Ausgewählte Meldungen
11. April 2013
25 Jahre Evangelisches Hörmagazin für Blinde und Sehbehinderte
WDR 5 berichtete in der Sendung „Diesseits von Eden“
460 Blinde und Sehbehinderte bekommen alle zwei Monate Post vom Evangelischen Hörmagazin: Auf der CD oder der Kassette befindet sich eine neue 80-minütige Ausgabe des Magazins zum Hören. Das Angebot der Evangelischen Kirche von Westfalen und ihrer Diakonie sowie der Wochenzeitung Unsere Kirche gibt es seit 25 Jahren. Kirche für Blinde hörbar machen, das war die Idee der Gründerinnen und Gründer. WDR 5 berichtete in der Ausgabe vom 7. April über das Jubiläum des Evangelischen Hörmagazins.
25 Jahre Evangelisches Hörmagazin
8. Februar 2013
"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"
Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer besucht diakonische Einrichtungen

Der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Sozialministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, informiert sich auf einer "Inklusionstour" über gute Ansätze und gelungene Projekte für eine "Gesellschaft für alle". Besucht wurden in den letzten Tagen zwei diakonische Einrichtungen - am 1. Februar das Augusta-Hardt-Heim im Lenneper Stadtteil Hasenberg und am 7. Februar das PIKSL-Labor, ein Projekt der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) aus Düsseldorf.
"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"
4. Januar 2013
"Wenn die Armut weiter zunimmt, brauchen wir über Inklusion nicht zu reden"
Professor Dr. Uwe Becker im Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider

Mit Kampagnen zur Sensibilisierung und zur Bewusstseinsbildung mit Workshops und Preisverleihungen wird eine inklusive Gesellschaft nicht erreicht. Ernst gemeinte Inklusion ist kostenaufwendig. Mit diesen Thesen fordert Professor Dr. Uwe Becker in einem Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider mehr Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte über Inklusion. "Wenn sowohl die öffentliche als auch die private Armut weiter zunehmen, dann brauchen wir über Inklusion nicht zu reden", argumentiert Becker in dem von chrismon plus rheinland initiierten Gespräch.
Maßnahmen bündeln und besser ausstatten
28. November 2012
Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverbands für Behindertenhilfe und Psychiatrie RWL
Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe - Sparmodell oder qualitativer Fortschritt?

Der Evangelische Fachverband für Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe hat auf seiner Mitgliederversammlung am 26. November in Gelsenkirchen über Konzepte der Sozialraumorientierung diskutiert. Zudem fanden Neuwahlen zum Vorstand statt.
"Wohlfahrtspflege kann bei der Ausgestaltung kommunaler Aktionspläne viel bewegen"
26. Oktober 2012
Ohne Finanzierung wird Inklusion zur Illusion
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: Aktionsplan der Landesregierung erfordert eine bessere Ausstattung der öffentlichen Kassen

Am kommenden Montag, dem 29. Oktober, wird NRW-Sozialminister Guntram Schneider den Aktionsplan der Landesregierung "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" öffentlich vorstellen. Die Diakonie RWL hat das Papier bereits gesichtet und bietet in einer Analyse Hintergründe und Bewertungen.
"Anfragen an ein gutes Konzept"
8. Oktober 2012
20 Jahre Betreuungsrecht
Professor Dr. Uwe Becker: Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge macht Betreuung zum Notanker

1992 trat das Betreuungsgesetz in Kraft, mit dem 300 Paragrafen in etwa 50 Gesetzen geändert wurden. Auf einer Fachtagung am 27. und 28. September in Düsseldorf wurde nun von Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis eine kritische Bestandsaufnahme gezogen. Eingeladen hatte der Diakonische Fachverband der Betreuungsvereine in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.. Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, verwies bei der Tagung auf den Zusammenhang von Betreuungserfordernissen und dem Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge.
Mehr zu den Vorträgen und zur Mitgliederversammlung
27. September 2012
Inklusion auch am Sterbebett
Diakonie RWL diskutiert Sterbebegleitung bei Menschen mit Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung brauchen die gleiche Zuwendung und Begleitung auf ihrem letzten Weg wie Menschen ohne Behinderung. Bisher fehlen allerdings flächendeckende Angebote und die Erfahrungen, um den besonderen Bedürfnissen von Sterbenden mit Behinderung hospizlich gerecht zu werden. Darum will die Diakonie RWL ihre Einrichtungen und Dienste für das Thema sensibilisieren.
Mehr zur Sterbebegleitung und Trauerarbeit bei Menschen mit geistiger Behinderung
12. September 2012
"Gute Regierungserklärung mit Lücken"
Diakonie RWL: Landesregierung muss an Vision einer inklusiven Gesellschaft für alle festhalten

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) fordert die Landesregierung auf, an der Vision einer "inklusiven Gesellschaft für alle" festzuhalten. "Eine gute Regierungserklärung mit Lücken", erklärte Olaf Maas, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Maas: "Wir begrüßen sehr, dass sich die Ministerpräsidentin in ihrer Regierungserklärung zum Aktionsplan ‚NRW Inklusiv´ bekannt hat. Wir sind aber enttäuscht, dass es in den direkten Ausführungen dazu nur um das Thema Schule ging."
Positionspapier zum Thema Inklusion und ein Interview mit Olaf Maas und Helga Siemens-Weibring
20. Juli 2012
Blaue Karte der Diakonie
Service der Diakonie Düsseldorf für Notfallsituationen ist überregional nutzbar

Die Vereinbarung zwischen der Diakonie Düsseldorf und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist seit Anfang Juli 2012 unterschrieben und die "Blaue Karte" um eine wichtige Funktion erweitert worden. Die Karte ermöglicht das Hinterlegen von Informationen für Notfälle bei einer Servicestelle, die rund um die Uhr erreichbar ist. Das Angebot der Diakonie Düsseldorf ist von nun an in Kooperation mit den Betreuungsvereinen im gesamten Verbandsgebiet nutzbar, bestätigt Waltraud Nagel, Referentin für Betreuungsvereine in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
Viele Funktionen mit einer Karte
4. Juni 2012
"Zukunftsweisende Trägerkonstellation"
Kreiskirchliches Diakonisches Werk und Wittekindshof gründen gemeinsame Gesellschaft in der Eingliederungshilfe

Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten e.V. und die Diakonische Stiftung Wittekindshof werden gemeinsam die Gesellschaft „SeLe“ - Selbstbestimmte Lebensräume - gründen, um zukünftig im mittleren Ruhrgebiet Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. „Das ist ein modellhaftes Beispiel für die in Zukunft notwendige Kooperation verschiedener diakonischer Träger, um Menschen die Unterstützung zu ermöglichen, die sie brauchen“, erläutert Diakon Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereiches Pflege, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie RWL.
"Wir wollen da tätig werden, wo Angebote fehlen"
13. April 2012
Rahmenempfehlung
Prävention von Gewalt in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe

Der Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie der Diakonie RWL plädiert dafür, dass Einrichtungen der Eingliederungshilfe sich dauerhaft mit dem Thema "Gewalt" auseinandersetzen. Unterstützung soll eine Handreichung bieten, die Mitglieder des Fachverbandsvorstands erarbeitet haben.
"Wir ermuntern alle Mitgliedseinrichtungen, ihre Erfahrungen weiter mit uns zu teilen"
6. Februar 2012
Strategiediskussion im Lichthof
Klausurtagung des Geschäftsbereichs PAB in Gelsenkirchen

Mehr als 50 Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Pflege, Alte und Behinderte der Diakonie RWL trafen sich zu einer Klausurtagung im Gelsenkirchener Lichthof. Intensiv wurde mit dem Vorstand der Diakonie RWL, Pastor Günther Barenhoff, über die Zukunft des Verbandes und des Geschäftsbereichs diskutiert.
Mehr zur PAB Klausur
5. Oktober 2011
Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungsverständnis
Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland
In öffentlichen Debatten hat sich ein neuer Begriff etabliert: Inklusion. Deutschland ist 2009 der UN-Behindertenrechtskonvention beigetreten, in der Inklusion ein zentraler Begriff ist. Dies hat Konsequenzen für das gesamte Bildungs- und Sozialsystem. Unter dem Titel: "Auf dem Weg zu einem neuen Bildungsverständnis" ist nun eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland zu dem Thema erschienen. Mitgewirkt hat Barbara Montag von der Diakonie RWL.
Mehr zum Thema "Inklusion in der Bildung"
27. September 2011
Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß?
Jahrestagung des Diakonischen Fachverbands der Betreuungsvereine
Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß? Diese Frage stand im Zentrum eines Fachtags im Rahmen der Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. und 23. September in Mainz. Konsens war, dass Unterbringungen in der betreuungsrechtlichen Praxis nicht ganz zu vermeiden sind. "Sie sollten aber nicht daraus resultieren, dass das Umfeld mit dem Verhalten der betroffenen Menschen nicht klar kommt", so Waltraud Nagel, Geschäftsführerin des Fachverbands.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen für den Fachverband wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Olaf Potthoff vom Betreuungsverein des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.
Mehr zu den Themen der Fachtagung und zu den Vorstandswahlen
9. September 2011
Deutscher Fußball-Meister gesucht
Die Recklinghäuser Werkstätten der Diakonie spielen um den Titel Deutscher Fußball Meister

Vom 12. bis 15. September findet die 11. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vier Tage lang treten rund 250 Werkstattbeschäftigte – allesamt Landesmeister aus den 16 Bundesländern – in der Sportschule Wedau in Duisburg um den Meistertitel gegeneinander an. Mit dabei ist auch die Mannschaft der Recklinghäuser Werkstätten, die sich als Landesmeister in Nordrhein-Westfalen für die Teilnahme qualifiziert hat.
Mehr zur Deutschen Meisterschaft der Werkstätten
29. August 2011
"Zwischen Freiheit und Fremdbestimmung"
Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. Und 23. September in Mainz
Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine findet am 22. und 23. September in Mainz statt. Im Vordergrund stehen fachliche und rechtliche Fragen zum Betreuungsrecht und Probleme in der praktischen Umsetzung.
"Wir wollen eine Stärkung der Alternativen zur stationären Unterbringung"