Die ambulanten Pflegedienste sind ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens. Qualifizierte Pflegekräfte leisten Grund- und Behandlungspflege und stellen die hauswirtschaftliche Versorgung sicher. 253 Diakoniestationen mit 2.027 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften in der Pflege) gehören zum Verbandsgebiet der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe. Mehr zum Arbeitsbereichund zum Fachverband
Ausgewählte Meldungen
15. Mai 2012
Niemand soll zurück bleiben
Diakonieexperten freuen sich auf die Umsetzung der geplanten Projekte durch die neue Landesregierung

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt ausdrücklich, dass die Landtagswahlen für eindeutige Mehrheitsverhältnisse im neuen Landtag gesorgt haben. In den Bereichen Pflege, Arbeitsmarkt und Erziehung wurden von der bisherigen Landesregierung, die ja auch die neue sein wird, wesentliche Impulse gesetzt. Diese zielen aus der Sicht der Diakonie RWL in die richtige Richtung und sollten jetzt konsequent umgesetzt werden.
Gegenüber dem Evangelischen Pressedienst bezogen der Leiter des Geschäftsbereiches Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit, Ulrich Christofczik, sowie Nikolaus Immer, Leiter des GB Soziales und Integration, und Helga Siemens-Weibring, Leiterin des GB Familie, Bildung und Erziehung, Stellung.
Positionierung der Diakonie RWL zu den Herausforderungen für die Landespolitik
25. April 2012
"Berichterstattung über die Ergebnisse der Pflegestudie am Rande der Falschmeldung"
Ulrich Christofczik kritisiert die undifferenzierte öffentliche Diskussion über die Qualität der Pflege

"Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Spitzenverbände der Medizinischen Dienste (MDS) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Grundlage der Erklärung ist der 3. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes. "Jeder fünfte Heimbewohner eingesperrt - die Kassen schlagen Alarm" heißt es dagegen in aktuellen Medienberichten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) und früher selbst Leiter eines Altenheims, reibt sich verwundert die Augen: "Reden hier wirklich alle von der selben Studie?".
"Die oftmals unfaire Berichterstattung in den Medien frustriert die Mitarbeitenden in der Pflege"
23. April 2012
Diskussion zur Zukunft der Pflege
"Die eigentlichen Pflegekatastrophen passieren im Moment im häuslichen Bereich"

Bei einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Pflege im Quartier am 16. April in Düsseldorf hat Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie RWL, eine differenziertere öffentliche Diskussion gefordert. "Eine Million Pflegebedürftige werden ausschließlich durch Angehörige begleitet, mit hohem Maß an eigenem Engagement und oftmals weit über die Grenzen gehenden persönlichen Belastungen. Und doch: Die eigentlichen Pflegekatastrophen passieren im Moment im häuslichen Bereich". Erforderlich sei der Ausbau ambulanter Strukturen, die "nicht günstiger sein werden als die stationäre Versorgung", so Christofczik. Auf dem Podium waren neben Ulrich Christofczik Barbara Steffens, Dr. Peter Michell-Auli, Prof. Dr. Thomas Klie, Prof. Dr. Klaus Dörner und Beate Linz.
Weitere Statements und Videodokumentation
16. März 2012
Im Gespräch: "Altenarbeit 2030"
Jahrestagung des Evangelischen Verbands für Altenarbeit RWL zur Zukunft der Pflege

Der Evangelische Verband für Altenarbeit in den Diakonischen Werken Rheinland, Westfalen und Lippe (EVA) hat auf seiner Jahrestagung am 15. März in Gelsenkirchen die zügige Umsetzung eines neuen Pflegebegriffs gefordert. Die Reform der Pflegeversicherung müsse dabei so gestaltet sein, dass sie Pflegebedürftigen Wahlfreiheit ermöglicht und unabhängig von der Versorgungsform gleiche Bedingungen bietet. Die Menschen im Quartier bräuchten ein "Netzwerk der Vielfalt" mit ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten.
"Versäulte Strukturen offener, ambulanter, teilstationärer, stationärer Arbeit besser vernetzen"
2. März 2012
Führung, Spiritualität, Gesundheit
Fachtagung zum Thema Gesundheit am 18. Juni 2012 an der FH der Diakonie in Bielefeld-Bethel
Wie kann gesundheitsförderliches Führungsverhalten im Alltag gestaltet werden? Welche Rolle spielen Religiosität und Spiritualität dabei in diakonischen Einrichtungen? Auf Fachtagung werden Forschungsprojekte zum Thema Arbeit & Gesundheit vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Führungskräfte und Mitarbeitende aufgezeigt.
Die Tagung wird von der FH der Diakonie gemeinsam mit dem DW der EKD und dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD veranstaltet.
Weitere Informationen und Anmeldung
28. Februar 2012
"Das Diakonische entdecken"
Fachtag zum Profil diakonischer Berufsbildung

Worin besteht das Evangelische in diakonischen Bildungseinrichtungen? Welche Einrichtungen befassen sich mit ihrem "Diakonischen Profil"? Und was wird von zukünftigen Diakoniemitarbeitenden an diakonischer Bildung erwartet? Mit diesen Fragen setzten sich auf einer Fachtagung am 8. Februar Leitungskräfte aus evangelischen Bildungseinrichtungen auseinander. Eingeladen waren Fachseminare für Altenpflege, Fachschulen für Gesundheits-und Krankenpflege, Fachschulen für Sozialpädagogik und Förderschulen.
"Den Praxisalltag diakonisch reflektieren"
6. Februar 2012
Strategiediskussion im Lichthof
Klausurtagung des Geschäftsbereichs PAB in Gelsenkirchen

Mehr als 50 Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Pflege, Alte und Behinderte der Diakonie RWL trafen sich zu einer Klausurtagung im Gelsenkirchener Lichthof. Intensiv wurde mit dem Vorstand der Diakonie RWL, Pastor Günther Barenhoff, über die Zukunft des Verbandes und des Geschäftsbereichs diskutiert.
Mehr zur PAB Klausur
1. Februar 2012
Fachtagung "Gewalt in der Pflege"
Günther Barenhoff: Pflegende Angehörige brauchen mehr Entlastung

"Durch Überforderung oder Unkenntnis kommt es in der häuslichen Pflege leicht zu Gewaltproblemen. Pflegende Angehörige brauchen deshalb dringend mehr Entlastung und Unterstützung", so die Forderung von Pastor Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, bei der Eröffnung einer großen Fachtagung zu Gewalt in der Pflege in Düsseldorf. Erforderlich seien der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung von Unterstützungsangeboten im Wohnquartier. Das Land NRW sei hier auf einem guten Weg.
Mehr zur Eröffnungsrede von Pastor Barenhoff auf der Fachtagung "Gewalt in der Pflege"
21. Dezember 2011
Wenn Pflegeprüfung und Pflegepraxis sich begegnen
Kontroverse Diskussionen bei Diakonie-Fachtagung

Mehr als 70 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Frauke Bußkamp, Referentin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, noch kurz vor Weihnachten am 14. Dezember zu einer Fachtagung der besonderen Art begrüßen. „Die Pflegedokumentation aus Sicht des MDK“ war das Thema. Janina Bialon vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte sich den kritischen Anfragen der Diakoniestations-Leitungen.
Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege
16. Dezember 2011
"Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform"
Rücktritt von Dr. Jürgen Gohde vom Vorsitz des Pflegebeirats

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. "Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf" erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.
Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts von Dr. Jürgen Gohde vom Pflegebeirat
9. November 2011
"Dieser Pflegekompromiss nutzt niemandem"
Papier der Diakonie RWL erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist

"Was die Koalitionsspitzen auf ihrem Gipfel am vergangenen Wochenende für die Pflege ausgehandelt haben, ist alles andere als ein Durchbruch", so das Urteil von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Er verweist auf ein Papier der Diakonie RWL, das heute herausgegeben wurde. Darin wird erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist.
Kritik am Pflegekompromiss und das Hintergrundpapier zur Pflegereform
7. November 2011
Koalitionsbeschlüsse zur Pflegeversicherung
"Beitragserhöhung allein verbessert nicht die Situation von Menschen mit Demenz"
"Eine Beitragserhöhung allein verbessert noch nicht die Situation von Menschen mit Demenz, nicht von ihren Angehören und auch nicht von jenen, die in der Pflege arbeiten", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Ein in der Fachwelt weit akzeptiertes Konzept zur inhaltlichen Reform der Pflegeversicherung liege seit 2009 vor.
Mehr zum Hintergrund der Debatte um die Pflegereform
17. Oktober 2011
"Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung"
Vorstellung eines Qualifikationsrahmens für den Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen
Ein neues „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“ wird am 7. und 8. November 2011 in Berlin vorgestellt. Im Zentrum stehen die Ergebnisse eines Modellprojekts der FH Bielefeld mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung. Mit dem neu entwickelten Qualifikationsrahmen sollen sich Personalentwicklungen besser gestalten lassen. Das Modell setzt auf modularisierte Qualifizierungsangebote und einen neuen Qualifikationsmix in Teams im Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung für hilfsbedürftige alte Menschen.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Abschlusstagung
14. Oktober 2011
Künstliche Ernährung im Alter
Informationsbroschüre des AOK-Bundesverbandes
Der AOK Bundesverband hat eine übersichtlich strukturierte Broschüre sowie einen Arbeitsbogen zur Entscheidungshilfe zur künstlichen Ernährung im Alter veröffentlicht. Beteiligt waren neben den AOK-Vertretern auch Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke. Gedacht ist die Broschüre und der Arbeitsbogen für Angehörige und alle, die privat oder beruflich als Pflegende, Ärzte, rechtliche Betreuer oder Therapeuten an stellvertretenden Entscheidungen für alte Menschen beteiligt sind, sie ist aber auch für Laien verständlich. Themen sind Ursachen von Ernährungsproblemen, Alternativen zum Einsatz von Magensonden (PEG) usw.
Die Broschüre und der Arbeitsbogen als PDF-Datei
12. Oktober 2011
"Palliative Praxis - Projekte für alte Menschen"
Robert Bosch Stiftung fördert Projete zur palliativen Praxis
Die Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zur palliativen Praxis z.B. in Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege oder in Akutkrankenhäusern. Das Programm richtet sich an Träger von ambulanten Diensten, Altenhilfeeinrichtungen und einzelnen Einrichtungen, aber auch an Arztpraxen, Krankenhäuser, Hospize, Kommunen und Landkreise im deutschsprachigen Raum. Die geförderten Projekte sind vielfältig. Neben Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, Trägern und Professionen können auch Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter und Entwicklung einer palliativ-hospizlichen Kultur Thema einer Projektanfrage sein. Für 2011 bis 2014 stehen insgesamt 2011 bis 2014 720 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Programm „Palliative Praxis"
11. Oktober 2011
"Unternehmen aktiv in der Pflege"
Projekt für mehr Kooperation zwischen Wirtschaft und Pflegeeinrichtungen
Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Frühjahr 2011 in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas das Projekt "Unternehmen aktiv in der Pflege" gestartet. Dabei sollen nicht nur Hinweise für gelingende und profitable Partnerschaften gefunden werden, sondern der Austausch von Pflegewirtschaft und Unternehmen intensiviert werden.
Informationen zum Projekt und Aufruf zur Mitwirkung
4. Juli 2011
Deutscher Engagementpreis 2011
Nominierungsphase hat begonnen

Der Deutsche Engagementpreis des Bündnisses für Gemeinnützigkeit wird zum dritten Mal ausgeschrieben. In diesem Jahr steht das Engagement älterer Menschen im Fokus. Nominiert werden können neben Institutionen und Unternehmen vor allem Personen, die sich persönlich engagieren. Eine unabhängige Jury wählt Projekte aus, ebenso wird ein Publikumspreis vergeben.
Gewiss gibt es auch im Umfeld der ambulanten Dienste der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe Menschen, die dafür benannt werden könnten.
Bis zum 31. Juli können Vorschläge eingereicht werden. Weitere Informationen zum Verfahren erhalten Sie unter www.deutscher-engagementpreis.de
19. Mai 2011
Neue Zahlen der DatenClearingStelle Pflege (DCS)
Gute Pflegenoten für diakonische Einrichtungen in RWL
Die DatenClearingStelle Pflege erstellt jeden Monat eine Übersicht über die Noten aller bundesweit aktuell vorliegenden Transparenzberichte. Dabei sind sowohl die Berichte aus der ambulanten und sowie der stationären Pflege mit den jeweiligen durchschnittlichen Gesamtnoten entsprechend aufbereitet.
Einrichtungen der ambulanten Pflege in Trägerschaft der Diakonie erreichen Noten, die deutlich über dem Durchschnitt in Rheinland und Westfalen-Lippe liegen: So liegt der Durchschnitt im Rheinland bei 1,8 (bei 51 gemeldeten Einrichtungen) und in Westfalen-Lippe bei 2,0 (bei 77 gemeldeten Einrichtungen). Gemäß den Zahlen wird deutlich, dass der MDK, seiner Verpflichtung bis Ende 2010 alle Einrichtungen geprüft zu haben, bisher nicht entsprechen konnte.
Der neue Newsletter weist erstmals auch die Noten für den Qualitätsbereich 4 der Kundenzufriedenheit auf, die aber nicht in die Gesamtnoten einfließen.
Datenbestand Transparenzberichte in der DatenClearingStelle
Schaffen Pflegenoten Transparenz? Kritik der Diakonie RWL am bestehenden System der Pflegenoten und aktuelle Vorschläge für einen Neustart des Bewertungssystems
16. Mai 2011
Markt, Kosten und Potenziale
Mitgliederversammlung und Fachtagung
Am 6. Juli 2011 findet die Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbands Ambulante Pflege statt. Die anschließende Fachtagung steht unter dem Titel: „Markt, Kosten und Potentiale“ und beschäftigt sich mit den Rahmenbedingungen der Leistungserbringung ambulanter pflegerischer Versorgung unter Betrachtung betriebswirtschaftlicher Aspekte. Die Veranstaltung findet im Jahrhunderthaus Bochum von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Die Andacht wird Frau Prof. Käßmann halten. Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Vortrag von Frau Ministerin Steffens mit dem Thema "Sozialpolitische Bedeutung der ambulanten Pflege".
Einladung und Programm der Mitgliederversammlung und der Fachtagung
12. November 2010
"Mitarbeitende finden, fördern und binden"
Tagung des Evangelischen Verbands für Altenarbeit RWL

"Die alten Menschen in unseren Einrichtungen und in den Gemeinden brauchen gute und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege. Sie zu finden, zu fördern und zu binden ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben von Kirche und Diakonie" - so hieß es in der Einladung zur ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung und Fachtagung des Evangelischen Verbandes für Altenarbeit RWL. In Vorträgen und Workshops wurde diskutiert, wie diakonische Pflegeeinrichtungen attraktive Arbeitgeber bleiben oder werden können.
Mehr zur Fachtagung des Evangelischen Verbands für Altenarbeit
12. Oktober 2010
"Von starken Visionen und den Mühen der Ebenen"
Modelle sozialer Netzwerkarbeit in Kirchengemeinden

Wie kann es gelingen, mehr Menschen – vor allem Ältere – für Kirche und Diakonie zu interessieren und Ressourcen von Kirchengemeinden besser in das Gemeinwesen einzubringen? Auf einer Tagung des Evangelischen Zentrums für Innovative Seniorenarbeit am 1. Oktober 2010 in Mülheim, wurde gezeigt, was Kirchengemeinden zum sozialen Leben im Stadtteil beitragen können. Im Zentrum stand das Netzwerk Mülheim-Saarn, das sein fünfjähriges Bestehen feierte.
Mehr zu Modellen sozialer Netzwerkarbeit in Kirchengemeinden
1. September 2010
Transparenzberichte täuschen die Verbraucher
Sozialgericht stoppt Pflegenoten und bezieht sich auf Studie der Diakonie RWL

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe sieht sich in ihrer Kritik an den Pflege-Transparenzberichten bestätigt. Zum ersten Mal hat ein Gericht gegen den Pflege-TÜV im Rahmen eines Urteils entschieden. Das Sozialgericht Münster bezieht sich bei seiner Entscheidung auch auf eine Studie, die von der Diakonie RWL in Auftrag gegeben wurde.
Mehr über das Urteil zu Pflegenoten und Transparenzberichten
30. Juni 2010
Jobs in der Altenpflege mit Zukunft
Ambulante Pflegedienste wollen um Personal werben

In der Altenpflege wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. In einzelnen Regionen werden schon jetzt Mitarbeiterinnen von Einrichtungen gegenseitig abgeworben. Für diakonische Pflegedienste wird es immer wichtiger strategische Personalplanung vorzunehmen. Auf einem Fachtag in Bochum wurden Strategien diskutiert.
Mehr über Personalgewinnung bei Pflegediensten der Diakonie
27. Juni 2010
Fachkräftemangel in der Altenpflege
Diakonie RWL warnt vor Pflegenotstand

In Nordrhein-Westfalen zeichnet sich eine Verschärfung des Fachkräftemangels in der Altenpflege ab. Dies zeigt eine neue Studie des NRW-Sozialministeriums. Die Diakonie RWL sieht dringen Handlungsbedarf für Politik und Altenpflegeeinrichtungen, um einen Pflegenotstand zu verhindern.
Diakonie befürchtet: Ohne Fachkräfte droht Pflegenotstand
6. Mai 2010
Pflegenoten nicht wissenschaftlich fundiert
Untersuchung der Diakonie RWL kritisiert Methodik der Transparenzberichte

Die Methodik, mit der die Pflegequalität in Heimen und bei ambulanten Diensten gemessen wird, ist pflegewissenschaftlich und statistisch fragwürdig. Zu diesem Ergebnis kommt eine gutachterlicher Stellungnahme, die Professor Marcellus Bonato von der Fachhochschule Münster im Auftrag der Diakonie RWL erstellt hat.
Mehr über das Gutachten der Diakonie zu den Pflegenoten
29. April 2010
Gute Pflege braucht qualifizierte Mitarbeiter
Diakonie RWL gegen Greencard für ausländische Pflegekräfte

Eine Greencard für ausländische Pflegekräfte ist nach Ansicht der Diakonie RWL kein geeignetes Mittel, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Stattdessen müssen der Pflegeberuf und die Ausbildung attraktiver gestaltet werden.
Mehr über die Reaktion der Diakonie auf Greencard für ausländische Pflegekräfte
16. April 2010
Keine Transparenz durch Pflegenoten
Fachtag der Diakonie RWL in Bochum

Rund 250 Praktiker von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen der Diakonie RWL diskutierten auf einem Fachtag mit Experten der Pflegekassen und Wissenschaftlern über das System der Transparenznoten. Gemeinsames Fazit: Das System muss dringend überarbeitet werden.
Mehr über Transparenznoten, Pflege-TÜV und die Diakonie
11. April 2010
Aus Arbeitslosen werden Pflege-Azubis
Diakonie RWL will beim Aktionsplan Altenpflege mitwirken

Das Land NRW will Arbeitslose zu Altenpflegern ausbilden. Noch in diesem Jahr sollen bis zu 1 000 Ausbildungsplätze durch den Aktionsplan Altenpflege 2010 finanziert werden. Die Diakonie RWL begrüßt den Plan, weil so Arbeitslose eine Chance bekommen und dem Fachkräftemangel begegnet wird.
Mehr über den Aktionsplan Altenhilfe bei der Diakonie
31. März 2010
Bewohner und Patienten sehr zufrieden
Diakonie RWL fordert Optimierung des Pflege-TÜV

Patienten und Bewohner diakonischer Pflegeeinrichtungen sind durchweg zufrieden mit ihrer Pflege. Bei Befragungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen im Rahmen des so genannten Pflege-TÜV erhalten Einrichtungen der Diakonie RWL im Schnitt eine Note von 1,1. Insgesamt hält die Diakonie RWL aber das Sytsem der Transparenzberichte für dringenden optimierungsbedürftig.
Mehr über den Pflege-TÜV und die Diakonie
29. März 2010
Gegen Lohndumping in der Pflege
Diakonie RWL begrüßt Mindestlohn für Pflegekräfte

Die Diakonie RWL begrüßt, dass sich die Kommission auf einen Mindestlohn für Pflegehilfskräfte von 8,50 Euro in den Westbundesländern und 7,50 Euro in den ostdeutschen Bundesländern geeinigt hat. Die Politik ist nun aufgefordert, diesen Vorschlag zügig umzusetzen.
Position der Diakonie zum Mindestlohn in der Pflege
Schaffen Pflegenoten Transparanz?
Fachtag am 15. April
Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das zum 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist, werden die von den Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und ihre Qualität überprüft und mit Noten bewertet. Wir wollen eine erste Bewertung der veröffentlichten Transparenzberichte innerhalb des Verbandsgebietes der Diakonie RWL vornehmen und das Prüfinstrument mit den maßgeblichen Akteuren diskutieren. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten unter Leitung von Thomas Kausch zu beteiligen.
Informationen zum Fachtag Transparenzberichte
28. Januar 2010
Gute Noten für Formulare statt guter Pflege
Altenhilfeexperten der Diakonie kritisieren Pflegenoten

„Pflegenoten beurteilen, wie gut die Arbeit dokumentiert wird, nicht, wie gut die Arbeit der Pflegekräfte mit den pflegebedürftigen Menschen gemacht wird“, fasst Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe die Kritik an den Transparenzberichten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) zusammen.
Mehr über die Kritik der Diakonie RWL an den Transparenzberichten
1. Dezember 2009
Altenpflege an der Saar fehlt Personal
Saarländische Pflegegesellschaft fordert 600 zusätzliche Stellen
Um einen Pflegenotstand im Saarland zu verhindern, hat die Saarländische Pflegegesellschaft ab sofort 600 zusätzliche Stellen gefordert. Auch in einem armen Land hätten alte Menschen ein Recht auf gute Pflege, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Diakoniepfarrer Udo Blank.
Mehr über die Forderung nach mehr Personal in den Altenpflege
10. Oktober 2009
Im Krisenfall richtig kommunizieren
Krisen-PR in der evangelischen Altenhilfe

„Pflege ohne Würde?“, „Alarm im Pflegeheim“, „Abrechnungsbetrug“: Mit solchen oder ähnlichen Überschriften wird über Altenhilfeeinrichtungen in den Medien berichtet. Wie man im Krisenfall richtig kommunizieren sollte, das war das Thema einer Fachtagung der Diakonie RWL.
Mehr über Krisen-PR in der evangelischen Altenhilfe
24. Juni 2009
"Weil wir es wert sind"
Bundesweite Kampagne für mehr Anerkennung der Pflege

Um die Politik auf die schwierige Situation in der Pflegebranche aufmerksam zu machen, hat die Diakonie eine bundesweite Unterschriftenaktion gestartet. Motto der Aktion: "Weil wir es wert sind".
Mehr zur Kampagne für mehr Anerkennung in der Pflege
8. Januar 2009
Pflegewohngruppe für Migranten
Diakonie Köln erhält Innovationspreis
Den Innovationspreis 2008 für Häusliche Pflege hat die Diakonie gGmbH Köln und Region verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurden die Leistungen des Kölner Pflegedienstes für das Projekt „Nascha Kwartihra".
Mehr über die Pflegewohngruppe für Migranten