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Ambulante, teilstationäre und stationäre Psychiatrie

Wohnen und Beratung in der Psychiatrie

Gerade Menschen mit psychischen Erkrankungen werden oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Da ihnen selbst meist der Antrieb fehlt, eigenständig Hilfe zu suchen, ist es unumgänglich, auf die Erkrankten zuzugehen.

Die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch differenzierte, wohnortnahe Angebote in den Bereichen Behandlung, Beratung, Wohnen, Arbeit und Freizeit gehört zum Grundanliegen der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe. Die diakonischen Einrichtungen und Dienste der Sozialpsychiatrie stehen in einem ständigen Prozess der professionellen Weiterentwicklung, um die betroffenen Menschen individuell begleiten zu können.

In dieser verantwortungsvollen Aufgabe engagieren sich im Bereich der Diakonie RWL etwa 90 Träger mit 257 Einrichtungen und Diensten. Ein breites Angebot an ambulanten und stationären Betreuungsmöglichkeiten sorgt für eine ausgewogene gemeindepsychiatrische Versorgung. Dazu gehören unter anderem ambulante Betreuungsdienste, Kontakt- und Beratungsstellen, Tagesstätten, Wohneinrichtungen, Sozialpsychiatrische Zentren, Arbeitsprojekte sowie Kliniken, Tageskliniken und psychiatrische Pflegedienste.

Die Aufgaben des Psychiatrie-Arbeitsfelds „Wohnen und Beratung“ in der Diakonie RWL:

  • Vertretung der fachlichen Interessen der Träger, Einrichtungen und Dienste
  • konzeptionelle Beratung und Weiterentwicklung
  • Begleitung und Beratung in Fragen der Finanzierung und bei Vergütungsverhandlungen
  • Organisation von Tagungen und Informationsdienst

Informationen über aktuelle Entwicklungen und Themen erhalten die Einrichtungen und Dienste über Rundschreiben, Tagungen und in den Arbeitsstrukturen des Evangelischen Fachverbandes Behindertenhilfe und Psychiatrie RWL, in denen auch Foren für den Austausch und die kollegiale Beratung der Mitglieder untereinander geboten werden.