Newsletter Öffentlichkeitsarbeit RWL, Mai 2012
Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
für die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist der "Dritte Weg" die gangbare Alternative "neben zwei bislang als alternativlos eingeschätzten Möglichkeiten." In der öffentlichen Wahrnehmung ist der Begriff "Dritter Weg" nicht so positiv konnotiert, jedenfalls nicht, wenn es sich dabei um die Selbstbezeichnung des Kirchlichen Arbeitsrechts handelt. Bei unserer Jahrestagung Kommunikation RWL am 11. Juni 2012, 10:00 bis 15:30 Uhr in Gelsenkirchen, wollen wir uns deshalb intensiv mit dem Dritten Weg kirchlicher Arbeitsrechtssetzung beschäftigen.
Editorial
Ist der Dritte Weg ein zukunftsweisendes alternatives Konsensmodell?
Jahrestagung Kommunikation RWL am 11. Juni 2012 in Gelsenkirchen
Was sind von der Sache her die Anfragen an die Praxis der kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen? Wie ist der Dritte Weg theologisch einzuordnen, was ist seine praktische Bedeutung und wie ist die Zukunft des Dritten Wegs? Bei unserer Jahrestagung Kommunikation RWL 2012 am 11. Juni 2012 in Gelsenkirchen wollen wir dieser Frage nachgehen. Wir haben interessante Gäste, etwa den Journalisten und Theologen Christoph Fleischmann, den Theologen Professor Dr. Dieter Beese und die Juristin und erfahrene Arbeitsrechtlerin Gabriele Fischmann-Schulz.
Mehr zur Jahrestagung Kommunikation RWL in Gelsenkirchen
"Der Dritte Weg ist gut!"
Thesen zum kirchlichen Arbeitsrecht im Sozialmarkt
Der Dritte Weg war über Jahrzehnte für die meisten Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie fragloser Bestandteil kirchlichen Selbstbestimmungsrechts. Begründungen für den Dritten Weg wurden kaum verlangt und waren darüber fast in Vergessenheit geraten. Die aktuelle Kampagne gegen das kirchliche Arbeitsrecht hat diese Situation geändert. Dass darin auch Chancen für ein neues kirchlich-diakonisches Selbstbewusstsein liegen, zeigt eine aktuelle Argumentationshilfe mit dem Titel "Der Dritte Weg ist gut!".
Argumentationshilfe: "Der Dritte Weg ist gut!"
Beispiele aus der Argumentationshilfe
20 Bausteine
Textbausteine für die Selbstdarstellung der Diakonie
Immer wieder gibt es Ideen, Begriffe aus der diakonischen Arbeit in einem Glossar zu erläutern, dessen Inhalte auf Webseiten und Publikationen der Diakonie frei verwendet werden können. Damit könnte an der einen oder anderen Stelle der Aufwand entfallen, Sachverhalte immer wieder neu beschreiben zu müssen. Ein Aufschlag dazu wurde jetzt vom Diakonie Bundesverband vorgelegt: 20 Textbausteine zu Angeboten und Strukturen der Diakonie. Bei Interesse könnten die Texte in einer Online-Werkstatt gemeinsam weiterentwickelt werden (Kontakt dazu: c.carls@diakonie-rwl.de).
Textbausteine für die Selbstdarstellung der Diakonie
Diakonie - Jahresthema
Altern in der Mitte der Gesellschaft
2012 ist das "Europäische Jahr für aktives Altern". Ab diesem Jahr wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in Europa abnehmen, während die Zahl der über 60-Jährigen stark zunehmen wird. Der Diakonie Bundesverband hat das Europäische Jahr mit seinem Jahresthema aufgegriffen: Altern in der Mitte der Gesellschaft. Aus dem Leben schöpfen - für mich und für andere. Auf den Webseiten des Diakonie Bundesverbandes sind einige Materialien zu dem Jahresthema zu finden (Fotos, Plakate, Themenheft "Diakonie konkret" und Termine).
"Altern in der Mitte der Gesellschaft": Materialien und Termine
Diakonie sein
Unterrichtsmaterial zu diakonischen Themen
Was bedeutet eigentlich Diakonie? Wo ist Diakonie aktiv? Warum arbeiten Menschen in der Diakonie? Zu diesen Fragen haben Fachleute aus Schule, Kirche, Jugendarbeit und diakonischen Arbeitsfeldern Unterrichtsmaterialien für die Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die nach Themen und Altersgruppen gegliederten Materialien sind jetzt auf den Webseiten des Diakonie Bundesverbandes zu finden.
www.diakonie.de/unterrichtsmaterial
"Ich glaube, dass Glück keine Behinderung kennt"
Neue Diakoniekampagne vor dem Start
Bei der Jahrestagung Kommunikation der Landes- und Fachverbände in Berlin Ende März 2012 wurde sie von der Agentur schon präsentiert - die neue Diakoniekampagne. Mittlerweile ist sie durch die Entscheidergremien gegangen und in der Produktion. Die Kampagne zielt auf "Nächstenliebe" ab und arbeitet mit steilen Testimonials wie "Ich glaube, dass Glück keine Behinderung kennt." Die neuen Motive und Materialien werden bei unserem Treffen am 11. Juni 2012 vorgestellt.
geistreich
Portal zu kirchlichen und diakonischen Projekten mit neuen Angeboten
"geistreich", das Webportal für Haupt- und Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie, bietet seit Jahren viele Praxisbeispiele aus der gemeindlichen Arbeit. In zunehmender Zahl werden auch diakonische Projekte präsentiert. Dieser Bereich soll weiter ausgebaut werden. Dafür sucht das von der EKD verantwortete Portal Hinweise auf gelungene Projekte und Angebote, die auf den Webseiten vorgestellt werden sollen.
Weitere Informationen zu den neuen Angeboten
evangelisch.de
Webportal bündelt Angebote des GEP
Das Internetportal www.evangelisch.de hat eine neue Struktur. Im Wesentlichen bündelt das Portal jetzt die verschiedenen Internetangebote vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP). Hinzu kommt eine Nachrichtenseite, die sich aus den verschiedenen Kanälen speist. Die Zusammenführung der GEP-Ressourcen bildet sich in der neuen Redaktion ab: Chefredakteur für den aktuellen Bereich von evangelisch.de ist Thomas Schiller, zugleich Chefredakteur des epd. Sein Stellvertreter ist Karsten Frerichs, Nachrichtenchef beim epd. Chefredakteurin für den so genannten "Crossmedia-Bereich" ist Ursula Ott, die auch weiter stellvertretende Chefredakteurin bei "chrismon" ist. Die bisherige Leiterin von evangelisch.de, Melanie Huber, ist aus der Redaktion ausgeschieden.
www.evangelisch.de
www.soziale-berufe.com
Wahlomat für die Berufswahl
"Soziale Berufe kann nicht jeder" lautet das Motto des Diakonie-Jugendportals zu sozialen Berufen. Als Maja Schäfer das Projekt beim Treffen der diakonischen Öffentlichkeitsarbeit RWL im vergangenen Jahr vorgestellt hat, war vieles noch im Aufbau. Inzwischen bietet das Web 2.0-Angebot umfangreiche Hilfestellungen zur Berufsorientierung.
Mehr zu den erweiterten Angeboten