Diakonie setzt sich dafür ein, dass Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Wohnungslosenhilfe umfasst zahlreiche Beratungsstellen, stationäre Einrichtungen, Arbeitsgelegenheiten und Angebote des betreuten Wohnens. Das Referat Wohnungslosenhilfe der Diakonie RWL unterstützt die Einrichtungen und Dienste in ihrer Arbeit.

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8. April 2016

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

Die Chance auf ein neues Leben

Portrait

Kein Schulabschluss, kein Job, keine Wohnung: in Deutschland leben rund 20.000 Jugendliche ganz oder teilweise auf der Straße. Wer volljährig ist, hat es besonders schwer, soziale Unterstützung zu finden. Zu den wenigen Angeboten der Wohnungslosenhilfe für junge volljährige Menschen gehört das Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf. Seit über 60 Jahren gibt es jungen Männern ein Zuhause.

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

18. März 2016

Neuer Fachverband Wohnungslosenhilfe RWL

Menschen in sozialen Schwierigkeiten helfen

Anfang März haben sich in Gelsenkirchen zwei traditionsreiche Fachverbände zusammengeschlossen: der Westfälische Herbergsverband e.V., gegründet schon in der Ära Bodelschingh im 19. Jahrhundert, und der Evangelische Fachverband für Gefährdetenhilfe im Rheinland, gegründet in der Ära der Reform von Kirche und Gesellschaft im Jahr 1967. Ziel des Fachverbandes ist es laut Satzung, "die Verletzung der Menschenwürde durch Armut und Ausgrenzung zu verhindern."

Ev. Fachverband Wohnungslosenhilfe RWL

22. Januar 216

Wohnungslosenhilfe

Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben

Der Winter ist doch noch gekommen. 40.000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße – 2.400 in NRW. Sie übernachten im Freien, auf Parkbänken, in Hauseingängen und U-Bahn-Tunneln. Bei Kälte, Feuchtigkeit und Frost wird der tägliche Kampf ums Überleben für sie immer schwieriger. "Wir brauchen ein Klima der Achtsamkeit gegenüber den Betroffenen, um die akute Not der Wohnungslosen bei Kälte zu lindern", so Jan Orlt von der Diakonie RWL im Interview.

Obdachlose kämpfen im Winter ums Überleben

21. Januar 2015

Fotoausstellung im Essener Hauptbahnhof

"Die Unsichtbaren" - Wohnungslose im Porträt

Den Blick richten auf Menschen, die so oft nicht gesehen werden. Vom 20. bis 30. Januar 2015 ist die Ausstellung "Die Unsichtbaren" mit Porträt-Fotografien wohnungsloser Menschen im Essener Bahnhof zu sehen. Der Fotograf Reto Klar und die Autorin Uta Keseling haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, die selten Gelegenheit haben, ihr Gesicht in der Gesellschaft zu zeigen. In einem Zeitraum von drei Wochen haben sie den Alltag der Berliner Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo festgehalten. 25 der großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien sind nun bis Ende des Monats am Essener Hauptbahnhof zu sehen.

Ausstellung "Die Unsichtbaren"

6. November 2014

Wohnen ist ein existenzielles Bedürfnis des Menschen und ein Grundrecht, so Nikolaus Immer, bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verantwortlich für den Geschäftsbereich Soziales und Integration. Immer eröffnete am 3. November in Düsseldorf  die Fachtagung „Keine Wohnung weit und breit – Innovationen gesucht“ des Westfälischen Herbergsverbandes und des rheinischen Fachverbandes für Gefährdetenhilfe am 3. November in Düsseldorf. NRW-Sozialminister Guntram Schneider brachte in seinem sozialpolitischen Grußwort seine Anerkennung für die gute Arbeit der Diakonie für arme und wohnungslose Menschen zum Ausdruck. Die soziale Wohnraumversorgung gehört in den Mittelpunkt der Sozialpolitik, machte er deutlich.

Bezahlbarer Wohnraum

13. Oktober 2014

Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe (EKS) und Evangelische Obdachlosenhilfe sollen fusionieren

Die Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe (EKS) schließt sich mit der Evangelischen Obdachlosenhilfe zu einem neuen Verband zusammen. Die Mitgliederversammlung der EKS in Hannover hat am 7. Oktober der Fusion zugestimmt. Der neue Fachverband im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung soll Anfang 2015 gegründet werden und einen paritätisch besetzten Vorstand wählen.

 

"Nicht ganz freiwillig"

5. Dezember 2014

Wohnungslose brauchen bessere medizinische Versorgung

Westfälischer Herbergsverband begrüßt Amnestie für Krankenkassenschulden

Der Westfälische Herbergsverband – Fachverband für Wohnungslosenhilfe in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – begrüßt die Amnestie für Krankenkassenschulden bis zum 31. Dezember 2013. „Das Erlassen der Krankenkassenschulden ermöglicht es wohnungslosen Menschen, sich bei der Krankenkasse zu versichern und damit den Zugang zur medizinischen Regelversorgung wieder zu erhalten. Viele konnten sich wegen der fehlenden Versicherung den Arzt nicht leisten“, so Jan Orlt, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Bessere medizinische Versorgung für Wohnungslose

26. August 2013

Zahl der ratsuchenden Wohnungslosen in diakonischen Beratungsstellen steigt

Westfälischer Herbergsverband fordert mehr bezahlbahren Wohnraum

Die Zahl der ratsuchenden Wohnungslosen in diakonischen Beratungsstellen in Westfalen und Lippe ist innerhalb von zwei Jahren, von 2010 bis 2012, um mehr als 15 Prozent angestiegen. „Damit bestätigen auch die Beratungsstellen in Westfalen-Lippe den allgemeinen Trend steigender Wohnungslosigkeit“, so Jan Orlt, Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes – Fachverband in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die Wohnungsnotfallstatistik für Nordrhein-Westfalen weist allein für das Jahr 2012 einen Anstieg der Menschen in Wohnungsnot von 7,8 Prozent aus. Bundesweit ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung nach Berechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen.

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in Ballungsgebieten

13. September 2012

Internetzeitalter stellt wohnungslose Menschen vor große Herausforderungen

Diakonie RWL unterstützt bei der Job- und Wohnungssuche im Web

Viele Wohnungslose haben keinen Zugang zum Internet. „Mehr als 26 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung haben noch immer keinen Internetzugang, darunter sind viele wohnungslose Menschen, die deshalb Schwierigkeiten haben bei der Job- und Wohnungssuche“, so Jan Orlt, Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes – Fachverband für Wohnungslosenhilfe in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (WHV).

„Wir setzen uns dafür ein, dass wohnungslose Menschen Zugänge zum Internet erhalten"

10. Mai 2012

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware

Westfälischer Herbergsverband fordert: Jetzt gegensteuern

Jan Orlt, Geschäftsführer Westfälischer Herbergsverband

Der Bestand an preisgünstigen Mietwohnungen nimmt dramatisch ab. In den vergangenen zehn Jahren ist allein in der Stadt Dortmund die Zahl der Sozialwohnungen von 55.000 auf 30.000 gesunken. „Das ist eine Tendenz, die wir in ganz Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren mit großer Sorge sehr deutlich wahrnehmen“, kommentiert Jan Orlt, Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes (WHV) – Fachverband der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – die Situation.

Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware

2. Februar 2012

Dauerhafte Hilfe für Wohnungslose

"Nicht nur die Kälte gefährdet wohnungslose Männer und Frauen"

Wohnungsloser liegt schutzlos auf einem Bürgersteig

„Niemand in den großen Städten muss in dieser Zeit draußen schlafen“, sagt Jan Orlt, Referent für Wohnungslosenhilfe der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Auch die Diakonie unterhält eigene Einrichtungen für Wohnungslose vor allem im städtischen Raum. In kleineren Kommunen empfiehlt der Diakonie-Referent bestimmte öffentliche Gebäude zugänglich zu lassen. Ab und zu müsse ein Auge zugedrückt werden und es solle zum Beispiel nicht aus den Bahnhöfen verwiesen werden. Das gelte auch für Menschen, die sich nachts nicht von ihrem Hund trennen wollen.

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3. August 2011

"Wer grölt denn da so?" Die Frage steht plötzlich im Raum, nein auf der Wiese - und niemand will sie beantworten. Die Familie steht auf dem öffentlichen Grillplatz wie viele andere auch um einen mitgebrachten Grill und wartet darauf, dass die Würstchen gar sind. Der älteste Mann in der Gruppe verzieht das Gesicht - wahrscheinlich denkt er, "Das sind die Männer dort hinten, die ungewaschenen mit dem vielen Bier". Doch dann folgt er dem Blick seiner Frau und entdeckt das streitende und heftig gestikulierende Paar am Nachbargrill...

Weitere Informationen zur Wohnungslosenhilfe

13. April 2011

Niedrigschwellige medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen erfolgreich

Mobiler Dienst wird gut angenommen

Der "Mobile Medizinische Dienst" - der niedrigschwellige Angebote für wohnungslose Menschen bietet - wird gut angenommen. Die wissenschaftliche Begleitforschung der Ärztekammer Westfalen-Lippe bewertet das Projekt als erfolgreich. 90 Prozent derjenigen, die zu den Mobilen Diensten gegangen sind, hatten vorher keinen Kontakt mehr zu niedergelassenen Ärzten. Eingerichtet wurde der Mobile Medizinische Dienst 2006 in Nordrhein-Westfalen gemeinsam von den gesetzlichen Krankenkassen, der kassenärztliche Vereinigung und den kommunalen Spitzenverbänden. Im Rahmen des "Umsetzungskonzeptes zur medizinischen Versorgung wohnungsloser Menschen" haben Träger der Freien Wohlfahrtspflege – unter anderem der Westfälische Herbergsverband (WHV) als Fachverband der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – entscheidend zum Erfolg des Modellprojektes beigetragen. Sie haben "Mobile Medizinische Dienste" eingerichtet, ausgebaut, unterstützt und für deren Finanzierung gesorgt. So entstanden in sechs nordrhein-westfälischen Großstädten Anlaufstellen für Wohnungslose, und zwar in Bielefeld, Dortmund, Essen, Hagen, Köln und Münster.

Mehr über die niedrigschwellige medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen

17. Dezember 2010

Alle reden vom Winter

Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie hilft das ganze Jahr

Wetterspezialisten prognostizieren einen langen und kalten Winter. Grund genug für den Westfälischen Herbergsverband (WHV) jetzt, bei den ersten Schneefällen und dem ersten Frost, auf die Winterangebote für Wohnungslose aufmerksam zu machen und mit einer Plakataktion über Anlaufstellen vor Ort zu informieren: Telefonische Notrufe, bei denen sich gefährdete Menschen melden oder gemeldet werden können, sind darauf zu finden.

Mehr über die Hilfe der Diakonie für Wohnungslose bei Kält

13. Dezember 2010

Gruppenfoto

„Zivilgesellschaft in der Sozialpolitik geht nur mit den Freien Trägern“, so Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW beim Festakt des Westfälischen Herbergsverbandes in Münster. Der Minister würdigte die Rolle der Diakonie für das Land. Er kritisierte, dass die Hartz IV-Regelsätze viel zu niedrig bemessen seien. Außerdem ermögliche das Bildungspaket für Kinder keine Teilhabe. Guntram Schneider machte deutlich, dass mit dem Landesprogramm gegen Obdachlosigkeit die Hilfen für wohnungslose Menschen weiterentwickelt werden. Der Westfälische Herbergsverband – die diakonische Wohnungslosenhilfe – feiert in diesem Jahr 125-jähriges Bestehen.

Mehr zum Jubiläum des Westfälischen Herbergsverbandes

1. Dezember 2010

Der Westfälische Herbergsverband - Fachverband der diakonischen Wohnungslosenhilfe – hat einen neuen Vorstand gewählt.

Der Westfälische Herbergsverband setzt sich dafür ein, dass Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen wieder ein menschenwürdiges Leben führen können.

Mehr über den neuen Vorstand des Westfälischen Herbergsverbands

5. September 2010

Obdachlosen-Einrichtungen der Diakonie warnen vor weiterer Benachteiligung

Wohnungsloser

Der Westfälische Herbergsverband und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe warnen vor einer Vernachlässigung von Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die besondere Situation von Wohnungslosen wird in der aktuellen Arbeitsmarkt-Diskussion zunehmend vernachlässigt. Bewährte Instrumente zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt werden immer weniger genutzt.

Mehr über die Situation Wohnungsloser auf dem Arbeitsmarkt

6. April 2010

Klimawandel zu mehr Mitmenschlichkeit

Die Diakonie RWL und der Westfälische Herbergsverband ziehen eine positive Hilfebilanz für den vergangenen Winter. Bei den extrem niedrigen Temperaturen sorgten viele Hilfsangebote in NRW dafür, dass Wohnungslose Schutz vor Schnee und Kälte fanden.

Mehr über die Wohnungslosenarbeit der Diakonie

18. März 2010

Im Bermudadreieck der Hilfssysteme

Zahl der jungen Wohnungslosen steigt

Junger Obdachloser

Fast jeder vierte Wohnungslose ist unter 25 Jahre alt. Und es werden immer mehr. Wie man ihnen am besten hilft und vermeidet, dass sie durchs Hilfsraster von Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe und HartzIV fallen, das diskutierten rund 100 Experten auf dem Fachtag „Jung, wohnungslos und dropped out“.

Mehr über junge Wohnungslose bei der Diakonie

26. Januar 2010

Am historischen Ort, in Bielefeld-Bethel, und auf den Tag genau 125 Jahre nach seiner Gründungsversammlung, traf sich jetzt der Westfälische Herbergsverband, um den Auftakt für sein Jubiläumsjahr zu feiern. „Was ist eigentlich Gerechtigkeit?“ Diese Grund-Frage stand im Mittelpunkt der gut besuchten Fachveranstaltung.

Mehr zur Auftaktveranstaltung des Jubiläumsjahrs des WHV

4. Februar 2009

 „Wohnungslose Menschen in stationären Einrichtungen brauchen Hilfe aus einer Hand. Zurzeit sitzen sie zwischen den Stühlen verschiedener Gesetzgebungen“, so Jan Orlt, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung zur Bewertung der aktuellen Gesetzeslage für wohnungslose Menschen.

Mehr zu den Ergebnissen der Fachtagung
Wohnungslose Obdachlosigkeit

6. Januar 2009

Niemand muss im Freien schlafen

Die derzeit herrschenden eisigen Temperaturen sind für rund 18.000 Obdachlose in Deutschland eine lebensbedrohliche Gefahr. Deshalb bietet die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in diesen Tagen ihre Hilfe verstärkt an. Gut 190 ganzjährig geöffnete Anlaufstellen für Wohnungslose und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen bietet die Diakonie RWL.

Mehr über Wohnungslosenhilfe der Diakonie trotz der Kälte

30. Dezember 2008

Obdachlosigkeit im Museum

Ausstellungen der Wohnungslosenhilfe in Duisburg und Bad Kreuznach

Im Januar präsentiert die Wohnungslosenhilfe der Diakonie RWL zwei Wanderausstellungen. In Duisburg wird der Obdachlosen zur Zeit des Nationalsozialismus gedacht und in Bad Kreuznach gastiert die Ausstellung „Kunst trotz(t) Armut".

Mehr über die Wanderausstellungen der Wohnungslosenhilfe