Sie sind hier: Start >

Arbeitsbereiche

> Alter >

Aktuelles

11. März 2011

Lebenskrisen und Suizide im Alter

Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe entwickelt Beratungsangebote

Mitglieder des Beirates des Projektes Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter
"Auf Klick größer"

 

Immer mehr ältere Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihre Lebenskrisen zu bewältigen und erkranken an Depressionen. Krankheit, Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit, der Eintritt in den Ruhestand oder Kriegserlebnisse können die Betroffenen überfordern. Gerade ältere Menschen ziehen sich in diesen Situationen häufig zurück. Sie suchen nicht die Unterstützung von Beratungsstellen, sondern vereinsamen und wählen nicht selten den Weg des Suizides. Besonders bei älter werdenden Männern steigt die Zahl der Alterssuizide. Beratungsangebote speziell für ältere Menschen in Krisensituationen fehlen.

Das Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe "Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter wird in den kommenden drei Jahren modellhaft Beratungsangebote für ältere Menschen in Krisensituationen an drei Standorten in Gelsenkirchen, Bielefeld und Hilden entwickeln und erproben. "Vor Ort sollen regionale Unterstützungsnetzwerke aufgebaut werden, die ältere Menschen erreichen und ansprechen, bevor eine Krisensituation entsteht", so Katja Alfing, Referentin bei der Diakonie RWL und Projektkoordinatorin.  Dies geschieht in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen und Beratungsdiensten. Eingebunden in das Projekt werden ehrenamtliche und hauptamtliche Multiplikatoren, wie Seniorenbegleiter, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Gemeindegruppen, Frauengruppen, Seniorenbegegnungsstätten, Pfarrer oder Notfallseelsorger. Das Projekt wird von der Stiftung Wohlfahrtspflege mit einer Summe von 730.000,00 € unterstützt.

zurück zur Übersicht