Hospizarbeit ist die liebevolle Wegbegleitung für einen sterbenden Menschen. Die letzten Tage oder Wochen sollen für Betroffene durch Sicherheit und Anteilnahme geprägt sein. Hierbei werden sie möglichst in häuslicher Umgebung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden betreut.
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Aktuelles aus der Hospizarbeit
6. Februar 2012
Strategiediskussion im Lichthof
Klausurtagung des Geschäftsbereichs PAB in Gelsenkirchen

Mehr als 50 Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Pflege, Alte und Behinderte der Diakonie RWL trafen sich zu einer Klausurtagung im Gelsenkirchener Lichthof. Intensiv wurde mit dem Vorstand der Diakonie RWL, Pastor Günther Barenhoff, über die Zukunft des Verbandes und des Geschäftsbereichs diskutiert.
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10. Januar 2011
Sterbebegleitung als Auftrag von Kirche
Der Fachverband Hospiz in der Diakonie RWL begrüßt Diskussion auf der rheinischen Landessynode

„Die biblisch begründete Sorge um den Nächsten, ist Auftrag der Kirche sich auch um Sterbende zu kümmern. Darum begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich das oberste Gremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Thema Sterben und Sterbebegleitung beschäftigt“, so Hartmut Uebach, Vorsitzender des Fachverbandes "Hospiz- und Palliativdienste" in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am Rande der Landessynode in Bad Neuenahr.
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12. Oktober 2011
"Palliative Praxis - Projekte für alte Menschen"
Robert Bosch Stiftung fördert Projete zur palliativen Praxis
Die Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zur palliativen Praxis z.B. in Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege oder in Akutkrankenhäusern. Das Programm richtet sich an Träger von ambulanten Diensten, Altenhilfeeinrichtungen und einzelnen Einrichtungen, aber auch an Arztpraxen, Krankenhäuser, Hospize, Kommunen und Landkreise im deutschsprachigen Raum. Die geförderten Projekte sind vielfältig. Neben Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, Trägern und Professionen können auch Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter und Entwicklung einer palliativ-hospizlichen Kultur Thema einer Projektanfrage sein. Für 2011 bis 2014 stehen insgesamt 2011 bis 2014 720 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Programm „Palliative Praxis"
28. September 2011
Das Altenheim als Hospiz
Mitgliederversammlung des Fachverbandes Hospiz- und Palliativdienste

Ein Drittel aller Deutschen sterben in einem Pflegeheim. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer solchen Einrichtung wird immer kürzer. Die klassischen Pflegeheime sind zu Sterbeheimen geworden in denen die Themen Sterbekultur, hospizliche Begleitung und palliative Versorgung immer wichtiger werden. Rund 50 Hospizexperten der Diakonie diskutierten dazu in Münster.
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5. Juli 2011
Hospize in Westfalen und Lippe in prekärer Lage
Krankenkassen blockieren nachhaltige Finanzierung einer angemessenen Versorgung am Lebensende

Die Hospize in Westfalen und Lippe schlagen Alarm. Weil seit Monaten die Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen stocken, sehen sie die ausreichende Finanzierung ihrer Arbeit gefährdet. Die angebotenen Vergütungssätze sind viel zu gering, um eine angemessene Finanzierung der Hospizarbeit zu gewährleisten. Stattdessen müssen die Hospize einen immer größeren Teil ihrer Kosten durch Spenden decken. Nun soll eine unabhängige Schiedsperson angerufen werden, um eine nachhaltige Finanzierung der stationären Sterbebegleitung zu erreichen.
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14. Juni 2011
Sterben in Würde und ohne Schmerzen
Fortbildung zur palliativen Praxis in der Altenpflege

In Wuppertal werden Mitarbeiter von allen evangelischen Altenpflege-Einrichtungen für den Umgang mit Kranken und Sterbenden geschult. Dazu haben die Diakonie Wuppertal und die Diakonie Akademie Wuppertal/Bildungszentrum Bergisch Land eine neue Fortbildung "Palliative Praxis" vorgestellt.
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26. Mai 2011
Begleitung beim Sterben statt begleitete Tötung
200 Experten diskutierten beim Hospiztag der Diakonie RWL

Bei extrem schweren Krankheiten sei ein ärztlich assistierter Suizid zu befürworten, dafür plädierte der evangelische Sozialethiker Hartmut Kreß in seinem Hauptvortrag auf dem Hospiztag der Diakonie RWL in Wuppertal. Einen Alterssuizid schloss er davon ausdrücklich aus. Rund 200 Pflegekräfte, Seelsorger und Ehrenamtliche aus der Hospizbewegung diskutierten die Frage: Darf jeder sterben wie er will?
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9. Mai 2011
Mein Wille Geschehe
Diakonie RWL Hospiztag zu den Grenzen der Selbstbestimmung am 24. Mai
Für viele ist der Gedanke ans Sterben mit der Sorge verbunden, dass sie nicht mehr selbst entscheiden können, was mit ihnen passiert. Begriffe wie lebenserhaltende Maßnahmen, künstliche Ernährung oder Sterbehilfe prägen die Diskussion um die ethische Frage: Darf jeder sterben, wie er will? Darüber wollen rund 200 Praktiker aus der Hospizbewegung beim Hospiztag der Diakonie RWL am 24. Mai in Wuppertal diskutieren.
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26. April 2011
Neue Palliativstation in Düsseldorf
Evangelisches Krankenhaus bietet Rundumversorgung für unheilbare Kranke

Das Evangelische Krankenhaus (EVK) Düsseldorf hat eine neue Station aufgebaut: die interdisziplinäre Palliativstation für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit oder mit begrenzter Lebensdauer. Bisher gab es im EVK für unheilbar Kranke ambulante Angebote wie die Schmerzambulanz, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und der ambulante Palliativpflegedienst sowie das stationäre Hospiz.
Das Evangelische Krankenhaus (EVK) Düsseldorf hat eine neue Station aufgebaut: die interdisziplinäre Palliativstation für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit oder mit begrenzter Lebensdauer. Bisher gab es im EVK für unheilbar Kranke ambulante Angebote wie die Schmerzambulanz, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und der ambulante Palliativpflegedienst sowie das stationäre Hospiz.
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4. April 2011
Sterben in diakonischen Einrichtungen
Neue Handreichung zur palliativen Versorgung und hospizlichen Begleitung

Eine neue Hanreichung des Diakonischen Werkes der EKD befasst sich mit der allgemeinen palliativen Versorgung und der hospizlichen
Begleitung sterbender Menschen in diakonischen Einrichtungen und Diensten. Angesprochen sind besonders Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Krankenhäuser. Auf über 70 Seiten werden unter anderem der rechtliche Rahmen, Anforderung an Aus- und Weiterbildung und die Verantwortung der Ärzte beschrieben. Checklisten und Beispiele aus der Praxis runden die Handreichung ab.
Diakonie Handreichung "Der Tod gehört zum Leben"
20. Februar 2011
Christliche Patientenvorsorge
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) der römisch-katholischen Kirche hatten bereits 2003 in Verbindung mit den weiteren Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) die Christliche Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung herausgegeben. Nun ist eine neue Handreichung mit Formularen veröffentlicht worden.
Christliche Patientenvorsorge (pdf-Datei)
9. November 2010
Sammle meine Tränen in Deinen Krug
Fachtag der Diakonie für Menschen, die Trauernde begleiten

Beim ersten Fachtag für Trauerbegleitung in Kirche und Diakonie diskutierten rund 180 Teilnehmende neue Wege Trauernden beizustehen. Hilfreich ist dafür eine enge Zusammenarbeit von Hospizgruppen und diakonischen Diensten.
Mehr über den ersten Hopsiztag in RWL
20. September 2010
Mitgliederversammlung Fachverband Hospiz
Material, Referate und Stellungnahme
Informationen zur Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverband Hospiz- und Palliativdienste am 1. September 2010 in Düsseldorf.
- Bericht des Vorsitzenden
- Referat Dr, Thöns "Ernährung am Lebensemde"
- Stellungnahme des Fachverbandes zur Finanzierung ambulanter Hospizdienste
Dir Vorträge zum Thema Hospiz zum Herunterladen
11. Juni 2010
Das Umfeld in den Blick nehmen
Hospiztag der Diakonie RWL

Beim ersten Hospiztag für die gesamte Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe befassten sich rund 200 Besucher mit der Frage, wie in der Hospizarbeit das Umfeld der Sterbenden berücksichtigt werden kann.
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9. Dezember 2009
Erhebung zur Trauerarbeit
Überblick über bestehende Angebote
Auf Initiative des Fachverbandes der Hospiz- und Palliativdienste wurde in den Monaten August bis Oktober 2009 eine Erhebung zur Trauerarbeit
In Kirche und Diakonie durchgeführt. Das Ergebnis war sehr erfreulich. Wir bekamen über 150 Rückmeldungen und haben alle Angebote so aufbereitet, dass Sie einen schnellen Zugang finden können zu einem Trauerangebot in Ihrer Umgebung.
Informationen über Angebote und Adressen