Bundeskinderschutzgesetz vorgelegt. Dieser will „Frühe Hilfen“ als ein Regelangebot etablieren und auch Professionen außerhalb der Jugendhilfe in den Auftrag, Kinder zu schützen, einbinden. Zudem will er verbindliche Standards für alle Angebote der Jugendhilfe einfordern. Die Kinderschutz-Zentren zeigen sich enttäuscht vom Referentenentwurf.

Zur Stellungnahme der Kinderschutz-Zentren

Zum Referentenentwurf

Kurzfassung: Position der Kinderschutz-Zentren

16. März 2011

Von der Konfrontation zum Dialog

Köln (Die Kinderschutz-Zentren) Das Buch „Von der Konfrontation zum Dialog“ von Reinhart Wolff ist eine Zwischenbilanz. Qualität im Kinderschutz und in der Jugendhilfe will nicht nur weiterentwickelt, sondern auch bewahrt und neu erworben werden. Herausgeber ist Georg Kohaupt, Die Kinderschutz-Zentren.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit


14. März 2011

Situation und Perspektive der Pflegekinderhilfe in Deutschland

IGFH-Fachtagung Qualifizierung und Ausbau des Pflegekinderwesens und der Erziehungsstellen am 07. April in Wiesbaden

Die Pflegekinderhilfe und die professionalisierten Formen der Erziehungsstellen als hochkomplexe Bereiche der Hilfen zur Erziehung sind mit herausfordernden Problemstellungen konfrontiert. Unter dem Stichwort "Qualitätsoffensive" wurden in jüngster Zeit Vorschläge gefasst, die auf eine Verbesserung der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien leben, als auch ihrer Pflegepersonen zielen.

Zum Veranstaltungsflyer

Zum Anmeldeformular

Weitere Infomationen

14. März 2011

Kooperation im Spannungsfeld zwischen Reibungsverlust und Synergie

Kooperation ist ein Schlüsselthema für die stets wachsenden Anforderungen an die Komplexität in der Jugendhilfe. In Krisensituationen ist der Blickwinkel sehr eingeschränkt und macht es oft unmöglich, andere Sichtweisen auf das Problem zuzulassen und blockiert mögliche interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Fachgespräch mit Herrn Professor Thomas Münch (FH Düsseldorf) unter der Leitung von Maria Löcken (Diakonie Düsseldorf) lädt zur Auseinandersetzung mit dem Thema ein.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm und Anmeldung)

11. März 2011

Schleudersitze

Traumafolgen zerstören Entwicklungschancen. Wir begegnen in verschiedenen Arbeitssituationen verstörten jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen und herausfordernden Kommunikationen. Teilweise bewegen sich auch die Helfer an den Grenzen ihrer professionellen Handlungsmöglichkeiten. Im Rahmen der Veranstaltung sollen insbesondere folgende Themen behandelt werden:

  • Identitätsentwicklung
  • Traumatisierungen der Helfer
  • Geschlechtsspezifische Entwicklungen
  • Interventionsstrategien

Veranstalter ist das Psychologische Institut Traben-Trarbach.

Zum Veranstaltungsflyer (Programm und Anmeldung)

03. März 2011

Runder Tisch Heimerziehung hat seine Arbeit beendet

Berlin (RTH) Am 19. Januar 2011 wurde der Abschlussbericht des Runden Tisches mit den Lösungsvorschlägen dem Deutschen Bundestag überreicht. Der Runde Tisch hat damit seine Arbeit beendet und auch die Arbeit der Geschäfts- und Infostelle des Runden Tisches endet in diesen Tagen. Übergangsweise soll für dieses Jahr ab 01. März 2011 eine Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren eingerichtet werden.

Zum Newsletter RTH Febraur 2011

Kontaktdaten der Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren

01. März 2011

In diesem kompakten Zertifikatskurs werden Grundlagen für eine intensive Auseinandersetzung mit Begriff, Konzepten und Perspektiven einer interkulturellen Kompetenz in der sozialen Arbeit gelegt. Angesprochen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sozialen Berufen, wobei eine heterogene Zusammensetzung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit und ohne Migrationshintergrund angestrebt wird. In fünf Bausteinen wird eine Basiskompetenz aufgebaut, die für die soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft notwendig ist.

Mehr Informationen zum Zertifikatskurs

Zum Programm


25. Februar 2011

Vom Auftrag zur Wirklichkeit

ExpertenInnen aus Jugendhilfe, Schule und Behindertenhilfe diskutierten gemeinsam zum Thema Inklusion

Diskussion zweier Tagungsteilnehmerinnen

Am 24. Februar veranstaltete die Evangelische Jugendhilfekonferenz der Kirchenkreise Halle und Gütersloh eine Fachtagung zum Thema Inklusion - Vom Auftrag zur Wirklichkeit in der Ev. Stitfung Ummeln, Bielefeld. Über 40 PraktikerInnen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern tauschten sich hier in verschiedenen Workshops aus und diskutierten Möglichkeiten, Grenzen, Chancen und Risiken der Inklusion. Angeregt wurde dies durch einen Vortrag von Frau Professorin Hiltrud Loeken, Ev. Hochschule Freiburg. Als Kurzfazit der Tagung kann festgehalten werden, dass gute Kooperationen aller Akteure vor Ort die Ansprüche einer inklusiven Pädagogik resp. Sozialarbeit wesentlich einlösen können, wobei gleichzeitig bestimmte Rahmenbedingungen für eine gelingende Umsetzung geschaffen werden müssen.

Zu den Vortragsfolien von Prof. Dr. Loeken: Inklusion und ihre Bedeutung für die Jugendhilfe

23. Februar 2011

Drei Literaturempfehlungen aus dem Bereich Erziehungshilfen

Anbei erhalten Sie drei Literaturtipps aus dem Arbeitsfeld bzw. für das Arbeitsfeld der Erziehungshilfen:

Ethisch entscheiden im Team - Ein Leitfaden für Soziale Einrichtungen; Kostka und Riedel

Jugendliche Intensivtäter - Interdispliniräre Perspektiven; Boegner (Hg.)

Ich mach dich tot - Roman (Erfahrungen aus der Heimerziehung); Nikes

 

Lesen Sie mehr zu den Literaturtipps


18. Februar 2011

AFET-Stellungnahme zum Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG)

Hannover (AFET) Zu den Diskussionen bezüglich eines Bundeskinderschutzgesetzes hat sich der AFET bereits 2008 und 2009 in seinen Stellungnahmen und 2010 im Rahmen der interdisziplinären Arbeitsgruppen des BMFSFJ geäußert. Der AFET begrüßt grundsätzlich die Initiative des BMFSFJ, mit dem am 22.12.2010 veröffentlichen Referentenentwurf eines Artikelgesetzes die gesamtgesellschaftliche Verantwortung des Schutzes
von Kindern und Jugendlichen zu verdeutlichen. Zu einigen Punkten nimmt er dennoch Stellung und gibt Änderungsvorschläge.

Zur AFET-Stellungnahme


14. Febraur 2011

14. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag vom 07. bis 09. uni 2011 in Stuttgart

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag ist die zentrale fachliche Plattform der Kinder- und Jugendhilfe. Auf dem DJHT werden konzeptionelle Entwicklungen und innovative Modelle der Kinder- und Jugendhilfe vorgestellt. Darüber hinaus infomiert er die Öffenltichkeit über die Arbeit, die Leistungen und die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und bietet ein Forum für Kontaktaufnahme, Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

Mehr Informationen zum 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

Zum Programm (Fachmesse, Fachkongress, Rahmenprogramm)


01. Februar 2011

Vielleicht brodelt es schon...

Kurzzusammenfassung der 16. Shell-Jugendstudie

"Die neue Shell-Studie legt vor allem eines nahe: dass die Lebensphase Jugend, die ja eine wichtige kulturelle Errungenschaft der modernen Gesellschaften ist, so wie wir sie kennen- und schätzen gelernt haben, zu verschwinden droht. Das was sie ausgemacht hat, nämlich eine eigenständige, beinahe zweckfreie Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsenheit (Moratorium) zu sein, gerät in Zeiten der Globalisierung und der PISA-Vergleiche unter erheblichen Druck." - Diese Bilanz zieht Dr. Remi Stork, Referent für Grundsatzfragen Jugendhilfe und Familienpolitik bei der Diakonie RWL, in seiner kleinen Analyse der 16. Shell-Jugendstudie.

Zur 16. Shell-Jugendstudie

Zur Kleinen Analyse der 16. Shell-Jugendstudie

24. Januar 2011

Bereits seit 1953 beauftragt der Shell-Konzern in Deutschland unabhängige Forschungsinstitute mit der Erstellung von Studien, um Sichtweisen, Stimmungen und Erwartungen von Jugendlichen zu dokumentieren. Die Shell-Jugendstudie, die mittlerweile schon zum 16. Mal herausgegeben wurde, präsentiert nicht nur eine aktuelle Sicht auf die Jugendgeneration, sondern gibt auch konkrete gesellschaftliche Denk- und Diskussionsanstöße. Als Langzeitberichterstattung ermöglicht sie auch eine Grundlage für gesellschaftliches und politisches Handeln bereit zu stellen.

Die nun vorliegende 16. Shell-Jugendstudie stützt sich auf eine Stichprobe von 2.604 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus den alten und neuen Bundesländern. Sie ist damit eine der größten und damit repräsentativsten Jugendstudien in Europa.

Mehr zur Veranstaltung

14. Januar

Vermerk der Diakonie RWL

Anwendbarkeit des Vergaberechts Anwendbarkeit des Vergaberechts auf die Erziehungshilfe

Angeregt durch das Oymanns-Urteil des EuGH ist im Herbst dieses Jahres (wieder) die Diskussion um die Vergabe von Aufträgen im Rahmen der Erziehungshilfe aufgekommen. Anbei finden Sie einen Vermerk unserer Juristin Susanne Roepke zu diesem Thema.

Zum Vermerk der Diakonie RWL

10. Janaur 2011

Beteiligung von Kindern in familiengerichtlichen Verfahren

Köln (LVR) Die gesetzlichen Neuregelungen des gerichtlichen Verfahrens in Familiensachen werden nun seit über einem Jahr praktiziert. Im Vordergrund stehen die Beschleunigung der Verfahren und die Konfliktvermeidung bzw. einvernehmliche Konfliktlösung. Der Blick der Jugendhilfe fokussiert sich hierbei auf das Wohl der beteiligten und betroffenen Kinder. Dieser Blick soll durch die Veranstaltung geschärft werden. Deshalb wurde die Beteiligung von Kindern in familiengerichtlichen Verfahren zum Hauptthema gemacht.

Auf der Veranstaltung werden die Themen Kindesbeteiligung, Kindesanhörung und geeignete Interventionen bzw. Interventionsmethoden für Kinder behandelt.

Die Einladung und das konkrete Programm folgen separat.


01. Februar 2011

Frankfurt (IGFH) Im März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Die Konvention fordert einen inklusiven Ansatz bzw. setzt Inklusion als Leitbild und fordert Gesellschaften damit auf, sich an die Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen und nicht umgekehrt. In der Kinder- und Jugendhilfe werden aktuell – auch ausgelöst durch die Konvention sowie den 13. Kinder- und Jugendbericht – verstärkt inklusive Ansätze diskutiert, v.a. unter dem Stichwort „Große Lösung“. Die „Große Lösung“ meint dabei die Zusammenführung der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe.

Insgesamt begrüßt die Kinderkommission das Konzept der Inklusion – will es aber auf alle Menschen bezogen verstanden wissen. Ebenso stellt sie fest, dass das hochgegliederte Sozialleistungssystem die Umsetzung von Inklusion erschwert. Die aufgestellten Forderungen beziehen sich auf die Themen „Große Lösung“, Frühförderung und Inklusive Bildung.

Zur Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages


27. Januar 2011

Brennpunkt: Kooperation

Kooperation der Systeme und ihre Folgen: Das Forum „Jugendhilfe und Psychiatrie“ hat den Fokus auf Kooperation im Kontext von Hilfen zu Erziehung erweitert. Die Schule ist oft die erste Institution, die Probleme erkennt. Insofern kommt der Schule bei der Prävention und beim frühzeitigen Einschalten anderer Helfersysteme eine besondere Bedeutung zu. Schule entscheidet über Chancen und Zugänge. Durch Vernetzung und durch das Zusammentreffen unterschiedlicher „Sprachen“, Denkweisen und Methoden nimmt die Komplexität zu. Die Veranstaltung setzt sich mit der Frage auseinander, wie auch in unbestimmten, komplexen Situationen Entscheidungen und vernünftiges Handeln möglich sind.

Zum Programm und zur Anmeldung


25. Januar 2011

Bild Vortrag Sexualstrafrecht

Am 25. Januar setzten sich rund 50 Leitungs- und Fachkräfte der stationären Erziehungshilfe in Köln mit dem Thema Sexualstrafrecht und Sexualpädagogik in der stationären Erziehunghilfe auseinader. Es wurde deutlich, dass ein aktiver Umgang mit dem Thema unerlässlich ist. Nicht zuletzt trägt eine gute Sexualpädagogik zum Kindesschutz bei.

Weitere Informationen und Tagungsunterlagen

22. Dezember 2010

Die diakonischen Erziehungshilfeeinrichtungen begrüßen den Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung ausdrücklich. Die Diakonie RWL ist insbesondere froh über die gemeinsam beschlossenen Lösungsvorschläge. Die Einrichtung eines Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro für individuelle Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten sowie Rentenersatzansprüche sind der richtige Weg, um Folgeschäden zu mildern. Anlauf- und Beratungsstellen für Betroffene sollten auch in NRW eingerichtet werden.

Zum Materialband Wenn ehemalige Heimkinder heute zu uns in die Beratung kommen

Mehr über individuelle Hilfen für ehemalige Heimkinder

02. Dezember 2010

Deckblatt 27ff-Geschäftsbericht 2010

Unser neuer 27ff – Evangelischer Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL ist ein Jahr alt, es hat sich sehr viel Neues entwickelt, einiges Vertrautes ist geblieben und das ist richtig. Viele gut gelungene Gremien und ein neues Projekt sind in diesem Jahr gestartet. Aktuelle Themen der Erziehungshilfe werden fachlich und sozialpolitisch aufgegriffen. Ein aufregendes Jahr für alle Beteiligten. Es hat sich gelohnt. Mehr Mitglieder denn je sind im neuen Fachverband beteiligt! Nun liegt der 27ff-Geschäftsbericht 2010 vor. Hier finden Sie Informationen zu den Themen und Aktivitäten von 27ff.

27ff-Geschäftsbericht 2010

02. Dezember 2010

Bewertung durch das Diakonische Werk der Ev. luth. Landeskirche Hannovers

Herr Garlich, Jurist beim Diakonischen Werk der Ev. luth. Landeskirche Hannovers e.V. hat in "diakonie-Ius" Nr. 3 eine rechtliche Bewertung zum Urteil des BVerwG vom 28.4.2010 erstellt. Demach gelte die Möglichkeit der Rundfunkgbührenbefreiung auch bespielsweise für Einrichtungen der Jugendhilfe. Voraussetzung für eine Befreiung sind erstens der unentgeltliche Transport der in der Einrichtung betreuten Menschen sowie zweitens der ausschließliche Nutzen der Kraftfahrzeuge zu diesem Transport.

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 28.04.2010

Zur Bewertung des Urteils durch das DW der Ev. luth. Landeskirche Hannovers

02. Dezember 2010

Recht der Kommunen auf angemessene Finanzausstattung

Kinderbetreuung: Wegweisendes Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW

Am 12. Oktober hat der Verfassungsgerichtshof NRW ein Urteil gefällt, das auch für die Erziehungshilfe Bedeutung hat. Es verbietet die Übertragung von neuen Aufgaben durch den Bund zu Lasten der Kommunen, wobei hier die Besonderheit besteht, dass der Bund den § 69 SGB VIII dahin gehend geändert hat, dass er die bundeseinheitliche Bestimmung der örtlichen Träger der Jugendhilfe aufgehoben und den Ländergesetzgebern übertragen hat. NRW hat als örtlichen Träger der Jugendhilfe - der alten Bundesgesetzgebung folgend- die Kreise und Städte bestimmt. Das Gericht stellt in seinem Urteil nun fest, dass diese Übertragung ohne Finanzausgleich nicht hätte erfolgen dürfen, da es sich um neue Aufgaben (Ausbau Betreuung von Kindern unter 3) handelt, die vom Bund nicht auf die Kommunen hätten übertragen werden dürfen. Bei jeder Übertragung neuer Aufgaben, z.B. im Rahmen eines evtl. Kinderschutzgesetzes muss das Land sich nun an diesem Urteil messen lassen.

Zum Urteil des Verfassungsgerichtshofes NRW vom 12.10.2010 (www.dejure.org)


01. Dezember 2010

Köln (LVR) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat drei Projekte mit dem LVR-Prädikat Kinderfreundlich ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr nur dreimal verliehen. Bei der Preisverleihung am 30. November 2010 in Köln-Deutz überreichte der Vorsitzende des LVR-Jugendhilfeausschusses, Prof. Dr. Jürgen Rolle (SPD / Rhein-Erft-Kreis), die Auszeichnung an den Arbeitskreis Krefelder Frauenverbände, den Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln sowie an die Diakonie Wuppertal. Ziel der Aktion ist es, Anreize für die Gestaltung einer kinder- und familienfreundlichen Gesellschaft zu schaffen und besonders kinderfreundliche Taten, Leistungen und Angebote zu belohnen.

Mehr zu den ausgezeichneten Projekten

30. November 2010

27ff Arbeitshilfe

Deckblatt Leistungsbeschreibungen

Ab sofort stehen Ihnen als Arbeishilfe Leistungsbeschreibungen zu verschiedenen Erziehungshilfeangeboten online zur Verfügung. Auch eine Leistungsbeschreibung für eine Inobhutnahmeeinrichtung ist dabei.

1998 hat der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen der Evangelischen Kirche im Rheinland Arbeitshilfen für Erziehungshilfeträger herausgegeben. Der neue Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL übernimmt diese in der Form von 1998. Die Leistungsbeschreibungen stehen im Bereich Publikationen zum Dowmload zur Verfügung.

Zu den Leistungsbeschreibungen


29. November 2010

Neue Publikation zur Heimerziehung der 50er und 60er Jahre

Ein unabhängiges Wissenschaftlerteam hat die Bedingungen in den damaligen Heimen im Rheinland und die Rolle der Heimaufsicht beim Landesjugendamt untersucht. Die kostenfreie Publikation „Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland von 1945-1972“ enthält eine schriftliche Zusammenfassung der Heimkinderstudie. Auf einer CD befindet sich neben der vollständigen Version auch ein Film über moderne Formen der Hilfen für Kinder und Jugendliche. Ferner finden Sie in der Broschüre Informationen zur heutigen konzeptionellen Ausrichtung der stationären Jugendhilfe.

Die Publikation kann über das LVR- Bestellsystem bezogen werden oder ist bei Frau Breyer, zu beziehen.

Broschüre über LVRBestellsystem bestellen


25. November 2010

Deckblatt 27ff-Positionspapier

Anläßlich der aktuellen Finanznot der Kommunen und der teilweise intensiven Sparpolitik der Städte bezieht der der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL Position. Seine Sorge geht dahin, dass die Arbeit vor Ort aufgrund schlechterer Bedingungen zunehmend sanktionierend und weniger fördernd gestaltet werden kann. Es ist deshalb ein besonderes Anliegen, einen Ausgleich für die unterschiedlichen Bedingungen in den Kommunen im Sinne der Kinder und Jugendlichen mit zu entwickeln. Ziel ist, die Bedingungen für gleiche Startchancen für Kinder und Jugendliche flächendeckend zu schaffen. Alle sind betroffen von schwierigen Bedingungen, junge Menschen in der Erziehungshilfe ganz besonders.

Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL distanziert sich deutlich von einer Aushöhlung der bestehenden Systeme und ist bereit, gemeinsam mit den Kommunen tragfähige Lösungen in gemeinsamer Verantwortung zu entwickeln.

27ff-Positionspapier


25. November 2010

Vielseitiges Angebot an Fort- und Weiterbildungen

27ff-Fortbildungsprogramm 2011 ist da

Wir freuen uns, Ihnen das 27ff-Fortbildungsprogramm für 2011 präsentieren zu können. Sie erwartet ein vielseitiges Angebot an Fort- und Weiterbildungen für die verschiedenen Bereiche der Erziehungshilfe. Neben Veranstaltungen zu gruppenpädagogischen Methoden finden Sie beispielsweise Angebote zum dialogischen Elterncoaching und Konfliktmanagement, zur systemischen Beratung, zum Umgang mit aggressiven Kindern oder zum Coaching für langjährige MitarbeiterInnen.

Insgesamt werden 16 Fort- und Weiterbildungen 2011 angeboten. Wir wünschen allen Fort- und Weiterbildungen ein gutes Gelingen auf der fachlichen und persönlichen Ebene und dass Sie viel Neues und Besonderes für sich und Ihre Arbeit entdecken können. Für Ihre Anregungen und Themenwünsche sind wir jederzeit offen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Rückmeldungen!

27ff-Fortbildungsprogramm 2011

25. November 2010

Gelingender Alltag im Heim ist (auch) gelingende Gruppenpädagogik! Das Zusammenleben in einer Wohngruppe der stationären Jugendhilfe stellt Kinder, Jugendliche und Pädagogen alltäglich vor viele Herausforderungen. Dabei ist es vorerst nachrangig, ob es sich um ein Normalangebot oder ein intensivpädagogisches Setting handelt. Gleichzeitig setzt der pädagogische Zeitgeist in den stationären Hilfen zur Erziehung derzeit mehr auf Behandlung und Training als auf Bildung und Erziehung.

Mit dieser Veranstaltung soll diesen Tendenzen entgegen eine alltagsorientierte Gruppenpädagogik stark gemacht werden! Wie kann eine gruppenpädagogische Orientierung am Alltag gelingen? Wie kann die Gruppe als eine wichtige pädagogische Größe wahrgenommen werden? Welche Möglichkeiten der Gestaltung gruppenpädagogischer Prozesse haben Fachkräfte vor Ort?

Anmeldung:
Sylvia Parchow, Telefon: 0251/ 2709-266,

Information zur Fortbildung und Anmeldebogen

24. November 2010

16 Kolleginnen und Kollegen sind jetzt "Systemische Beraterin/Systemische Berater"

Die 16 Teilnehmenden mit ihrem Abschlusszertifikat

Nach einer zweijährigen Weiterbildung des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL haben im Rahmen einer kleinen Feier 16 Mitarbeitende der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe ihr Zertifikat als "Systemische Beraterin/Systemischer Berater" in Empfang nehmen können.

Mehr zur Abschlussfeier

22. November 2010

Bundesweit bisher einmalig

Modellprojekt zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wurde erfolgreich abgeschlossen

Jugendliche der EJBL bei der Abschlussveranstaltung

Am Samstag, 22. November 2010, wurde im Foyer der Mehrzweckhalle Dabringhausen ein Partizipationsprojekt der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land vorgestellt. Drei Teams, in denen Jugendliche und Erzieher von Beginn an gleichberechtigt vertreten waren, stellten unter Leitung von Elisabeth Busse ihre gemeinsam entwickelten Konzepte in Form von Theaterszenen oder auch einem Film vor.

Im Rahmen des Modellprojektes haben Kinder/Jugendliche und Fachkräfte gemeinsam zu folgenden Themen gearbeitet:

  • Kinderrechte
  • Beteiligung im Alltag
  • Beschwerde und Anregung

Neben einem Rechtekatalog, den nun alle Kinder und Jugendlichen erhalten, und der in den Wohngruppen intensiv diskutiert werden soll, wurden vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt; beispielsweise für Hilfeplangespräche, für Elternbesuche, für Gruppenabende. Das Projekt wurde durch die Diakonie RWL begleitet und im Rahmen einer Modellförderung vom LVR-Landesjugendamt Rheinland unterstützt.

Lesen Sie mehr zur Abschlussveranstaltung

Weitere Informationen zum Projekt


18. November 2010

Gemeinsamer Handlungsbedarf in Jugendhilfe und Schule

LWL-Fachtagung zu Inklusion am 6./7. Dezember 2010 in Vlotho

Mit der Ratifizierung des "Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen (VN-BRK)" hat sich die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2009 als Vertragspartner unter anderem verpflichtet, "ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen" zu gewährleisten. Zur Umsetzung dieses Zieles gilt es, den anstehenden Transformationsprozess gemeinsam mit den unterschiedlichsten beteiligten Gruppen und Partnern, bei denen an zentraler Stelle auch die Jugendhilfeträger stehen, zu gestalten.

Auf dieser Fachtagung soll herausgearbeitet werden, welchen gemeinsamen Handlungsbedarf zur Umsetzung der Inklusion es im Rahmen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule gibt und erste Praxiserfahrungen sollen dargestellt, ausgetauscht und diskutiert werden.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

Zum Programm


17. November 2010

Transparenz und Vertrauen als Schutz vor Missbrauch

Kinderheime und Jugendhilfeeinrichtungen sollten mit konkreten Präventionsmaßnahmen und einer Kultur der Transparenz und des Vertrauens Missbrauchsfällen gegenüber Kindern und Jugendlichen vorbeugen. So das Fazit einer Tagung des Fachverbandes Erzieherische Hilfen RWL.

Mehr über Prävention vor Missbrauch und Gewalt

16. November 2010

Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut

Ab 2011 fördert der LVR mit dem neuen Programm "Teilhabe ermöglichen - Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut" fachlich und finanziell den Auf- und Ausbau von kommunalen Netzwerken gegen Kinderarmut. Das Förderprogramm besteht aus drei aufeinander abgestimmten Handlungsbereichen:

  • Die finanzielle Förderung von Jugendämtern  
  • Beratungs-, Fortbildungs- und Vernetzungsleistungen der LVR-Koordinierungsstelle „Kinderarmut"  
  • Begleitung und Dokumentation von kommunalen Netzwerken „Kinder¬armut" im Rheinland durch ein wissenschaftliches Institut

Zur Koordinationstelle Kinderarmut (LVR)

Pressemitteilung des LVR


15. November 2010

Kinder nicht mitbestrafen!

Farbabdruck einer Kinderhand

Von der Inhaftierung eines Elternteils sind Kinder nachhaltig betroffen. Die Strafe betrifft somit nicht nur den Täter oder die Täterin, sondern das gesamte Familiensystem und die Kinder als schwächstes Mitglied in besonderem Maße. Freiräume, ein Projekt des Ev. Gemeindedienstes Innere Mission Bielefeld e.V. im Ev. Johanneswerk Bielefeld, hilft Kindern mit der Inhaftierung eines Elternteils umzugehen. Jetzt wurde das Projekt evaluiert.

Mehr zur Evaluation des Projekts "Freiäume"

05. November 2010

Mit Spannung werden die Beratungsergebnisse der letzten Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung in Berlin am 09. und 10. Dezember 2010 erwartet. In dieser Sitzung wird voraussichtlich die weitere Perspektive eines möglichen Fonds und Verteilungssystems verabredet.

Herr Rainer Kröger, der als Vorsitzender des AFET Mitglied des Runden Tisches und Vorstand des Diakonieverbund Schweicheln ist, wird aus der letzten Sitzung des Runden Tisches berichten und mit uns gemeinsam das weitere Verfahren und die möglichen Auswirkungen für die diakonischen Träger diskutieren.

Das 5. Fachgespräch findet statt am Mittwoch, 15. Dezember 2010 von 14.00 bis 17.00 Uhr bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe in der Geschäftsstelle Münster.

Anmeldungen nimmt Frau Monika Nimsgern gerne entgegen:
Fax: 0251 / 27 09 - 55 225


02. November 2010

Wie werden Kinder von 3 bis 6 Jahren in der Erziehungshilfe gut betreut

Kleines Mädchen

Viele Dienste und Einrichtungen der Erziehungshilfe werden aktuell mit einer zunehmenden Anzahl von kleinen Kindern konfrontiert, die stationär betreut werden. Da längere Unterbringungen von kleinen Kindern in den letzten Jahrzehnten unter fachlichen Gesichtspunkten äußerst kritisch gesehen und in der Folge zunehmend weniger realisiert wurden, sind Konzepte und Verfahrensstandards im Umgang mit dieser Gruppe nur ansatzweise entwickelt.

Vor diesem Hintergrund entstand das Projekt „Kleine Kinder in stationären Hilfen“, das durch die FH Münster und die Diakonie RWL von November 2010 bis Oktober 2011 durchgeführt wird. Zentrales Ziel des Projekts ist es, die Praxisentwicklung für diesen Bereich voran zu treiben und vorliegende Fragen und Problembereiche zu bearbeiten.

Mit der Auftaktveranstaltung am 02. November 2010 ist das Projekt erfolgreich gestartet.

Mehr zum Projekt ‚Kleine Kinder in stationären Hilfen’ (Präsentationen und Ansprechpartner)

20. Oktober 2010

Abschlussbericht wird vorbeitet

Runder Tisch Heimerziehung: Vorletzte Sitzung hat stattgefunden

In seiner vorletzten Sitzung hat sich der Runde Tisch schwerpunktmäßig mit der Vorbereitung des Abschlussberichtes und dem darin enthaltenen Lösungsvorschlag befasst. Das Ergebnisprotokoll der neunten Sitzung vom 20./21. September 2010 wurde nun auf der Internetseite des Runden Tisches eingestellt.

Zum Protokoll der 9. Sitzung


18. Oktober 2010

Mittlerweile belegen Statistiken, was sich in vielen Einrichtungen der Erziehungshilfe als „gefühlte Realität“ seit längerem abbildet: Die Zahlen der Inobhutnahmen steigen insbesondere für die Altersgruppe der unter 6-jährigen Kinder deutlich an. In 2008 wurden in NRW 1.185 Kinder unter 6 Jahren in Obhut genommen, 74% mehr als noch 2005. Entsprechend wächst der Anteil von (Kleinst-)Kindern sowohl in Pflegefamilien als auch in stationären Formen der Erziehungshilfe.

Damit aus der Krise dauerhaft neue Chancen erwachsen, brauchen kleine Kinder klare Perspektiven, stabile Beziehungsangebote, größtmögliche Kontinuität in ihren Lebensorten und Bezügen sowie Fachkräfte und Einrichtungen, die um ihre Bedürfnisse wissen. Wie können wir diesen Herausforderungen besser begegnen?
Die Tagung möchte den Rahmen bieten, gemeinsam im Dialog von Fachkräften freier und öffentlicher Träger nach Antworten zu suchen.

Eine gesonderte Ausschreibung der Veranstalltung erfolgt durch den LWL.


14. Oktober 2010

Arbeit, Ausbildung, Disziplinierung und Gewalt

Um seiner Verantwortung gerecht zu werden, hat der LWL im Jahre 2007 die Erstellung einer wissenschaftlichen Dokumentation beim LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Auftrag gegeben. Ziel ist es, eine kommentierte Quellensammlung vorzulegen, die alle Ebenen der Heimerziehung im Verantwortungsbereich des LWL erfasst und anhand aussagefähiger Originaldokumente belegt. Die Ergebnisse sollen nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

Zum Veranstaltungsflyer

Weitere Informationen zum Projekt


08. Oktober 2010

Coaching mit System und Gestalt

Weiterbildung zum Coach (DGfC) bei der VHS-Detmold - Infoveranstaltung am 06. Dezember 2010

Im März 2011 beginnt eine neue Weiterbildung zum Coach gemäß den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC e.V.). Die Weiterbildung umfasst im Zeitraum von 18 Monaten 18 Weiterbildungstage. Sie dient der Entwicklung und dem Training eines Coachingkonzepts für Einzel- und Teamberatung, basierend auf Elementen des Systemtheorie und der Gestaltarbeit.
Während der Informationsveranstaltung werden erläutert die

  • Ziele und Konzeption der Ausbildung
  • Inhalte und Arbeitsschwerpunkte sowie
  • organisatorischen Rahmenbedingungen.

Zugleich wird Gelegenheit bestehen, sich mit Teilnehmer/-innen der laufenden Weiterbildung zu verständigen.

Zur Infoveranstaltung am 06. Dezember 2010

Zum Veranstaltungsflyer

7. Oktober 2010

27ff-Messe zur Berufsorientierung war erfolgreich

Am 6. Oktober hat in Wermelskirchen die Fachtagung "Frische Fachkraft - Arbeitsfelder Erziehungshilfe stellen sich vor" erfolgreich stattgefunden. Viele angehende Fachkräfte haben die Möglichkeit genutzt, sich über das breite Angebot erzieherischer Hilfen zu informieren und sich mit Fachkräften auszutauschen. Frau Dr. Carola Kuhlmann von der Evangelsichen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe hat die Veranstaltung durch einen Fachvortrag unterstützt.

Zum Vortrag / mitwirkende Einrichtungen


22. September 2010

Arbeitsfelder der Erziehungshilfe stellen sich vor

27ff-Fachtagung zur Nachwuchswerbung am 06. Oktober in Wermelskirchen

Was macht eigentlich einen guten (Sozial)Pädagogen in der Erziehungshilfe aus? Wie findet man als BerufseinsteigerIn das passende Arbeitsfeld? Was sind eigentlich die Hilfen zur Erziehung? Welche Arbeitspraxis verbirgt sich hinter den §§ 27 bis 35 des SGB VIII?
Auf der Veranstaltung stehen Erziehungshilfe-Fachkräfte verschiedener diakonischer Einrichtungen den BesucherInnen für einen offenen Austausch und für Fragen zur Verfügung.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

22. September 2010

Die Evangelische Medienakademie im Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland veranstaltet auch in diesem Jahr im FFFZ Hotel und Tagungshaus in Düsseldorf in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung und der Fundraising Akademie den "Rheinischen Fundraising-Kongress" mit dem Thema "Fundraising Face to Face - Menschen ansprechen, begeistern und gewinnen."
Auch in diesem Jahr erwarten Sie neben interessanten Vorträgen spannende Workshops, die am Vor- und Nachmittag wiederholt werden. Die Fachthemen sind sowohl für kleine wie für mittlere und große Organisationen interessant. Dieser Kongress richtet sich sowohl an Führungskräfte, die Fundraising in ihrer Organisation implizieren wollen, als auch an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die im Fundraising tätig sind oder tätig werden wollen.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

Zum Programm

Weitere Fundraisingveranstaltung


22. September 2010

Ein Jahr FamFG

Der AFET und der Deutsche Familiengerichtstag e.V. führen diesen Fachtag in Kassel am 15.11.2010 durch. Als ReferentInnen sind Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Maria Kurz-Adam (Jugendamtsleiterin München), Prof. Dr. Helga Oberloskamp, RAG Michael Grabow (Familiengericht Berlin) und Hr. Klaus Guido Ruffing (Jugendamtsleiter Saarpfalzkreis) eingeladen. Der Kostenbeitrag ist für AFET-Mitglieder im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)


22. September 2010

Kindheit und Trauma

4. Fachtagung der Ev. Jugendhilfe Menden findet am 17. November in Menden statt

Hilflosigkeit, Ohnmacht und Angst sind Gefühle, die traumatisierte Kinder gut kennen. Nicht selten werden diese Gefühle auf die Bezugspersonen übertragen und führen zu belastenden Dynamiken. Mit vier Fachvorträgen sollen neue Erkenntnisse vermittelt werden und eine gemeinsame fachliche Diskussion angeregt werden.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)


10. September 2010

Familienzentren sind für die ganze Familie da. Sie erweitern die familienbezogenen Angebote von Kitas und  unterstützen Eltern aktiv. Dabei fällt aber auf, dass die meisten Angebote von Müttern und weniger von Vätern  angenommen werden. Die Zusammenarbeit mit Vätern in Kitas und Familienzentren kann in Westfalen und Lippe auf gute Kooperationen mit „Väterexperten“ zurückgreifen. Deshalb wird dieser Fachtag gemeinsam mit den Kollegen der Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft und im Kirchenkreis Unna durchgeführt.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

Zum Programm

eteeeeeFamilienzentren sind für die ganze Familie da. Sie erweitern
die familienbezogenen Angebote von Kitas und unterstützen
Eltern aktiv. Dabei fällt aber auf, dass die meisten Angebote
von Müttern und weniger von Vätern angenommen werden.

31. August 2010

Um die Verbindung von Wissenschaft und Praxis weiter zu stärken und die Netzwerke weiter zu entwickeln, hat die Arbeitseinheit Sozialpädagogik am Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften die Initiative ergriffen, einen jährlichen Sozialpädagogiktag Bergische Universität Wuppertal auszurichten.

Konzentriert auf einen thematischen Schwerpunkt und unter Einbezug namhafter Referentinnen und Referenten werden zentrale Fragen der Sozialen Arbeit gemeinsam diskutiert und bearbeitet, um Anregungen für die eigene Arbeit zu geben, die Themen weiter zu entwickeln und nicht zuletzt produktive Kontakte und Kooperationen unter den verschiedenen Beteiligten in der Region zu ermöglichen.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)

Zum Programm


30. August 2010

Erwartungen der Diakonie an die Reform der Grundsicherung

Berlin (DW EKD) - Nicht erst das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 9. Februar 2010 zum Sozialgesetzbuch II macht deutlich, wie groß der Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung und Umsetzung der sozialen Grundsicherung ist. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, ab dem 1. Januar 2011 eine Neuregelung in Kraft zu setzen. Hierzu legt die Diakonie ein Positionspapier vor.

Zur Meldung des DW der EKD

Zum Positionspapier:Erwartungen der Diakonie an die Reform der Grundsicherung


27. August 2010

Reform des Vormundschaftsrecht

Das Kabinett hat am 25. August 2010 den von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgelegten Entwurf eines "Gesetzes zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts" beschlossen. Ziel des Entwurfs ist es insbesondere, den persönlichen Kontakt des Vormundes zu dem Mündel in der Vormundschaft zu stärken, um zukünftig Fällen von Missbrauch und Verwahrlosung besser begegnen zu können.

Zur Meldung des Bundesministeriums der Justiz

Zum Gesetzentwurf: Gesetz zur Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts


26. August 2010

Hier dreht sich alles um die Aktivierung der sinnlichen Wahrnehmung. An über achtzig Versuchsstationen im Innen- und Außenbereich können Besucher aller Altersgruppen spielerisch tätig werden und Phänomene selbst erzeugen und beobachten. Der Besucher erfährt wie das Auge sieht, das Ohr hört, die Nase riecht, die Haut fühlt und der Körper schwingt.

Zu Phänomania Erfahrungsfeld (Öffnungszeiten, Preise etc.)


23. August 2010

Auf der diesjährigen Fachtagung des SOS-Kinderdorf e.V. in Berlin geht es um die Frage, wie die Kinder- und Jugendhilfe Zugänge zu Bildung und Arbeit, aber auch zu sozialer Teilhabe schaffen und junge Menschen dazu befähigen kann, sinnvolle Perspektiven für das Erwachsenenalter zu entwickeln. Dazu finden an zwei Tagen Vorträge, Foren und ein fachpolitisches Gespräch im SOS-Berufsausbildungszentrum Berlin statt.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)


20. August 2010

Frühe Hilfen und Kinderschutz wurden in den letzten Jahren sehr stark vorrangig mit kleinen Kindern, die es zu schützen gilt, assoziiert. Aber haben nicht auch Jugendliche ihren ganz eigenen (Kinder-)Schutzbedarf, mit dem sich die Jugendhilfe intensiver beschäftigen sollte?
Mit der Veranstaltung soll deutlich gemacht werden, dass Kinderschutzthemen auch solche sind, die sich mit der Nutzung neuer Medien, Mobbing, Erpressung, Sucht, Umgang mit Sexualität, Schulschwänzen, Gewalt oder Delinquenz allgemein befassen. Es können sicherlich (noch) keine fertigen Konzepte präsentiert werden, aber diese Tagung soll anregen, zum Nachdenken und Tätigwerden über diesen Aspekt von Kinderschutz. Sie wird veranstaltet von der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe in der Deutsches Institut für Urbanistik GmbH.

Zur Veranstaltung (Programm, Anmeldung etc.)


18. August 2010

Anforderungen an die Umstellung zu Freiwilligendiensten

Debatte um Wehr- und Zivildienst: Stellungnahme des DW der EKD

Berlin (DW EKD) - Das Diakonische Werk der EKD nimmt zu den potenziellen Folgen eines Wegfalls der Wehrpflicht und damit einer faktischen Beendigung des Zivildienstes Stellung.

" (...) Ein Wegfall der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes muss mit einer Umstellung in den Einrichtungen einhergehen, die nicht in kurzer Zeit zu bewerkstelligen ist, und für die der Gesetzgeber langfristig Rahmenbedingungen schaffen muss. Dafür sind der Ausbau der Freiwilligendienste und die bessere Ausstattung sozialer Dienste grundlegend. Freiwilligendienste und andere freiwillige Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene sind mittel- und langfristig die Zukunft. Sie müssen insgesamt weiter ausgebaut und pro Platz deutlich besser finanziert werden."

Zur Stellungnahme des DW der EKD


17. August 2010

Ehemalige Heimkinder

Ergebnisprotokoll Runder Tisch Heimerziehung vom 01. und 02. Juli 2010 und Expertisen

Am 01. und 02. Juli hat die 8. Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren stattgefunden. Vom Runden Tisch wurden u.a. Expertisen veranlasst, die von unabhängigen Personen verfasst worden sind. Die Expertisen sind damit Arbeitsmaterialien des Runden Tisches und geben die derzeitigen Erkenntnisse und Sichtweisen der Autorinnen und Autoren wieder.

Ergebnisprotokoll der 8. Sitzung

Expertise: „Was hilft ehemaligen Heimkindern bei der Bewältigung ihrer komplexen Traumatisierung?“

Expertise: „Rechtsfragen der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“

Expertise: „Erziehungsvorstellungen in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“



04. August 2010

Gesetzliche Grundlagen und Finanzierung

In den Veranstaltungen wird über die geltenden rechtlichen Regelungen und die aktuelle Rechtslage umfassend informiert. Ferner soll Gelegenheit geboten werden, Entwicklungen und Potenziale sowie mögliche Kooperationsmodelle der Jugendämter mit den Vereinen bei der Führung von Vormundschaften für Minderjährige zu diskutieren.

Programm und Anmeldung:

08.09.2010 LVR Köln (Zentralverwaltung)

09.09.2010 LWL Münster (Liudgerhaus)


16. Juli 2010

Das ist doch nicht normal! - alle anders, alle gleich. Verantwortung gegen Ausgrenzung

Verantwortung gegen Ausgrenzung - Was dies für die Arbeit als Fachkraft bedeutet, ist Thema des Kinderschutzforums 2010. Fachkräfte aus Praxis und Wissenschaft stellen neue Projekte und Arbeitsweisen zur Diskussion. Der Kongress lädt ein zu einem kritischen Dialog über Hilfezugänge und über Handlungsmöglichkeiten, die Kinder schützen und Familien unterstützen. Er lädt ein, die eigene Praxis und Stellung im Hilfesystem kritisch zu überprüfen und neue Kooperationsideen kennenzulernen. In einer offensiven und zukunftsorientierten Diskussion werden die fachlichen Entwicklungen in der Jugendhilfe und im Kinderschutz thematisiert.

Zum 8. Kinderschutzforum (Programm, Anmeldung etc.)


14. Juli 2010

Aktiv 2010 - Gegen Extremismus und Gewalt

Es ist wieder soweit: Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) sucht auch im zehnten Jahr seines Bestehens mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" nach vorbildlichen, zur Nachahmung geeigneten zivilgesellschaftlichen Projekten für eine demokratische und tolerante Gesellschaft. Einsendungen empfängt das BfDT vom 20. Juni bis zum 20. September 2010.

Mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ werden vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten aus dem gesamten Bundesgebiet gesucht, die sich aktiv für ein gleichberechtigtes Miteinander und gegen Extremismus, Antisemitismus und Gewalt einsetzen. Erfolgreiche Projekte sollen Schule machen und andere Interessierte motivieren, selbst tätig zu werden. Dabei werden nicht die „einzigartige Aktion“ gesucht, sondern es soll die Vielfalt der geeigneten Maßnahmen gezeigt werden.
Die besten Projekte werden von einem Beirat ausgewählt und mit Geldpreisen zwischen 1000 € und 5000 € ausgezeichnet.

Zum BfDT-Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“

Zum Ausschreibungs-Flyer


12. Juli 2010

Arbeit mit dem gesamten System Familie / Ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote

Die Jugendhilfe des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR-Jugendhilfe Rheinland) eröffnet ein Familienhaus im alten Klostergebäude in der Bornheimer Secundastraße. Es bietet 16 stationäre oder teilstationäre Plätze, die sowohl von Kindern und Jugendlichen alleine oder gemeinsam mit ihren Eltern genutzt werden können. Das Familienhaus ermöglicht es damit, das Wohl von Kindern und Jugendlichen auch in kritischen Situationen zu gewährleisten und gleichzeitig Eltern eine möglichst große Eigenverantwortung für die Lebensgestaltung und Erziehung ihrer Kinder zu gewähren.

Lesen Sie mehr beim LVR


11. Juli 2010

DW der EKD hat Projektgruppe eingerichtet

Das Diakonische Werk der EKD hat eine beim Zentrum FIBA angesiedelte Projektgruppe eingerichtet, die konzeptionellen, politischen und sozialrechtlichen Handlungsbedarf in der gesundheitsbezogenen Prävention und Gesundheitsförderung bei benachteiligten Kindern und Jugendlichen bearbeitet. Die Projektgruppe nimmt mit einem innerverbandlichen Fachgespräch am 02.09.2010 ihre Arbeit auf und soll im Sommer 2011 ihre Ergebnisse vorlegen.


11. Juli 2010

Fachtagung des DW der EKD zur Teilhabe durch Kinder- und Jugendrehabilitation am 04.11.2010 in Berlin

Zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen veranstaltet das DW der EKD am 04.11.2010 eine Fachtagung zur Kinder- und Jugendrehabilitation. Die Veranstaltung verbindet drei Aspekte: Zum einen geht es um die Diskussion fachlicher Fragen, so werden Überlegungen zur trägerübergreifenden Behandlung und Rehabilitation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher zur Diskussion gestellt und es wird nach der zukünftigen Bedeutung der ICF für die Kinderrehabilitation gefragt. Zum anderen werden rehabilitationspolitische, ökonomische und sozialrechtliche Fragen thematisiert. Diese Themen überschreiten den spezifisch kinderrehabilitativen Kontext und sind, da an der Umsetzung des SGB IX orientiert, für alle interessant, denen an verbesserten Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen gelegen ist. Schließlich soll die Tagung dem Dialog zwischen Reha-Praktikern, Reha-Trägern, Politik und Selbsthilfe dienen.

Zum Veranstaltungsprogramm

Zur Anmeldeformular

Zum Veranstaltungshinweis beim DW der EKD


09. Juli 2010

Datenbank der Verbraucherschutzzentrale NRW

Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend engagiert sich für familienunterstützende Dienstleistungen. Damit die Angebote vor Ort besser zu finden sind, können diese in einer Datenbank der nordrheinwestfälischen Verbraucherschutzzentrale online veröffentlicht werden.

Zur Datenbank der Verbraucherschutzzentrale NRW

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier

07. Juli 2010

Andrea Ursula Asch (MdL) kommentiert Bereich Kinder, Jugend und Familie

Die Sprecherin der Grünen für Kinder, Jugend, Familie, Senioren, Lesben und Schwule, Migration und Eine-Welt Andrea Ursula Asch (MdL) nimmt zu den im NRW-Koalitionsvertrag "Gemeinsam neue Wege gehen" vereinbarten Inhalten aus ihrer "Innenansicht" Stellung.

Zum NRW-Koalitionsvertrag

Zum Kommentar von Andrea Ursula Asch (MdL)

06. Juli 2010

Der LVR stellt sich seiner Vergangenheit – auch im Bezug auf ehemalige Heimkinder in seinen Einrichtungen und die Rolle der Heimaufsicht beim Landesjugendamt. So wurde bereits 2008 eine Hotline +49 (0)221 / 809 - 40 01 eingerichtet und eine Studie beauftragt. Die Studienergebnisse werden im Sommer 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zusammenfassung der LVR-Studienergebnisse

Lesen Sie mehr...

30. Juni 2010

Prozesse, Kennzahlen und Indikatoren

Angeregt durch ein Evaluationsprojekt der Fachhochschulen Dortmund und Münster setzten sich die Träger des Verbundsystems "Westfälische Pflegefamilien“ (WPF) in einem dreijährigen Prozess mit Fragen der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung auseinander. Das WPF-System ist ein Verbund von derzeit 36 Trägern der freien Jugendhilfe mit ca. 140 Fachkräften, die im Auftrag der öffentlichen Jugendhilfe Kinder und Jugendliche in westfälische Pflegefamilien vermitteln und die Pflegefamilien beraten und begleiten. In insgesamt 7 Workshops mit externer Begleitung wurden u.a. Prozesse beschrieben, Kennzahlen entwickelt und Indikatoren für Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität benannt.

Ein Ergebnis dieses Prozesses ist das nun vorliegende „Handbuch zu den Qualitätsstandards des Systems Westfälische Pflegefamilien“, welches explizit als Arbeitsfassung gekennzeichnet wird und einen Einblick in die einzelnen Bausteine des WPF-Systems sowie in die qualitätssichernden Maßnahmen gibt. Entsprechend der Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse im fortwährenden Qualitätsentwicklungsprozess soll das Handbuch kontinuierlich fortgeschrieben werden. Das WPF-Handbuch steht auf den Internetseiten des LWL zum Download bereit.

Weitere Informationen zum WPF beim LWL

WPF-Handbuch beim LWL downloaden


24. Juni 2010

Kostenfrei und monatlich

Newsletter der Kinderschutz-Zentren

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren veröffentlicht monatlich einen Newsletter. Dieser kann kostenfrei auf der Homepage der Kinderschutz-Zentren abonniert werden.
Unter anderem wird über folgende Themen informiert:
Mai 2010: Wie die Kooperation zwischen der Jugendhilfe und Kinderärzt(inn)en verbessert werden kann – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung
Juni 2010: Wie die Kooperation der Fachsysteme ‚Jugendhilfe’ und ‚Schule’ verbessert werden kann – Ergebnisse einer qualitativen Befragung

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14. Juni 2010

EREV-Position zur materiellen Anerkennung der Heimkinder der 50er und 60er Jahre

Der Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV) formuliert in seinem Positionspapier zur materiellen Anerkennung der Heimkinder der 50er und 60er Jahre: "Als mögliche denkbare „materielle Anerkennung“ kann die Anrechnung von damaligen Arbeitseinsätzen in die heutigen Rentenansprüche in Betracht kommen. Da die Rentenversicherungsträger diese Option bereits prüften und keine Rechtsverpflichtung erkennen können, bleibt hier nur der Weg über eine vom Staat initiierte und organisierte Fonds-Lösung. Die in den Fonds einfließenden Steuermittel könnten dann die von den Rentenversicherungsträgern zu leistenden Zahlungen ausgleichen. Zu prüfen wäre, ob und inwieweit sich Kirche und Diakonie – gegebenenfalls ebenfalls über einen Sonderzuschlag auf die Mitgliedsbeiträge – an der Ausstattung dieses Fonds beteiligen könnten."

Zum EREV-Positionspapier



31. Mai 2010

Erzwungene Perspektiven

Welche Auswirkungen hat die „Renaissance des Zwangs“ auf die Hilfekonzepte und Angebote von Jugendhilfe und freier Straffälligenhilfe? Welche verantwortlichen Beiträge können und wollen diese zu einer sozialen Integration unter Zwangsbedingungen leisten?

Diese Fragen stehen im Zentrum der Fachtagung, die von der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe und vom Evangelischen Fachverband Straffälligenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe veranstaltet wird.

Zum Programm und zur Anmeldung

10. Mai 2010

Praxisforschungsprojekt der Diakonie RWL zur Heimerziehung schliesst mit Fachtagung und Publikation

Fachtagung

Am 07. Mai nahmen in Münster ca. 80 Personen an der Abschlussfachtagung des Praxisforschungs- und -entwicklungsprojektes "Pädagogische Prozesse in Regelgruppen der stationären Heimerziehung" Teil. Das Projekt führte die Diakonie RWL und der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL in Kooparation mit der FH Münster von 2008 bis 2010 durch. Auf der Veranstaltung wurden die wesentlichen Ergebnisse des Projektes vorgestellt und durch Best-Practice-Beispiele aus Einrichtungen der Erziehungshilfe ergänzt. "Gruppenpädagogik in der Heimerziehung" lautet der Titel der Publikation, die im Rahmen des Projektes bei der IGFH in der Reihe Praxis und Forschung erschienen ist. Das Buch kann bei der IGFH bestellt werden.

Material zur Fachtagung Gruppenpädagogik in der Heimerziehung

10. Mai 2010

Geschlechterrollen befinden sich im Wandel. Pluralisierungen der Familienformen, der Ausbildungs- und Arbeitsstrukturen wirken auf die Erwartungen und auf das Selbstverständnis von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen. Für die Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte sind zusätzliche Potentiale und Anforderungen wirksam.

Zum Programm und zur Anmeldung 


10. Mai 2010

Der kleine Kumpel packt aus!

In der sexualpädagogischen Jungenbroschüre "Der kleine Kumpel packt aus" finden Jungen zwischen 10 und 16 Jahren – auch solche mit wenig Lesebegeisterung – auf 36 Seiten Wissenswertes zu körperlichen Veränderungen in der Pubertät, zur Verhütung, ungewollter Vaterschaft und HIV. Die Broschüre enthält außerdem Adressen von Beratungsstellen und Internetseiten, die Jugendlichen zuverlässige Informationen zu den Themen Liebe, Freundschaft und Sexualität anbieten. Die kostengünstige Broschüre “Der kleine Kumpel packt aus!“ (5. Auflage) auf der Internetseite der pro familia Lübeck bestellt werden.

Zum Bestellformular


10 Mai 2010

AJS-Forum 1/2010

Online-Sucht, was ist das?

Wer in der Presse das Medienverhalten von Jugendlichen verfolgt, stößt häufig auf Begriffe wie Medien-Sucht, Computerspiel-Sucht oder Internet-Sucht. Auch unter Fachleuten und bei Eltern spielt das Thema eine Rolle. Nicht nur die Presse greift das Thema auf. Eine Vielzahl von Fachtagungen und Elternabende laden zu diesem Thema ein.  Was steckt dahinter? Wann wird von Online-Sucht gesprochen und wie kann man pathologische Nutzungsmuster von "normalen" unterscheiden? Diesen Fragen geht Dorothee Mücken von der Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln in Ihrem Beitrag im AJS-Forum 1/2010 nach.

Zum AJS-Forum 1/2010

Zum Artikel Online-Sucht - was ist das?

07. Mai 2010

Fachtagung Kleine Kinder am 28. Juni 2010 in Berlin

Die Ursachen für steigende Zahlen von jüngeren Kindern, die im Rahmen von Jugendhilfe betreut werden, sind verschieden. Die einen vermuten den Trend in den Wirkungen des § 8a des KJHG, die anderen in den Auswirkungen von Hartz IV und Armut und wieder andere in subjektiv wahrgenommenen Verwahrlosungstendenzen der Gesellschaft. Die Veranstaltung wendet sich an Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden. Sie wird veranstaltet von Der PARITÄTISCHE LV Berlin e.V. und der IGFH Regionalgruppe Berlin.

Zum Programm und zur Anmeldung

06. Mai 2010

Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung

Rechte von Kindern und Jugendlichen in Heimeinrichtungen sollen nach dem Willen des LVR gestärkt werden. Er geht deshalb mit gutem Beispiel voran und richtet für seine eigenen Einrichtungen der LVR-Jugendhilfe Rheinland eine unabhängige Beschwerdestelle ein. Diese „Ombudsstelle" soll helfen, Beschwerden zu formulieren und die Ursachen für Beschwerden abzustellen. Es wird eine ehrentamtliche als Ombudspersonen gesucht.

Lesen Sie mehr


06. Mai 2010

Guter Start ins Kinderleben

Werkbuch zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine neue Publikation herausgegeben: das "Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz". Das Werkbuch enthält praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten.

Zum Werkbuch Vernetzung


30. April 2010

Erfreuliche Tendenzen und Handlungsbedarf im Kindesschutz

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integrationen des Landes NRW hat die Ergebnisse von sechs Teilstudien zur Kindeswohlgefährdung veröffentlicht. In diesen Rahmen werden Erkenntnisse über Ursachen und Ausmaß von Kindeswohlgefährdung dargestellt und mögliche Handlungsoptionen aufgezeigt. Die Altersgruppe der null- bis achtjährigen Kinder findet dabei besondere Berücksichtigung.

Download Studie Kindeswohlgefährdung

Bestellung Studie Kindeswohlgefährdung  (Nr. 1116)


30. April 2010

Schattenkultur - RUHR 2010

Das Kulturhauptstadtprojekt Schattenkultur öffnet ab dem 2. Mai 2010 im Alten Hafthaus Moers seine Pforten. Das Gefängnisprojekt der Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen wird als Projektpartner von der  Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt.
Schattenkultur bietet Gelegenheit, sich auf 4 Etagen in über 40 Zellen in der beeindruckenden Kulisse des alten - im Originalzustand belassenen - Hafthauses anhand von Kunstwerken Gefangener ein Bild vom Leben hinter Gittern zu machen.
Hinzu kommt eine Ausstellung über die Geschichte des Strafvollzuges sowie eine Reihe von Informationen über diakonische Arbeit in der Straffälligenhilfe.

Schattenkultur - Ruhr 2010

26. April 2010

Kinder psychisch- und suchtkranker Eltern sind immer von der Krankheit ihrer Eltern betroffen. Durch die Konzentration der Aufmerksamkeit auf das erkrankte Elternteil tritt die Not der Kinder häufig in den Hintergrund.
Im Rahmen der Fachtagung werden Informationen zur Lebenssituation der betroffenen Familien vermittelt und konkrete Praxisbeispiele für Konzepte von ambulanten und stationären Hilfen sowie zur Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen vorgestellt.

Zum Programm und zur Anmeldung

23. April 2010

Chancenreich - gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut

Projekte gegen Kinderarmut gesucht

Im April 2009 eröffnete die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ein Internetportal im Rahmen des Aktionsprogramms der Rheinischen Kirche CHANCENREICH – gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut. Mit dem Ziel, gute und ermutigende Beispiele der Arbeit gegen Kinderarmut vorzustellen, wurden im letzten Jahr knapp 40 Projekte gesammelt die zeigen, was vor Ort gegen Kinderarmut unternommen werden kann. Mit den detaillierten Projektdarstellungen, interessanten Materialien und weiteren Informationen zum Thema dient das Portal somit als Austausch- und Lernforum für Kirchengemeinden, Diakonische Werke und Einrichtungen.

Zu Chancenreich - gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut


22. April 2010

Fortbildungsseminar des ISA e.V.

Kinderschutz als Leitungsaufgabe am 24./25. Juni 2010 in Duisburg

Die Diskussionen und Analysen der tragischen Fälle in denen Kinder nachweislich zu Schäden gekommen sind, zeigen dass ein wirksamer Kinderschutz nicht allein Aufgabe einzelner Fachkräfte sein kann, sondern dass geeignete Strukturen und effiziente Prozessabläufe in Organisationen von großer Bedeutung sind.

Das Seminar Kinderschutz als Leitungsaufgabe- Prozess-, Risiko- und Fehlermanagment widmet sich neben Entwicklung und Adaption fachlicher Standards in der konkreten Fallarbeit auch ein professionelles Planen und Handeln der Leitungskräfte.

Fortbildung Kinderschutz als Leitungsaufgabe. Prozess-, Risiko- und Fehlermanagment professionell gestalten



21. April 2010

27ff-Studienreise 2010 ist ausgebucht

Die Studienreise des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL mit dem Schwerpunkt "Jugendhilfe und Justiz" ist bereits ausgebucht. Folgende Angebote werden vor Ort angeschaut und diskutiert:

  • Seehaus Leonberg / Projekt Chance, Leonberg bei Stuttgart
  • Jugendheim Aarburg, Schweiz
  • Kantonale BEObachtungsstation Bollingen, Schweiz
  • Schenkung Dapples, Schweiz
  • Maßnahmezentrum Uitikon, Schweiz

Wir freuen uns nun auf eine gute Veranstaltung vom 09. bis 11. Juni mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


20. April 2010

Ich-kann-was!-Initiative

Die „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telecom richtet sich an Einrichtungen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, die mit ihren Angeboten dicht an den Alltags- und Erlebniswelten der Kinder und Jugendlichen arbeiten.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2010.

Zu Ich-kann-was!

19. April 2010

Gelingende Gruppenpädagogik in Heimgruppen ist wesentlich für den Erfolg stationärer Erziehungshilfe! Das Projekt Pädagogische Prozesse in Regelgruppen der stationären Heimerziehung setzte sich mit verschiedenen Handlungsansätzen und Arbeitsformen auseinander, die sich unter dem Sammelbegriff „Heimerziehung in Regelgruppen“ entwickelt haben.

Zur Anmeldung

Zum Veranstaltungsprogramm


19. April 2010

Heute verantwortlich wie damals

EREV-Schriftenreihe zur Heimerziehung der 50er und 60er Jahre

Titelblatt EREV-Schriftenreihe Heft 01/2010

Diese Schriftenreihe setzt sich mit den Möglichkeiten der Aufarbeitung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in den Einrichtungen der Erziehungshilfen exemplarisch auseinander und beleuchtet hierbei ebenso die Frage, was aus der Geschichte für die heutige Erziehung in den Einrichtungen gelernt werden kann. Die Auseinandersetzung mit der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren ergibt ebenso wie der Zwischenbericht des Runden Tisches ein differenziertes Bild von der Heimerziehung der jungen Bundesrepublik.

 

Beispielsweise beschreiben Maria Loheide, Hiltrud Wegehaupt-Schlund und Stefan Wutzke in ihrem Artikel "Heute verantwortlich wie damals" die Auseinandersetzung der Diakonie RWL und des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL mit der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre.

Zum Inhalt der EREV-Schriftenreihe Heft 01/2010

Zur Bestellung der EREV-Schriftenreihe Heft 01/2010

Zur Druckversion des Artikels "Heute verantwortlich wie damals"

19. April 2010

Gewalt und Missbrauch

Die öffentliche Debatte über Gewalt und Missbrauch in Einrichtungen der Kirche und Diakonie reißt nicht ab. Immer neue Fälle, insbesondere in konfessionellen Einrichtungen, werden bekannt. Viele Ereignisse liegen Jahre und Jahrzehnte zurück. Aber auch aktuelle Fälle lösen eine große öffentliche Betroffenheit aus.
Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bedauert zutiefst, dass solche Vorkommnisse auch in Ihren Einrichtungen geschehen sind.

Zum Anschreiben an die Träger und Einrichtungen.

19. April 2010

Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit

Positionspapier des DW der EKD

Tageseinrichtungen für Kinder erfahren eine steigende gesellschaftliche Beachtung. Sie sind Teil einer Infrastruktur, die die Balance zwischen Familie und Beruf erleichtern soll. Sie sollen zur Bildungs -förderung und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder beitragen. Die Zusammenarbeit und Vernetzung im Gemeinwesen erfordert vielfältige Kompetenzen in der Kommunikation mit anderen Institutionen und Organisationen.

Zum Diakonie Text | Positionspapier | 01.2010


19. April 2010

Projektbericht zur geschlechterspezifischen Suchthilfe

Gender Mainstreaming in der Suchttherapie von Jugendlichen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wurde von verschiedenen Instituten und ExpertInnen von 2007 bis 2009 eine Untersuchung zu geschlechterspezifischen Anforderungen an die Suchthilfe - insbesondere für Suchttherapien für Jugendliche durchgeführt. Der Abschlussbericht liegt mittlerweile vor.

Zum Abschlussbericht.


13. April 2010

IGFH und Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V geben Impulse

Neues Manifest zur Pflegekinderhilfe erschienen

Gemeinsame Intention der HerausgeberInnen ist es, vor allem in die Fachöffentlichkeit Impulse für gebündelte Reformen im Pflegekinderbereich zu spiegeln und damit einen in der jugendhilfepolitischen und fachlichen Diskussion vernachlässigten, aber 50.000 Kinder und ihre beiden Familien betreffenden, Bereich in das ihm gebührende Licht zu rücken. Die gedruckte Version kann gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro plus Porto über die IGfH-Geschäftsstelle bezogen werden: IGfH, Schaumainkai 101 – 103, 60596 Frankfurt a. M., Fax: 06/ 63 39 86 25,  . Das „Neue Manifest“ steht auf der Homepage der IGfH als Download-Angebot bereit.

Zum Neuen Manifest zur Kinderpflegehilfe


13. April 2010

Gewalt in Grenzsituationen

Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Jurist beim Landschaftverband Rheinland hat Herr Martin Stoppel zum Thema "Pädagogik und Zwang" nun eine Homepage eingerichtet. Hier stehen interessierten Fachkräften und Laien kostenlos verschiedene Informationen und Materialen frei zur Verfügung.

Zu www.paedagogikundzwang.de


13. April 2010

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Betriebserlaubniserteilung

Auf ihrer 107. Arbeitstagung im November 2009 hat die Bundesgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) eine Arbeitshilfe zur "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe" verabschiedet.

Zur Arbeitshilfe der BAGLJÄ


09. April 2010

Viele Organisationen geben Stellungnahmen ab

Zahlreiche Organisationen und Institutionen haben Stellungnahmen zu den im Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Vormundschaftsrechts geplanten Änderungen im BGB und SGB VIII abgegeben.

Zur Stellungnahme des Diakonischen Werkes der EKD

Zur Stellungnahme des Bundesverbandes für Erziehungshilfe

Zur Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe

Zur Stellungnahme des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht

Zur Stellungnahme des Deutschen Vereins

Zum Referentenentwurf: Gesetz zur Änderung des Vormundschaftsrechts


09. April 2010

LVR informiert

Newsletter "Rechtsfragen der Jugendhilfe" - Ausgabe 58 - April 2010

In der aktuellen Ausgabe informiert der LVR unter anderen über folgende Themen:

  • Kinderschutzgesetz
  • Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet
  • Nachträgliche Anordnung von Sicherungsverwahrung nach Jugendstrafrecht
  • Handlungskonzept Familiennahe Kindertagesbetreuung NRW
  • Geschwisterkinder gemeinsam oder getrennt unterbringen?

Zum LVR-Newsletter Rechtsfragen der Jugendhilfe


09. April 2010

Wichtiges Signal an die Opfer

Runder Tisch der Bundesregierung

Das Bundeskabinett hat die Einrichtung eines Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich" zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs beschlossen. Das Gremium soll sich bereits am 23. April konstituieren. Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle wird Bundesfamilienministerin a.D. Dr. Christine Bergmann.

Zum Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend


19. März 2010

Klarheit und Hilfe

Telefon

Seit Wochen prägen Schlagzeilen über sexuellen Missbrauch und fragwürdige Erziehungsmethoden in Bildungseinrichtungen die Medien. Aktuelle Fälle und die Situation von Heimkindern aus den 50er und 60er Jahren werden dabei diskutiert. Solche Taten sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auch an diakonischen Einrichtungen nicht vorbei geht.

Mehr über die Anlaufstelle der Diakonie für Missbrauchsopfer

17. März 2010

Kinder im Spannungsfeld elterlicher Konflikte

Fachkongress der Kinderschutzzentren 10. - 11. Mai in Oldenburg

Der Fachkongress beschäftigt sich mit grundlegenden aktuellen Erkenntnissen über die Situation von Kindern und Eltern in Trennungssituationen, Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder sowie den neuesten rechtlichen Entwicklungen (FamFG).

Zum Programm der Veranstaltung.



11. März 2010

Nach der Verbandsgründung im November 2009 hat der neu gewählte Vorstand im Rahmen einer mehrtätigen Klausurtagung unter anderem eine neue Struktur für den Fachverband entwickelt und einmütig verabschiedet. Alle Mitglieder sind hierüber in dieser Woche informiert worden.
Wir freuen uns auf Ihre aktive und engagierte Mitarbeit!
Sollten Sie die Informationen - insbesondere den Rückmeldungsbogen - nicht nicht erhalten haben, nimmt Frau Hella Hartung gerne Ihre Anmeldung bzw. Interessensbekundung zur Teilnahme entgegen:

 

Übersicht der Gremien des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL

11. März 2010

Neue Richtlinien der Aktion Mensch

Die Aktion Mensch hat zum 01. Januar 2010 ihre Richtlinien geändert. Hierüber informiert die Diakonie RWL am 22. April in ihrer Geschäftsstelle in Düsseldorf von 09:30 bis 15:30 Uhr. Nähere Informationen finden Sie im Programm zur Veranstaltung.

Zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung

11. März 2010

Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen bietet 2010 verschiedene Fortbildungen für Fachkräfte der HzE an. Für einige Seminare können noch Anmeldungen entgegen genommen werden. Wir freuen uns sehr, wenn Sie an unseren Veranstaltungen teilnehmen.

Zu den Veranstaltungen

11. März 2010

Erziehungshilfe zwischen Angebot und Eingriff

AFET-Fachtagung am 26./27.05.2010 in Hannover

Die AFET-Fachtagung 2010 stellt sich dem Thema Ausgrenzung und Integration unter den Fragestellungen:

  • Wie begegnet die Erziehungshilfe den europäischen Zielen?
  • Was können wir tun, um Armutsfolgen zu mindern und sozialer Ausgrenzung zu begegnen?

Sie findet am 26./27.05. im Kulturzentrum Pavillon Hannover statt. Das Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.afet-ev.de.


01. März 2010

Dein Vormund vertritt Dich

Seit Ende Februar diesen Jahres ist die Neuauflage der Informationsbroschüre „Dein Vormund vertritt Dich“ wieder zu beziehen. Bereits 2005 haben das Deutsche Institut für Jugendhilfe & Familienrecht (DIJuF) und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) eine Informationsbroschüre, ein Plakat sowie eine Web-Seite in sechs Sprachen (www.dein-vormund.de) zum Thema Vormundschaft herausgebracht. Nun ist die Neuauflage dieser Materialien erschienen. Die Zielgruppe dieser Informationsbroschüre sind primär betroffene Minderjährigen und deren Eltern. Gleichzeitig stellt die Broschüre aber auch Informationen für die Fachkräfte der Sozialen Arbeit – sowohl in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung als auch in den Sozialen Diensten – ebenso wie für „interessierten Laien“ zur Verfügung. Die Informationsbroschüre enthält Informationen über die Vormundschaft in einer auch Jugendlichen und „interessierten Laien“ verständlichen Sprache. Die Broschüre als auch das Plakat kann über den Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden: Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 48 10 09, 18132 Rostock, Tel.: 0 18 05/77 80 90, Fax: 0 18 05/77 80 94, E-Mail: .


22. Februar 2010

Von der "Zucht" zur "Selbstverwirklichung"

Am 22. Februar hat in Dortmund das dritte Diakonie-Fachgespräch zur Heimerziehung der 50er und 60er Jahre stattgefunden. Herr Prof. Dr. Traugott Jähnichen von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum stand den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für einen Austausch zur Verfügung. Er hat zum einen die geschichtlichen Zusammenhänge verschiedener Erziehungsmodelle und –stile beleuchtet. Zum anderen berichtete Herr Professor Jähnichen über den aktuellen Stand des Forschungsprojektes auf Bundesebene zur Heimerziehung der 50er und 60er Jahre, das von der Diakonie und der Caritas unterstützt wird. Die Folien beider Vorträge stehen zum Download für Sie bereit.

Zu den Vorträgen

22. Februar 2010

6. Landeskonferenz Heimerziehung Rheinland-Pfalz am 15.04.2010

Die diesjährige Landeskonferenz Heimerziehung Rheinland-Pfalz ist als Abschlusstagung des Modellprojektes „Heimerziehung als familienunterstützende Hilfe“ diesmal auch bundesweit ausgeschrieben. Sie findet am 15. April 2010 in Ludwigshafen statt und wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz (MASGFF) in Kooperation mit dem Landesjugendamt für Soziales Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, der LIGA der Wohlfahrtsverbände Rheinland-Pfalz sowie dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e. V. (ism) veranstaltet.

Einladung, Programm und Anmeldung zur Veranstaltung

22. Februar 2010

LVR Newsletter Rechtsfragen der Jugendhilfe

Das Landesjugendamt Rheinland bietet einen neuen Service an. Mit dem Newsletter „Rechtsfragen der Jugendhilfe" informiert es monatlich und kostenlos über aktuelle Gesetzesvorhaben und Gerichtsentscheidungen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und ihre Auswirkungen auf die Praxis. Ferner enthält der Newsletter des Landesjugendamtes aktuelle Meldungen, Veranstaltungstermine und Hinweise auf interessante Links. Der Newsletter ist online archiviert und kann auf den Internetseiten des LVR gelesen und abonniert werden.

Link zum LVR-Newsletter "Rechtsfragen der Jugendhilfe"

19. Februar 2010

Die Neuauflage des EREV-Beratungsführers „Unser Recht auf Erziehungshilfe ...“ liegt vor und kann in der Geschäftstelle des EREV sowie unter www.erev.de im Menü Publikationen/ Beratungsführer zum Preis von 1,- Euro pro Heft bestellt werden. Auf der Homepage kann auch das Inhaltsverzeichnis eingesehen werden. Neben türkischen Ausgaben gibt es den Beratungsführer erstmals auch auf Russisch. Eine weitere Ergänzung ist ein Verzeichnis von Online – Beartungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern.


18. Februar 2010

Der Runde Tisch arbeitet nun fast ein Jahr an seinem Auftrag. Ende 2010 soll er seine Arbeit abschließen. Gemäß der Arbeitsplanung hat der Runde Tisch am 22. Januar 2010 seinen Zwischenbericht veröffentlicht, der hier für Sie zur Verfügung steht.


18. Februar 2010

Fachkongress und Projektmesse 26.03.2010 in Duisburg

Das Institut für Soziale Arbeit e. V. (ISA) veranstaltet am 26. März 2010 in der Mercatorhalle in Duisburg einen Fachkongress bzw. eine Projektmesse zu "Frühe Hilfen für Kinder und Familien". Die Tagung besteht aus einem Messebereich, in dem sich kommunale Frühwarnprojekte und ihre Kooperationspartner sowie Verbände und Anbieter, die sich im Rahmen Früher Hilfen engagieren, präsentieren; ca. 50 bis 60. Zur Vertiefung inhaltlicher Fragen werden Vorträge und Gesprächsforen zu aktuellen Fragen angeboten. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet sie auf www.isa-muenster.de.


08. Februar 2010

Mit staatlicher Genehmigung - Beginn September 2010

Der Neukirchener Erziehungsverein bietet im Rahmen eines schulischen Modellversuchs von September 2010 bis Dezember 2011 eine staatlich genehmigte Zusatzqualifikation für Fachkräfte der Erziehungs- bzw. Jugendhilfe an. Die Kosten betragen 50 € je Monat; gesamt 800 €.

Flyer Zusatzqualifikation Erziehungs-/ Jugendhilfe

04. Februar 2010

Jugendhilfe meets Suchthilfe - Suchthilfe meets Jugendhilfe

Fachtagung am 23. April in Bonn

Zur Förderung der Kooperation von Suchthilfe und Jugendhilfe veranstaltet das WMC Rheinland unter dem Dach der DGSF einen Fachtag am 23. April 2010 in Bonn. Unter www.jugendhilfe-meets-suchthilfe.de finden Sie den Tagungsflyer und weitere Informationen zur Veranstaltung.


04. Februar 2010

Unter dem Titel Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe wurde von der Landesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAG LJÄ) im November 2009 eine Arbeitshilfe für die Aufsicht nach §§ 45 ff. SGB VIII beschlossen, mit der differenziert Eckpunkte für die stärkere Berücksichtigung des Partizipationsgedankens in der Heimerziehung beschrieben werden.


20. Januar 2010

Teilnehmende am Neujahrsempfang

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe befürchtet, dass sich die schwierige Haushaltssituation vieler Kommunen auf die Qualität der Erziehungshilfe auswirke. Erziehungshilfe sei zwar eine Pflichtaufgabe für Städte und Gemeinden, aber die Rahmenbedingungen würden sich zunehmend verschlechtern, hieß es am Rande des Neujahrsempfangs des Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL.

Mehr über die Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie

20. Januar 2010

Erziehungshilfe ist immer gefordert

Interview mit dem Vorsitzenden des Fachverbandes

Interview mit Reinhard Wüst, Regionalleiter für die Region West der Ev. Jugendhilfe Friedenshort und Vorsitzender des Fachverbandes Erzieherische Hilfen RWL; Seit über 30 Jahren ist Reinhard Wüst im Bereich der Erziehungshilfe tätig.

Mehr über die Zukunft der Erziehungshilfe der Diakonie


14. Dezember 2009

Fortbildungsprogramm 2010 ist da!!!

Auch wenn der Eckart-Fachverband zum 01.01.2010 aufgelöst ist, finden im folgenden Jahr in bewährter Weise Fortbildungen und Fachtage statt, zu denen wir Sie herzlich einladen. Ab 2011 wird das Fortbildungsprogramm vom Evangelischen Fachverband für Erzieherische Hilfen Rheinland-Westfalen-Lippe herausgegeben. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen Ihnen gerne jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

Hinweise zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auch im Bereich Veranstaltungen.

Das Fortbildungsprogramm 2010 steht zum Download für Sie bereit.

18. November 2009

Der Saal bei der Veranstaltung

Nachdem am 5. November 2009 die offizielle Auflösungs-Mitgliederversammlung des Eckart-Fachverbandes sowie die Gründungsversammlung des neuen Fachverbandes „Evangelischer Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL“ stattgefunden hatte, fand am 18. November 2009 eine Abschiedsveranstaltung des Eckart statt - ein letzter Fachtag unter dem Eckart-Logo.

Mehr zur Abschlussveranstaltung des Eckart Fachverbandes

9. November 2009

Dossier zu "Heimerziehung der 50er und 60er Jahre"

Kind wehrt sich

Die Heimerziehung der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Diakonie. Nicht alles, was Pädagogik genannt worden ist, hat diesen Namen verdient. Nicht alles, was „pädagogisch wirksam“ ist, ist ethisch gut. Auch wenn nicht ohne weiteres von einer Generalschuld gesprochen werden kann, stehen wir heute doch in der Verantwortung, Antworten und Lösungen zu finden.

Mehr zur Heimerziehung der 50er und 60er Jahre

6. November 2009

Hilfen zur Erziehung unter einem Dach

Gruppenbild des Vorstandes

Rund 140 Träger von Kinder-, Jugend- und Familienhilfe-Einrichtungen der Erziehungshilfe haben am 5. November in Dortmund den Evangelischen Fachverband für Erzieherische Hilfen Rheinland-Westfalen-Lippe gegründet. Gleichzeitig haben sich die regionalen Fachverbände für das Rheinland und für Westfalen aufgelöst.

Mehr zur Gründung des neuen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL

13. Juli 2009

Heimerziehung in den 50er/60er Jahren

Rainer Kröger

Im Rahmen eines Fachgespräches informierten Teilnehmer des "Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" über ihre Aufgabenstellung sowie den aktuellen Stand der Themen, die beraten werden.

Inhalte des Fachgesprächs und Interview mit Maria Loheide, Leiterin des Geschäftsbereichs "FABE" der Diakonie RWL

1. Juli 2009

RTL-Fernsehsendung "Erwachsen auf Probe"

"Erwachsen auf Probe" nennt RTL Fernsehen ein Format, bei dem Teenager-Paare Babys betreuen lernen sollen. Klaus Graf, Vorsitzender des Fachverbands für erzieherische Hilfen der Evangelischen Kirche im Rheinland, erklärt, warum das Format würdelos ist.

Mehr über Elternschaft auf Probe

3. März 2009

Sich der Geschichte stellen

Die Schlagzeilen sind eindeutig: „Streng geregelte Kindheit", „Schläge im Namen des Herrn", „Prügel, Arbeit, Missbrauch". Dieses Bild der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in Westdeutschland dominiert in der Öffentlichkeit. Wie gehen Historiker damit um und wie sollen Einrichtungen heute reagieren, wenn sie in den Fokus der Öffentlichkeit geraten?

Mehr über die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in Rheinland, Westfalen und Lippe