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28. Juni 2011

Ältere Menschen mit zeitgemäßen Angeboten in das gesellschaftliche Leben einbeziehen.

Diakonie RWL beteiligt sich an vier Standorten an einer neuen Landesinitiative.

Zwei Seniorinnen bei der Gartenpflege

Foto: Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Ältere Menschen mit zeitgemäßeren Angeboten und Konzepten aktiv in das gesellschaftliche Leben in ihrem Quartier und ihrer Kommunen einzubeziehen, so beschreibt Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ziel einer neuen Landesinitiative, an der sich Kommunen und sozialen Institutionen beteiligen. In Gelsenkirchen, Moers, Moers-Meerbeck und Schwerte nehmen auch Teams der Diakonie RWL an der Initiative teil.

Der Begriff der Senior(inn)enarbeit soll unter Berücksichtigung der vielfältigen Bedürfnisse und Erwartungen der Generation "60plus" neu gefasst werden. "Die Lebenssituationen und Vorstellungen vom Leben im Alter unterscheiden sich bei den heutigen und künftigen Über-60-Jährigen stark von denen vorheriger Generationen. Diesem Wandel muss auch die gemeinwesenorientierte Arbeit für Senioren und Seniorinnen Rechnung tragen", erklärte Ministerin Steffens in Düsseldorf.  

So soll die Generation "60plus" mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen stärker an der Gestaltung der öffentlichen Rahmenbedingungen für ihr Leben beteiligt werden - von der Gestaltung altersgerechter Quartiere mit neuen Lebens- und Wohnformen im Alter bis hin zu Angeboten der Weiterbildung.  Es gilt, an den konkreten Bedürfnissen der Menschen anzusetzen und gerade im Alter die Menschen in jeder individuellen Lebenslage anzusprechen, und zwar unabhängig etwa von der sozialen und gesundheitlichen Situation der älteren Menschen. Die Gesellschaft dürfe die ältere Generation keineswegs in die "fitten Alten" und die Pflegebedürftigen aufteilen, so Ministerin Steffens.

Gemeinsam mit der Stiftung Wohlfahrtspflege wurde das Projekt 2010 vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter angestoßen. Aus Mitteln der Stiftung Wohlfahrtspflege werden die insgesamt elf Teams für eine Laufzeit von drei Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert.

Kontakt bei der Diakonie RWL: Gabriele Winter, Referentin für Gemeinwesenorientierte Altenarbeit in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Telefon: 0211 6398-269,

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